denn hier sind zum ersten Mal Kaempfer am Werk, Kaempfer gegen gelangweilte Karrierebeamte:
www.politaia.org/wirtschaft/banken/...agnahme-der-zentralbank/
Aber es gibt einen viel besseren und effizienteren Weg, als auf solch komisches Geld zurückzugreifen. Laut einem Bericht von Ambrose Evans Pritchard vom Londoner Daily Telegraph (aus dem unten zitiert wird) erwägt eine signifikanter Teil der SYRIZA-Partei die Notwendigkeit einer Ausrufung des Notstandes, wobei mit Notverordnungen regiert wird und die Kontrolle über das griechische Bankensystem einschließlich der griechischen Zentralbank übernommen wird. [1] Das könnte auf die Weise erreicht werden, dass man auf Notstandsbestimmungen des Lissaboner Vertrags zurückgreift (die aktuellste Vertrag, dem die Handlungen der Europäischen Union unterliegen) und Draghi von der EZB wegen Amtspflichtverletzung und Unterlassung anklagt, weil es es versäumt hat, aus Stabilitätsgründen eine angemessene Geldversorgung für Griechenland bereitzustellen, wie es der Vertrag von Lissabon fordert.
Diesen Vorschlag, der requisitioning genannt wird, kann man auch als Beschlagnahme der griechischen Zentralbank im Interesse des nationalen Überlebens ansehen. Sie läuft auf eine Übernahme und De-Privatisierung der griechischen Zentralbank hiaus, wie sie von der Tax Wall Street Party seit Jahren gefordert wird. Das würde auch auf eine teilweise Übernahme der EBZ hinauslaufen, da die griechische Zentralbank derzeit als eine de facto-Tentakel der EZB in Frankfurt fungiert. Eine praktische Folge davon wäre, dass die griechische Regierung die Druckplatten und Druckpressen beschlagnahmt, welche derzeit von der Zentralbank zum Druck von 20-Euroscheinen unter der Aufsicht der EZB eingesetzt werden. In Zukunft könnte das ohne Rücksicht auf die EZB vonstattengehen und könnte als ein Schritt in Richtung der Überwindung der rigiden Zentralisierung des gegenwärtigen eurokratischen Systems dienen.