als kurze Situationsanalyse zur Kenntnis:
- Deutschland hat in Euroland schon längere Zeit die schwächste Konjunktur!
Warum?
- Die Euroland-Inflation liegt über der von der EZB anvisierten 2%-Marke.
Warum?
- Die EZB hat (wie vormals die Bundesbank) nur die gesetzliche Aufgabe, für
die Stabilität der Währung zu sorgen.
- Also handelte die EZB systemkonform und gemäß ihrem Auftrag.
Wie ist dann das Dilemma der deutschen Wirtschaftspolitik zu lösen?
Die Wirtschaftsforschungsinstitute vertreten hier einhellig eine Linie zur Lösung,
nämlich
die Deutschen müssen, wie vorher bereits die Briten, Franzosen, Schweden usw.
ihre "Hausaufgaben" machen,
D.h. im Klartext:
- Deregulierung,
- Entbürokratisierung,
- merkliche Steuersenkung,
- Abbau des Sozialstaates auf Leistungen für die wirklich Schwachen,
- Leistungsanreize für Zukunftstechnologien und nicht Subventionen für die Wirtschaft von "Vorgestern" usw.
Letztlich geht es auf die Stärkung und Entlastung derer hinaus, die in Deutschland die überwiegende Mehrheit der Arbeitsplätze, der Ausbildungsstellen
und den weitaus größten Anteil zum BIP beitragen, nämlich die Vielzahl
der klein- und mittelständischen Unternehmen.
Bei der ganzen Betrachtung sollte man selbstverständlich den Umweltschutz als ein Ziel miteinbeziehen.