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Google-Gier frisst Gehirn


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bammie:

Google-Gier frisst Gehirn

 
06.07.04 12:43
Von Thomas Hillenbrand

Nichts ist an der Börse derzeit begehrter als Google-Aktien. Ein findiger Niederländer nutzte den Rummel um die Suchmaschine aus und erleichterte mehrere Finanzprofis, darunter sogar ein Investmentbanker und den Chairman eines globalen Telekommunikationskonzerns, um einen sechsstelligen Dollarbetrag.

New York - Der Legende nach wird unbedarften Touristen in New York immer mal wieder die Brooklyn Bridge zum Kauf angeboten. Der Brückeninvestor muss dann nach kurzer Zeit feststellen, dass sein Geld futsch und seine angebliche Kaufurkunde nur ein wertloser Fetzen Papier ist.

Auch an der Wall Street kennt man sich mit Geschäften dieser Art bestens aus. Umso erstaunlicher ist es, dass einige New Yorker Geschäftsleute kürzlich auf einen groß angelegten Schwindel ähnlichen Musters hereinfielen: Ausgerechnet ein Tourist verkaufte mehren arglosen Investoren für viel Geld Aktien, die es überhaupt nicht gab.

Blüten aus Amsterdam

Der Niederländer Shamoon Rafiq hatte das richtige Rezept für einen Schwindel erster Klasse im Gepäck, als er am 27. Oktober 2003 auf dem New Yorker Flughafen John F. Kennedy landete. Rafiq hatte alle notwendigen Zutaten beisammen. Er verfügte über ein Anlageprodukt, das Investoren quasi über Nacht sagenhaften Reichtum verhieß. Er kannte sich in der Finanzszene aus. Und er verfügte über die seltene Gabe, aberwitzige Lügen erzählen und gleichzeitig todernst dreinschauen zu können.

Im Herbst 2003 beherrschte ein Thema die New Yorker Finanzkreisen - der angeblich anstehende Börsengang der Suchmaschine Google. Außer einigen vagen Presseberichten gab es noch keine Details oder gar einen ordnungsgemäßen Emissionsprospekt, aber das störte niemanden und regte im Gegenteil die Phantasie an. Wie viel würden die Aktien kosten? Um wie viel Prozent würden sie am ersten Tag steigen? Und wie, verdammt noch mal, bekäme man welche?

Auftritt Rafiq, der jedem, der es hören wollte, seine Geschichte erzählte. Er habe an der Elite-Uni Stanford studiert, wo auch die beiden Google-Gründer Sergey Brin und Larry Page immatrikuliert waren. Die boys, so der Niederländer, seien mächtig dicke Kumpel von ihm. Rafiq erklärte weiter, dass er ein Partner bei Amerikas berühmtester Wagniskapitalfirma Kleiner Perkins Caulfield & Byers sei. Derzeit bereite er Googles Börsengang vor und sei auf einer Art One-Man-Roadshow unterwegs.

Callgirls statt Aktien

Wer in dieser Phase des Gesprächs noch nicht in helles Gelächter ausgebrochen war und dem Raum verlassen hatte, dem bot Rafiq Google-Vozugsaktien zu zwölf Dollar das Stück an. Der gemäß seiner Selbstdarstellung 40 Millionen Dollar schwere Holländer bot seinen Opfern zudem großzügig an, einen Teil des Geldes vorzuschießen. Entsprechende Formulare, auf denen die Deals schriftlich festgehalten wurden, hatte Rafiq, der in Wahrheit nie etwas mit Google, Stanford oder Kleiner Perkins zu tun hatte, selbstverständlich griffbereit.

Insgesamt verkaufte er nicht existente Google-Aktien im Wert von 2,8 Millionen Dollar, davon allerdings einen Teil auf Kredit. Immerhin überwiesen seine Opfer eine halbe Million Dollar auf Rafiqs New Yorker Konto. Das Geld reinvestierte der Holländer nicht in Technologieaktien, sondern ins Hier und Jetzt. Er feierte Partys im Nobelschuppen Lotus und dinierte in Manhattans feinsten Restaurants. Außerdem gab er einem von der "New York Post" zitierten Bekannten zufolge gerne damit an, dass er Unsummen für "Callgirls und Nutten" ausgebe.

Anders als die betuppten Google-Spekulanten scheint Rafiq insofern etwas von dem Geld gehabt zu haben. Zumindest bis März 2004, als ihm das FBI auf die Schliche kam. Inzwischen hat sich Rafiq vor einem New Yorker Gericht schuldig bekannt und dürfte demnächst für mehrere Jahre ins Gefängnis wandern - ob in den USA oder in den Niederlanden steht noch nicht fest.

Meisterhafte Schwindelei

Den Opfern ist ein erheblicher finanzieller Schaden entstanden. Dennoch kann man nicht umhin zu bewundern, was für einer Meisterschwindler Shamoon Rafiq gewesen sein muss. Für gewöhnlich fallen auf derartige Finanzgaunereien nur unbedarfte Privatpersonen herein. Rafiq hingegen schaffte es, den New Yorker Justiziar einer europäischen Telefongesellschaft einzuwickeln. Auch einem Seniormanager eines New Yorker Wertpapierhandelshauses schwatzte er 37.500 Mumpitz-Aktien für 450.000 Dollar auf.

Bei einem Investmentbanker sowie dem Chairman eines globalen Telekommunikationskonzerns konnte Rafiq mit seiner Geschichte ebenfalls landen. Die Behörden haben es bisher geschafft, die Identitäten der Opfer geheim zu halten. Schade eigentlich. Die Namen jener Börsenprofis, die eine echte Aktie nicht von einem wertlosen Stück Papier unterscheiden können, hätte man schon gerne erfahren.

Quelle: Spiegel.de
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bammie:

Google peilt Börsenstart noch im Juli an

 
12.07.04 10:36
Das Internet-Unternehmen Google peilt einem Bericht der Financial Times zufolge seinen mit Spannung erwarteten Börsengang noch im Juli an. Der genaue Termin hänge jetzt noch von einem umfangreichen Test der Computersysteme für die geplante Web-Auktion und der Genehmigung der Börsenaufsicht SEC ab, schreibt die Zeitung in ihrer Montagausgabe unter Berufung auf das Umfeld des Unternehmens. Weder Google noch die beteiligten Investmentbanken wollten die Informationen kommentieren.  

Zuletzt habe Google mit einem Team von rund 30 Investmentbankern das Computer-System bereits in kleinen Tests ausprobiert, hieß es. Google will seine Aktien über eine Internet-Auktion verkaufen. Als Erlös für den erfolgreichsten Betreiber von Internet-Suchmaschinen würden 2,7 Milliarden Dollar als realistisch angesehen, schreibt das Blatt. (dpa) / (jk/c't)


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bammie:

Google: Bonbons für Promis

 
25.07.04 11:59
finanzen.net
Google: Bonbons für Promis (EuramS)
Sonntag 25. Juli 2004, 10:28 Uhr

Warum Arnold Schwarzenegger einer der Gewinner des seltsamen Börsengangs von Google werden dürfte. Und Yahoo der Verlierer
von Thomas Steins

Wenn Frederic Fayolle eine Recherche startet, tut der DWS-Fondsmanager nichts anderes, als Millionen Menschen jeden Tag überall auf der Welt: Er geht auf Google. Mehr als 200 Millionen Anfragen erreichen die führende Internet-Suchmaschine am Tag. Von solchem Zuspruch und Vertrauen kann die Konkurrenz der "Gelben Seiten" im Netz nur träumen.

Google verdient sein Geld vor allem mit inhaltsbezogener Werbung. Wer als Suchbegriff zum Beispiel "Billigflug" eingibt, bei dem blinken neben den aus drei Milliarden Webseiten gefilterten regulären Treffern zusätzlich bezahlte Anzeigen der Reiseanbieter ltur.de oder easyjet.com auf. "Das Geschäftsmodell ist höchst lukrativ", sagt Fondsmanager Fayolle: "Google und Yahoo (NASDAQ: YHOO - Nachrichten) versteigern diese Werbeflächen und treiben so den Preis in die Höhe." Auch Nordinvest-Fondsmanager Volker Kuhnwaldt ist von dem Geschäftsmodell der kommerziellen Suchmaschinen überzeugt: "Durch die Expansion des Internet ist bei den Werbeeinnahmen noch viel mehr drin."Kein Wunder, dass der bevorstehende Börsengang von Google die Investoren elektrisiert. Nach langem Hin und Her soll es nun in der ersten Augusthälfte endlich so weit sein. Das US-Unternehmen will Aktien im Wert von 2,7 Milliarden Dollar verkaufen. Und nebenbei Schwung in die Kurse der Hightech-Werte bringen. "Google ist der Impulsgeber für das Silicon Valley", gibt sich Firmensprecher Stefan Keuchel gegenüber EURO selbstbewusst.

Das unkonventionelle Unternehmen wählt den ungewöhnlichen Weg einer Aktienversteigerung. Dabei müssen Anleger bei den Konsortialbanken ihre Preisvorstellung und die gewünschte Zahl der Papiere angeben. Die höchsten Gebote erhalten letztlich den Zuschlag. Welche Chancen deutsche Anleger dabei haben, steht bislang in den Sternen. Die Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz kritisiert das Verfahren denn auch als "nur scheinbar demokratisch. Die Versteigerung nutzt die Gier der Leute aus." Kritik gibt es aber auch in den USA. Laut "New York Times" will Google Prominenten wie dem kalifornischen Gouverneur Arnold Schwarzenegger oder Ex-Außenminister Henry Kissinger Anteile im Vorfeld zuschustern, bevor ein Kleinaktionär eine Aktie ersteigern könne.

Die Investmenthäuser sind entsprechend zurückhaltend. "Google ist zweifelsohne ein interessanter Wert. Doch wir kennen die Spielregeln noch nicht. Erst müssen Preis und Marktumfeld klar sein", sagt beispielsweise Heinrich Durstewitz von der dit.Die Branche geht von einer Marktkapitalisierung von bis zu 30 Milliarden Dollar aus. Die Dresdner Bank rechnet jedoch kurzfristig nur mit zehn bis zwölf Milliarden: Bei einem Umsatz von knapp einer Milliarde Dollar im Jahr 2003 sei das Zwölffache des Jahresumsatzes die absolute Maximalgrenze.

Dieser Umstand könnte für Yahoo zum Verhängnis werden. Das Webportal ist derzeit mit dem 20fachen Jahresumsatz bewertet. Die Google-Emission wird nach Einschätzung von Branchenexperten den Kurs des Konkurrenten entsprechend belasten. "Die Yahoo-Aktie wird Federn lassen müssen. Fondsmanager werden mit großer Wahrscheinlichkeit zu Gunsten von Google umschichten", sagt Dresdner-Anlage-Experte Thomas Liskamm. "Mitentscheidend wird dabei sein, ob Google in die großen US-Indizes eingeführt wird."

Auch Fondsmanager Kuhnwaldt will in die Google-Aktie investieren: "Zweifelsohne ein spannendes Papier." Trotzdem will er gleichzeitig Yahoo halten: "Schließlich bedient Google nur einen Teilbereich dessen, was Yahoo an Dienstleistungen anbietet."Allerdings droht sowohl Google als auch Yahoo Gefahr - von Microsoft (NASDAQ: MSFT - Nachrichten) . Der größte Software-Konzern der Welt will die Internet-Suchfunktionen in seinem Betriebssystem verankern, mehr als 100 Millionen Dollar wurden bereits investiert. Unter anderem ist eine E-Mail-Such-Software geplant.

Ähnlich wie einst der Internet-Browser Netscape sollen auf diese Weise Google und Yahoo vom Markt gedrängt werden. Im Börsenprospekt warnt Google bereits vor zunehmender Konkurrenz. Gut möglich, dass die hohen Wachstumsraten bald ein Fall für eine Suchmaschine sind.
Antworten
Dr.UdoBroem.:

Google Sets IPO Between $108-$135 a Share

 
26.07.04 15:30
Reuters
Google Sets IPO Between $108-$135 a Share
Monday July 26, 9:11 am ET

WASHINGTON (Reuters) - Google Inc (News - Websites) ., the world's No. 1 Web
search provider, said on Monday it will sell about 24.6 million shares for an estimated
price of between $108 and $135 per shares in a planned initial public offering.

The Mountain View, California-based company said it will list shares of its Class A
common stock on the Nasdaq under the symbol "GOOG" .

Google-Gier frisst Gehirn 1587713
Truth is stranger than fiction, because fiction has to make sense
Antworten
bammie:

durch die Auktion werden sie nochmal

 
26.07.04 15:51
extra Money bekommen :)

Garnicht mal so verkehrt die Idee.
Antworten
Nassie:

Und wie ist eure Meinung ?

 
26.07.04 16:59
Steigert jemand mit um diese Aktien ?
Rechnet ihr mit einem Zeichnungsgewinn ?

Ich denke ich lasse die Finger davon. Dieser IPO bringt nur Vorteile für die Verkäufer
und die beteiligten Investmentbanken.
Antworten
bammie:

genau, du sagst es bereits

 
26.07.04 17:07
nur Vorteile für die Verkäufer bzw. Banken.

Ich denke, wer hier mitbietet, würde weit mehr Geld aus dem Fenster werfen als bei einer herkömmlichen IPO.

Wer hier noch profitieren könnte wären die Promis, die könnten Zeichnungsgewinne realisieren.
Für uns "normalos" würde ich eher abwarten, wie sich das entwickelt.

greetz
Antworten
bammie:

GOOG.O heißt das Objekt der Begierde

 
26.07.04 17:10
Google macht Ernst. Der Suchmaschinenspezialist aus den USA hat erste Details zum angestrebten Börsengang veröffentlich. Insgesamt will Google rund 1,66 Milliarden Dollar aus dem IPO erlösen.

Die 24,6 Millionen Aktien, die zur Zeichnung bereitgestellt werden, sollen zu 108 bis 135 Dollar je Stück an den Anleger gebracht werden. Insgesamt hätte Google damit eine Marktkapitalisierung von 36,25 Milliarden. Das wäre deutlich mehr als etliche Dax-Werte. Außerdem wurde das Börsenkürzel, unter dem die Aktie künftig an der Nasdaq gehandelt werden soll, bekannt gemacht. Es lautet GOOG.O. Ein Name, den man sich merken sollte, denn das IPO verspricht eine große Geschichte zu werden. Im ersten Halbjahr des laufenden Jahres erlösten die Googlianer 1,35 Milliarden US-Dollar. Netto blieben 0,93 Dollar je Aktie übrig.

Deutsche Anleger können das Papier in Deutschland nicht zeichnen, sie können also in aller Ruhe den ersten Hype abwarten. Ob man eine Aktie von einem Unternehmen im Depot haben muss, deren Geschäftsmodell in der letzten Zeit heftig umstritten war? Diese Frage muss sich jeder Anleger selbst beantworten. Google bietet zwar die erfolgreichste Suchmaschine der Welt an, das Geschäftsmodell ist allerdings nicht einzigartig. Andere Anbieter sind längst dabei, Google den eroberten Marktanteil streitig zu machen. Spannend wird der Börsengang von Google allemal.


man beachte den letzten Absatz :)
Antworten
calexa:

Diese Aktie braucht

 
26.07.04 17:35
man auf gar keinen Fall in seinem Depot. Langfristig ist nämlich mit Aktien, die so dermaßen gehypted werden, nichts zu verdienen. Wer kurzfristig zocken will, kommt vielleicht auf seine Kosten. Alle anderen: Finger weg!! Wer behauptet, diese Aktie müßte man kaufen, will höchstwahrscheinlich verkaufen!

So long,
Calexa
www.investorweb.de
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Twinson_99:

Welche Gesamtbörsenwert ist denn angepeilt?

 
26.07.04 18:21

Mich würd ja mal ein ca. KGV interessieren...

Gruß

Twinson_99

Your-Investor.com

 

 

.

Antworten
bammie:

KGV nach Berechnungen 31

 
26.07.04 18:40
Wenn die smarten Amerikaner es schaffen sollten, den 2003er Gewinn von 105 Mio. Dollar (bei 962 Mio. Dollar Umsatz) fünf Jahre in Folge um jeweils 50 Prozent zu erhöhen, würde das 2008er-KGV nach Adam Riese immer noch bei sportlichen 31 liegen. Vorausgesetzt, die Aktie legt keinen müden Cent zu.

de.biz.yahoo.com/040503/85/40h08.html
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bammie:

aktuelles bleibt abzuwarten o.T.

 
26.07.04 18:41
Antworten
bammie:

neue Aktionäre werden "zweiter Klasse"

 
26.07.04 20:19
Von den angebotenen 24,6 Millionen Aktien stammen 10,5 Millionen von den Altaktionären. Die neuen Aktionäre werden allerdings eine Art "Anteilseigner zweiter Klasse" sein: Bei dem Börsengang werden ausschließlich Aktien der Klasse A zugeteilt, die nur über eine Stimme verfügen. Der Löwenanteil der Google-Aktien -- 231,5 Millionen von insgesamt 268,5 Millionen Stück -- sind aber Papiere der Klasse B mit zehn Stimmen. Vor allem solche Aktien halten die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin. Durch das Zwei-Klassen-System wollen sie sich den weiteren Einfluss auf das Unternehmen sichern.

www.heise.de/newsticker/meldung/49450
Antworten
jovi:

Finger weg... o. T.

 
26.07.04 20:50
Antworten
bammie:

Diese Art IPO hat doch eh nur 1 Ziel

 
26.07.04 21:09
die interessierten sollen sich gegenseitig überbieten und am Ende sind Manager bzw Banken die Sieger.

@falke65 Sowas nenne ich verarsche  ;)

greetz


Antworten
SteffenM:

Hier zeichen nur...

 
27.07.04 14:16
...Kurzfristzocker und Vollidioten.

Mit dem mittleren Wert der Spanne ist Google 34 Milliarden $ wert.
Doppelt soviel wie z.B. Bayer.

Google hat ein einziges Produkt zu verkaufen: Werbung.
That's it!! Nichts mehr und nichts weniger.

Wenn der Zeitgeist in ein paar Monaten wechselt und "googeln"
nicht mehr so in ist wie jetzt, dann ist Google keine dreieurofuffzig
mehr wert.
Dann gehen die Werbe- und Verlinkungsmillionen woanders hin.
Was solls, im Internet gibts keine Markentreue - niemals.
Und Softwaretechnologie ist aufholbar und kopierbar.

 
Antworten
jungchen:

hoffe mal

 
27.07.04 14:20
dass hier schnell puts aufgelegt werden..
Antworten
Kritiker:

Wo ist da ein Wert von 34 Mrdn?

 
27.07.04 15:07
Ein Unternehmen, das nichts herstellt und nichts besitzt, außer einer Idee?
Es erinnert an die Mrdn von Telekom - damals; aber die hatten wenigstens Telefonhäuschen und einige Km Kabel.
Und immer wieder eine neue Anleger-Verar...mung. Man glaubt es nicht!
Aktionäre sind in 1. Linie blöd! - hatte einst der Deutsche Bankchef gesagt.
Wie recht er hatte. - ich bleibe - Kritiker.  
Antworten
bammie:

Börsengang läuft ohne Ausländer

 
29.07.04 08:59
Google: Kaum noch Luft nach oben

Zu wenig Aktien, zu teuer: Die Details von Googles Börsengang verschrecken viele Privatanleger.

Die Google-Gründer Sergey Brin und Larry Page bewundern den US-Medienkonzern Washington Post. Nicht nur wegen dessen politischem Einfluss. Das Unternehmen ist eine Oase für konservative Anleger. Zuverlässig klettert der Kurs der Zeitungsaktie seit Jahren. Zum Stückpreis von 853 Dollar ist das Papier eines der optisch teuersten auf dem amerikanischen Kurszettel. Da nur wenige Stücke im Umlauf sind, haben Spekulanten kaum Spielraum. Freie Aktionäre haben wenig zu melden: Mit Mehrfachstimmrechten kontrolliert die Gründerfamilie Graham eisern die Washington Post.

Ganz nach diesem Vorbild haben die Google-Gründer den Börsengang ihrer Internetsuchmaschine aufgezogen. Page, Brin, CEO Eric Schmidt und die Risikofinanziers Michael Moritz und John Doerr halten dank mit zehnfachen Stimmrechten ausgestatteten Aktien der Klasse B auch nach dem für Mitte August geplanten Börsengang die Mehrheit.

Die Allgemeinheit kann nur relativ wenige, mit einfachem Stimmrecht versehene Aktien der Klasse A erwerben – und die zu einem saftigen Preis. Auf bis zu 135 Dollar schätzt das Google-Management den Zuteilungspreis, dessen genauer Wert in einer Auktion festgelegt wird, vermutlich Mitte August. Die Hochpreispolitik soll auf den schnellen Dollar schielende Privatanleger fernhalten. „Google ist nichts für kurzfristige Anleger“, gab Page vor Investmentbankern die Parole aus. Da jeder Anleger in der Auktion für mindestens fünf Aktien bieten muss, wären am unteren Ende der Preisspanne bei 108 Dollar mindestens 540 Dollar Einsatz nötig, um beim „Googlehupf“ („Financial Times Deutschland“) mitzumachen. Wer bis zur Höchstgrenze bieten will, müsste zumindest 675 Dollar auf den Tisch legen. Für ernsthafte Anleger kein abschreckend hoher Betrag, aber eine Hürde für im Internet surfende Schüler, die Google gerne als erste Aktie ihres Lebens hätten.

Ob sich mit dieser Politik der für Internetunternehmen typische Kurssturz nach dem Börsengang abwenden lässt, ist allerdings zweifelhaft. „Wenn Google verhindern will, dass die Aktie nach dem Börsengang verprügelt wird, wäre es keine schlechte Idee, die Preisspanne zu senken“, riet das „Wall Street Journal“ den Managern der Suchmaschine vorbeugend. Wenige Aktien zum hohen Preis – diese Form des Stabilitätskurses könnte Google teuer zu stehen kommen. Je mehr Details über den Börsengang bekannt werden, umso unattraktiver wirkt die Google-Aktie – vor allem für private Investoren. Die Experten an der Wall Street hatten mit maximal 90 Dollar als Einführungspreis gerechnet, ein Drittel unter Googles angepeilter Preisoberkante.

Startet die neue Aktie mit dem Kürzel GOOG tatsächlich zu einem dreistelligen Kurs, gehörte sie vom Start weg zu einer der kostspieligsten an der Technologiebörse Nasdaq: Mit einem Börsenwert von bis zu 36 Milliarden Dollar wäre es die teuerste Aktienemission eines Internetunternehmens. Die Google-Gründer Brin, 30, und Page, 31, würden mit einem Vermögen von bis zu 10 Milliarden Dollar auf den Rang eines Michael Dell aufsteigen.

Für Kurssprünge nach oben ist angesichts der ehrgeizigen Preisvorstellung kaum noch Luft, zumal nur 268 Millionen Google-Aktien – rund neun Prozent des Unternehmens – gehandelt werden. Bei Yahoo sind es 1,2 Milliarden Stück.

Mit einem Börsenwert von bis zu 36 Milliarden Dollar tummelt sich Google zwar in der Liga seines schärfsten Rivalen Yahoo. Doch Yahoos Börsenwert von 38 Milliarden Dollar gründet sich auf höherem Umsatz und Gewinn. 213,7 Millionen Dollar Gewinn bei einem Umsatz von 1,59 Milliarden Dollar vermeldete Yahoo-Chef Terry Semel für die erste Jahreshälfte. Google erzielte im gleichen Zeitraum bei 1,35 Milliarden Dollar Umsatz einen Gewinn von 143 Millionen Dollar. Bei einem Emissionspreis von 135 Dollar ergäbe das ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 300. Yahoo wirkt mit seinen 110 fast bescheiden dagegen. Zum Vergleich: Das durchschnittliche Unternehmen im marktbreiten Index Standard & Poor’s 500 muss sich mit einem KGV von 21 begnügen.

Hinzu kommt: Yahoo ist wesentlich breiter aufgestellt, zählt mehrere Millionen Abonnenten bei seinem E-Mail-Dienst und nimmt erkleckliche Vermittlungsprovisionen über seinen Shopping-Service ein. Google hat mit Froogle zwar auch eine Preisvergleichsmaschine und baut mit Gmail gerade einen eigenen E-Mail-Dienst auf. Doch das Kerngeschäft ist suchbasierte Internetwerbung, die jetzt von Yahoo und von Microsoft aufs Korn genommen wird.

Yahoo-Technikchef Farzad Nazem wirbt momentan die besten Suchspezialisten an, um
Googles Technologie zu überflügeln. Das hat er zwar noch nicht geschafft, doch Yahoos Suchresultate werden von Tag zu Tag besser. Und damit steigen auch die Chancen, Google in dem ohnehin von Verdrängungswettbewerb gezeichneten Geschäft mit suchbasierter Werbung Marktanteile abzunehmen. Weil das Segment so heiß umkämpft ist, hat der Appetit auf Yahoos Aktien schon nachgelassen – rund 20 Prozent büßten sie seit Ende Juni ein.

Hat Google, bisher unangefochtene Suchmaschine Nummer eins, schon den Zenit seiner Dominanz erreicht? Hat das Unternehmen den besten Zeitpunkt für den Börsengang verpasst? Das ist im wahrsten Sinne des Wortes die Preis-Frage. Beantworten werden sie Neuaktionäre in der Internetauktion, die den Einführungspreis von Google bestimmt. Starten wird sie vermutlich in den nächsten Tagen auf der von Google eingerichteten Web-Seite www.ipo.google.com, die jedem Interessenten eine digitale Identifikationsnummer zuteilt. Der Pass berechtigt zum Bieten über die 28 von Google handverlesenen Online-Broker – allerdings nur Einwohnern der USA. Interessenten im Ausland ist der direkte Weg zur Aktie versperrt. Weil ihnen der Aufwand wegen der vielen unterschiedlichen Börsenauflagen in den einzelnen Ländern zu hoch ist, verzichten die Google-Manager auf eine internationale Emission.

Mit der Auktion wollten die Google-Gründer auch Privataktionären ohne guten Draht zu den Investmentbanken eine Chance geben. Tatsächlich profitieren aber Großanleger vom Verfahren. Für je mehr Aktien sie bieten, umso höher ist ihre Chance bei der Zuteilung. Um Fantasiegebote zu vermeiden, müssen Bieter die nötigen finanziellen Mittel vorweisen. 1000 Aktien bei einem Preis von bis zu 135 Dollar entsprechen 135.000 Dollar – das ist für viele US-Aktionäre abschreckend, besonders für die konservative Klientel, die sich die Google-Gründer wünschen. Denn konservative Anleger wollen ihr Portfolio breit streuen und nicht einen zu hohen Anteil allein auf Google setzen. Da laut Börsenprospekt auf absehbare Zeit auch keine Dividende gezahlt werden soll, wenden sich viele dieser Interessenten ab. Selbst einen baldigen Aktiensplitt, der Aktionäre der ersten Stunde begünstigen würde, halten Analysten für unwahrscheinlich.

Da sind Durchhaltevermögen und Glauben gefragt, zumal bis Ende Februar 2005 weitere 170 Millionen Aktien in den Handel kommen, viele davon aus der Hand von Google-Mitarbeitern. Das wird den Kurs belasten. Bei der Erstemission wird Google zwar voraussichtlich 3,3 Milliarden Dollar einnehmen. Doch nur geschätzt 1,66 Milliarden Dollar fließen ins Unternehmen zurück. Am meisten profitieren vom Börsengang die Risikokapitalgeber Benchmark Capital und Kleiner Perkins, die über ihre Vertreter Michael Moritz und John Doerr zehn Prozent ihrer Anteile verkaufen. Ebenso wie Andreas v. Bechtolsheim, der bis zu 48 Millionen Dollar kassiert. Mit einem 100.000-Dollar-Scheck griff der gebürtige Deutsche und Mitgründer des Computerkonzerns Sun den Google-Gründern unter die Arme. Die Investition ist inzwischen 487 Millionen Dollar wert.

Page und Brin verkaufen – gemessen an ihren Anteilen – mit knapp 3,5 Prozent am wenigsten. Das würde Gerüchte im Silicon Valley stützen, nachdem die beiden mehr an Mathematik als an Mammon interessierten Google-Gründer sich nur widerwillig zum Börsengang überreden ließen. Im Gegensatz zum Unternehmenschef der Washington Post, Donald Graham, sind Page und Brin immer noch für Überraschungen gut. Womöglich werden sie bei der Auktion eine eigene Rubrik für Privataktionäre einrichten und ihnen Rabatt gewähren.

MATTHIAS HOHENSEE/SILICON VALLEY

28.07.2004
Antworten
Guido:

Kaufe Put auf Google

 
29.07.04 09:08
wenns denn schon einen gäbe :-))
Reine Anlegerverarsche, wie oft und wie lange glauben Firmen eigentlich noch, dass Anleger und vor allem Kleinanleger die blöden Rindviecher sind, die schon alles mitmachen werden. Das war mal, inzwischen hat (hoffentlich) jeder gelernt!!!
Antworten
bammie:

Geht nicht gibts nicht! Schlupfloch für Ausländer

 
02.08.04 12:37
Geht nicht, gibts nicht. Denn ganz unmöglich ist es nicht, als Nicht-US-Bürger an Google-Aktien heranzukommen. Drei Dinge braucht der Interessent: Ein US-Konto, eine Bidder-ID und eine US-Steuernummer sowie eine Menge Geduld. Wer den mit Spannung erwarteten Börsengang nach dem olympischen Motto "Dabei sein ist alles" sieht, muss sich allerdings sputen. Der Börsengang soll noch im August stattfinden und der Papierkrieg braucht Zeit.



Und wer siegen möchte, sollte sich vielleicht sowieso erst nach dem Börsengang mit Google-Aktien eindecken. Aufgrund der Besonderheiten des Börsengangs (Tulpenzwiebel-Auktion), landet der Neuemissionsgewinn eher bei den Hauptaktionären Sergey Brin und Larry Page (zusammen 32%) als bei den Aktionären der zweiten Stunde.

- Bei E*Trade wird ihnen geholfen, wenn Sie ein US-Konto eröffnen wollen. Über ein rein deutsches Konto kann man Google-Aktien nicht zeichnen

- Bevor Anleger an der Auktion teilnehmen können, müssen sie sich über das Internet für eine sogenannte Bieternummer (Bidder ID) registrieren, wie Google im Prospekt ausführt. Das ist über die Internetadresse www.ipo.google.com möglich. Um die Bieternummer zu erhalten, müssen Anleger die E-Mail-Adresse angeben, die sie bei ihrer Bank hinterlegt haben, und sie müssen ihre amerikanische Steuernummer (Individual Tax Paxer Identification Number) angeben.

- Die größte Hürde stellt die US-Steuernummer - die Individual Tax Paxer Identification Number - dar. Sie kann mit einer notariell beglaubigten Kopie des Reisepasses und ein Formular W-7 beantragt werden, das von der Internetseite www.irs.gov heruntergeladen werden kann. Da Antragsteller nachweisen müssen, dass sie die Nummer aus steuerlichen Gründen brauchen, benötigen sie einen auf englisch verfaßten Brief ihrer Bank (E*Trade), der die Google-Auktion als Grund für die Ausstellung einer Steuernummer nennt.

Dass Sie für ihre Arbeit belohnt werden, dafür übernehmen dann weder Morgan Stanley noch die Credit Suiss First Boston - die beiden Konsortialführer - die Garantie!

Zum Google-IPO ....

P.S. Für den Papierkrieg sprechen die Graumarktpreise in London. Dort werden bereits 132 bis 138 Dollar für eine Google-Aktie bezahlt.

Antworten
bammie:

Registrierungsseite gestartet

 
02.08.04 12:41
Festlegung des "Clearing Price"
Seit dem 30. Juli 2004 ist die Website, über die man sich als Inhaber einer US-Sozialversicherungsnummer für den Börsengang von Google registrieren kann, online. Die dafür reservierten Google-Aktien sollen über ein Versteigerungsverfahren unter den Interessenten verteilt werden.

Das Versteigerungsverfahren (www.ipo.google.com/) läuft im Sinne einer holländischen Auktion ab. Die Teilnehmer holländischer Auktion können innerhalb der Auktionszeit jederzeit zuschlagen. Bei der Google-Aktion-Auktion sieht das Verfahren so aus: Man gibt sein Gebot in Höhe einer Preis- und Mengenangabe ab. Auf Basis eines Umrechnungsverfahrens wird dann der höchste Preis festgelegt, bei dem alle Aktien verkauft werden könnten. Daher auch der Name "Clearing-Preis"

Der Clearing-Preis gibt die Marke an, zu dem die Google-Aktien zum IPO maximal verkauft werden. Das Verfahren ersetzt die sonst üblichen Bookbuilding-Verfahren zur Feststellung des Ausgabepreises der Aktien.

Nach der Vor-Anmeldung wird man zunächst auf seine Kreditwürdigkeit hin überprüft und bekommt einen Emissionsprospekt zugestellt, dessen Erhalt man quittieren muss. Danach erhält man eine Bieter-ID und kann an der Auktion teilnehmen. (ad)

Antworten
bammie:

inoffizielle Newspage mit Diskussionsforum

 
02.08.04 12:47
www.google-ipo.com/

Antworten
jungchen:

debut schon am dienstag??

 
04.08.04 18:34
Mittwoch, 4. August 2004
In den Startlöchern
Google-IPO am Dienstag  

Der Betreiber der Internetsuchmaschine Google könnte einem Zeitungsbericht zufolge bereits am Dienstag sein Börsendebüt geben. Einige institutionelle Investoren seien aber zögerlich, ein hohes Gebot für Google-Aktien abzugeben, schreibt das "Wall Street Journal" am Mittwoch.

Der weltweite Branchenprimus hat seinen Gang an die US-Technologiebörse Nasdaq bislang für Mitte August in Aussicht gestellt. Google peilt früheren Angaben zufolge ein Emissionsvolumen von 3,3 Mrd. US-Dollar an. Der Börsengang wäre der größte eines Internetunternehmens seit 1995, als die inzwischen im Time-Warner-Konzern aufgegangene Softwarefirma Netscape ihre Aktien an den Markt brachte.

Wie die Zeitung schrieb, rechnen einige Investoren damit, dass der Preis einer Google-Aktie frühestens dann steigen wird, wenn sie zunächst auf etwa 100 US-Dollar sinkt, also unter die von Google angepeilte Spanne von 108 bis 135 US-Dollar. Bei einem Preis am oberen Ende der Spanne wäre Google mit mehr 36 Mrd. US-Dollar bewertet.

"Die Preismarke ist einfach sehr hoch", unterstrich ein Analyst bei Harris Trust & Savings Bank noch einmal gegenüber der Zeitung die vorherrschende Meinung am Markt. "Ich gehe davon aus, dass der Börsengang ziemlich gut verläuft, die Aktie aber verlieren wird", sagte er.

Google nimmt seit Freitag Gebote für seinen Aktien an, deren Ausgabepreises per Auktionsverfahren bestimmen will. Insgesamt werden den Investoren 24,6 Mio. Aktien zum Kauf angeboten.

Q.: n-tv
Antworten
SchwarzerLor.:

Monströs überteuerte Aktie

 
04.08.04 20:33
Andere Firmen setzen auch auf dem ehemals fast monopolistischen Suchmaschinenfeld zum Überholen an. Ich rate unverbindlich: Finger weg!
Antworten
bammie:

Ungeduldige Fans und saure Banker

 
05.08.04 10:07
yep SchwarzerLord, vollkommen richtig. Hier sollte man auf gar keinen Fall mitbieten.
Durch diese Auktion erhoffen sie sich, noch mehr Geld in die Kassen spülen zu können.



Unter den Banken gärt eine kleine Rebellion zum "initial public offering" der Internet-Suchmaschine Google Inc.

Letzte Aktualisierung: 05-08-2004 09:03

"Warten auf Google" - so könnte man das Stück umschreiben, das an Wallstreet oder zumindest im Silicon Valley seit gut einem Jahr läuft. Denn seit Monaten wartet man darauf, dass Google Inc., die weltweit populärste Online-Suchmaschine, erstmals an die Börse geht. Bereits im letzten Oktober meldete die "Financial Times", der Börsengang sei jetzt beschlossene Sache. Im April machten Larry Page und Sergey Brin, die beiden jugendlichen Gründer der Firma, die Absicht offiziell. Seither sind tröpfchenweise Einzelheiten über den geplanten IPO an die Öffentlichkeit gedrungen.
Losgehen könnte die Sache jetzt bereits am kommenden Dienstag, wie das "Wall Street Journal" am Mittwoch berichtete (statt noch im Juli, wie man bis vor kurzem gehofft hatte). Etwa drei Mrd. Dollar will die Firma dank dem Börsengang einnehmen. Page und Brin werden je gut 100 Mio. Dollar kassieren, obwohl sie den weitaus größten Teil ihrer Google-Aktien behalten.

Aber jetzt gibt es Anzeichen dafür, dass die Begeisterung über den IPO erlahmt. Der Zeitpunkt Mitte August, mitten in den Sommerferien und während der Olympiade ist denkbar ungünstig. Die Anleger sind auch enttäuscht darüber, dass der Preis der Aktien über 120 Dollar liegen dürfte. (Der Preis werde vermutlich zwischen 108 und 135 Dollar betragen, gab Google gegenüber den Behörden an. Jede Firma, die einen IPO abwickeln will, muss der "Securities and Exchange Commission" einen Preisrahmen angeben).

Dies ist ein Mehrfaches dessen, was US-Aktien normalerweise kosten, und wird auf Kleinanleger abschreckend wirken. Und mehr als nur verschnupft sind die Banken. Denn weil der IPO in Form einer Auktion abgewickelt wird, werden ihre Kommissionen und "Arbitrage"-Gewinne viel kleiner sein als normal. Die Banken beklagen sich auch über die "Geheimniskrämerei", die Google betreibe, und die strengen Auflagen, die die Jungmanager aus dem Silicon Valley den Wallstreet-Banken gemacht haben.

Ende Juni stieg Merrill Lynch aus dem Emissionskonsortium aus, und diese Woche meldete Google den Behörden, dass zwei weitere Brokerhäuser den Bettel hingeworfen hätten. Google zwingt die Banken, ausgeklügelte Computersysteme bereitzustellen, um die Auktion zu bewältigen, und dies soll mehrere Brokerhäuser gezwungen haben, ihre Technologie zu modernisieren. Betroffen sind offenbar auch die beiden Lead-Banken, Morgan Stanley und Credit Suisse First Boston (CSFB).

Ein Team von 30 Spezialisten ist gegenwärtig daran, die Systeme dieser beiden Banken zu "testen". Die Banken beklagen sich auch über die Knausrigkeit, mit der Google Einzelheiten über die Auktion mitgeteilt hat. Und besonderen Zorn hat das Ansinnen ausgelöst, die Emissionsbanken dafür verantwortlich zu machen, dass die mitbietenden Anleger ihre Aktien auch bezahlen. Google wollte von den Banken Garantien ("letters of credit") von bis zu 500 Mio. Dollar. Goldman Sachs und andere Banken legten daraufhin ihr Veto ein und drohten, aus dem Konsortium das noch 28 Banken umfasst auszutreten.

Für die Wallstreet-Banken und vermutlich auch für Co-Leader CSFB werde die Sache mehr und mehr zu einem Alptraum, heißt es an Wallstreet. Die Frustration habe ein so hohes Ausmaß erreicht, dass der Börsengang vielleicht erneut verschoben werden müsse. Das Hauptproblem für die Banken ist, dass der IPO als Auktion abgewickelt wird. Jeder Investor bietet so viel wie er will, und der Emissionspreis entspricht dem höchsten Preis, zu dem alle Aktien verkauft werden können.

Dies lässt keinerlei Spielraum für Preisanstiege nach Handelsbeginn. Bei traditionellen IPOs hingegen konnten die Banken den Emissionspreis selber festlegen; wenn sie ihn künstlich tief ansetzten was sehr oft vorkam, wie man im Silicon Valley munkelt , strichen sie bzw. die Vorzugskunden, denen sie IPO-Aktien zur Verfügung stellten, die Differenz jeweils ein. Damit wird diesmal nichts sein der ganze Erlös des Börsengangs geht an Google bzw. deren Hauptaktionäre.

Für die Banken bleibt damit nicht viel übrig. Von den Kommissionen in Höhe von gegen 90 Mio. Dollar dürfte ein guter Teil für Spesen draufgehen. "Wenigstens können wir die Spesen von der Steuer abziehen", scherzt ein Banker. Merklich abgekühlt zu haben scheint sich auch der Enthusiasmus der Kleinanleger. Denn das Auktionsverfahren ist wesentlich "komplizierter als eBay", wie ein Internet-Spekulant seine Kollegen warnte. Und der von Google empfohlene Preis der allerdings für die Auktionsteilnehmer in keiner Weise verbindlich ist ist reichlich teuer.

Gemessen am erwarteten Gewinn des nächsten Jahres entspricht er einem Kurs/Gewinn-Verhältnis von zirka 40 vergleichbar mit Yahoo, aber weit über dem, was konventionelle Unternehmen kosten. Und das Wachstum der Firma das bisher phänomenal war scheint sich abzuschwächen. Google kriegt Konkurrenz; Yahoo hat seine eigene Such-Technologie gestartet, und Microsoft wird in wenigen Monaten folgen. Google selbst warnt im Emissionsprospekt, der Kurs der Aktie werde nach dem Börsengang vermutlich sinken. Es ist deshalb nicht gewiss, ob sich das lange Warten auf Google gelohnt hat.
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bammie:

Google hat womöglich illegal Aktien ausgegeben

 
05.08.04 15:20
Der mit Spannung erwartete Börsengang der Internet-Suchmaschine Google könnte sich verzögern. Offenbar hat das Unternehmen in den vergangenen drei Jahren Firmenanteile im Gesamtwert von 23 Millionen US-Dollar an Mitarbeiter und Berater ausgegeben, ohne die Börsenaufsicht SEC davon zu informieren. Das wäre aber womöglich notwendig gewesen.  

Nachdem erste Berichte in den Medien über den Sachverhalt auftauchten, hält Google es nun offenbar selbst für möglich, dass die Aktienausgabe rechtlich nicht sauber war. Deshalb hat der Suchmaschinenbetreiber nun erklärt, die Aktien von den betroffenen 1000 Personen zurückkaufen zu wollen. Problematisch wird es aber, wenn nicht alle dazu bereit sind und womöglich sogar vor Gericht ziehen. Das könnte den von Beobachtern bereits für kommende Woche erwarteten Börsengang zumindest hinauszögern. (tol/c't)


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bammie:

hier etwas ausführlicher

 
05.08.04 15:26
Googles milliardenschwerer Patzer

Von Thomas Hillenbrand

Wenige Tage vor dem Börsengang hat Google ein peinliches Problem. Der Suchmaschinenanbieter gab in der Vergangenheit Millionen von Aktien aus, ohne die Börsenaufsicht zu informieren - Klagen sind programmiert.

Hamburg/Washington - Laut einem Prospekt, den Google am Mittwoch bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht hat, wurden seit September 2001 im Rahmen mehrerer Vergütungsprogramme insgesamt 28,8 Millionen Optionen auf Google-Aktien (Typen A und B) an Mitarbeiter und andere Personen ausgegeben. Dabei hat Google nach eigenen Angaben das US-Wertpapiergesetz sowie Gesetze mehrerer Bundesstaaten missachtet.

Keines der insgesamt vier im Prospekt aufgeführten Aktienoptionsprogramme sei wie vorgeschrieben der US-Börsenaufsicht zur Kenntnis gebracht worden. Die Ausgabe der Optionen "könnte einen Bruch der Wertpapiergesetze des Bundes, der Staaten oder beider" darstellen. Dem Unternehmen zufolge drohen Klagen in 18 Staaten sowie auf Bundesebene.

Folgen kaum absehbar

Googles Patzer ist ein schwerer Schlag für den Suchmaschinenanbieter, der in Kürze sein Börsendebüt (IPO) geben will. Vergangen Woche hatte Google die Registrierungsseite für das Online-Auktionsverfahren freigeschaltet, in dessen Rahmen vermutlich ab kommender Woche die Aktien verkauft werden sollen. Schon am Dienstag könnte laut "Wall Street Journal" die Erstnotiz an der New Yorker Nasdaq erfolgen.

Googles nun bekannt gewordener - mutmaßlich vielfacher - Rechtsbruch wirft zahlreiche Fragen auf. Wie konnte ein Patzer dieser Größenordnung passieren? Die internen Kontrollen des jungen Unternehmens scheinen komplett versagt zu haben. Drei der fraglichen Aktienoptionsprogramme wurden laut Google im Jahr 2003 aufgelegt, als ein baldiger Börsengang bereits absehbar war.

Zweifel an Googles Controlling
Für gewöhnlich werden Börsenkandidaten von Ihren Anteilseignern und den beteiligten Banken vor der Veröffentlichung des Verkaufsprospekts einer Prüfung auf Herz und Nieren (so genannte due diligence) unterzogen, um etwaige rechtliche Risiken aufzudecken. Wie Googles Finanzexperten mehrere Millionen nicht registrierter Aktienoptionen entgehen konnten, ist noch unklar. Auf jeden Fall wirft der Vorgang ein äußerst schlechtes Licht auf die internen Kontrollen des Unternehmens.

Zudem ist fraglich, ob Googles Eingeständnis noch rechtzeitig erfolgt ist. Börsenaspiranten sind verpflichtet, der Öffentlichkeit in ihrem Verkaufsprospekt sämtliche rechtlichen und finanziellen Risiken offen zu legen - ansonsten sind nach erfolgter Emission Schadenersatzklagen möglich. Das eigentliche Auktionsverfahren hat zwar noch nicht begonnen, allerdings läuft bereits die Registrierungsphase. Es ist unklar, welche rechtlichen Risiken für Google aus dem Patzer erwachsen. Selbst eine Verschiebung des Börsengangs schließt das Unternehmen inzwischen nicht mehr aus. Laut dem Prospekt werde das IPO erfolgen "sobald es praktikabel" erscheine.

Google bietet den 1105 betroffenen Personen an, die Aktienoptionen zurückzukaufen. Insgesamt will das Dotcom für die ausstehenden Warrants 25,9 Millionen Dollar zahlen. Vielen der Optionshalter dürfte das zu wenig sein: Nach dem Börsengang könnten die ausstehenden Optionen bis zu drei Milliarden Dollar wert sein.
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bammie:

Börsengang in der kommenden Woche unsicher

 
06.08.04 11:43
Börsengang von Google in der kommenden Woche unsicher

Der Zeitpunkt des Börsengangs des Internetsuchmaschinen-Betreibers Google ist nach Angaben von Investoren ungewiss. Es sehe danach aus, als werde Google in der kommenden Woche nicht an die Börse gehen, da es institutionellen Händlern nicht möglich gewesen sei, ihre Angebote abzugeben, sagten Vertreter von drei Hedge-Fonds am Donnerstagabend.  

Nach Angaben des Fernsehsenders CNBC könnte Google in der übernächsten Woche an die Börse gegen. Ein Google-Sprecher wollte dies nicht kommentieren.

Bislang hatte das Unternehmen mitgeteilt, der Börsengang könne bereits in der kommenden Woche starten. Am Donnerstag hatte Google eingeräumt, 23,2 Millionen Aktien möglicherweise unrechtmäßig an hunderte Angestellte und Berater ausgegeben zu haben. Diese Aktien seien nicht der Börsenaufsicht SEC gemeldet worden und sollten nun für 25,9 Millionen US-Dollar zurückgekauft werden, hieß es. (dpa) / (jk/c't)


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bammie:

Google-IPO verzögert sich

 
09.08.04 13:45
Google muss seinen geplanten Börsengang offenbar verschieben. Medienberichten zufolge machen es technische Schwierigkeiten bei der Registrierung von Investoren sowie eine Untersuchung der Wertpapieraufsicht in Kalifornien und Connecticut unwahrscheinlich, dass das Unternehmen bereits diese Woche an die Börse geht.


Während einige Experten eine Verschiebung von nur einer Woche erwarten, rechnen andere damit, dass die Neuemission erst im September stattfinden kann. Das Unternehmen selbst hatte nie einen genauen Termin für die Erstnotierung genannt und nahm zu den Berichten nicht Stellung.

Eine Verschiebung wäre ein herber Rückschlag für den größten Börsengang seit dem Ende des Internet-Booms vor vier Jahren. Google hatte im Frühjahr seine Börsenpläne angekündigt und vor kurzem eine Preisspanne von 108 bis 135 Dollar je Aktie bekannt gegeben. Die Firma will durch die Versteigerung von 24,6 Millionen Aktien rund 3,3 Milliarden Dollar einnehmen.

Laut einem Bericht des „Wall Street Journals“ kommt es jedoch bei der ungewöhnlichen Auktion zu technischen Verzögerungen. So konnten sich offenbar noch nicht alle Investoren für die Versteigerung im Internet registrieren lassen. Erst nach Ende der Anmeldung aller Interessenten kann jedoch die Auktion beginnen. Wie groß das Interesse der Investoren ist, bleibt unklar.

Außerdem droht Google eine Untersuchung der Behörden in Kalifornien und Connecticut. Die dortigen Wertpapieraufseher wurden aktiv, nachdem das Unternehmen es zwischen 2001 und 2004 versäumt hatte, mehr als 28 Millionen Aktien und Optionen bei der Börsenaufsicht zu registrieren. Diese alten Anteilsscheine hatte Google mehr als 1000 Beschäftigten und Beratern offeriert. Google bietet nun den Rückkauf der Wertpapiere an und hat den Durchschnittswert auf 2,86 Dollar geschätzt. Das Unternehmen rechnet eigenen Angaben zufolge aber nicht damit, dass die Altaktionäre das Angebot annehmen, da ihre Papiere nach dem Börsengang vermutlich viel mehr wert sind.  


www.e-business.de/texte/10258.asp
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bammie:

Google zahlt an Yahoo / Patent- und Aktien-Streit

 
10.08.04 10:27
Google zahlt an Yahoo wegen Patent- und Aktien-Streit
Der Internet-Suchmaschinenbetreiber Google wird 2,7 Millionen Aktien im Wert von rund 300 Millionen US-Dollar wegen eines Patentstreits an den Internet-Portalbetreiber Yahoo bezahlen. Wie aus einer Google-Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC hervorgeht, wird Google der Yahoo-Tochter Overture zudem Lizenzgebühren für die genutzten Patente zahlen und erhält ein zeitlich unbeschränkte Lizenz an den von Overture patentierten Techniken.  

Außerdem legen Yahoo und Google mit der Vereinbarung einen Streit um die Bezugsberechtigung für 3.719.056 Google-Aktien bei, die Yahoo im Rahmen eines Service-Vertrags im Jahr 2000 zuerkannt wurde. 1.229.944 Aktien hat Google bereits auf Grund dieser Vereinbarung an Yahoo übergeben, Yahoo war aber im Unterschied zu Google immer der Ansicht, man habe das Recht auf die Übernahme weiterer Aktien.

Strittig zwischen Google und dem Konkurrenten Overture, der von Yahoo Mitte 2003 übernommen wurde, war das US-Patent Nr. 6,269,361. Es beschreibt eine Methode, die Position eines Eintrags innerhalb einer von einem Computer erzeugten Ergebnisliste für eine Suche zu beeinflussen. Das Patent wurde bereits im Mai 1999 von GoTo.com, dem Vorläufer von Overture, eingereicht und im Juli 2001 zugeteilt. Unter anderem dieses Patent bildet die Basis für die Geschäfte von Overture mit bezahlten Suchergebnissen und mit von Kunden eingekaufter Positionierung in der Trefferliste.

Google bestritt immer, dass man mit den eigenen Systemen für bezahlte Suchmaschinenwerbung dieses Patent verletze -- ebenso lehnte man die Ansprüche von Yahoo auf weitere Aktien vehement ab. Angesichts der immer neuen Probleme, die drohen, den geplanten Börsengang ins Stolpern zu bringen, wollte man aber wohl lieber weiteren Streitigkeiten aus dem Weg gehen. Google rechnet damit, dass die Einigung mit Yahoo eine Belastung zwischen 260 und 290 Millionen US-Dollar in den Bilanzen bedeutet; dies werde zu einem Nettoverlust für das laufende Geschäftsquartal führen.

Google geht davon aus, dass die A-Aktien zum Preis von 108 bis 135 US-Dollar pro Aktie platziert werden können. Demnach läge der Wert des Aktienpakets, das Yahoo erhalten soll, zwischen 291 Millionen und 364 Millionen Dollar. Von den 24,6 Millionen Aktien, die öffentlich angeboten werden sollen, stammen 10,5 Millionen von den Altaktionären. Die neuen Aktionäre werden allerdings eine Art "Anteilseigner zweiter Klasse" sein: Bei dem Börsengang werden ausschließlich Aktien der Klasse A zugeteilt, die nur über eine Stimme verfügen. Der Löwenanteil der Google-Aktien -- 231,5 Millionen von insgesamt 268,5 Millionen Stück -- sind aber Papiere der Klasse B mit zehn Stimmen. Vor allem solche Aktien halten die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin. Durch das Zwei-Klassen-System wollen sie sich den weiteren Einfluss auf das Unternehmen sichern -- unter anderem natürlich auch gegen Aktionäre wie Yahoo. (jk/c't)

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bammie:

Streit mit Yahoo beigelegt, neuer Streit droht

 
10.08.04 15:48
Google sorgt weiter für Verunsicherung
Der Suchmaschinen-Betreiber Google sorgt kurz vor seinem geplanten Börsengang für weitere Verunsicherung unter den potenziellen Investoren. Wenige Tage vor dem mit Spannung erwarteten Gang an die Börse hat das Unternehmen einen Patent- und Aktien-Streit mit seinem Rivalen Yahoo beigelegt. Über den konkreten Termin für den Börsenstart herrscht aber weiterhin Ungewissheit.  

Unterdessen droht Google ein weiterer Rechtsstreit. Wie die Finanzagentur Bloomberg am Dienstag berichtete, reklamiert die britische Finanz-Agentur Independent International Investment Research die Urheberrechte an dem Namen GMail. Vor einigen Monaten hatte Google seinen neuen E-Mail-Service unter diesem Namen gestartet und damit für viel Wirbel unter der Konkurrenz gesorgt. Inzwischen sind alle großen Wettbewerber wie Microsoft, Yahoo oder Lycos mit ähnlichen Angeboten nachgezogen.

Google legt mit der jüngsten Einigung einen Streit um weitergehende Aktien-Bezugsrechte bei, die aus einer Partnerschaft mit Yahoo aus dem Jahr 2000 stammen. Google hatte die Forderungen bislang stets als erfüllt angesehen. Darüber hinaus wird Google der Yahoo-Tochter Overture Lizenzgebühren für ein genutztes Patent zahlen. Bei den strittigen Patenten soll es um die Rechte an Verfahren gehen, mit dem sich die Reihenfolge automatisch erzeugter Suchergebnisse nachträglich verändern lässt und Anzeigen platziert werden können. Yahoo will im Zuge des Google-Börsengangs der Agentur Bloomberg zufolge rund 1,6 Millionen der 2,7 Millionen Aktien verkaufen, die das Internet-Portal im Rahmen der Einigung mit Google erhält. Google will mit seinem Börsengang bis zu 3,3 Milliarden Dollar einnehmen.

Vor allem die Einigung im Patentstreit dürfte potenzielle Investoren nicht erfreuen: Anleger dürften jetzt weniger bieten als ursprünglich von Google geplant, schätzt David Menlow, Analyst bei der Beratungsfirma IPOFinancial.com in New Jersey. Da Google mit 98 Prozent den überwältigenden Teil seiner Erträge mit Werbung macht, hänge der unternehmerische Erfolg der Firma nun an der Technologie eines anderen Unternehmens, kommentierte das Wall Street Journal Europe. Seine heutige Marktführerschaft hat das 1998 gegründete Unternehmen bislang vor allem der von den Firmengründern selbst entwickelten, optimierten Suchtechnik zu verdanken, an der aber auch die Uni Stanford Patentrechte hält.

Google selbst hat für den Börsengang bislang keinen konkreten Termin genannt. Zuletzt hatten Branchenbeobachter mit einem Start noch in dieser Woche gerechnet. Unterdessen hatte es jedoch auch technische Probleme bei der Online-Auktion gegeben, die Google für die Festsetzung des Aktien-Ausgabepreises gewählt hatte. Auch die von einer kalifornischen Regulierungsbehörde eingeleiteten Untersuchungen dürften den Börsenstart verschieben. Dabei soll geklärt werden, ob Google nicht rechtmäßig Aktien an hunderte Angestellte und Berater ausgegeben hat. (dpa) / (jk/c't)
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bammie:

Google setzt Bietern Frist für Registrierung

 
11.08.04 11:58
Google setzt Bietern Frist für Registrierung zum Börsengang
Google hat für seinen lange erwarteten Börsengang potenziellen Investoren erstmals eine Frist gesetzt. Interessenten können sich nur noch bis zum kommenden Donnerstag 17.00 Uhr New Yorker Ortszeit registrieren lassen, teilte das Unternehmen mit. Die geplante Auktion zur Festsetzung des Aktienpreises werde dann in Kürze folgen, hieß es. Die Dauer der Auktion ist zunächst nicht festgesetzt, auch Google machte dazu keine Angaben. Unternehmensnahe Kreise rechneten jedoch mit der Eröffnung des Handels für den kommenden Mittwoch oder Donnerstag, berichtete das Wall Street Journal.  

Google gibt bei seinem Börsengang insgesamt 25,7 Millionen Aktien für einen angesetzten Preis zwischen 108 und 135 US-Dollar aus. Dabei handelt es sich um Aktien der Klasse A. Mit der Einteilung der Anteilsscheine in ein Zweiklassensystem wollen die Google-Gründer die Kontrolle über das Unternehmen behalten. Die zum Kauf angebotenen A-Aktien haben jeweils eine Stimme, Anteile der Klasse B zehn Stimmen. Das Management des Unternehmens hält derzeit rund 150 Millionen von 234 Millionen B-Aktien. (dpa) / (jk/c't)


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bammie:

Google to Take Bids for IPO Shares Beginning Tomor

 
12.08.04 23:38
Google to Take Bids for IPO Shares Beginning Tomorrow (Update1)
Aug. 12 (Bloomberg) -- Google Inc., the world's most-used search engine, will begin taking bids in its auction-style initial share sale tomorrow, moving founders Sergey Brin and Larry Page closer to a test of whether investors will pay the $108 to $135 per share the company is seeking.

Individuals and institutions who registered by 5 p.m. New York time will be able to bid for Google stock, Mountain View, California-based Google said on its Web site. The price of shares in the IPO will be announced the week of Aug. 16, Google said.

Google's IPO may not raise as much as the $3.47 billion that the company has projected, analysts including Scott Kessler at Standard & Poor's said. Investors including Thomas Wyman at Husic Capital Management said they don't plan to submit bids because they're concerned about Google's slowing sales growth and competition from Yahoo! Inc. and Microsoft Corp.

``There's no question that there are a lot of risks related to this offering,'' Kessler said this morning. He recommends that investors bid $110 for Google shares.''

Wyman, who helps manage about $500 million at Husic Capital Management, said his firm wouldn't buy shares in the IPO.



To contact the reporters on this story:
Brett Cole in New York at  at coleb@bloomberg.net.

To contact the editor responsible for this story:
Greg Baumann at  gbaumann@bloomberg.net.
Last Updated: August 12, 2004 17:08 EDT  
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Hartz5:

Verstoß gegen die Schweigepflicht?

 
13.08.04 17:18
www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID3521532,00.html  
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bammie:

Google.com KGV von über 800 Nein Danke!

 
14.08.04 01:29
Expertenkolumne: Google.com KGV von über 800 Nein Danke!
Ja Sie haben richtig gelesen, der Internet Wahnsinn ist wieder ausgebrochen und es werden wieder KGV's von diesmal über 800 offeriert.

Die offiziellen Gewinnschätzungen sehen das KGV von Google's Börsengang mit etwa 90, wenn man davon ausgeht, dass Google im zweiten Halbjahr 50 % mehr verdienen kann als im ersten Halbjahr. Allein diese Bewertung ist für die meisten Marktteilnehmer Grund genug die Aktien nicht zu zeichnen, denn Google's Geschäftsmodell ist zwar einträglicher als jenes von Hauptwettbewerber Yahoo, aber auch risikoanfälliger. Denn Google verdient nur mit seiner Suchmaschinentechnologie und besitzt keinen Portalcharakter mit eigenen Bezahlinhalten.

Doch im Gegensatz zu den meisten Börsenanalysten möchte ich das Geschäftsmodell von Google gar nicht einmal so stark kritisieren oder loben. Google ist innovativ besitzt eine kerngesunde Finanzlage, über 2 Mrd. USD in Bar und Umsätze im Milliardenbereich. Dennoch ein Börsengang wäre für das Unternehmen absolut nicht notwendig.

Der größte Wahnsinn stellt meiner Meinung nach aber die Stimmrechtsverteilung der Aktien dar. So werden nach dem Börsengang 39,7 Mio. A-Aktien und 231,5 Mio. B-Aktien existieren. B-Aktien werden von den Unternehmensinsidern gehalten und besitzen ein zehnmal höheres Stimmrecht, wie A-Aktien.
Da sich der Wert einer Aktie neben dem Gewinnanteil, vor allem auch an den Stimmrechtsanteilen orientieren sollte, muss man die Aktienzahl um einen Stimmrechtsfaktor bereinigen. Genau so wie es in Deutschland mit entsprechenden Vorzugsaktien ebenfalls üblich ist.

Doch bis zu den Google Aktionären scheint sich diese Erkenntnis noch nicht durchgesetzt zu haben. Statt wie angekündigt 14,6 % der Aktien in Umlauf zu bringen, werden rein nach Stimmrecht gerechnet nur 1,6 % der Aktien verkauft.

Damit beträgt die gesamte Aktienzahl nicht wie angegeben 271,2 Millionen, sondern bereinigt 2354,7 Millionen (39,7 Millionen A-Aktien und 2315 Mio. B-Aktien).

Dies ergibt für den Gewinn je Aktie eine Verwässerung von 0,54 USD im ersten Halbjahr 2004 auf 0,06 USD.

Die erwartete IPO-Bewertung liegt bei einem Ausgabepreis von 120 USD damit nicht bei einem KGV von 90 sondern von 810.

Sie bezahlen für Google also den 800-fachen Jahresgewinn. Es dauert also noch einige Generationen, bis der heutige IPO Preis mit Dividenden- und Gewinnen erreicht wird. Leider ist mir persönlich kein Unternehmen aus dem Mittelalter bekannt, welches damals eine ähnlich hohe Bewertung beim Börsengang hatte und heute noch existiert.

Zum Glück können deutsche Anleger Google nicht zeichnen und werden von den sicheren Anfangsverlusten verschont werden. In den USA ist dies anders, da ist das investieren in fallende Aktien IN, so wie es IN ist sein Geld aus dem Fenster zu werfen und die Kinder dafür bezahlen zu lassen. Für mich selbst bleibt diese Art der investierens OUT und auch wenn ich vielleicht mit meinen Value Kriterien schon zum alten Eisen zählen mag, so ist mir dies zehnmal lieber als mich bei einem IPO mit gezehntelten Stimmrechten, zu Neudeutsch "abziehen" zu lassen!

Nein Danke!

Achten Sie deshalb strikt auf Value Kriterien wie Aktienzahl, Umsatz, Gewinn und ein nachhaltiges Geschäftsmodell bevor Sie investieren und tragen Sie die neueste Mode lieber am Leib und nicht im Depot. Wer dennoch ein Interesse an "Non Valeurs", sprich wertlosem Papier hat, der sollte sich lieber an die schönen Stiche der historischen Wertpapiere halten. Diese sind wenigstens scön anzusehen und spiegeln hier und da eine ähnliche Historie wieder, wie sie Google mit ziemlicher Sicherheit in einigen Jahrzehnten ereilenn wird.

In diesem Sinne ein erholsames Wochenende
Ihr
Andreas Lambrou  13.08.2004 (al)


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bammie:

CBS-Umfrageergebnis für Google-IPO niederschmetter

 
15.08.04 13:43
CBS-Umfrageergebnis für Google-IPO niederschmetternd [15.08.2004 - 11:36]

Trotz eines umstrittenen Interviews der Firmengründer Larry Page und Sergey Brin darf die US-Suchmaschine Google wie geplant in der kommenden Woche an die Börse gehen. Der Zwischenstand bei einer nicht repräsentativen Umfrage auf CBS-Market-Watch - Was würden Sie für eine Google-Aktie bezahlen? - wird für Nervosität in der Chefetage des Suchmaschinenbetreibers sorgen.



Google hat von der amerikanischen Börsenaufsicht grünes Licht für den Börsengang erhalten. Die Börsenaufsicht hatte geprüft, ob ein Interview der Firmengründer Page und Brin im Magazin "Playboy" gegen die Bestimmungen verstoßen haben. Wie viele Bieter sich für die Auktion registriert haben, teilte Google bisher nicht mit.

Im Sog der Pleiten, Pech und Pannen scheint die Lust der Privatanleger, ein Gebot für Google-Aktien abzugeben nicht sonderlich groß zu sein: Bei einer Umfrage (nicht repräsentativ) auf CBS-Market-Watch sind nur mickrige 3 % der 7.559 Befragten bereit, ein Gebot für die erwarteten 108 bis 135 Dollar abzugeben. Unter 108 Dollar wären immerhin 26 % der Anleger bereit. Die überwiegende Mehrheit der Befragten (70%) würde die Aktie gar nicht anrühren.

Das Aktiengesetz verpflichtet die Unternehmen, sich kurz vor einem Börsengang mit öffentlichen Äusserungen zurückzuhalten. Der am Freitag veröffentliche Playboy-Artikel hätte gegen die sog. "Quiet Period" (Auszeit) verstoßen haben. Von einer "Quiet Period" spricht man, wenn sich Führungsmannschaft und Konsortialbanken im Rahmen eines Börsengangs verpflichten, über eine bestimmte Zeit (in der Regel 25 Tage) keine Anlageempfehlung für die Firma abzugeben.

Insgesamt sollen mit dem Börsengang 25,7 Mio. Aktien ausgegeben werden. Google rechnet mit einem Ausgabepreis zwischen 108 und 135 Dollar und einem Erlös von rund 3,3 Mrd. Dollar.

Google-Gier frisst Gehirn 768
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bammie:

Google-IPO läuft planmäßig

 
16.08.04 15:12

Das Interview der beiden Gründer hat anscheinend keine Auswirkungen auf den Börsengang von Google. Wie das Handelsblatt berichtet, will die US-Börsenaufsicht SEC nicht gegen den Suchmaschinen-Betreiber ermitteln.


Die SEC habe Google erlaubt, seinen Börsengang ohne weitere Verzögerungen fortzusetzen. In die Kritik geraten war das Internet-Unternehmen durch ein Interview, das die Gründer Sergej Brin und Larry Page dem „Playboy“ nur kurze Zeit vor dem geplanten Börsengang gegeben hatten. In Branchenkreisen wurde daraufhin spekuliert, dass die Aufsichtsbehörde Ermittlungen einleiten könnte, ob Google dadurch gegen das gebotene Schweigegebot („quiet period“) verstoßen hat. Nach Angaben der Zeitung hat die Behörde von den Betreibern nun lediglich gefordert, das komplette Interview in den Börsenprospekt mit aufzunehmen.

Unterdessen droht die Pechsträhne des Unternehmens nicht abzureißen. Google könnte möglicherweise gezwungen sein, sich einen neuen Namen für den E-Mail-Dienst Gmail auszudenken. Der Suchmaschinenbetreiber rangiere erst an vierter Stelle in einer Liste von möglichen Markennamen-Inhabern, berichtete der Branchendienst „cnet“ am Wochendende. Vor einigen Monaten hatte Google seinen neuen E-Mail-Service unter diesem Namen gestartet und damit für Wirbel unter der Konkurrenz gesorgt. Inzwischen sind alle großen Wettbewerber wie Microsoft, Yahoo! oder Lycos mit ähnlichen Angebote nachgezogen.

Nach dem Start der Online-Aktienauktion am vergangenen Freitag erwartet Google, dass in dieser Woche der endgültige Aktienpreis für den Börsengang bekannt gegeben werden kann. Google hatte eine Preisspanne zwischen 108 und 135 Dollar angesetzt.  
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all time high:

jeder mündige aktionär,

 
16.08.04 15:23
vorallem, die die die 2000 er manipulationsblase am "neuem markt" mitgemacht haben, ist das ganze die reinste abzocke hoch zehn.....

PS. aber jetzt ist anscheinend wieder eine neue generation da, die das spiel wieder mitspielen.

mfg
ath
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bammie:

Gebote liegen am oberen Ende der Vorgabe

 
17.08.04 08:55
Gebote für Google-Aktie liegen am oberen Ende der Vorgabe
Öffentlicher Handel voraussichtlich ab Donnerstag


Ihre Meinung zum Thema...


Investoren erwarten, dass der Börsengang des Suchmaschinenbetreibers Google planmäßig weiterläuft, und die Aktie ab dem kommenden Donnerstag gehandelt wird. Das hat das 'Wall Street Journal' (Montagsausgabe) aus informierten Kreisen erfahren. Die meisten bisherigen Gebote, für die am Freitag begonnene Auktion, liegen demnach im vorgegebenen Bereich von 108 Dollar bis 135 Dollar pro Wertpapier, oder sogar höher. Zuvor war der Preis von Anlegern als zu hoch kritisiert worden.

Ein Interview der beiden Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin mit dem Magazin 'Playboy' hätte zum Wochenausklang beinahe die gesamte IPO zum Platzen gebracht, weil damit gegen die Quiet Period verstoßen wurde. Die US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) ordnete in letzter Minute an, dass der über sieben Seiten laufende Artikel zu dem Börsenprospekt gegeben werden musste, und ließ das Bieterverfahren dennoch anlaufen.

Die Konsortialbanken Morgan Stanley und Credit Suisse First Boston machten keine Angaben dazu, wie viele Gebote bei der so genannten holländischen Versteigerung abgegeben wurden und zu welchem Preis. Die Aktien gehen zu dem Durchschnittspreis an die Börse, der bei der Versteigerung erzielt wird. Alle erfolgreichen Bieter, auch die die über dem Ausgabepreis lagen, müssen dann den IPO-Preis zahlen.

Einer der Bieter musste die Erfahrung machen, dass die abgegebenen Kaufofferten von Google-Konsortialbanken sehr genau beobachtet werden: Seth Goldstein, Chef von Majestic Research in New York, wurde von einem Mitarbeiter von W.R. Hambrecht & Co. am Freitag Nachmittag angerufen, nachdem Goldstein versucht hatte, Aktien für 2 Dollar das Stück zu kaufen. "Er fragte 'ist das ihr Ernst, ist das rechtsgültig?'" so Goldstein gegenüber der Zeitung. (as)

[ Montag, 16.08.2004, 06:40 ]
Antworten
bammie:

Google-IPO in den nächsten 24 Stunden

 
17.08.04 15:04
17.08.2004
Google-IPO in den nächsten 24 Stunden
Das Drama um Googles Börsengang neigt sich seinem Ende entgegen: Wie Google gestern Montag auf seiner Webseite mitteilte, hat das Unternehmen die Börsenkommission SEC aufgefordert, die für den IPO notwendige Registrierung für heute Dienstag 16 Uhr Ortszeit (22 Uhr MESZ) für effektiv zu erklären. Eine endgültige Festlegung des Emissionspreises wird von Fachleuten für heute Dienstag oder spätestens morgen Mittwoch erwartet, womit der Handel offiziell morgen starten könnte. Das Playboy-Interview der Google-Gründer Larry Page und Sergej Brin, welches in der Presse für Schlagzeilen sorgte, wurde von der SEC gutgeheissen, noch offen ist allerdings, ob Google seinen frisch gestarteten Mail-Dienst Gmail nicht noch umbenennen muss, da sich vor Google noch drei weitere Firmen beim Patentamt für den Namen registriert hätten. Zudem ist noch offen, ob die Abgabe von Google-Aktien seit 2001 an Mitarbeiter rechtens war. Wie Google gestern Montag mitteilte, hat die SEC die Untersuchung eröffnet.
www.ipo.google.com/

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all time high:

kasperltheater hoch 10

 
17.08.04 15:33
mfg
ath
Jeden tag einen neue verwirrende meldung, schön langsam ühlt man sich verarscht, wie bei den "YUKOS-brüdern"....
Antworten
bammie:

nicht so ganz ath

 
17.08.04 16:09
es gab lediglich eine Unsicherheit wegen dem Interview und evt. eine Verschiebung der IPO aus Börsenrechtlichen Gründen. Mehr war da auch nicht. Dies sollte aber nun vom Tisch sein und es kann morgen los gehen.
Trotzdem würde ich jedem das Zeichnen der Aktie abraten.


Bei den "Yukos-Brüdern" kannst du von manipulieren sprechen. Ein entsprechender Beitrag gibts dazu auch und dem stimme ich voll und ganz zu.

Es sah auch erst aus, als wenn Yukos nicht "wirklich" zerschlagen wird, leider sprechen die Meldungen eine andere Sprache.





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all time high:

googel ist serwohl ein kasperltheater

 
17.08.04 16:21

Bei jedem seriösem börsengang werden die details einmal festgeleget u. die halten dann bis zum ender der auktion.

Wenn es um einen konzern geht, der jetzt die börsenkapitalisierung von FORD übertrifft, dann darf sich der gründer keinen, nicht den geringsten fehler erlauben.
Schon garnicht einen versprecher im playboy!!!

Ausserdem ist das getue um die zuteilung alles andere als seriös, eher vergleichbar mit der "holland blumenzwiebelbörse" ano dazumal.

mfg
ath

PS. was jedoch nicht bedeutet, dass die aktie trotzdem, gerade am anfang steigen "muss"
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bammie:

gut da hast du allerdings Recht,

 
17.08.04 17:02
das Interview war absolut unprofessionell. Ich habe sogar das Gefühl, das die beiden Gründer absolute Dickköpfe sind.

Warum machen die denn diese Art von IPO? Mit dieser Auktion können die den Hals doch nicht voll genug bekommen. Die Anleger sind wie immer die Dummen.


greetz



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Pichel:

für interessierte

 
17.08.04 17:21
Für Interessierte die Daten von "Google" für Deutschland:

Symbol... GGQ1

ISIN... US38259P5089

Continues Trading auf XETRA

Designated Sponsor... Seydler AG Wertpapierhandelsbank


Gruß Pichel Google-Gier frisst Gehirn 1612140
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ecki:

Google-Börsengang abermals verschoben

 
18.08.04 07:10
Google-Börsengang abermals verschoben

San Jose. AP/BaZ. Der mit Spannung erwartete Börsengang der Internetsuchmaschine Google ist am Dienstag überraschend verschoben worden: Die amerikanische Börsenaufsicht (SEC) gab vorerst doch kein grünes Licht, so dass die Google-Aktie am Mittwoch noch nicht an der Technologiebörse Nasdaq gehandelt werden kann. SEC-Sprecher John Heine erklärte am Abend, die Entscheidung werde am Dienstag nicht mehr gefällt. Einen Grund nannte er nicht.

Mit einem geschätzten Erlös von bis zu 3 Milliarden Dollar soll der Börsengang von Google einer der grössten der vergangenen Jahre werden. Doch der Termin verschob sich schon mehrfach, zuletzt wegen Problemen bei der Registrierung institutioneller Anleger und von Belegschaftsaktien. Google bat die Börsenaufsicht am Montag, ihre endgültige Erlaubnis bis Dienstag 16.00 Uhr (Ortszeit) zu erteilen.

Da es im Laufe des seit vier Monaten geplanten Gangs aufs Parkett immer wieder zu Problemen kam, waren weitere Verzögerungen jedoch nicht auszuschliessen. Zuletzt sorgte ein «Playboy»-Interview mit den beiden Google-Mitbegründern Larry Page und Sergey Brin für Unruhe, da dort gemachte Äusserungen über das Unternehmen möglicherweise gegen die Schweigeverpflichtung vor einem Börsengang verstossen.

http://www.baz.ch/news/index.cfm?ke...D4A30185D8ECC2C
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bammie:

SEC startet Untersuchung gegen Google

 
18.08.04 07:26
Die Pannenserie, die den Internet-Suchmaschinenbetreiber auf dem Weg an die Börse begeleitet, setzt sich fort. Wegen Googles umstrittenen Aktienoptionsplans hat die US-Börsenaufsicht SEC nun eine formelle Untersuchung eingeleitet. Dabei wird überprüft, ob der Börsenkandidat gegen das US-Aktienrecht verstoßen hat.  

Das Unternehmen hat in den vergangenen drei Jahren 23 Millionen Firmenanteile an 1105 Mitarbeiter und Berater ausgegeben; dazu kommt ein ähnliches Aktienoptionsprogramm, bei dem 301 Personen mit 5,6 Millionen Anteilsscheinen bedacht wurden. Google hatte die Börsenaufsicht SEC nicht davon informiert; das wäre aber notwendig gewesen. So muss Google diese Anteile nun für die Gesamtsumme von mehr als 25,9 Millionen US-Dollar wieder zurückkaufen. Richtig problematisch dürfte es werden, wenn nicht alle betroffenen Personen bereit sind, ihre Anteile zu verkaufen und womöglich sogar vor Gericht ziehen.

Den Börsengang stoppen dürfte die SEC-Untersuchung indes wohl kaum noch. Für heute 22 Uhr MESZ wird grünes Licht von der Behörde für die Erstnotierung erwartet. Google könnte den Ausgabe-Preis dann sofort bekannt geben und den Handel an der Nasdaq dann am Mittwoch starten. (tol/c't)

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all time high:

kein kasperletheater?

 
18.08.04 08:03

mfg
ath
Antworten
bammie:

neue Preisspanne festgesetzt : 85 - 95 Dollar o. T.

 
18.08.04 09:30
kam grad über Bloomberg TV
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ruhrpott:

ging ja schnell

 
18.08.04 09:49

put put put

 

Ausgedacht ist oft viel schöner als die Wahrheit.
Deshalb verkauft sich die BLÖD-Zeitung wie Sau.
Vorteil: Das Denken wird einem abgenommen.
Nachteil: Das Denken wird einem abgenommen.

Viele Grüße

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aus dem Ruhrpott

Antworten
all time high:

dachte zuerst an eine ente

 
18.08.04 11:17
18.08. 10:56    
Google senkt Ausgabepreis  

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()
Der Internet-Suchmaschinenbetreiber Google hat den Ausgabepreis für den geplanten Börsengang deutlich gesenkt. Wie Google am Mittwoch mitteilte, wird die Spanne anstatt der bislang veranschlagten $108 bis $135 bei $85 bis $95 liegen. Zudem wird die Zahl an ausgegebenen Aktien von 11,6 Millionen auf 5,5 Millionen Papiere stark reduziert.


PS. kein kasoerletheater????

mfg
ath

Das wirft einen schatten, auf die gesamte börse.

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ecki:

Kasperle

 
18.08.04 11:30
ROUNDUP: Google reduziert Preisspanne - Anteilseigner senken Aktienvolumen

NEW YORK (dpa-AFX) - Kurz vor dem von zahlreichen Pannen überschatteten Google-Börsengang hat die weltgrößte Internetsuchmaschinen-Firma den Markt am Mittwoch mit einem neuen Paukenschlag überrascht: Das Unternehmen senkte die Preisspanne für die Aktienausgabe und das Aktienvolumen deutlich. Die Spanne wurde auf 85 bis 95 US-Dollar herabgesetzt, ursprünglich hatte Google 108 bis 135 Dollar anvisiert. Zudem würden die bestehenden Google-Anteilseigner nur noch 5,5 statt 11,6 Millionen Aktien ausgeben, teilte der Konzern am Mittwoch in New York mit. Damit wird Google deutlich weniger als die ursprünglich erwarteten bis zu 3,5 Milliarden Dollar aus dem Börsengang einnehmen können.

Das Unternehmen selbst will weiterhin 14,14 Millionen Aktien anbieten. Damit sinkt das Gesamtemissionsvolumen von 25,74 auf 19,64 Millionen. Zudem beantragte Google bei der US-Börsenaufsicht SEC, den Börsengang an der Technologiebörse Nasdaq unter dem Aktienzeichen "GOOG.NAS" wie angekündigt am heutigen Mittwoch durchführen zu können.

NOCH KEIN GRÜNES LICHT VON SEC

Allerdings hatte die SEC zuletzt kein grünes Licht signalisiert. Google hatte am Montagabend bei der SEC die Registrierung der umfangreichen Unterlagen für eine Neuemission von 25,7 Millionen Aktien beantragt und gebeten, diese bis Dienstag um 16 Uhr (Ortszeit) zu erteilen.

Der Google-IPO ist einer der größten Börsengänge der vergangenen Jahre. Doch der Termin verschob sich schon mehrfach, zuletzt wegen Problemen bei der Registrierung institutioneller Anleger und von Belegschaftsaktien. An der Wall Street gab es Spekulationen über die Verzögerung.

Die SEC und Google gaben hierzu keine Erläuterungen ab. Es ist nach Darstellung von Wertpapierexperten möglich, dass sich die SEC einfach mehr Zeit bei der Überprüfung der umfangreichen und mehrfach geänderten Unterlagen lassen wollte. Es sei auch denkbar, dass die SEC zusätzliche Informationen haben wolle.br/DP/tb/jkr/sk
Quelle: dpa-AFX

Grüße
ecki  
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bammie:

SEC gibt Google grünes Licht für 85$

 
19.08.04 08:24
Nicht nur "Playboy"-Interview sorgte für Aufregung

SEC gibt Google grünes Licht


Dem mit Spannung erwarteten Börsengang des US-Internetkonzerns Google steht offenbar nichts mehr im Wege: Der weltweit beliebteste Suchmaschinen-Betreiber legte am Mittwoch den Ausgabepreis seiner Aktien mit 85 Dollar fest. Zuvor hatte die US-Börsenaufsicht SEC mit Verzögerung grünes Licht für die Platzierung an der Technologiebörse Nasdaq gegeben.
HB NEW YORK. Mit einem Erlös von 1,67 Milliarden Dollar handelt es sich um den viertgrößten US-Börsengang in diesem Jahr. Es wurde damit gerechnet, dass die Aktien bereits am Donnerstag gehandelt werden. Dem Börsengang war eine Serie von Pannen vorausgegangen. Erst am Mittwoch hatte Google offenbar angesichts einer überraschend niedrigen Nachfrage die Preisspanne für seine Aktien deutlich auf 85 bis 95 Dollar gesenkt, nachdem zuvor noch 108 bis 135 Dollar anvisiert worden waren. Zudem wurde die Zahl der auszugebenden Aktien von 25,7 Millionen auf 19,6 Millionen reduziert. Ursprünglich hatte das im kalifornischen Mountain View ansässige Unternehmen einen Erlös von 3,5 Milliarden Dollar angepeilt.

Mit dem niedrigeren Ausgabepreis und IPO-Volumen hat Google offenbar dem schwachen Technologie-Marktumfeld Rechnung getragen. Rund 60 Prozent aller Börsen-Neulinge dieses Monats mussten sich nach Daten von Thomson Financial mit einem niedrigeren Preis zufrieden geben als zunächst angestrebt.

Der Börsengang wurde jedoch auch von anderen Faktoren belastet: In der vergangenen Woche hatte ein Interview der beiden Firmengründer Larry Page und Sergey Brin mit dem „Playboy“ für Aufregung gesorgt. Es war vermutet worden, dass der Konzern mit dem Interview gegen die vorgeschriebene Schweigepflicht im Vorfeld eines Börsengangs verstoßen haben könnte. Google hatte außerdem vor einigen Wochen bekannt gegeben, dass es möglicherweise mehr als 23 Millionen Aktien und 5,6 Millionen Aktienoptionen illegal ausgegeben habe.

Zunächst war bereits für Dienstagabend mit der Absegnung durch die SEC gerechnet worden. Die Aufsichtsbehörde hatte Google zufolge aber zusätzliche Informationen zur Veröffentlichung eines „Playboy“-Interviews haben wollen.

Wegen des niedrigeren Ausgabepreises haben die bisherigen Google-Aktionäre die Zahl der von ihnen angebotenen Anteilscheine um mehr als 50 Prozent auf 5,5 Millionen reduziert. Dazu zählen auch die beiden Google-Gründer sowie Konzernchef Eric Schmidt. Google selbst will aber unverändert 14,1 Millionen Aktien verkaufen.

Google gab die Börsenpläne erstmal im April bekannt. Ende vergangener Woche hat das Unternehmen mit der Annahme von Geboten für seine Aktien begonnen. Dabei mussten die Bieter die gewünschte Menge und den Preis nennen, den sie zu zahlen bereit sind. Aus dem Auktionsverfahren wurde dann der endgültige Ausgabepreis für die Papiere ermittelt. Der Börsengang wird von den Investmentbanken Credit Suisse First Boston und Morgan Stanley begleitet.


HANDELSBLATT, Donnerstag, 19. August 2004, 07:18 Uhr



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bammie:

Google-Hupf zum Börsendebüt

 
26.08.04 14:34
Der Internet-Suchmaschinen-Betreiber  Google hat zu seinem Börsendebüt ein sattes Kursplus hingelegt. Der Run von institutionellen Investoren und Kleinanlegern katapultierte die Aktie auf einen Schlusskurs von 100,34 Dollar.


Das Unternehmen hatte den Emissionspreis auf 85 Dollar und damit auf das untere Ende der gesenkten Spanne festgesetzt. Aufgrund der schleppenden Nachfrage war die ursprüngliche Bookbuilding-Spanne von 108 bis 135 Dollar auf 85 bis 95 Dollar gesenkt worden. Insgesamt 1,66 Milliarden Dollar spült der IPO in die Google-Kassen - und macht die Transaktion zum fünfgrößten Börsengang dieses Jahres.

Damit erreicht Google am ersten Handelstag eine Marktkapitalisierung von 27,85 Milliarden Dollar. Das liegt noch deutlich unter den 37,4 Milliarden Dollar des Hauptrivalen Yahoo, übertrifft aber bereits gestandene Blue Chips wie den Autobauer General Motors, der auf 23,5 Milliarden Dollar Börsenwert kommt.

Ursprünglich wollten die Internet-Spürnasen, an denen Promis wie Arnold Schwarzenegger, Tiger Woods oder Henry Kissinger vorbörslich beteiligt waren, aber die doppelte Summe einnehmen. Die wachsenden Probleme und Pannen in den vergangenen Wochen zwangen die Google-Verantwortlichen jedoch zu Abstrichen.

So entschlossen sich die Google-Gründer, nur 5,5 Millionen an Stelle der ursprünglich geplanten 11,6 Millionen Papiere zu verkaufen. Insgesamt gelangten damit 15,2 Millionen Google-Papiere oder gerrade einmal sechs Prozent des Free-Floats in den Börsenhandel.

Auch andere Investoren wie die zwei führenden Venture-Capital-Gesellschaften bleiben an Bord. Sie können allerdings ihre Anteile vor dem Ablauf der üblichen Haltefrist von mindestens sechs Monaten veräußern - was die Schwankungsanfälligkeit der Aktie weiter erhöhen wird.

Zahlreiche Kommentatoren aus der Finanzwelt sich beeilten sich daher, das Auktionsverfahren bei der Zeichnung der Google-Aktien als Fehlschlag abzuhaken. Dahinter verbergen sich jedoch die Interessen der Investmentbanken, denen durch das Google-Verfahren saftige Provisionen entgehen. Kein Wunder also, dass zahlreiche Banker und Broker vor dem IPO nicht müde wurden, auf den zu hohen Preis hinzuweisen - um sich nach der drastischen Preissenkung selbst als Käufer zu betätigen.

Ziel von Google war es, per Auktion die Kleinanleger und Nutzer der Suchmaschine zum Zuge kommen zu lassen. Dieses unkonventionelle Verfahren ist zumindest für Unternehmen wie Google eine Überlegung wert, die auf ein bekanntes Label verweisen können.

Wie der Fall Google zeigt, eignen sich IPO-Auktionen zur gerechteren Verteilung der Aktien, weniger aber zur Preisfestsetzung. Gerade im aktuellen Börsenklima - im Monat August wurden in den USA bislang 16 IPOs auf Eis gelegt - erwarten Investoren eher einen IPO-Discount als einen Aufschlag zu bereits gelisteten Peers.

Vor diesem Hintergrund sind größere Schwankungen bei der Google-Aktie vorprogrammiert. Noch nicht vom Tisch sind die Ermittlungen der US-Börsenaufsicht gegen die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin. Die hatten in einem Interview mit dem "Playboy" einige Details zum Börsengang ausgeplaudert und damit gegen die gesetzlich vorgeschriebene Schweigepflicht (quiet period) während des IPO verstoßen. Des Weiteren wird noch geklärt, warum das Unternehmen mehr als 23 Millionen Aktien und 5,6 Millionen Aktienoptionen illegal an Mitarbeiter und Berater ausgegeben hat.

Mit einem 2005er-KGV von 77 ist Google noch höher bewertet als die großen Rivalen Yahoo (60) und eBay (50). Ambitioniert ist der Preis umso mehr, wenn man bedenkt, dass Google bislang noch keine zusätzlichen Einnahmen wie etwa Bannerwerbung oder E-Mail-Accounts generiert.

Um in diesem Punkt zur Konkurrenz aufzuschließen, will Google die 1,66 Milliarden Dollar an frischem Geld aus dem Börsengang verwenden. Wer die Aktie hat, sollte am Ball bleiben. Ein Einstieg drängt sich derzeit aber nicht auf.


Empfehlung: HALTEN
Kurs am 19. August (US-Schlusskurs): 100,34 US-Dollar
Stoppkurs: 78,00 US-Dollar


Quelle: Börse Online
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