Vielen Dank @calibra für das Posting bezüglich biomüll...
Nur zur Verdeutlichung das Zitat von biomüll:
Zunächst also DEFLATION und Gratwanderung ("richtige" Dosierung an die symptomtherapeutischen, inflationären Massnahmen) - mit UNGEWISSEM zeitlichen Ablauf - aber GEWISSEN Ausgang: Hyperinflation.
Korrelation:
Also nochmals biomülls Zitat:
"Die Teuerungsrate wird - nach ein paar Monaten geringer leicht negativer Teuerungsraten, als Folge der massiv gestiegenen Geldmenge in den nächsten Jahren ganz deutlich anziehen."
Wenn diese Aussage das Ergebnis einer Korrelationsanalyse (wie bei biomüll) mache, ist diese Aussage falsch, da eine 100%-ige Korrelation unterstellt wird. Wenn keine 100%-ige Abhängigkeit vorliegt muss im Konjunktiv formuliert werden. Sogar bei einer 100% Korrelation muss zwingend im Konjunktiv formuliert werden, da jeder Analyse eine (in der Regel) 5% Fehlertoleranz zugewiesen wird. Wenn man nun aber aus einer Analyse eine allgemeingültige Aussage formuliert (d.h. aus der Analyse folgert Biomüll, dass die Teuerung anziehen wird), dann muss das zwingend immer gelten, wenn die Vorraussetzung (Erhöhung der Geldmenge) vorliegt. Daher das immer.... Unabhängig von den Untersuchungsvoraussetzungen (Wachstum/Rezession) die diese Anlayse per se für eine Rezession untauglich machen siehe Japan mit starker Erhöhung der Geldmenge, aber über Jahre deflationäre Tendenzen bzw. Stagnation in den Preisen. Denkst Du nicht, dass dort bei einer Korrelationsanalyse zwischen Geldmenge und Inflation ab 1990 ein anderer Ergebnis vorliegen würde? Also, scheinbar haben die Vorrausetzung (Wachstum/Rezession) schon etwas Einfluß auf das Ergebnis...
Zur exponentiellen Phase: Ein Wachstum über einen Betrachtungshorizont also z.B. 4% ist immer alles und gar nichts. Das kannst Du linear, exponentiell oder was auch immer nennen. Biomüll schreibt aber ausdrücklich, dass die Entwertung in eine exponentielle Phase übergehen wird d.h. es gibt vorher schon Inflation (stetig, linear) und diese wird dann exponentiell. Phase bedeutet für mich einen längeren Zeitraum, zumindest über mehrere Betrachtungsperioden. Wenn eine Inflation von einer Basisinflation z.B. wie biomüll vermutet (ich will jetzt nicht extra nachsehen) ca. 5 bis 6 % in 2010ff und diese über merhere Perioden exponentiell ansteigen sollte, dann haben wir in sehr kurzer Zeit Hyperinflation, weil bei Inflationsraten über 10% ein Vertrauensverlust in die Währung einsetzt und der exponentielle verlauf der Inflation nicht mehr verhindert werden kann...
Nur zur Verdeutlichung das Zitat von biomüll:
Zunächst also DEFLATION und Gratwanderung ("richtige" Dosierung an die symptomtherapeutischen, inflationären Massnahmen) - mit UNGEWISSEM zeitlichen Ablauf - aber GEWISSEN Ausgang: Hyperinflation.
Korrelation:
Also nochmals biomülls Zitat:
"Die Teuerungsrate wird - nach ein paar Monaten geringer leicht negativer Teuerungsraten, als Folge der massiv gestiegenen Geldmenge in den nächsten Jahren ganz deutlich anziehen."
Wenn diese Aussage das Ergebnis einer Korrelationsanalyse (wie bei biomüll) mache, ist diese Aussage falsch, da eine 100%-ige Korrelation unterstellt wird. Wenn keine 100%-ige Abhängigkeit vorliegt muss im Konjunktiv formuliert werden. Sogar bei einer 100% Korrelation muss zwingend im Konjunktiv formuliert werden, da jeder Analyse eine (in der Regel) 5% Fehlertoleranz zugewiesen wird. Wenn man nun aber aus einer Analyse eine allgemeingültige Aussage formuliert (d.h. aus der Analyse folgert Biomüll, dass die Teuerung anziehen wird), dann muss das zwingend immer gelten, wenn die Vorraussetzung (Erhöhung der Geldmenge) vorliegt. Daher das immer.... Unabhängig von den Untersuchungsvoraussetzungen (Wachstum/Rezession) die diese Anlayse per se für eine Rezession untauglich machen siehe Japan mit starker Erhöhung der Geldmenge, aber über Jahre deflationäre Tendenzen bzw. Stagnation in den Preisen. Denkst Du nicht, dass dort bei einer Korrelationsanalyse zwischen Geldmenge und Inflation ab 1990 ein anderer Ergebnis vorliegen würde? Also, scheinbar haben die Vorrausetzung (Wachstum/Rezession) schon etwas Einfluß auf das Ergebnis...
Zur exponentiellen Phase: Ein Wachstum über einen Betrachtungshorizont also z.B. 4% ist immer alles und gar nichts. Das kannst Du linear, exponentiell oder was auch immer nennen. Biomüll schreibt aber ausdrücklich, dass die Entwertung in eine exponentielle Phase übergehen wird d.h. es gibt vorher schon Inflation (stetig, linear) und diese wird dann exponentiell. Phase bedeutet für mich einen längeren Zeitraum, zumindest über mehrere Betrachtungsperioden. Wenn eine Inflation von einer Basisinflation z.B. wie biomüll vermutet (ich will jetzt nicht extra nachsehen) ca. 5 bis 6 % in 2010ff und diese über merhere Perioden exponentiell ansteigen sollte, dann haben wir in sehr kurzer Zeit Hyperinflation, weil bei Inflationsraten über 10% ein Vertrauensverlust in die Währung einsetzt und der exponentielle verlauf der Inflation nicht mehr verhindert werden kann...