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Meldung des Tages: Kupfer-Lücke von 10 Mio. Tonnen: Entsteht hier der nächste Rohstoff-Multi-Bagger?

Google-Gier frisst Gehirn


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ruhrpott:

ging ja schnell

 
18.08.04 09:49

put put put

 

Ausgedacht ist oft viel schöner als die Wahrheit.
Deshalb verkauft sich die BLÖD-Zeitung wie Sau.
Vorteil: Das Denken wird einem abgenommen.
Nachteil: Das Denken wird einem abgenommen.

Viele Grüße

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aus dem Ruhrpott

Antworten
all time high:

dachte zuerst an eine ente

 
18.08.04 11:17
18.08. 10:56    
Google senkt Ausgabepreis  

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Der Internet-Suchmaschinenbetreiber Google hat den Ausgabepreis für den geplanten Börsengang deutlich gesenkt. Wie Google am Mittwoch mitteilte, wird die Spanne anstatt der bislang veranschlagten $108 bis $135 bei $85 bis $95 liegen. Zudem wird die Zahl an ausgegebenen Aktien von 11,6 Millionen auf 5,5 Millionen Papiere stark reduziert.


PS. kein kasoerletheater????

mfg
ath

Das wirft einen schatten, auf die gesamte börse.

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ecki:

Kasperle

 
18.08.04 11:30
ROUNDUP: Google reduziert Preisspanne - Anteilseigner senken Aktienvolumen

NEW YORK (dpa-AFX) - Kurz vor dem von zahlreichen Pannen überschatteten Google-Börsengang hat die weltgrößte Internetsuchmaschinen-Firma den Markt am Mittwoch mit einem neuen Paukenschlag überrascht: Das Unternehmen senkte die Preisspanne für die Aktienausgabe und das Aktienvolumen deutlich. Die Spanne wurde auf 85 bis 95 US-Dollar herabgesetzt, ursprünglich hatte Google 108 bis 135 Dollar anvisiert. Zudem würden die bestehenden Google-Anteilseigner nur noch 5,5 statt 11,6 Millionen Aktien ausgeben, teilte der Konzern am Mittwoch in New York mit. Damit wird Google deutlich weniger als die ursprünglich erwarteten bis zu 3,5 Milliarden Dollar aus dem Börsengang einnehmen können.

Das Unternehmen selbst will weiterhin 14,14 Millionen Aktien anbieten. Damit sinkt das Gesamtemissionsvolumen von 25,74 auf 19,64 Millionen. Zudem beantragte Google bei der US-Börsenaufsicht SEC, den Börsengang an der Technologiebörse Nasdaq unter dem Aktienzeichen "GOOG.NAS" wie angekündigt am heutigen Mittwoch durchführen zu können.

NOCH KEIN GRÜNES LICHT VON SEC

Allerdings hatte die SEC zuletzt kein grünes Licht signalisiert. Google hatte am Montagabend bei der SEC die Registrierung der umfangreichen Unterlagen für eine Neuemission von 25,7 Millionen Aktien beantragt und gebeten, diese bis Dienstag um 16 Uhr (Ortszeit) zu erteilen.

Der Google-IPO ist einer der größten Börsengänge der vergangenen Jahre. Doch der Termin verschob sich schon mehrfach, zuletzt wegen Problemen bei der Registrierung institutioneller Anleger und von Belegschaftsaktien. An der Wall Street gab es Spekulationen über die Verzögerung.

Die SEC und Google gaben hierzu keine Erläuterungen ab. Es ist nach Darstellung von Wertpapierexperten möglich, dass sich die SEC einfach mehr Zeit bei der Überprüfung der umfangreichen und mehrfach geänderten Unterlagen lassen wollte. Es sei auch denkbar, dass die SEC zusätzliche Informationen haben wolle.br/DP/tb/jkr/sk
Quelle: dpa-AFX

Grüße
ecki  
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bammie:

SEC gibt Google grünes Licht für 85$

 
19.08.04 08:24
Nicht nur "Playboy"-Interview sorgte für Aufregung

SEC gibt Google grünes Licht


Dem mit Spannung erwarteten Börsengang des US-Internetkonzerns Google steht offenbar nichts mehr im Wege: Der weltweit beliebteste Suchmaschinen-Betreiber legte am Mittwoch den Ausgabepreis seiner Aktien mit 85 Dollar fest. Zuvor hatte die US-Börsenaufsicht SEC mit Verzögerung grünes Licht für die Platzierung an der Technologiebörse Nasdaq gegeben.
HB NEW YORK. Mit einem Erlös von 1,67 Milliarden Dollar handelt es sich um den viertgrößten US-Börsengang in diesem Jahr. Es wurde damit gerechnet, dass die Aktien bereits am Donnerstag gehandelt werden. Dem Börsengang war eine Serie von Pannen vorausgegangen. Erst am Mittwoch hatte Google offenbar angesichts einer überraschend niedrigen Nachfrage die Preisspanne für seine Aktien deutlich auf 85 bis 95 Dollar gesenkt, nachdem zuvor noch 108 bis 135 Dollar anvisiert worden waren. Zudem wurde die Zahl der auszugebenden Aktien von 25,7 Millionen auf 19,6 Millionen reduziert. Ursprünglich hatte das im kalifornischen Mountain View ansässige Unternehmen einen Erlös von 3,5 Milliarden Dollar angepeilt.

Mit dem niedrigeren Ausgabepreis und IPO-Volumen hat Google offenbar dem schwachen Technologie-Marktumfeld Rechnung getragen. Rund 60 Prozent aller Börsen-Neulinge dieses Monats mussten sich nach Daten von Thomson Financial mit einem niedrigeren Preis zufrieden geben als zunächst angestrebt.

Der Börsengang wurde jedoch auch von anderen Faktoren belastet: In der vergangenen Woche hatte ein Interview der beiden Firmengründer Larry Page und Sergey Brin mit dem „Playboy“ für Aufregung gesorgt. Es war vermutet worden, dass der Konzern mit dem Interview gegen die vorgeschriebene Schweigepflicht im Vorfeld eines Börsengangs verstoßen haben könnte. Google hatte außerdem vor einigen Wochen bekannt gegeben, dass es möglicherweise mehr als 23 Millionen Aktien und 5,6 Millionen Aktienoptionen illegal ausgegeben habe.

Zunächst war bereits für Dienstagabend mit der Absegnung durch die SEC gerechnet worden. Die Aufsichtsbehörde hatte Google zufolge aber zusätzliche Informationen zur Veröffentlichung eines „Playboy“-Interviews haben wollen.

Wegen des niedrigeren Ausgabepreises haben die bisherigen Google-Aktionäre die Zahl der von ihnen angebotenen Anteilscheine um mehr als 50 Prozent auf 5,5 Millionen reduziert. Dazu zählen auch die beiden Google-Gründer sowie Konzernchef Eric Schmidt. Google selbst will aber unverändert 14,1 Millionen Aktien verkaufen.

Google gab die Börsenpläne erstmal im April bekannt. Ende vergangener Woche hat das Unternehmen mit der Annahme von Geboten für seine Aktien begonnen. Dabei mussten die Bieter die gewünschte Menge und den Preis nennen, den sie zu zahlen bereit sind. Aus dem Auktionsverfahren wurde dann der endgültige Ausgabepreis für die Papiere ermittelt. Der Börsengang wird von den Investmentbanken Credit Suisse First Boston und Morgan Stanley begleitet.


HANDELSBLATT, Donnerstag, 19. August 2004, 07:18 Uhr



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bammie:

Google-Hupf zum Börsendebüt

 
26.08.04 14:34
Der Internet-Suchmaschinen-Betreiber  Google hat zu seinem Börsendebüt ein sattes Kursplus hingelegt. Der Run von institutionellen Investoren und Kleinanlegern katapultierte die Aktie auf einen Schlusskurs von 100,34 Dollar.


Das Unternehmen hatte den Emissionspreis auf 85 Dollar und damit auf das untere Ende der gesenkten Spanne festgesetzt. Aufgrund der schleppenden Nachfrage war die ursprüngliche Bookbuilding-Spanne von 108 bis 135 Dollar auf 85 bis 95 Dollar gesenkt worden. Insgesamt 1,66 Milliarden Dollar spült der IPO in die Google-Kassen - und macht die Transaktion zum fünfgrößten Börsengang dieses Jahres.

Damit erreicht Google am ersten Handelstag eine Marktkapitalisierung von 27,85 Milliarden Dollar. Das liegt noch deutlich unter den 37,4 Milliarden Dollar des Hauptrivalen Yahoo, übertrifft aber bereits gestandene Blue Chips wie den Autobauer General Motors, der auf 23,5 Milliarden Dollar Börsenwert kommt.

Ursprünglich wollten die Internet-Spürnasen, an denen Promis wie Arnold Schwarzenegger, Tiger Woods oder Henry Kissinger vorbörslich beteiligt waren, aber die doppelte Summe einnehmen. Die wachsenden Probleme und Pannen in den vergangenen Wochen zwangen die Google-Verantwortlichen jedoch zu Abstrichen.

So entschlossen sich die Google-Gründer, nur 5,5 Millionen an Stelle der ursprünglich geplanten 11,6 Millionen Papiere zu verkaufen. Insgesamt gelangten damit 15,2 Millionen Google-Papiere oder gerrade einmal sechs Prozent des Free-Floats in den Börsenhandel.

Auch andere Investoren wie die zwei führenden Venture-Capital-Gesellschaften bleiben an Bord. Sie können allerdings ihre Anteile vor dem Ablauf der üblichen Haltefrist von mindestens sechs Monaten veräußern - was die Schwankungsanfälligkeit der Aktie weiter erhöhen wird.

Zahlreiche Kommentatoren aus der Finanzwelt sich beeilten sich daher, das Auktionsverfahren bei der Zeichnung der Google-Aktien als Fehlschlag abzuhaken. Dahinter verbergen sich jedoch die Interessen der Investmentbanken, denen durch das Google-Verfahren saftige Provisionen entgehen. Kein Wunder also, dass zahlreiche Banker und Broker vor dem IPO nicht müde wurden, auf den zu hohen Preis hinzuweisen - um sich nach der drastischen Preissenkung selbst als Käufer zu betätigen.

Ziel von Google war es, per Auktion die Kleinanleger und Nutzer der Suchmaschine zum Zuge kommen zu lassen. Dieses unkonventionelle Verfahren ist zumindest für Unternehmen wie Google eine Überlegung wert, die auf ein bekanntes Label verweisen können.

Wie der Fall Google zeigt, eignen sich IPO-Auktionen zur gerechteren Verteilung der Aktien, weniger aber zur Preisfestsetzung. Gerade im aktuellen Börsenklima - im Monat August wurden in den USA bislang 16 IPOs auf Eis gelegt - erwarten Investoren eher einen IPO-Discount als einen Aufschlag zu bereits gelisteten Peers.

Vor diesem Hintergrund sind größere Schwankungen bei der Google-Aktie vorprogrammiert. Noch nicht vom Tisch sind die Ermittlungen der US-Börsenaufsicht gegen die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin. Die hatten in einem Interview mit dem "Playboy" einige Details zum Börsengang ausgeplaudert und damit gegen die gesetzlich vorgeschriebene Schweigepflicht (quiet period) während des IPO verstoßen. Des Weiteren wird noch geklärt, warum das Unternehmen mehr als 23 Millionen Aktien und 5,6 Millionen Aktienoptionen illegal an Mitarbeiter und Berater ausgegeben hat.

Mit einem 2005er-KGV von 77 ist Google noch höher bewertet als die großen Rivalen Yahoo (60) und eBay (50). Ambitioniert ist der Preis umso mehr, wenn man bedenkt, dass Google bislang noch keine zusätzlichen Einnahmen wie etwa Bannerwerbung oder E-Mail-Accounts generiert.

Um in diesem Punkt zur Konkurrenz aufzuschließen, will Google die 1,66 Milliarden Dollar an frischem Geld aus dem Börsengang verwenden. Wer die Aktie hat, sollte am Ball bleiben. Ein Einstieg drängt sich derzeit aber nicht auf.


Empfehlung: HALTEN
Kurs am 19. August (US-Schlusskurs): 100,34 US-Dollar
Stoppkurs: 78,00 US-Dollar


Quelle: Börse Online
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