Stehen die Telekomausrüster nach ihrem jähen Absturz vor einem Comeback? Vieles deutet darauf hin. Investoren sollten bei der Auswahl der Aktien jedoch vorsichtig sein.
Telekommunikation? Nein, Danke. Dies ist tatsächlich die These, die bei den Überlegungen der führenden Manager von Investmentfonds und anderen institutionellen Anlegern weltweit vertreten wird.
Mit Blick auf die Vergangenheit ist dies sicher die richtige Entscheidung. So haben beispielsweise die Aktien der großen Telekomausrüster Kursverluste von 90 Prozent gegenüber dem Stand von vor zwei Jahren eingefahren. Damit sind die Telekomausrüster heute ungefähr so niedrig bewertet, als ob niemals wieder ein Cent in die Ausrüstung für Telekommunikationsunternehmen investiert werden würde.
In dieser Situation lohnt sich jedoch eine etwas nähere Beschäftigung mit den Sektoren und Unternehmen die gerade am Boden liegen. Und hier gibt es in der Tat Merkwürdiges: Während die wichtigen Indices wie Dax oder Dow Jones seit Jahresbeginn weiter zurückgefallen sind, hat ein Sektor weitgehend unbemerkt sogar zugelegt: Man ahnt es schon, es sind die Telekommunikationswerte.
Nortel und Lucent haben sich deutlich erholt
Der Nasdaq Index für Telekomwerte ist seit Jahresbeginn in Dollar gerechnet um 4,8 Prozent gestiegen. In diesem Subindex ist nun alles enthalten, was mit Telekommunikation zu tun hat. Den Index zu kaufen ist gefährlich, denn dort sind zahlreiche Unternehmen enthalten, deren Überleben mehr als zweifelhaft ist.
Wenn man näher hinsieht, trifft man jedoch auf Namen wie Nortel Networks und Lucent Technologies . Diese beiden Unternehmen waren in den großen Zeiten des Telekombooms die führenden Ausrüster.
Man sollte nun meinen, dass - nachdem die weltweit stärksten und solidesten Aktien wie Allianz-Versicherung dieses Jahr bisher sehr schlecht abgeschnitten haben - die weniger soliden Werte wie Nortel und Lucent erst recht schlecht abschneiden sollten. Dem ist jedoch nicht so.
Sowohl Nortel als auch Lucent haben sich von Tiefkursen im Oktober letzten Jahres deutlich erholt. Während der Dax ungefähr auf das Niveau des vergangenen Oktobers zurückgefallen ist, ist Nortel von 0,6 kanadischen Dollar auf drei kanadische Dollar gestiegen. Lucent Technologies ist von 0,6 Dollar auf inzwischen 1,5 Dollar mehr als verdoppelt.
Bodenbildung offenbar weitgehend abgeschlossen
Beide Werte haben damit die Bodenbildung weitgehend abgeschlossen und sich deutlich von ihren Tiefkursen vom vergangenen Herbst abgesetzt. Dies ist umso bemerkenswerter, als viele andere Werte in der Nähe der früheren Tiefkurse notieren oder sogar in diesen Tagen sogar neue Tiefkurse erreichen.
Bei historischer Betrachtung fällt auf, dass Nortel und Lucent vor drei Jahren als erste den Abstieg von den Kursgipfeln erlebten. Daher ist es nur konsequent, das diese Unternehmen in einer Zeit des großen Pessimismus auch als erste wieder die Wende vollführen.
Telekommunikation? Nein, Danke. Dies ist tatsächlich die These, die bei den Überlegungen der führenden Manager von Investmentfonds und anderen institutionellen Anlegern weltweit vertreten wird.
Mit Blick auf die Vergangenheit ist dies sicher die richtige Entscheidung. So haben beispielsweise die Aktien der großen Telekomausrüster Kursverluste von 90 Prozent gegenüber dem Stand von vor zwei Jahren eingefahren. Damit sind die Telekomausrüster heute ungefähr so niedrig bewertet, als ob niemals wieder ein Cent in die Ausrüstung für Telekommunikationsunternehmen investiert werden würde.
In dieser Situation lohnt sich jedoch eine etwas nähere Beschäftigung mit den Sektoren und Unternehmen die gerade am Boden liegen. Und hier gibt es in der Tat Merkwürdiges: Während die wichtigen Indices wie Dax oder Dow Jones seit Jahresbeginn weiter zurückgefallen sind, hat ein Sektor weitgehend unbemerkt sogar zugelegt: Man ahnt es schon, es sind die Telekommunikationswerte.
Nortel und Lucent haben sich deutlich erholt
Der Nasdaq Index für Telekomwerte ist seit Jahresbeginn in Dollar gerechnet um 4,8 Prozent gestiegen. In diesem Subindex ist nun alles enthalten, was mit Telekommunikation zu tun hat. Den Index zu kaufen ist gefährlich, denn dort sind zahlreiche Unternehmen enthalten, deren Überleben mehr als zweifelhaft ist.
Wenn man näher hinsieht, trifft man jedoch auf Namen wie Nortel Networks und Lucent Technologies . Diese beiden Unternehmen waren in den großen Zeiten des Telekombooms die führenden Ausrüster.
Man sollte nun meinen, dass - nachdem die weltweit stärksten und solidesten Aktien wie Allianz-Versicherung dieses Jahr bisher sehr schlecht abgeschnitten haben - die weniger soliden Werte wie Nortel und Lucent erst recht schlecht abschneiden sollten. Dem ist jedoch nicht so.
Sowohl Nortel als auch Lucent haben sich von Tiefkursen im Oktober letzten Jahres deutlich erholt. Während der Dax ungefähr auf das Niveau des vergangenen Oktobers zurückgefallen ist, ist Nortel von 0,6 kanadischen Dollar auf drei kanadische Dollar gestiegen. Lucent Technologies ist von 0,6 Dollar auf inzwischen 1,5 Dollar mehr als verdoppelt.
Bodenbildung offenbar weitgehend abgeschlossen
Beide Werte haben damit die Bodenbildung weitgehend abgeschlossen und sich deutlich von ihren Tiefkursen vom vergangenen Herbst abgesetzt. Dies ist umso bemerkenswerter, als viele andere Werte in der Nähe der früheren Tiefkurse notieren oder sogar in diesen Tagen sogar neue Tiefkurse erreichen.
Bei historischer Betrachtung fällt auf, dass Nortel und Lucent vor drei Jahren als erste den Abstieg von den Kursgipfeln erlebten. Daher ist es nur konsequent, das diese Unternehmen in einer Zeit des großen Pessimismus auch als erste wieder die Wende vollführen.