GELDZinskurve wird steiler - "Markt ist extrem ner


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daxbunny:

GELDZinskurve wird steiler - "Markt ist extrem ner

 
28.10.05 12:33
GELDZinskurve wird steiler - "Markt ist extrem nervös"

FRANKFURT (Dow Jones)--"Der Geldmarkt ist extrem nervös", berichtet ein
Luxemburger Disponent. Die Aussagen des Bundesbankpräsidenten Axel Weber vom
Vortag zur Überliquidität hätten die Sorgen verstärkt, dass die Europäische
Zentralbank (EZB) "die Zinsen nicht nur hoch redet und dann doch nichts tun,
sondern dass sie rasch reagieren wird", sagt der Händler. Weber hatte gesagt,
die Ausweitung der Geldmenge habe gegenwärtig "eine andere Qualität" als noch
vor einem Jahr. In dieses Bild passten die Geldmengendaten für September, so
der Disponent. Statt des erwarteten Zuwachses von 8,2% im Vergleich zum Vorjahr
ist die Geldmenge in der Eurozone um 8,5% gestiegen. Auch die private
Kreditexpansion hat sich mit plus 8,6% nach 8,4% im August nochmals
beschleunigt.

Die Verbraucherpreise in der Eurozone sind im Oktober mit plus 2,5% stärker
gestiegen als von Volkswirten mit 2,4% erwartet. Die Sorgen spiegelte sich in
der Zinskurve wider, die immer steiler werde, ergänzt eine Frankfurter
Disponentin. So preisten die Geldmarkt-Futures eine Zinserhöhung um 25
Basispunkte im Dezember sowie um einen weiteren Viertelpunkt im März ein. Die
Zins-Swaps auf zweijährige Laufzeiten würden mit 2,75% quotiert. Die Termine
ziehen auf breiter Front an, das Jahr wird mit 2,51% zu 2,54% quotiert. "Der
Druck ist sehr groß", heißt es im Handel. Am kurzen Ende sei die Liquidität
unverändert gut. Aber auch hier sei die EZB mit einem EONIA von 2,08%
"offensichtlich noch nicht zufrieden".

Am Donnerstagmittag wurden zur Haupthandelszeit folgende Sätze genannt
(Werte vom vorangegangenen Handelstag in Klammern, Angaben in Prozent):
    Tagesgeld:      2,07 - 2,09 (2,07 - 2,09) Wochengeld:     2,07 - 2,09 (2,06 - 2,09) 1-Monatsgeld:   2,09 - 2,12 (2,08 - 2,11) 2-Monatsgeld:   2,19 - 2,22 (2,11 - 2,14) 3-Monatsgeld:   2,22 - 2,25 (2,21 - 2,24) 6-Monatsgeld:   2,34 - 2,37 (2,30 - 2,33) 12-Monatsgeld:  2,51 - 2,54 (2,44 - 2,47)                                            Donnerstag    Mittwoch  Zentralbankguthaben  (Tageswert):         148.947       151.432 Zentralbankguthaben (lfd. Durchschnitt):  150.664       150.779 Spitzenrefinanzierungsfazilität:                0             3 Einlagenfazilität:                            103           183 autonome Faktoren:                        242.416       239.854
-Von Benjamin Krieger, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29725 219,
benjamin.krieger@dowjones.com
DJG/bek/reh

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daxbunny:

besser manchmal ohne den Scheixx Editor

 
28.10.05 12:35
GELDZinskurve wird steiler - "Markt ist extrem nervös"
FRANKFURT (Dow Jones)--"Der Geldmarkt ist extrem nervös", berichtet ein
Luxemburger Disponent. Die Aussagen des Bundesbankpräsidenten Axel Weber vom
Vortag zur Überliquidität hätten die Sorgen verstärkt, dass die Europäische
Zentralbank (EZB) "die Zinsen nicht nur hoch redet und dann doch nichts tun,
sondern dass sie rasch reagieren wird", sagt der Händler. Weber hatte gesagt,
die Ausweitung der Geldmenge habe gegenwärtig "eine andere Qualität" als noch
vor einem Jahr. In dieses Bild passten die Geldmengendaten für September, so
der Disponent. Statt des erwarteten Zuwachses von 8,2% im Vergleich zum Vorjahr
ist die Geldmenge in der Eurozone um 8,5% gestiegen. Auch die private
Kreditexpansion hat sich mit plus 8,6% nach 8,4% im August nochmals
beschleunigt.

Die Verbraucherpreise in der Eurozone sind im Oktober mit plus 2,5% stärker
gestiegen als von Volkswirten mit 2,4% erwartet. Die Sorgen spiegelte sich in
der Zinskurve wider, die immer steiler werde, ergänzt eine Frankfurter
Disponentin. So preisten die Geldmarkt-Futures eine Zinserhöhung um 25
Basispunkte im Dezember sowie um einen weiteren Viertelpunkt im März ein. Die
Zins-Swaps auf zweijährige Laufzeiten würden mit 2,75% quotiert. Die Termine
ziehen auf breiter Front an, das Jahr wird mit 2,51% zu 2,54% quotiert. "Der
Druck ist sehr groß", heißt es im Handel. Am kurzen Ende sei die Liquidität
unverändert gut. Aber auch hier sei die EZB mit einem EONIA von 2,08%
"offensichtlich noch nicht zufrieden".

Am Donnerstagmittag wurden zur Haupthandelszeit folgende Sätze genannt
(Werte vom vorangegangenen Handelstag in Klammern, Angaben in Prozent):


   
Tagesgeld:      2,07 - 2,09 (2,07 - 2,09)
Wochengeld:     2,07 - 2,09 (2,06 - 2,09)
1-Monatsgeld:   2,09 - 2,12 (2,08 - 2,11)
2-Monatsgeld:   2,19 - 2,22 (2,11 - 2,14)
3-Monatsgeld:   2,22 - 2,25 (2,21 - 2,24)
6-Monatsgeld:   2,34 - 2,37 (2,30 - 2,33)
12-Monatsgeld:  2,51 - 2,54 (2,44 - 2,47)

                                         Donnerstag    Mittwoch

Zentralbankguthaben  (Tageswert):         148.947       151.432
Zentralbankguthaben (lfd. Durchschnitt):  150.664       150.779
Spitzenrefinanzierungsfazilität:                0             3
Einlagenfazilität:                            103           183
autonome Faktoren:                        242.416       239.854


-Von Benjamin Krieger, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29725 219,
benjamin.krieger@dowjones.com
DJG/bek/reh

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