Toppis Elf im Finale
B ayer 04 Leverkusen hat gegen ManU die Sensation in der Champions League geschafft. Dank einer taktischen und kämpferischen Meisterleistung trotzte der Bundesliga-Zweite am Dienstagabend im Halbfinal-Rückspiel Manchester United verdient ein 1:1 (1:1) ab.
Vor 22 500 Zuschauern in der ausverkauften BayArena hatte zunächst der Brite Roy Keane in der 28. Minute den Ball ins Tor gedonnert. Kurz vor der Halbzeit glückte Oliver Neuville (45.) der verdiente Ausgleich.
Es gab jedoch auch zwei dicke Wermutstropfen: Kapitän Jens Nowotny wurde mit Verdacht auf Kreuzbandriss ausgewechselt und fehlt damit wahrscheinlich die nächsten neun Monate. Ze Roberto wurde nach der dritten gelben Karte für das Endspiel gesperrt.
Toppi setzte auf Konter-Taktik
Im Beisein des nach Nowotnys Verletzung sichtlich geschockten DFB-Teamchefs Rudi Völler konnte Bayer diese wichtige Partie doch mit Michael Ballack bestreiten, der in Nürnberg eine schwere Fußprellung erlitten hatte. Trainer Klaus Toppmöller vertraute wieder auf die schon im „Old Trafford“ erfolgreiche Konter-Taktik mit einem Ein-Mann-Sturm, in dem Neuville diesmal den Vorzug vor Dimitar Berbatow erhielt.
Doch Toppmöllers Personalpläne wurden schon nach zehn Minuten durchkreuzt, als Kapitän Nowotny im Zweikampf mit Ruud van Nistelrooy umknickte und gegen Zoltan Sebescen ausgetauscht werden musste.
Schneider hatte die Führung auf dem Fuß
Der agile Bernd Schneider hatte die Führung auf dem Fuß, doch der 18-Meter-Schuss des Mittelfeldmotors landete nur am Pfosten (13.). Auf der Gegenseite war Ronny Johnsen (17.) per Kopf zur Stelle, Ze Roberto schlug den Ball aber noch von der Linie (17.).
Elf Minuten später folgte die kalte Dusche für die Deutschen. Bei van Nistelrooys Pass rutschte der für Pechvogel Nowotny ins Abwehr-Zentrum gerückte Boris Zivkovic weg, Keane ließ Torwart Hans-Jörg Butt aussteigen und vollendete gekonnt. Damit riss vorübergehend der Faden im Spiel der Hausherren, die gegen die sichere Abwehr der Gäste nur noch selten zum Zuge kam. Eigentlich schienen die Briten alles im Griff zu haben: Doch nachdem Juan Veron nur knapp den zweiten Treffer für die Briten verpasst hatte (42.), gelang dem Werksclub völlig überraschend der Ausgleich. Neuville war per Drehschuss von der Strafraumgrenze zu seinem zehnten Europapokal-Treffer erfolgreich.
Das wichtige 1:1 gab Leverkusen wieder mehr Sicherheit. Englands Serienmeister wirkte nach Wiederanpfiff matt, was Alex Ferguson durch die Einwechslung der „Dampfmacher“ Ole Gunnar Solskjaer, Dennis Irwin und später Diego Forlan änderte. Nun übernahmen die Gäste wieder mehr das Kommando und drängten Bayer in die eigene Hälfte zurück.
Doch zum Glück für die recht sicher wirkende Hintermannschaft der Deutschen zielte Paul Scholes (72.) zu hoch. Toppmöller verstärkte mit der Hereinnahme von Jurica Vranjes für Bastürk die Defensive, die der Schluss-Offensive des Gegners mit Glück und Geschick standhielt. So rettete Placente bei Forlans Schuss auf der Linie (88.) Der starke Schneider hätte per Heber von der Mittellinie sogar fast noch das 2:1 für Bayer 04 erzielt.
Am 15. Mai trifft Bayer in Glasgow nun auf den Sieger des zweiten Semifinales zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona (Hinspiel 2:0).
B ayer 04 Leverkusen hat gegen ManU die Sensation in der Champions League geschafft. Dank einer taktischen und kämpferischen Meisterleistung trotzte der Bundesliga-Zweite am Dienstagabend im Halbfinal-Rückspiel Manchester United verdient ein 1:1 (1:1) ab.
Vor 22 500 Zuschauern in der ausverkauften BayArena hatte zunächst der Brite Roy Keane in der 28. Minute den Ball ins Tor gedonnert. Kurz vor der Halbzeit glückte Oliver Neuville (45.) der verdiente Ausgleich.
Es gab jedoch auch zwei dicke Wermutstropfen: Kapitän Jens Nowotny wurde mit Verdacht auf Kreuzbandriss ausgewechselt und fehlt damit wahrscheinlich die nächsten neun Monate. Ze Roberto wurde nach der dritten gelben Karte für das Endspiel gesperrt.
Toppi setzte auf Konter-Taktik
Im Beisein des nach Nowotnys Verletzung sichtlich geschockten DFB-Teamchefs Rudi Völler konnte Bayer diese wichtige Partie doch mit Michael Ballack bestreiten, der in Nürnberg eine schwere Fußprellung erlitten hatte. Trainer Klaus Toppmöller vertraute wieder auf die schon im „Old Trafford“ erfolgreiche Konter-Taktik mit einem Ein-Mann-Sturm, in dem Neuville diesmal den Vorzug vor Dimitar Berbatow erhielt.
Doch Toppmöllers Personalpläne wurden schon nach zehn Minuten durchkreuzt, als Kapitän Nowotny im Zweikampf mit Ruud van Nistelrooy umknickte und gegen Zoltan Sebescen ausgetauscht werden musste.
Schneider hatte die Führung auf dem Fuß
Der agile Bernd Schneider hatte die Führung auf dem Fuß, doch der 18-Meter-Schuss des Mittelfeldmotors landete nur am Pfosten (13.). Auf der Gegenseite war Ronny Johnsen (17.) per Kopf zur Stelle, Ze Roberto schlug den Ball aber noch von der Linie (17.).
Elf Minuten später folgte die kalte Dusche für die Deutschen. Bei van Nistelrooys Pass rutschte der für Pechvogel Nowotny ins Abwehr-Zentrum gerückte Boris Zivkovic weg, Keane ließ Torwart Hans-Jörg Butt aussteigen und vollendete gekonnt. Damit riss vorübergehend der Faden im Spiel der Hausherren, die gegen die sichere Abwehr der Gäste nur noch selten zum Zuge kam. Eigentlich schienen die Briten alles im Griff zu haben: Doch nachdem Juan Veron nur knapp den zweiten Treffer für die Briten verpasst hatte (42.), gelang dem Werksclub völlig überraschend der Ausgleich. Neuville war per Drehschuss von der Strafraumgrenze zu seinem zehnten Europapokal-Treffer erfolgreich.
Das wichtige 1:1 gab Leverkusen wieder mehr Sicherheit. Englands Serienmeister wirkte nach Wiederanpfiff matt, was Alex Ferguson durch die Einwechslung der „Dampfmacher“ Ole Gunnar Solskjaer, Dennis Irwin und später Diego Forlan änderte. Nun übernahmen die Gäste wieder mehr das Kommando und drängten Bayer in die eigene Hälfte zurück.
Doch zum Glück für die recht sicher wirkende Hintermannschaft der Deutschen zielte Paul Scholes (72.) zu hoch. Toppmöller verstärkte mit der Hereinnahme von Jurica Vranjes für Bastürk die Defensive, die der Schluss-Offensive des Gegners mit Glück und Geschick standhielt. So rettete Placente bei Forlans Schuss auf der Linie (88.) Der starke Schneider hätte per Heber von der Mittellinie sogar fast noch das 2:1 für Bayer 04 erzielt.
Am 15. Mai trifft Bayer in Glasgow nun auf den Sieger des zweiten Semifinales zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona (Hinspiel 2:0).