Naja da kann selbst ein alter Hase wie Greenspan nichts mehr ausrichten was aber eigentlich klar war, oder
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S&P 500 Future: -25.20 Punkte - Preis: 959 (-2.56%)
Nasdaq 100 Future: -37.50 Punkte - Preis: 1131 (-3.21%)
sieht ja wieder besch...n aus für heute...
Die New Yorker Aktienbörsen haben gestern erneut schwächer notiert. Der Dow Jones-Index verzeichnete mit einem Minus von 4.37 % die grössten Verluste und schloss auf 8376.21 Punkten. Der S&P-500-Index gab um 3.11 % auf 984.54 Punkte nach, während der Nasdaq-Composite-Index um 3.72 % auf 1470.93 Punkte fiel. Die zunehmende Sorge über die Wirtschaftslage in den USA belasteten erneut die Kurse. Die Äusserungen von US-Notenbank-Chef Alan Greenspan konnten die Marktteilnehmer nicht beruhigen. Greenspan hatte vor dem Bankenaussschuss des US-Senats unter anderem gesagt, die Anschläge auf New York und Washington dürften nur kurzfristig einen bedeutenden Einfluss auf die US-Wirtschaft haben. Auf lange Sicht hätten sich jedoch die Aussichten für die US-Konjunktur nicht bedeutend verschlechtert. Vor den Anschlägen habe es erste Anzeichen für eine beginnende Konjunkturerholung gegeben, meinte er. Er habe allerdings noch nicht mit einer Wende im 4. Quartal gerechnet, sagte Greenspan weiter. Die Marktteilnehmer zweifelten an seinen Aussagen zumal verschiedene Indikatoren für den Monat August deutlich schwächer ausfielen als erwartet. So verzeichneten die Baubeginne im August einen starken Rückgang. Zudem hat die Senkung der Geschäftsprognosen vieler US-Unternehmen Ängste geschürt, dass das Wirtschaftswachstum im 3. Quartal deutlich schwächer ausfallen dürfte als bisher angenommen. Die Aktien von Applied Materials fielen 5.24 %, nachdem der US-Chiphersteller mitgeteilt hatte, 10 % der Stellen zu streichen. Das Unternehmen begründete dies mit der Schwäche der Halbleiterindustrie, welche länger andauere als befürchtet. Die Aktien der AMR, der Muttergesellschaft von American Airlines, die als Folge des rückläufigen Luftverkehrs den Abbau von mindestens 20000 Arbeitsplätzen angekündigt hatte, büssten weitere 7.75 % ein. Auch die Aktien des Mutterkonzerns der zweitgrössten US-Fluglinie United Airlines, UAL, gaben mit einem Minus von 8.16 % deutlich nach. United hatte ebenfalls einen Abbau von rund 20000 Stellen angekündigt. Über Beeinträchtigungen ihrer Geschäfte berichteten unter anderem auch der Hersteller von Software für Datenbanken, Sybase, sowie die Medienkonzerne Knight Ridder, Media General und The Tribune Corp, in deren Verlag unter anderem die "Chicago Tribune" und die "Los Angeles Times" erscheinen. Die Medienkonzerne leiden schon seit längerem unter rückläufigen Einnahmen aus dem Werbegeschäft. Auch die Aktien von Disney, der Muttergesellschaft des Fernsehsenders ABC, büssten deutlich an Wert ein. Die Aktien notierten zum Schluss mit einem Minus von 8.22 %, nachdem diese im Tagesverlauf über 16 % einbüssten. Grund für diesen überdurchschnittlich starken Rückgang war ein Verkauf der texanischen Familie Bass, welche Aktien im Wert von rund USD 2 Milliarden en bloc verkauften, um Verluste in anderen Geschäften zu decken. Gegen den Trend stiegen Aktien von Biotech-Unternehmen sowie Versorgungsaktien. Bei Umsätzen von rund 1.92 Milliarden Aktien schlossen an der New Yorker Stock Exchange 549 Titel höher, 2637 niederiger und 149 unverändert. An der Nasdaq wechselten rund 2.02 Milliarden Aktien den Besitzer. Es gab dabei 941 Kursgewinner, 2903 Kursverlierer und 266 unveränderte Werte. Am US-Anleihenmarkt notierten die 30-jährigen Staatsanleihen tiefer und erbrachten eine Rendite von rund 5.63 %.
Quelle: Basler Kantonalbank
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Die New Yorker Aktienbörsen haben gestern erneut schwächer notiert. Der Dow Jones-Index verzeichnete mit einem Minus von 4.37 % die grössten Verluste und schloss auf 8376.21 Punkten. Der S&P-500-Index gab um 3.11 % auf 984.54 Punkte nach, während der Nasdaq-Composite-Index um 3.72 % auf 1470.93 Punkte fiel. Die zunehmende Sorge über die Wirtschaftslage in den USA belasteten erneut die Kurse. Die Äusserungen von US-Notenbank-Chef Alan Greenspan konnten die Marktteilnehmer nicht beruhigen. Greenspan hatte vor dem Bankenaussschuss des US-Senats unter anderem gesagt, die Anschläge auf New York und Washington dürften nur kurzfristig einen bedeutenden Einfluss auf die US-Wirtschaft haben. Auf lange Sicht hätten sich jedoch die Aussichten für die US-Konjunktur nicht bedeutend verschlechtert. Vor den Anschlägen habe es erste Anzeichen für eine beginnende Konjunkturerholung gegeben, meinte er. Er habe allerdings noch nicht mit einer Wende im 4. Quartal gerechnet, sagte Greenspan weiter. Die Marktteilnehmer zweifelten an seinen Aussagen zumal verschiedene Indikatoren für den Monat August deutlich schwächer ausfielen als erwartet. So verzeichneten die Baubeginne im August einen starken Rückgang. Zudem hat die Senkung der Geschäftsprognosen vieler US-Unternehmen Ängste geschürt, dass das Wirtschaftswachstum im 3. Quartal deutlich schwächer ausfallen dürfte als bisher angenommen. Die Aktien von Applied Materials fielen 5.24 %, nachdem der US-Chiphersteller mitgeteilt hatte, 10 % der Stellen zu streichen. Das Unternehmen begründete dies mit der Schwäche der Halbleiterindustrie, welche länger andauere als befürchtet. Die Aktien der AMR, der Muttergesellschaft von American Airlines, die als Folge des rückläufigen Luftverkehrs den Abbau von mindestens 20000 Arbeitsplätzen angekündigt hatte, büssten weitere 7.75 % ein. Auch die Aktien des Mutterkonzerns der zweitgrössten US-Fluglinie United Airlines, UAL, gaben mit einem Minus von 8.16 % deutlich nach. United hatte ebenfalls einen Abbau von rund 20000 Stellen angekündigt. Über Beeinträchtigungen ihrer Geschäfte berichteten unter anderem auch der Hersteller von Software für Datenbanken, Sybase, sowie die Medienkonzerne Knight Ridder, Media General und The Tribune Corp, in deren Verlag unter anderem die "Chicago Tribune" und die "Los Angeles Times" erscheinen. Die Medienkonzerne leiden schon seit längerem unter rückläufigen Einnahmen aus dem Werbegeschäft. Auch die Aktien von Disney, der Muttergesellschaft des Fernsehsenders ABC, büssten deutlich an Wert ein. Die Aktien notierten zum Schluss mit einem Minus von 8.22 %, nachdem diese im Tagesverlauf über 16 % einbüssten. Grund für diesen überdurchschnittlich starken Rückgang war ein Verkauf der texanischen Familie Bass, welche Aktien im Wert von rund USD 2 Milliarden en bloc verkauften, um Verluste in anderen Geschäften zu decken. Gegen den Trend stiegen Aktien von Biotech-Unternehmen sowie Versorgungsaktien. Bei Umsätzen von rund 1.92 Milliarden Aktien schlossen an der New Yorker Stock Exchange 549 Titel höher, 2637 niederiger und 149 unverändert. An der Nasdaq wechselten rund 2.02 Milliarden Aktien den Besitzer. Es gab dabei 941 Kursgewinner, 2903 Kursverlierer und 266 unveränderte Werte. Am US-Anleihenmarkt notierten die 30-jährigen Staatsanleihen tiefer und erbrachten eine Rendite von rund 5.63 %.
Quelle: Basler Kantonalbank