Hallo Berater,
ich beziehe mich auf Dein Posting
#1127 (30.12.07 11:04).
Bist Du immern noch ein verblendetes Sektenmitglied, oder gehörst Du mit zur Sektenadiminstration?
Deine "Gegenfragen" sind an Unsinnigkeit kaum zu übertreffen.
Im Gegensatz zu Bluemax kann ich Dir die Fragen aber problemlos beantworten:
1.:
Nein, natürlich ist es nicht immer Betrug.
Wie immer kommt es auf die Relation zwischen dem Preis und dem angeblichem Wert an.
Den Rest sollte einem dann der gesunde Menschenverstand sagen.
Bei Gulfside ist es quasi so:
Gulfside behauptet, eine angeblich echte und sehr teure Uhr zu besitzen, woran die deutschen Aktionäre dann profitieren dürfen.
Gulfside selbst hat die Uhr aber vom Besitzer für 50 EUR am Strand gekauft.
Für wie wahrscheinlich hältst Du es, dass die Mongolei-Story keine Abzocke ist?
2.:
Woher willst Du wissen, dass nicht Millionen von Aktien verkauft wurden?
Kennst Du denn Aktionärsstruktur von Gulfside?
Nur ein kleiner Teil der Aktien ist meldepflichtig.
Wenn Teile der übrigen Aktien von Offshore-Firmen gehalten werden, können die abverkaufen ohne mit der Wimper zu zucken, und hinterher wird der Ertrag dann geteilt.
Bei Abzock-Buden läuft es in der Regel so:
Die Initiatoren der Bude bekommen das meiste, der CEO bekommt regelmässig was im Koffer, der deutsche Promoter ebenfalls.
Wie naiv bist Du denn?
3.:
Die Frage ist nicht ernst gemeint, oder?
Compliance-Richtlinien gibt es nur für Fremdkapital.
Mit Eigenkapital kann ein Insti prinzipiell machen, was er will.
Wenn da irgendjemand der Meinung wäre, dass es was zu verdienen gäbe, wären Instis an Bord, was aber nicht der Fall ist.
Kannst Du mal eine Quellenangabe für Deine unsinnige Behauptung liefern, Instis dürften nur investieren, wenn ein Vertrag da wäre?
4.:
"Schonmal daran gedacht das der Verpächter mit seinen bisherigen Feldern genug zu tun hat"
Ja klar, da liegt angeblich Kohle in Milliardenhöhe und der Besitzer hat "zuviel zu tun", um diese Reichtümer zu fördern.
Was erzählst Du für einen Käse?
5.:
Dieses Modell gibt es bei landwirtschaftlichen Flächen, aber sicherlich nicht bei angeblichen Monster-Kohlefeldern.
Les mal diesen Text:
www.finanznachrichten.de/...ichten-2007-06/artikel-8495514.asp
"and 2005 drilling by the property vendor, a privately held Mongolian company that operates several domestic coal mines."
Der Besitzer des Gebietes, eine Firma, die selbst Kohleminen betreibt, hat 2005 da sogar selbst gebohrt (!).
Soviel zum Thema "zuviel zu tun".
Wenn die Bohrergebnisse gut gewesen wären, hätten die sich wohl kaum für eine Verpachtung des Gebietes entschieden, sondern die wohl doch nicht vorhandene Kohle selbst gefördert, oder wie siehst Du das?
6.:
Die Antwort darauf ergibt sich schon aus meiner ursprünglich gestellten Frage.
Wenn Norwest nicht genug Bohrergebnisse vorliegen, werden sie nicht ihren Auftraggeber (Gulfside) schädigen durch ein Dementi, ohne die erforderliche Entscheidungsgrundlage (vollständige Bohrergebnisse) zu haben.
Ein nicht erfolgtes Dementi ist keinerlei Beweis für irgendetwas.
Scheinbar hat die kanadische Börsenaufsicht erhebliche Zweifel an der Richtigkeit der Aussagen von Gulfside, reicht Dir das nicht?
Gulfside musste übrigens schon mal eine Meldung auf Druck der Börsenaufsicht richtigstellen, das war im Juni 2007.
Diesmal haben die kanadischen Behörden wohl noch eklatantere Verstösse gesehen, deshalb das Handelsverbot.
7.:
Das kannst Du doch nicht ernsthaft vergleichen.
Die lassen sich hohe Anteile an den Erträgen geben, lagern so das Risiko aus und verdienen trotzdem.
Der Besitzer des Monsterkohlefeldes hingegen bohrt selbst (auch deshalb ist Dein Vergleich Käse), und entscheidet DANACH, das Gebiet an Gulfside zu verpachten, und zwar für einen Appel und ein Ei.
Was denkst Du, können die Bohrergebnisse gut gewesen sein?
Wie naiv bist Du denn?
Berater, wann wachst Du endlich auf?
Ihr seid offensichtlich reihenweise von Bluemax geblendet worden und er vielleicht auch von denen, die die ganze Bude aufgezogen haben.
Schalte doch mal Deinen eigenen gesunden Menschenverstand ein!