Na ja, es bleiben doch einige Fragen offen. Insbesondere warum die AGENDA Studie in 2009 nicht einen festgelegten Endpunkt, das progressionsfreie Überleben (Progression Free Survival = PFS, siehe: de.wikipedia.org/wiki/Progressionsfreies_%C3%9Cberleben ) getroffen hatte. Die Studie hatte damals in Bezug auf den statistisch festgelegten Endpunkt kein positives Ergebnis gezeigt. Aber das hat nicht das Ende der Studie verursacht, und stattdessen wurde AGENDA weitergeführt. Denn selbst bei Ipilimumab, ein wirksames und bereits von Bristol-Myers Squibb auf dem Markt erhältliches Krebsmedikament gegen Hautkrebs, hatte damals bei Studienende diesen festgelegten Endpunkt, das progressionsfreie Überleben (PFS), NICHT getroffen. Aber es hat einen anderen Endpunkt, nämlich die Gesamt-Überlebensrate (Gesamtüberleben, Overall Survival = OS, siehe: de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberlebensrate ) der Patienten übertroffen. Das sind zwar nun alles statistische Details bei der Studienauswertung, aber letztendlich könnte bei der AGENDA Studie so was ähnliches passieren. Und es besteht also immer noch einen Möglichkeit, dass die Ergebnisse dann doch positiv sind und somit statistisch relevant. Was das dann für den Kurs bei Genta bedeutet ist ja wohl klar: Wir sehen hier Kurssteigerungen zwischen 100 und 1000% innerhalb von Minuten. Und wahrscheinlich würde dann auch das Finanzierungsmodell umgestellt werden, weil dann Geld durch den Genasense Verkauf in die Kassen von Genta kommt.