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Meldung des Tages: Kritischer Rohstoff, westliche Knappheit, hohe Gehalte: Steht hier die nächste strategische Neubewertung bevor?

Gute Aktion bei Bear Stearns


Beiträge: 75
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Bear Stearns kein aktueller Kurs verfügbar
 
Libuda:

Gute Aktion bei Bear Stearns

12
14.03.08 15:57
Wichtig ist dass Pleite-Bängster von der Bildfläche verschwinden - und besonders wichtig, dass für sie privat keine Kohle mehr übrig bleibt.

Leider hat man das bei der IKB noch nicht gemacht. Frage an Frau Müller-Matthäus: Haben Sie schon die ehemaligen Vorstandsmitglieder der IKB auf Schadenersatz verklagt? Logischeweise nein, und dicke Pensionen und Abfindungen haben die auch noch eingestrichen. Kein Staatsanwalt erhebt Anklagen wegen Untreue - wie das eben in einer Bananenrepublik üblich ist.

Die Amis stecken Wirtschaftsgängster wenigstens für lange Zeit in den Knast.

Ich habe ja schon seit Jahren gefordert: Pleite-Banken pleite gehen lasssen, damit die Kriminellen, die das angerichtetet haben, ihre dicken Pensionen verlieren und den Schaden aus dem Privatvermögen der Bängster einklagen (nur so bekommt das Problem des Moral Hazard in den Griff), die Notenbank übernimmt die Pleite-Banken, saniert sie und reprivatisiert sie wieder.
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Maxgreeen:

Weitere Kandidaten scheissen sich gerade

3
14.03.08 15:59
in die Hose oder suchen sich ein Seil
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Libuda:

Hoffentlich lernt man über den Weg über

8
14.03.08 16:11
seine Irrtümer. Ich fordere ja auf diversen Board schon Jahre mehr Regulierung im Bankenbereich. Kenneth Rogoff, der ehemalige Chefvolkswirt von J.P. Morgan und jetziger Weltbank-Vize, hat in einer interessanten Studie über Finanzkrise gerade eine mich nicht überraschende Entdeckung gemacht. Den letzten sechs größeren Finanzkrisen gingen jeweils starke Deregulierungen auf den Finanzmärkten voraus.

Insofern hat die momentane Krise enorm Positives: Die Schreihälse, die das Schaffen von mehr Unsicherheit durch Deregulierung der Finanzmärkte als Marktwirtschaft verkauften um mit Hilfe der Unsicherheti Kohle zu machen, werden enttarnt. Klar wird: Mehr Regulierung im Finanzbereich schafft bessere Rahmenbedinungen in Form von mehr Sicherheit für die Marktwirtschaft - Röpke und Ehrhardt haben das einmal für das Prosperien einer Wirtschaftschaft mit der Verstetigung der Erwartungen in Worte gekleidet.
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Pichel:

Drecksbude

9
14.03.08 16:14
"In den vergangenen Tagen hatte es wiederholt Gerüchte an den Finanzmärkten gegeben, Bear Stearns habe Liquiditätsprobleme. Ein Grund dafür seien gestiegene Kosten zur Absicherung von Schulden. Ein führender Manager des Konzerns hatte am 10. März die Gerüchte als "absolut lächerlich" zurückgewiesen. Am 12. März hatte Bear Stearns erklärt, das Institut habe genügend Liquidität und man sei mit den Gewinnschätzungen der Analysten für das erste Quartal zufrieden." Quelle: HANDELSBLATT  
Gruß Pichel
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Libuda:

Wichtig ist, das es den Bängstern aus

9
14.03.08 18:09
den Drecksbuden mit Haftungsklagen an das private Vermögen geht und sie nicht noch auch Zig Millionen Abfindungen kassieren. Es ist Zeit, dass hier die Staatsanwälte eingreifen und diese Kohle wegen Untreue zurückholen - ich gehe davon aus, dass die USA das schaffen, bei uns wird die schlimme Brut wahrscheinlich (wie immer)ungeschoren davonkommen.

Ich kann jedenfalls nicht nachvollziehen, warum noch keine Staatsanwaltschaft in dieser Hinsicht in Sachen IKB tätig geworden ist.
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Libuda:

Rendite-Lügner von Hedge-Fund in den Knast

 
14.03.08 20:27
Veröffentlicht eine kleine Sparkasse falsche Zinsangaben, kommt der Staatsanwalt. Die Interessenvertretungen von Hedge-Funds dürfen dagegen lügen, dass sich die Balken biegen, ohne dass sich darum auch nur ein Schwein kümmert.

Zu was wird der Totalverlust von Hedge-Funds führen? Die von den dreisten unanständigen Verbandslügner veröffentlichen Renditen steigen. Wie das, werdet Ihr fragen? Ganz einfach, die Pleite-Fonds mit minus 100% Verzinsung werden aus der Statistik genommen.
Antworten
Stöffen:

Libuda, der Pharisäer

3
14.03.08 20:48
Solange die Hedge-Fonds-Bängster die Märkte, in denen du Papiere hältst, nach oben pumpen, ist alles in bester Ordnung.
Wenn das Spielchen dann mal wieder gerade nicht funktioniert, dann aber rasch an den Pranger mit ihnen.
Das üblich interessensgelenkte Gequacke!
Antworten
Libuda:

Dass Hedge-Funds Papiere nach oben pumpen

 
14.03.08 23:31
glauben nur Klein-Erna und Stöffen. Hedge-Funds schaffen Unsicherheit und sind daher Gift für die Aktien-Märkte. Seite dem verstärkten Auftreten von Hedge-Funds sind die Aktienbewertungen auf das niedrigste Niveau in den letzten 100 Jahren gesunken, wenn man die drei entscheidenden Größen "KGV", "Gewinnwachstum" und "Realer Kapitalmarktzins" heranzieht.

Je mehr Hedge-Funds hopps gehen, desto besser ist das für die Aktienmärkte.
Antworten
J.B.:

aha

6
15.03.08 03:05
Junge, Junge

Weißt Du überhaupt noch, was Du so postest???

Auf der einen Seite bist der Meinung, dass der Dax auf 10K steigen wird. Und auf der anderen Seite wetterst gegen die Investmentbanken.....wie passt das zusammen??

Zur Erklärung: Bear Stearns ist die kleinste, der großen Investmentbanken. Aber, wenn die Pleite gehen, dann kannst Dir Dax 6K aufmalen. Wieso? Nun, die haben einige Milliarden in Aktien und diese werden dann zu Geld gemacht. Rumps, vorbei mit der Freude....

Also, die Banken sind unsere Freunde........
J.B.
Antworten
Libuda:

Was sollen Deine Pauschalurteile

2
15.03.08 11:00
indem Du alle Banken in einen Topf wirfst.

Fakt ist, dass viele Aktivitäten Invesmentbanken in den letzten 10 Jahren, den Wohlstand der Weltbevölkerung negativ beeinflusst haben. Ein wesentlicher Punkt war, dass sie mit überzogenem Zocken Unsicherheit produziert haben - wer Unsicherheit produziert schadet Investitionen und Wachstum und damit den Aktienkurse gleich doppelt: die Gewinne wachsen weniger stark und und die Risikenprämien, die dem sicheren Kapitalmarktzins zugefügt werden steigen (was die auf den heutigen Zeitpunkt abgezinsten zukünftigen Gewinne - nichts anderes sind Aktienkurse - niedriger macht).

Das von mir beschriebene Wirken der Investmentbängster ist auch der wesentliche Faktor für die niedrigste Bewertung von Aktien in den letzten 100 Jahren, wenn man sie zum realen Kapitalmarktzins in Beziehung setzt. Erst eine Entmachtung, Bändigung und ein Zurückschneiden der teilweise kriminellen sich selbst bedienenenden Investmentbängster-Gang wird die Unsicherheit verschwinden lassen und die Risikoprämien reduzieren. Da wir momentan zumindest bei Aktien die größte Risikoaversion nach dem zweiten Weltkrieg haben, ist viel Platz nach oben - mein Kursziel für den DAX von 10.172 für Ende des Jahres geht auch nur von einem ersten Schritt beim Abbau der Risikoaversion aus. Und wichtigste Voraussetzung für einen Abbau der Risikoaversion ist eine Entmachtung, Bändigung und ein Zurückschneiden der Investmentbängster.

Sicher ist der Paulson von Goldman Sachs nicht der richtige Mann für diese Aufgabe, das ist so, als ob man einem Gehilfen des Teufels den Auftrag gibt, das Feuer in der Hölle zu löschen. Da Paulson aber nur noch wenige Monate im Amt ist, ist das ein weiterer positiver Faktor. Eine wichtige Rolle werden hier die Kontinentaleuropäer spielen müssen, die den Briten die Pistole auf die Brust setzen müssen: Entweder ihr geht gegen Eure Investmentbängster vor, die Kontinentaleuropa mit vielen Mätzchen ausrauben, oder ihr fliegt aus der EU - die Briten verdienen nichts anderes als die Liechtensteiner. Frau Merkel muss man da loben, denn die hat da gute Ansätze gezeigt, und kann vielleicht mit dem kommenden US-Präsidenten, wer immer das auch ist, zusammenarbeiten.
Antworten
Maxgreeen:

Ich würde das "Leerverkaufen" verbieten

 
15.03.08 11:23
99% der Marktteilnehmer würden gar nicht merken das ihnen etwas fehlt wenn es verschwunden ist.
Antworten
tom68:

Wie sich die Milliarden-Vernichter rausreden

5
15.03.08 11:42

US-BANKMANAGER

Wie sich die Milliarden-Vernichter rausreden  

Von Marc Pitzke, New York

Selten zuvor war der US-Kongress mit einer solchen Riege der Reichen konfrontiert: Manager amerikanischer Banken haben im Parlament ihren Kurs während der Kreditkrise verteidigt. Sie haben versagt, trotzdem kassiert - und finden das gerecht.

New York - Die Herren stehen wir Zinnsoldaten nebeneinander und heben die Hand zum Eid. Gemeinsam verdienten sie in den vergangenen fünf Jahren fast eine halbe Milliarde Dollar. Die Großkonzerne unter ihrer Regie setzten allein im letzten Halbjahr mehr als 20 Milliarden Dollar in den Sand. Dieser Widerspruch, der die Exzesse der US-Kreditkrise wohl besser versinnbildlicht als jede Statistik, war am vergangenen Freitag im Kontrollausschuss des Repräsentantenhauses zu bestaunen.

Gute Aktion bei Bear Stearns 4093482

Ausschuss-Zeugen (von links): Ex-Citigroup-Chef Prince, Citigroup-Aufseher Parsons, Ex-Merrill-Lynch-Chef O'Neal, Merrill-Lynch-Manager Finnegan, Countrywide-Gründer Mozilo AFP  Ausschuss-Zeugen (von links): Ex-Citigroup-Chef Prince, Citigroup-Aufseher Parsons, Ex-Merrill-Lynch-Chef O'Neal, Merrill-Lynch-Manager Finnegan, Countrywide-Gründer Mozilo  Bei den Herren handelte es sich um die Ex-Vorstandsvorsitzenden der Finanzhäuser Merrill Lynch und Citigroup , Stanley O'Neal und Chuck Prince, sowie den Noch-Chef der größten US-Hypothekenbank Countrywide Financial , Angelo Mozilo.

Es war das erste Mal überhaupt, dass die drei Top-Akteure der Finanzkrise seit deren Beginn in einem Raum waren. Der Ausschuss hatte sie vorgeladen, um die "zwei unterschiedlichen, wirtschaftlichen Realitäten in unserem Land" auszuleuchten, wie es der Demokrat Henry Waxman sagte, der Vorsitzende des Gremiums: Die Konzerne taumelten ins Verderben - während ihre Bosse dafür sogar noch belohnt wurden.

"Die meisten Amerikaner leben in einer Welt, in der Versagen reale wirtschaftliche Konsequenzen hat", schimpfte Waxman zum Auftakt der Sitzung, in der die Manager mehrere Stunden lang in die Zange genommen wurden. "Doch die Spitzenmanager unserer Nation scheinen nach anderen Regeln zu leben."

Der Sturz des "American Dream Builders"  

Diese Sonderregeln offenbarte die Anhörung nun auf besonders deutliche Weise - mit den Worten der hochkarätigen Abzocker selbst. Es waren Ausreden, Ausflüchte, Rechtfertigungen. Und sie klangen wie Hohn in einem Land, das unaufhaltsam in eine Rezession rutscht.

Dass US-Spitzenmanager überbezahlt sind, ist eigentlich ja nichts Neues. "Business Week" spricht von der "Ära der Steroide" - in Anspielung auf die aufsehenerregenden Anhörungen zum Doping im US-Baseball, die kürzlich vor demselben Ausschuss stattfanden.

Doch was genau sich dabei hinter den Fassaden der Finanztürme abspielt, welches elitäre Denken dem zu Grunde liegt, das wurde hier spektakulär klar: Die "Master of the Universe", wie Tom Wolfe sie schon 1987 in seinem Wall-Street-Schlüsselroman "Fegefeuer der Eitelkeiten" titulierte, leben, denken und handeln in einer völlig eigenen Kunstwelt.

Zum Beispiel der 69-jährige Countrywide-Chef Mozilo. Der dauergebräunte, weißhaarige Metzgersohn, den sie einst den "American Dream Builder" nannten, war der einzige der Vorgeladenen, der seinen Job noch hat. Wenn auch nicht mehr lange: Countrywide ist so angeschlagen, dass es nun von Bank of America geschluckt wird. Sobald die im Januar beschlossene Übernahme perfekt ist, muss Mozilo abtreten.

22 Millionen Dollar als Notdürftigstes

Allein 2007 machte Countrywide 1,6 Milliarden Dollar Miese. Die Aktie verlor 80 Prozent ihres Wertes. Nach verschiedenen Berichten vom Wochenende nahm darüber hinaus nun auch das FBI Betrugsermittlungen gegen Countrywide auf. Die internen Firmenakten, die Countrywide dem Ausschuss zähneknirschend vorlegte, zeigen aber eine ganz andere Seite der Münze.   Zur gleichen Zeit bekam Mozilo von seinem Verwaltungsrat ein Grundgehalt von 1,9 Millionen Dollar zugesprochen, plus 20 Millionen Dollar in Aktienoptionen. Insgesamt hat er als Vorstandschef seit 1998 rund 250 Millionen Dollar eingestrichen. Allein im vorigen Jahr, als die Kreditkrise richtig losbrach, stieß er Aktien im Wert von 121 Millionen Dollar ab.

Mozilos versuchte, diese Diskrepanz vor dem Ausschuss als klassisches Beispiel des "amerikanischen Traums" zu porträtieren. Er habe Countrywide zusammen mit seinem Partner David Loeb "in der Küche seiner New Yorker Wohnung" gegründet, sagte er. "Wir hatten einen gemeinsamen Traum." Er habe der Company sein "ganzes Leben gewidmet".  Die Unsummen, die er dafür bekam, seien an seiner Leistung orientiert gewesen: "Wenn es unserer Firma gut ging, ging es mir gut." Jede Kritik sei "gröblich übertrieben". So habe er 2007 keinen Bonus erhalten und verzichte bei der Übernahme durch Bank of America auch "freiwillig" auf eine Abfindung. Oder anders herum: Die fast 22 Millionen Dollar, die ihm jetzt dennoch gezahlt wurden, sind nur das Notdürftigste.

"Glück, harte Arbeit und Chancen"

Wie sehr Mozilo freilich nach jeder weiteren Extraleistung gierte, enthüllte ein internes Memo, das der Ausschuss auftrieb. Da drohte Mozilo in einer Email im Oktober 2006, den Konzern zu verlassen und 36 Millionen Dollar Abfindung einzufordern, wenn ihm das Board nicht sofort genügend "Respekt und Anerkennung" zolle - sowie gewisse Sonderwünsche erfülle. Etwa "Reisen mit dem Privatflugzeug auf Kosten der Company".  Mit dem Memo konfrontiert, demonstrierte Mozilo Betretenheit: "Ich bitte um Entschuldigung. Ich bedauere diese Worte." Dafür, trotzdem weiter abkassiert zu haben, während seine Kunden ins Elend gestürzt wurden, entschuldigte er sich aber nicht.

Eine ähnliche Haltung zeigte Ex-Merrill-Lynch-Chef O'Neal. Sein Brokerhaus verlor im letzten Jahr zehn Milliarden Dollar, der Aktienwert schrumpfte auf fast die Hälfte. O'Neal - der in seinen sechs Jahren als CEO mehr als 163 Millionen Dollar verdiente - musste im Oktober abtreten, handelte sich dazu jedoch eine clevere Lösung aus: Er wurde offiziell nicht gefeuert, sondern durfte freiwillig "in den Ruhestand treten", was ihm Anspruch auf ein Pensionspaket im Wert von 161 Millionen Dollar sichert.  Auch O'Neal spielte das herunter, und präsentierte sich lieber als Beispiel des "American Dreams": "Mein Großvater, James O'Neal, wurde 1891 als Sklave geboren." Alles, was er erreicht habe, "war das Resultat jener einzigartigen Kombination aus Glück, harter Arbeit und Chancen, wie es sie nur in diesem Land gibt.

"  Der "große Reibach"  

O'Neal führte noch ein anderes, häufig genutztes Argument an: Die anderen machten es ja genauso. "Die Finanzindustrie zahlt seit langem schon hohe Entlohnungen." Sein Gehalt stehe also "im Einklang mit dem Besoldungsniveau der Industrie".   Ach ja, und übrigens: Für das Subprime-Kreditdesaster sei er sowieso nicht persönlich verantwortlich: "Ich habe die täglichen Aspekte des Merrill-Geschäfts mit hypothekarisch gesicherten Wertpapieren nicht gemanagt."

Dass diese Vorstandsherren nicht die geringste Reue zeigen, merkte der Ausschuss auch an Chuck Prince, dem Ex-Chef der Citigroup. Wie Merrill Lynch verlor die größte US-Bank 2007 rund zehn Milliarden Dollar und fast die Hälfte ihres Aktienwerts. Prince dagegen bekam zum Abgang im November - ebenfalls als freiwilliger "Ruhestand" getarnt - 10,4 Millionen Dollar Bonus und 28 Millionen Dollar Aktienoptionen. Sowie weiter laufende Leistungen im Wert von 1,5 Millionen Dollar pro Jahr für die nächsten fünf Jahre. Inklusive Büro, Sekretärin und Chauffeur.

Prince nannte das nur "fair". Unter seiner Ägide habe Citigroup schließlich "etliche nennenswerte Erfolge" erzielt. Auch habe er "hart gearbeitet", um die Interessen des Managements mit denen der Shareholder "in Einklang zu bringen". Und dann sagte er etwas, was nahelegte, dass er seinen goldenen Fallschirm sogar eher als Schmerzensgeld betrachtet: "Es ist nie leicht, von einer Firma zurückzutreten, der man seine ganze Karriere gewidmet hat.

Am Ende der Sitzung blieb ein schaler Nachgeschmack - und das Gefühl, dass sich wenig ändern wird. "1980 verdienten Vorstandschef 40-mal so viel wie ein Durchschnittsarbeiter", sagte Waxman. "Heute bekommen sie 600-mal so viel." Zehn Prozent aller US-Konzerngewinne fließen inzwischen allein den CEOs zu - selbst wenn sie ihre Unternehmen ins Unheil stürzten.  Es ist eine alte Weisheit, an die kürzlich auch "Fortune"-Kolumnist Allan Sloan erinnerte: Die entthronten Chefs müssten eine Weile lang schlechte Presse erdulden, würden letztlich aber "den großen Reibach machen". Fazit: "Selbst wenn du an der Wall Street in Flammen aufgehst, darfst du das Geld noch behalten."

Quelle: www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,540463,00.html

Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.  Konrad Adenauer
Antworten
agathon:

Hi Leute.

 
15.03.08 12:14
ich kann Libuda´s Argumentation unter moralischem Aspekt absolut nachvollziehen. Leider hat die Wirtschaft aber mit Moral nichts mehr am Hut. Schon gar nicht die Finanzbranche.

Das war vor der "Profitmaximierungsepoche" mal anders.

Schade drum.

J.B. liegt also wohl mit seiner Erklärung richtig.

Nur nicht mit dem letzten Satz...
Antworten
Stöffen:

Flachschuss statt Flanke

3
15.03.08 12:32
In dem aktuellen FAZ-Artikel „Die dritte Welle der Finanzkrise“ wird wiederholt recht eindeutig aufgezeigt, mit welch gewaltigen Kredithebeln die Hedge-Fonds an den Märkten agieren und diese auch dementsprechend bewegen. Gemäß Libudas Statement aus #8 kann es aber nicht sein, dass Hedge-Fonds somit auch Märkte nach oben pumpen können. Von daher mal wieder statt einer schönen Libuda-Flanke ein tumber Flachschuss.

…..Am heftigsten stehen im Moment die Hedge-Fonds im Feuer. Sie haben – finanziert mit Krediten der Banken – in großen Stil in vermeintlich sichere Wertpapiere investiert. Das kann zum Beispiel so funktionieren: Mit 100 Millionen Euro Eigenkapital seiner Anleger kauft ein Hedge-Fonds Wertpapiere. Diese gibt er einer Bank als Sicherheit und erhält dafür 90 Millionen Euro Kredit. Mit diesem Geld kauft er wieder Wertpapiere, reicht sie wieder bei einer Bank ein, erhält 81 Millionen Euro Kredit – das Spiel lässt sich fortsetzen und führt zu einem gewaltigen Kredithebel. Mit wenig eigenem Geld lassen sich riesige Summen bewegen.

Nur so konnten die Hedge-Fonds ihre lange Zeit hohen Renditen erwirtschaften. Ein Fonds der Betreibergesellschaft Carlyle Capital zum Beispiel, dem gerade der Totalverlust droht, hat mit rund 670 Millionen Dollar eigenem Geld vermeintlich unbedenkliche Hypothekenanleihen der staatlich garantierten Immobilienfinanzierer Freddie Mac und Fannie Mae im Wert von fast 22 Milliarden Dollar gekauft. Die Kreditgeber erlaubten diesen 32-fachen Hebel, weil diese Papiere als nahezu ausfallsicher galten……

www.faz.net/s/...97AB2BD613A9880C80~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Antworten
Libuda:

Pump-Geschwätz ist Unfug

 
15.03.08 15:30
denn vor dem Auftreten der Hedge-Funds waren die Aktienbewertungen wesentlich höher, vor allem wenn man das in Relation zu den Kapitalmarktzinsen setzt. Den Anteil, den Hedge-Funds an der Marktkapitalisierung von Aktien halten, ist relativ gering - viele verwechseln das mit dem Handelsvolumen, der ist relativ hoch, weil sie laufen umschichten. Der durch den Aktienbesitz der Hedge-Funds entstandene Effekt der größeren Nachfrage ist sehr viel kleiner als der Effekt, der durch die von Hedge-Funds herraufbeschworenen Risiken auf Aktienkurse Drücken wirkt. Die von den Hedge-Funds mit heraufbeschworene Unsicherheit erhöht die Risikoprämien und somit die Diskontierungsfaktoren für zukünftige Gewinne von Unternehmen.

Sehen wir uns die Realität an, dann stellen wir fest, dass wir momentan im Verhältnis zu den realen Kapitalmarktzinsen das niedrigste Bewertungsniveau der letzten 100 Jahre haben. Vor ca. 50 Jahren, also Hedge-Funds noch in Abrahams Wurstkessel waren, waren die Aktienbewertungen bei ungefährlich gleichem niedrigen realen Kapitalmarktzinsniveau wie heute in etwa doppelt so hoch.
Antworten
Libuda:

Aufgeräumt werden muss vor mit diesem Unfug

 
15.03.08 15:35
wozu der jetztige Finanzminister Paulsen, Ex-Goldman-Sachs-Boss, nicht in der Lage ist. Diese kriminellen Selbstbedienungsorgien sollten die Staatsanwälte in Trab bringen.

"Am Ende der Sitzung blieb ein schaler Nachgeschmack - und das Gefühl, dass sich wenig ändern wird. "1980 verdienten Vorstandschef 40-mal so viel wie ein Durchschnittsarbeiter", sagte Waxman. "Heute bekommen sie 600-mal so viel." Zehn Prozent aller US-Konzerngewinne fließen inzwischen allein den CEOs zu - selbst wenn sie ihre Unternehmen ins Unheil stürzten.  Es ist eine alte Weisheit, an die kürzlich auch "Fortune"-Kolumnist Allan Sloan erinnerte: Die entthronten Chefs müssten eine Weile lang schlechte Presse erdulden, würden letztlich aber "den großen Reibach machen". Fazit: "Selbst wenn du an der Wall Street in Flammen aufgehst, darfst du das Geld noch behalten."

Vor allem den Flaschen sollte man wegen Untreue das Geld wieder abnehmen und ab mit ihnen nach Sing-Sing, denn meist haben sie auch noch was verbrochen.
Antworten
Libuda:

Wenn dieser Sau-Stall ausgemistet ist

 
15.03.08 15:40
werden wir auch bei Aktien wieder Bewertungsniveaus sehen, die mit den realen Kapitalmarktzinsen besser korrespondieren.


Daher ist die jetzige Krise ein idealer Kaufzeitpunkt. Zumindest ein wenig wird ausgemistet, vor allem wenn Bush und seine marktgläubigen Ku-Klux-Clan-Neocons mit ausgemistet werden und die Kontinentaleuropäern mit den Briten, die die Schutzpratrone der wohlstandsabsaugenden Bängster sind, endlich umspringen wie mit den Liechtensteiner und hoffentlich bald auch mit den Schmarotzern aus der Schweiz.  
Antworten
J.B.:

@#10

 
15.03.08 17:55
Was sollen Deine PauschalurteileGute Aktion bei Bear Stearns 4094186 #000000" href="http://www.ariva.de/board/user.m?id=Libuda" rel="nofollow" class="showvisited">Libuda 15.03.08 11:00 Gute Aktion bei Bear Stearns 4094186Gute Aktion bei Bear Stearns 4094186

 

indem Du alle Banken in einen Topf wirfst. Lol, ich glaub, Du verstehst da was falsch. Da "zocken" nicht nur die Investmentbanken sondern angefangen von der kleinsten Stadtsparkasse bis hin zu den Großbanken sind da alle sehr aktiv.

Fakt ist, dass viele Aktivitäten Invesmentbanken in den letzten 10 Jahren, den Wohlstand der Weltbevölkerung negativ beeinflusst haben. Ein wesentlicher Punkt war, dass sie mit überzogenem Zocken Unsicherheit produziert haben - wer Unsicherheit produziert schadet Investitionen und Wachstum und damit den Aktienkurse gleich doppelt: die Gewinne wachsen weniger stark und und die Risikenprämien, die dem sicheren Kapitalmarktzins zugefügt werden steigen (was die auf den heutigen Zeitpunkt abgezinsten zukünftigen Gewinne - nichts anderes sind Aktienkurse - niedriger macht). Hmmm, ich bin auch kein Freund gewisser Aktivitäten, aber das war in der Geschichte der Menschheit nie anders. Wo Geld ist, da ist folglich Macht und diese wird dann halt auch missbraucht. Aber das Problem auf die Investmentbanken alleine abzuwälzen, ist ein wenig zu billig. Der Fisch fängt immer beim Kopf zu stinken an, das heißt: Die gesetzlichen Voraussetzungen waren/sind zu mangelhaft und der ökomonische Weitblick der entsprechenden Verantwortlichen, seitens der Regierung so wie der Notenbank war entweder bewusst getrübt oder es war/ist einfach nur totale Unfähigkeit. Die Investmentbanken u.a. haben nur das gemacht, was sie machen "mussten". Die Börse erzeugt einen extremen Erfolgsdruck und wenn das Kapital vorhanden und auch noch "frei" ist, wird es möglichst gewinnbringend eingesetzt.

Das von mir beschriebene Wirken der Investmentbängster ist auch der wesentliche Faktor für die niedrigste Bewertung von Aktien in den letzten 100 Jahren, wenn man sie zum realen Kapitalmarktzins in Beziehung setzt. Erst eine Entmachtung, Bändigung und ein Zurückschneiden der teilweise kriminellen sich selbst bedienenenden Investmentbängster-Gang wird die Unsicherheit verschwinden lassen und die Risikoprämien reduzieren. Da wir momentan zumindest bei Aktien die größte Risikoaversion nach dem zweiten Weltkrieg haben, ist viel Platz nach oben - mein Kursziel für den DAX von 10.172 für Ende des Jahres geht auch nur von einem ersten Schritt beim Abbau der Risikoaversion aus. Und wichtigste Voraussetzung für einen Abbau der Risikoaversion ist eine Entmachtung, Bändigung und ein Zurückschneiden der Investmentbängster. Aha, Ich sag mal, Du machst es Dir zu einfach, wenn Du nur die Investmentbanken niedermachst. Versuch einmal das gesamte Bild zu sehen und dann bleiben nur 2. Schlüße übrig. Bin schon gespannt, ob Du dazu im Stande bist??


Sicher ist der Paulson von Goldman Sachs nicht der richtige Mann für diese Aufgabe, das ist so, als ob man einem Gehilfen des Teufels den Auftrag gibt, das Feuer in der Hölle zu löschen. Da Paulson aber nur noch wenige Monate im Amt ist, ist das ein weiterer positiver Faktor. Eine wichtige Rolle werden hier die Kontinentaleuropäer spielen müssen, die den Briten die Pistole auf die Brust setzen müssen: Entweder ihr geht gegen Eure Investmentbängster vor, die Kontinentaleuropa mit vielen Mätzchen ausrauben, oder ihr fliegt aus der EU - die Briten verdienen nichts anderes als die Liechtensteiner. Frau Merkel muss man da loben, denn die hat da gute Ansätze gezeigt, und kann vielleicht mit dem kommenden US-Präsidenten, wer immer das auch ist, zusammenarbeiten. Lol, wieder nur die primitive Schiene. Mag sein, dass der Paulson nicht die beste Wahl war, aber auch nicht die Schlechteste. Was die Briten angeht, hast Du sicher zum Teil recht, aber auch wenn die britischen Investmentbänker aus der Eu raus wären, würde das nicht viel bringen. Geld setzt sich über fast alle Grenzen hinweg.

Und was die Lichtensteiner angeht, da hast Du auch wieder nichts begriffen. Das Problem liegt wo anders, warum flüchtet das Geld??

J.B.
Antworten
Libuda:

Gutes Staatshandeln ist gefragt

 
16.03.08 01:22
Wenn wir uns einmal das ansehen, was J.B da schreibt, dann könnte man fast vermuten, dass er der Westerwelle ist:

"Hmmm, ich bin auch kein Freund gewisser Aktivitäten, aber das war in der Geschichte der Menschheit nie anders. Wo Geld ist, da ist folglich Macht und diese wird dann halt auch missbraucht. Aber das Problem auf die Investmentbanken alleine abzuwälzen, ist ein wenig zu billig. Der Fisch fängt immer beim Kopf zu stinken an, das heißt: Die gesetzlichen Voraussetzungen waren/sind zu mangelhaft und der ökomonische Weitblick der entsprechenden Verantwortlichen, seitens der Regierung so wie der Notenbank war entweder bewusst getrübt oder es war/ist einfach nur totale Unfähigkeit. Die Investmentbanken u.a. haben nur das gemacht, was sie machen "mussten". Die Börse erzeugt einen extremen Erfolgsdruck und wenn das Kapital vorhanden und auch noch "frei" ist, wird es möglichst gewinnbringend eingesetzt."

Weil sich im Laufe der Geschichte gezeigt hat, dass man ohne Gesetze nicht auskommt, weil sich in der Steinzeit die Steinzeitmenschen die Köpfe einschlugen, und heute Investmentbängster bei der Maxmierung ihrer persönlichen Einkommen den Wohlstand der anderen 99,9% ruinieren braucht man eben ein gewisses Maß an Regulierung und keine Westerwelle-Sprüche zum Sonntag.
Antworten
NoTax:

Einstieg bei Bear Stearns droht zu platzen

 
16.03.08 08:48
Bear Stearns droht ein Milliardenausfall: Das Brokerhaus CITIC Securities will seine geplante Investition nicht mehr garantieren. Die schlechte Finanzlage und der dramatische Kurseinbruch der US-Investmentbank lassen die Chinesen an Bear Stearns zweifeln.

Shanghai - CITIC Securities überdenkt seine Pläne für einen Einstieg bei der angeschlagenen US-Investmentbank Bear Stearns

www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,541743,00.html
Antworten
Libuda:

Vermutlich wollen die Chinesen zu Laster

 
16.03.08 11:42
der Bear Stearns-Aktionäre bessere Konditionen herausschlagen - zum Beispiel wesentlich mehr Anteile für ihre Milliarde.

Da kann ich den Chinese nur Recht geben, denn wichtig ist, dass für die Stear Bearns-Aktionäre nichts übrig bleibt. Aus diesem Grunde würde ich es auch für besser halten, wenn die FED oder der Staat Bear Stearns übernehmen (ohne einen Cent für die Aktionäre) und die sanierte Bank bzw. sanierte Aktiva anschließend wieder privatisieren.

Ansonsten erleben wir den Aberwitz, dass die Bängster, die rausfliegen, auch noch dicke Abfindungen kassieren. Und Aktionäre müssen so erzogen werden, dass sie mit Bängstern so umgehen, wie sie das mit Bängstern so gehört.
Antworten
Malko07:

Ich bin bass erstaunt. Vor einigen

8
16.03.08 11:53
Monaten gab es angeblich noch keine Schulden- und Bankenkrise und die Gewinne der Banken würden weiter explodieren. Und nun sollen die "Bängster" hinter Schloss und Riegel. Wie schnell sich doch die Aussagen ändern.
Antworten
Libuda:

Im Gegensatz wettere ich schon seit Jahren

2
16.03.08 12:19
gegen Investmentbängster unc bestimmte Formen von Hedge-Fonds und habe seit Jahren immer massiv vor einem Engagement in Investmentbanken gewarnt, da ich deren Geschäftsmodell in großen Teil nicht als nachhalig betrachte. Im Gegensatz zu Dir, bin ich aber doch in Lage (auch wenn Eigenlob stinkt) die Welt durch eine differnziertere Brille zu sehen. Denn von einer allgemeinen Schuldenkrise zu sprechen ist absurd, beispielsweise haben die US-Unternehmen ihre Verschuldung in den letzten fünf Jahren massiv gesenkt - und daher sieht ja auch so gelassen auf das verzweifelte Treiben der Investmentbängster und einiger nicht weniger schlimmen Vögel in der Hedge-Funds-Branche zurück.

Wir erleben momentan eine überaus positive Entwicklung: Kredite fließen zu Unternehmen, die es sich leisten können, und landen nicht mehr bei zweifelhaften Scharlatanen. Als Gesamtergebnis ergibt sich, dass die Kreditaufnahme durch die Unternehmen in den letzten Monaten übrigens weltweit gestiegen ist - und zwar in allen Regionen: USA, Europa und Asien.
Antworten
Libuda:

Fremdkapitalfinanzierung der Unternehmen ist

2
16.03.08 15:05
in den USA in den letzten zehn Jahren von 55% auf 40% gefallen. Und das unterzeichnet die extreme gute Situation der Unternehmen noch gewaltig, da in dieser Zahl nicht der gigantische Cash-Aufbau von schuldenfreien Unternehmen wie Microsoft, Google oder andere Technologieriesen enthalten ist, die aus Risikogründen nie mit Fremdkapital gearbeitet haben.

Auch die Verschuldung der privaten Haushalte ist in den letzten zehn Jahren weit weniger dramatisch gewachsen, als uns das die Anbeter des Weltuntergang vorbeten, nämlich gerade einmal von 45% auf 60% des Nettovermögens. Rechnet man den dramatischen Anstieg der Eigentumsqoute im Immobilienbereich heraus (den Schulden stehen entsprechende Gegenwerte gegenüber), hat sich an der Verschuldung der Amis fast nichts geändert.

Da gleichzeitig die Verschuldung des Staates in den letzten zehn Jahren stark zurückgefuhrt wurden (Schuldenquote = Anteil der Staatsschulden am BIP), hat sich in den letzten zehn Jahren an der Gesamtverschuldung nichts geändert. Wie alle 4-5 Jahre kommt es nun aber vor, dass sich in einzelnen Sektoren verzockt wird. Die momentanen Probleme ergeben sich dadurch, dass dies der Bankenbereich ist - aber mit einer besonnenen handelnden Notenbank (und Barnanke arbeitet sehr gut) sind Turbulenzen beherrschbar und derartige Zeiten günstige Einstiegsgelegenheiten, da die Aktienkurse in den letzten 100 Jahre im Vergleich zum realen Kapitalmarktzinsen auf dem günstigsten Niveau überhaupt sind.  
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MikeOS:

@11: Ich würde das Leerverkaufen auf keinen Fall

 
16.03.08 15:20
verbieten.
Es verhindert, dass sich ungehemmt Spekulationsblasen in einzelnen Assetklassen überdimensional ausdehnen. Von daher sind Hedgefonds, bekannt durch ihr Shortselling, trotz ihrer auf diesem Gebiet sehr bescheidenen Erfolge, für die Kapitalmärkte sehr wichtig.
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