Größter Lebensmittelproduzent der USA


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Conagra Brands I. 13,28 $ +0,00% Perf. seit Threadbeginn:   -61,28%
 
Balu4u:

Größter Lebensmittelproduzent der USA

2
01.03.13 22:26

ConAgra Foods ist ein US-amerikanischer Lebensmittelkonzern, der mit  seinem Portfolio zu den größten Lebensmittelfabrikanten auf dem US-Markt  gehört. Der Konzern produziert eine Vielzahl unterschiedlichster  Lebensmittel und vermarktet diese in Supermarktketten, Restaurants und  Fast Food-Imbissen sowie über Cateringunternehmen. Das Portfolio umfasst  verschiedene Öle und Saucen, Tiefkühl- und Fleischgerichte, Pasta,  Trinkschokoladen oder Marmeladen. Hinzu kommt ein Sortiment  verschiedener getrockneter Gewürze, abgepacktes Fleisch (Rind, Schwein  und Geflügel) und Käse sowie unterschiedliche Produkte aus dem  Biolebensmittel-Bereich. Zu den Marken des Konzerns gehören unter  anderem Banquet, Chef Boyardee, PAM, Healthy Choice oder Marie  Callender’s. In den einzelnen Produktionswerken unterhält ConAgra Foods  Forschungs- und Entwicklungsabteilungen, die für die Untersuchung von  Lebensmittelzutaten und die Entwicklung neuer Produkte verantwortlich  sind. Im November 2012 unterbreitete die Gesellschaft dem  US-Lebensmittelhersteller Ralcorp ein Übernahmeangebot in Höhe von 6,8  Milliarden US-Dollar. Die Verwaltungsräte beider Unternehmen haben der  Transaktion zugestimmt. Nach Abschluss der Übernahme, die für Ende März  2013 erwartet wird, wird ConAgra der größte Lebensmittelproduzent der  USA sein.

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b.p.:

hab euch heute zugeschlagen

 
14.02.14 18:30
danke für die Threaderöffnung
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internetweber:

Ich bin nun auch mit dabei. ;)

 
07.03.14 16:47
Nur schade das hier so gut wie nciht gepostet wird.  
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hobbyist:

Einstieg

 
16.10.14 19:21

Bin durch Zufall vor etwa 2 Monaten auf conagra gestoßen und mal klein eingestiegen. - konservativ durch Lebensmittel
- etwas Aufholpotentiel
- Kgv/kvb in Ordnung
- Dividende

..hat mich alles in allem überzeugt und ist ja nun schon gut gelaufen, was meint ihr wie der US-Markt insgeasmt zum Jahresende stehen wird?

achso: keine Kauf-/Verkaufsempfehlung ;)
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Interessiert83:

Euro Am Sonntag

 
29.10.14 19:34
Hallo zusammen,
ich bin aufgrund einer Empfehlung der Euro Am Sonntag investiert und habe zwischendurch ganz schön gelitten. Aktuell ist der Kurs zurück auf einem soliden Niveau. Ich hatte die letzten Tage gehofft, dass die 27 nach oben durchbrochen wird. Leider ist es nicht so gekommen und heute geht es nun deutlich abwärts.
Hat jemand eine Idee warum? Chart-Technik? Oder gab es negative Nachrichten?
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hobbyist:

Rücksetzer

 
03.11.14 11:16
ich denke der kurze Rücksetzer lag am US-Gesamtmarkt aufgrund Stopp der Anleihenkäufe..
die 27 ist ja nun deutl durchbrochen worden..

Gruß
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hobbyist:

3 Jahres Hoch

 
03.11.14 11:21
..ich hoffe das es jetzt zügig bis 28 geht, wenn dann keine negativen Nachrichten kommen auch drüber aber das wird schwer!!

nur meine Meinung
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Interessiert83:

27 Euro durchbrochen

 
03.11.14 19:40
Wo seht Ihr denn ein realistisches Kursniveau (unter der Annahme, dass die US-Börsen nicht heftig zurücksetzen)? Könnte es noch weiter nach oben gehen?
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hobbyist:

28er..

 
07.11.14 19:07


..jetzt tah sie schon an der 28er Marke gekratzt!!

nä Wo bei weiter positivem Gesamtmarkt könnt es dieses Jahr noch Richtung 30Eu gehen

nur meine Meinung ;)
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Interessiert83:

Kursziel

 
16.11.14 10:13
Hallo Hobbyist,
gegen Kurse um die 30 Euro hätte ich nix gegen ;)
Bin aber nicht ganz so optimistisch, gerade nach dem Kursanstieg der letzten Wochen. In der €aS wurde Conagra im Frühjahr als potenzieller Übernahme-Kandidat bezeichnet. Entsprechende Gerüchte könnten die Kurse dann Richtung 30 Euro treiben. Aber wie hoch die Wahrscheinlichkeit für eine Übernahme ist, kann ich nicht einschätzen, vermutlich eher gering.
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hobbyist:

persönliches Ziel

 
02.12.14 16:49

Bin eben bei 29,62 raus..ist gut gelaufen und hab mein mir gestecktes Ziel erreicht (wollte bis +30% vor Steuern mitgehen)

..mach es nur als Hobby also lieber nicht zu gierig und euphorisch!!


viel Erfolg dem Rest der dabei ist, werd sie auf jeden Fall nicht aus den Augen lassen;)
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Midas13:

Kein Diskussionsbedarf

2
12.10.18 12:54
zu einem der größten Lebensmittler Nordamerikas und der Übernahme von Pinnacle Foods?
Echt jetzt?
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Berliner_:

Midas

 
11.03.19 15:43
ich habe 2019 die Aktie paar mal gekauft und verkauft. Warum der Aktienkurs so niedrig ist, ist mir immer noch ein Rätsel!  
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Midas13:

Der Knoten scheint geplatzt zu sein

 
19.12.19 15:15
www.thestreet.com/investing/...acle-foods-adds-to-bottom-line
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Spaetschicht:

ConAgra shares jump after topping expectations

 
05.01.23 16:46
Die Aktien von ConAgra (NYSE:CAG) stiegen am Donnerstag, nachdem das Unternehmen seine Jahresprognosen angehoben und die Quartalsgewinn- und Umsatzerwartungen übertroffen hatte.

Der Umsatz des Unternehmens belief sich auf 3,3 Milliarden US-Dollar gegenüber der Konsensschätzung von 3,26 Milliarden US-Dollar, was durch eine 17-prozentige Verbesserung des Preis-Mix-Verhältnisses angetrieben wurde, die durch die inflationsbedingten Preismaßnahmen des Unternehmens getrieben wurde.

Die Conagra-Aktien sind zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels um über 3 % gestiegen.

Angesichts steigender Arbeits-, Logistik- und Rohstoffkosten haben Unternehmen wie Conagra, das Marken wie Birds Eye und Chef Boyardee unter seinem Banner hat, die Preise im letzten Jahr oder länger erhöht.

Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres stieg die operative Marge um 320 Basispunkte auf 16,6 %. Unterdessen stieg der bereinigte Gewinn pro Aktie um 26,6 % auf 0,81 $, 0,15 $ besser als die Analystenschätzung von 0,66 $.

"Unsere Ergebnisse des zweiten Quartals spiegeln die anhaltende Stärke unserer Marken und die erfolgreiche Umsetzung des Conagra Way-Playbooks wider, wie unser robustes Umsatzwachstum, die Erholung der Marge und die Ertragsergebnisse zeigen", sagte Sean Connolly, President und Chief Executive Officer von Conagra Brands . "Unsere entschlossenen Maßnahmen zum Ausgleich der Inflation in Verbindung mit verbesserten Serviceniveaus und Produktivität ermöglichten es uns, den anhaltenden Inflationsdruck und die branchenweiten Herausforderungen in der Lieferkette erfolgreich zu meistern, da jedes Segment im Quartal eine bereinigte Betriebsmargensteigerung erzielte."

Aufgrund einer starken Leistung in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres hebt das Unternehmen seine Prognose für das Gesamtjahr für das Geschäftsjahr 2023 an, wobei ein Nettoumsatzwachstum von 7 % bis 8 % und eine bereinigte operative Marge zwischen 15,3 % und 15,6 % erwartet werden % und der bereinigte Gewinn pro Aktie von 2,60 $ auf 2,70 $ gestiegen, was einem Wachstum von 10 % bis 14 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Nach der Veröffentlichung sagten Analysten der Deutschen Bank in einer reaktionären Notiz, dass die Ergebnisse "eindeutig" gute Ergebnisse seien und die "Vorwärtsaussichten durchsetzungsfähig" seien.

„Die Schlüsselfrage von hier aus wird die Nachhaltigkeit und zukünftige Risiken für die implizite Dynamik sein (wobei zu beachten ist, dass der implizite bereinigte EPS für das zweite Halbjahr jetzt 1,22 bis 1,32 US-Dollar gegenüber dem aktuellen DBe von 1,03 US-Dollar/Street von 1,09 US-Dollar beträgt)“, fügten die Analysten hinzu.



ca.investing.com/news/stock-market-news/...cast-432SI-2867438
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Spaetschicht:

Hab mir mal die Brands angeschaut

 
05.01.23 17:12
ausser Bertolli kenn ich jetzt nix ...und Libbys hab ich als Pfirsiche in Erinnerung...
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neymar:

Conagra Brands

 
08.05.24 11:01
Olive oil – how to invest in ‘liquid gold’

www.undervalued-shares.com/...to-invest-in-liquid-gold/aff/9/
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LYNCHP.:

Einstieg heute

 
17.07.25 20:09
bei 16,50 Euro für mein 25er Depot.
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Funy Money:

mal sehen wann das Ding dreht

 
26.08.25 17:04
bin mit 16,25 rein, in diesen deprimierenden Chart. der nicht grundlos so performt.
Wer hier nur auf die Dividende aus ist, könnte einen großen Fehler machen.
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LYNCHP.:

Dividende

 
05.09.25 09:50
Die erste Dividende ist zwischenzeitlich eingetütet. So wie ich es sehe, wird die Dividende auch verdient, also bleibe ich drin. Der Kurs ist mir aktuell ziemlich egal, solange die Dividende stabil bleibt. Das Unternehmen kostet gerade mal 7,7 Mrd. USD..  Wer langfristig denkt, findet m.E. eine gute Gelegenheit zu dem Preis Teile des Unternehmens zu erwerben.
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Trimalchio:

Conagra Brands...

 
02.10.25 17:55
...ist hierzulande weitgehend unbekannt. Der Kurs hat sehr stark Luft abgelassen und die letzten Quartalsberichte gestern waren besser als befürchtet.

Da hoffe ich mal, dass genug Negatives eingepreist ist, auch was Produktionskosten und Zölle angeht, und sich auch die Margen ab 2027 wieder verbessern. Bis dahin warten und 7,3% Dividende kassieren.
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Pendulum:

Aktie notiert auf dem Niveau von 1996

 
19.03.26 09:36
Hat sich das Unternehmen in den letzten 30 Jahren tatsächlich NULL fortentwickelt ?

Wir sehen aktuell absolute Ausverkaufskurse.
(Verkleinert auf 53%) vergrößern
Größter Lebensmittelproduzent der USA 1513201
Deutschland schafft sich selbst ab.
Traurig aber wahr.
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czP10:

Kaufkurse

2
19.03.26 12:09
Die ganzen Lebensmittelunternehmen liegen am Boden. Ich hoffe, daß das eine einmalige Chance ist, sich einen früheren Ruhestand zu finanzieren. Meine Nachkäufe habe ich in diese Richtung gesetzt.  
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czP10:

Pendulum

2
19.03.26 12:31
Schau dir General Mills, Nomad Foods, Flowers Foods, Pernod Ricard, Smucker, Hormel Foods, B&G Foods an.
Bist du in einer investiert?
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Lalapo:

Tief tiefer

 
11.04.26 05:43
Conagra Br.

Verrückt !!  
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Pendulum:

Totalausverkauf nach CEO-Wechsel

 
14.04.26 10:53
Conagra (CAG) steht aktuell bei 14,63 US-Dollar – rund 40 % unter dem 52-Wochen-Hoch und mit einem fairen Wert-Potenzial von 30,9 %.

Strategisch wäre CAG für Wettbewerber mit schwacher US-Präsenz, Private Equity oder Firmen mit Fokus auf margenstarke Markenprodukte besonders attraktiv – vor allem angesichts des aktuellen Bewertungsabschlags und des CEO-Wechsels im Juni.
Deutschland schafft sich selbst ab.
Traurig aber wahr.
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MrTrillion3:

US2058871029 - Conagra Brands

 
29.04.26 15:54

Conagra Brands ist zum Stand 28.04.2026 kein spannender Wachstumswert, sondern ein klassischer US-Konsumtitel aus dem defensiven Lebensmittelbereich, der gerade durch eine operative Schwächephase läuft. Das Unternehmen sitzt in Chicago, wurde 1919 als Nebraska Consolidated Mills gegründet, entwickelte sich aus dem Mehl- und Agrargeschäft heraus und ist heute ein reiner Markenanbieter für verarbeitete Lebensmittel. Im April 2026 hat Conagra zudem einen Chefwechsel angekündigt: John Brase wird zum 1. Juni 2026 CEO und löst Sean Connolly ab.

Die Aktie notiert in den USA unter dem Kürzel CAG. Die ISIN lautet US2058871029, die WKN 861259. Conagra ist damit ein typischer Large-Cap-Titel aus dem US-Nahrungsmittelsektor. Der Börsenwert lag am 29.04.2026 laut Marktdaten bei rund 6,85 Milliarden US-Dollar, der Kurs bei rund 14,36 US-Dollar. Das ist weit entfernt von früheren Bewertungsniveaus und zeigt, wie stark der Markt die operative Eintrübung bereits eingepreist hat. (boerse-frankfurt.de)

Das Unternehmen selbst ist breit aufgestellt, aber nicht beliebig. Conagra verkauft vor allem Markenprodukte aus vier Segmenten: Grocery & Snacks, Refrigerated & Frozen, International und Foodservice. Im Portfolio stehen bekannte Marken wie Birds Eye, Duncan Hines, Healthy Choice, Marie Callender’s, Reddi-wip, Slim Jim und Angie’s BOOMCHICKAPOP. Inhaltlich ist das kein Premium-Wachstumskonzern, sondern ein Massenmarktanbieter mit viel Tiefkühlkost, haltbaren Lebensmitteln, Snacks und Gastronomieprodukten. Genau darin liegt die Stärke: hohe Bekanntheit, breite Distribution, wiederkehrender Bedarf. Genau darin liegt aber auch die Schwäche: wenig strukturelles Wachstum, hoher Preisdruck und starke Konkurrenz durch Handelsmarken.

Die Eigentümerstruktur ist typisch für einen US-Großkonzern. Größte bekannte Aktionäre mit jeweils über 5 Prozent waren laut Proxy 2025 Vanguard mit 11,99 Prozent, BlackRock mit 10,12 Prozent und State Street mit 5,12 Prozent. Einen dominierenden Ankeraktionär gibt es also nicht; Conagra ist faktisch institutionell geprägt. Das ist weder gut noch schlecht, heißt aber: die Aktie wird stark nach Rendite, Verschuldung, Cashflow und Stabilität beurteilt, nicht nach einer visionären Langfriststory.

Fundamental war das Geschäftsjahr 2025 durchwachsen. Conagra erzielte 12,05 Milliarden US-Dollar Umsatz. Davon entfielen 4,96 Milliarden auf Grocery & Snacks, 4,87 Milliarden auf Refrigerated & Frozen, 1,08 Milliarden auf International und 1,15 Milliarden auf Foodservice. Der ausgewiesene Nettogewinn lag bei 1,15 Milliarden US-Dollar, das verwässerte Ergebnis je Aktie bei 2,40 US-Dollar. Diese Zahlen sehen auf den ersten Blick ordentlich aus, sind aber verzerrt, weil Sondereffekte das Bild verbessert haben. Operativ ist wichtiger: der Konzern hatte zugleich Abschreibungen, Portfoliobereinigungen und anhaltenden Kostendruck.

Wirklich relevant ist deshalb der aktuelle Trend in fiscal 2026. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 meldete Conagra einen Umsatzrückgang von 1,9 Prozent auf 2,79 Milliarden US-Dollar, ein berichtetes operatives Margin-Niveau von 10,0 Prozent und ein bereinigtes EPS von nur 0,39 US-Dollar, also deutlich schwächer als im Vorjahr. Die Jahresprognose hat das Management auf etwa 1,70 US-Dollar bereinigtes EPS am unteren Ende der bisherigen Spanne von 1,70 bis 1,85 US-Dollar konkretisiert. Gleichzeitig rechnet Conagra weiter mit rund 7 Prozent Kosteninflation. Das ist der Kern des Problems: Das Unternehmen stabilisiert zwar Volumen in Teilen des Tiefkühl- und Snackgeschäfts, aber die Inputkosten fressen viel davon wieder auf.

Bei der Verschuldung ist Conagra nicht akut gefährdet, aber klar belastet. Im Annual Report weist das Unternehmen zum Ende des Geschäftsjahres 2025 rund 8,07 Milliarden US-Dollar Gesamtschulden aus. In der Bilanz standen 1,03 Milliarden US-Dollar kurzfristige Fälligkeiten und 6,23 Milliarden US-Dollar langfristige Schulden. Das ist für einen trägen Lebensmittelkonzern viel. Positiv ist, dass das Unternehmen 2025 1,69 Milliarden US-Dollar operativen Cashflow erwirtschaftet hat und im dritten Quartal 2026 die Nettoverschuldung gegenüber dem Vorjahr um 818 Millionen US-Dollar auf 7,3 Milliarden US-Dollar gesenkt wurde. Negativ ist: hoher Zinsaufwand und geringe strategische Beweglichkeit bleiben.

Die Dividende ist der Hauptgrund, warum viele Anleger sich Conagra überhaupt noch ansehen. Der Konzern zahlt aktuell 0,35 US-Dollar je Quartal, also 1,40 US-Dollar pro Jahr, und weist darauf hin, seit Januar 1976 ohne Unterbrechung Quartalsdividenden gezahlt zu haben. Auf Basis des Kurses um 14,3 US-Dollar ergibt das eine Dividendenrendite von grob 9 bis knapp 10 Prozent. Das ist auffällig hoch und kein Qualitätsmerkmal an sich, sondern ein Warnsignal des Marktes. Denn eine so hohe Rendite entsteht hier vor allem durch den stark gefallenen Kurs. Solange Cashflow und Entschuldung halten, ist die Dividende tragbar; sie ist aber nicht unangreifbar. (Conagra Brands)

Bei den Kurszielen ist das Bild entsprechend schwach. Analysten liegen Ende April 2026 im Schnitt grob im Bereich von etwa 15,8 bis 16,2 US-Dollar, mit einer Spanne von etwa 14 bis 23 US-Dollar; andere Erhebungen zeigen ähnlich ein neutrales bis negatives Bild. Morgan Stanley und Stifel haben ihre Ziele jüngst jeweils auf 15 US-Dollar gesenkt. Das heißt ungeschönt: Der Markt sieht derzeit kaum echte Neubewertungschance, sondern eher eine technische Stabilisierung um ein gedrücktes Niveau. (marketbeat.com)

Für die nächsten 5 bis 15 Jahre ist Conagra aus meiner Sicht kein besonders attraktiver Compounder, aber auch kein hoffnungsloser Fall. Die positive Langfristthese lautet: starke Marken, hohe Präsenz im US-Lebensmittelhandel, solide Tiefkühl- und Snackkategorien, robuste Cashflows in normalen Konjunkturphasen und ein grundsätzlich defensives Geschäftsmodell. Wenn das Management Kosten diszipliniert hält, das Portfolio weiter bereinigt und Schulden abbaut, kann die Aktie auf dem heutigen Niveau eine ordentliche Total-Return-Chance bieten, vor allem über Dividenden und eine mögliche Normalisierung der Bewertung.

Die negative Langfristthese ist aber genauso real: verarbeitete Standardlebensmittel sind kein strukturell stark wachsender Markt, Handelsmarken bleiben aggressiv, große Händler wie Walmart haben erhebliche Macht, Rohstoff- und Verpackungskosten bleiben volatil, und Conagra ist wegen seiner Verschuldung weniger flexibel als stärkere Konkurrenten. Dazu kommt, dass Conagra selbst Walmart mit rund 29 Prozent des Konzernumsatzes als größten Kunden nennt. Das ist eine klare Abhängigkeit. Wenn also Volumenwachstum ausbleibt und Kostendruck anhält, wird aus der vermeintlich billigen Aktie leicht eine Value Trap.

Mein Gesamturteil ist deshalb klar: Conagra ist derzeit eher eine angeschlagene Einkommensaktie als ein Qualitätswert. Die Aktie ist billig, aber billig aus Gründen. Wer maximale Sicherheit, starke Bilanzqualität und verlässliches Dividendenwachstum sucht, findet im US-Lebensmittelsektor bessere Namen. Wer dagegen bewusst einen Turnaround- und High-Yield-Fall kaufen will, kann Conagra auf dem aktuellen Niveau als spekulative Value-/Income-Wette ansehen. Für ein konservatives Langfristdepot wäre mir der Titel in der jetzigen Verfassung zu schwach. Für ein antizyklisches Depot kann er funktionieren, aber nur mit dem klaren Bewusstsein, dass hier operative Probleme, Bilanzhebel und Dividendenrisiko zusammenkommen.

Autor: ChatGPT

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Pendulum:

strategische Turnaround-Spekulation auf 2027 ff.

2
30.04.26 09:08
Das letzte Quartal des Geschäftsjahres 2026 endet hier (analog zu GIS) am letzten Sonntag im Mai.

Die genauen Zahlen für das letzte Quartal und das Gesamtgeschäftsjahr 2026 werden am 9. Juli veröffentlicht.

Die internen Restrukturierungs- und Sparmaßnahmen, deren positive Wirkung bereits im 3. Quartal deutlich erkennbar waren, sollten sich ab jetzt noch stärker bemerkbar machen.

Für Bottom-Fisher, die einen Zeithorizont von mehr als 12 Monaten mitbringen, bieten sich hier hervorragende Einstiegschancen in eine antizyklische Turnaround-Spekulation im US Lebensmittelsektor.

Eine mögliche Kürzung der Quartalsdividende könnte sich auf den Kurs sogar positiv auswirken.

Kurs heute ex-Divi ($0.35) - also knapp unter der 14.00 USD Marke

Auf dem gleichen Niveau wie 1996 !
(Verkleinert auf 51%) vergrößern
Größter Lebensmittelproduzent der USA 1516655
Deutschland schafft sich selbst ab.
Traurig aber wahr.
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Pendulum:

Nachkauf bei 13.20 $

 
27.05.26 09:23
Die Shorties sind hier offenbar noch nicht satt.
Sie erhoffen sich einen weiteren Kursrutsch nach einer möglichen Senkung der Dividende.
Am 1. Juni übernimmt der neue CEO. Eine Senkung der Dividende um ca. 30-40 % könnte in diesem Fall sogar hilfreich sein.  Siehe Flowers Foods letzte Woche.

Nach meinem zu frühen Erstkauf bei ca. 16.00 $ habe ich nun den ersten Nachkauf bei 13.20 $ getätigt.
Sollten Shorties hier noch weiter drücken und den Kurs Richtung 12.00 $ bewegen, werde ich wohl noch ein weiteres mal ran müssen.

Die Turnaroundphantasie für 2027, ff. ist hier ganz klar vorhanden.

"Buy the fear, sell the greed"
Deutschland schafft sich selbst ab.
Traurig aber wahr.
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