Man kann sagen, dass eine frühere Aufgabe des Goldstandards und schnellere Abwertungen und expansive Geldpolitiken, die Weltwirtschaftskrise erheblich abgeschwächt hätten. Problematisch war allerdings an der Periode der Abwertungen und des Managed Floating, dass viele Länder, die weiterhin eine überbewertete Währung hatten, da sie länger am Goldstandard festhielten als andere, den steigenden Importen mit Protektionismus und einer Anhebung ihrer Zölle begegneten. Auch bestand die Gefahr einer sich beschleunigenden Abwertungsspirale, da alle Länder ihre Wettbewerbsfähigkeit bewahren wollten.
Bereits Mitte 1932 war man sich einig, dass man der internationalen wirtschaftlichen Situation multilateral begegnen müsse, um eine Wiederbelebung der weltweiten Wirtschaft zu ermöglichen. Daher fand im Juni 1933 die "World Economic Conference" in London statt. Die Konferenz blieb jedoch erfolglos, da zur gleichen Zeit die USA den Goldstandard aufhoben und die Zukunft des Dollars sehr unsicher erschien. Um 1936, bevor Frankreich im September abwertete, stieg die Notwendigkeit einer internationalen Kooperation aufgrund der steigenden Handelsbarrieren und der Gefahr einer Abwertungsspirale. Um letztere zu verhindern, einigten sich Frankreich, Großbritannien und die USA in einem Dreierabkommen, dem "Triparitite Monetary Agreement" darauf, dass Frankreich die Abwertung seiner Währung begrenzt hält und dafür die anderen beiden Länder auf eigene Abwertungen verzichten würden. Auch sollten die Importsperren aufgehoben werden. Obwohl der Erfolg des Abkommens nicht überzeichnet werden sollte, gilt es als Vorläufer und Wegbereiter für die Bretton Woods Konferenz und die Gründung des internationalen Währungsfonds.
quelle www.weltpolitik.net/Sachgebiete/...r%20Zwischenkriegszeit.html
Bereits Mitte 1932 war man sich einig, dass man der internationalen wirtschaftlichen Situation multilateral begegnen müsse, um eine Wiederbelebung der weltweiten Wirtschaft zu ermöglichen. Daher fand im Juni 1933 die "World Economic Conference" in London statt. Die Konferenz blieb jedoch erfolglos, da zur gleichen Zeit die USA den Goldstandard aufhoben und die Zukunft des Dollars sehr unsicher erschien. Um 1936, bevor Frankreich im September abwertete, stieg die Notwendigkeit einer internationalen Kooperation aufgrund der steigenden Handelsbarrieren und der Gefahr einer Abwertungsspirale. Um letztere zu verhindern, einigten sich Frankreich, Großbritannien und die USA in einem Dreierabkommen, dem "Triparitite Monetary Agreement" darauf, dass Frankreich die Abwertung seiner Währung begrenzt hält und dafür die anderen beiden Länder auf eigene Abwertungen verzichten würden. Auch sollten die Importsperren aufgehoben werden. Obwohl der Erfolg des Abkommens nicht überzeichnet werden sollte, gilt es als Vorläufer und Wegbereiter für die Bretton Woods Konferenz und die Gründung des internationalen Währungsfonds.
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