In den siebziger Jahren zahlte man für eine Unze Feingold den schier unglaublichen Preis von 850 Dollar. 2001 dagegen konnte man die Unze für 270 Dollar haben. Ein Rückgang von ca. 60%, verteilt über ein Vierteljahrhundert. Im Lauf des vergangenen Jahres kam dann die Wende. Der Unzenpreis hat sich der Marke von 350 Dollar genährt. Im folgenden wollen wir Ihnen Gründe aufzeigen, welche fundamentalen Fakten für diesen Anstieg sprechen, und warum die Erholung nachhaltig sein könnte.
Die Prokuktionskosten sind in den vergangenen Jahren in den Goldgruben erheblich gestiegen. Die Unze Feingold aus der Neuproduktion kann kaum noch unter 300 Dollar auf den Markt gebracht werden. Wenn dieser Preis unterschritten wird, müssen viele Goldbergwerke die Produktion einstellen. Das mindert das Angebot bei einem Unterschreiten dieses Preises.
Dann kann man immer wieder lesen, daß die Zentralbanken ihre Goldreserven abbauen und Gold verkaufen. Dabei muß man aber bedenken, daß dies in sehr schonender Art und Weise geschieht und geschehen ist. Besonderer Druck auf den Goldpreis kann dadurch - abgesehen natürlich von Spekulaionen, die dann und wann an den Märkten auftauchen - eigentlich nicht entstehen, denn die Zentralbanken wissen natürlich um das filigrane System des Goldpreises und seine Auswirkungen auf die Geldströme.
Der Unzenpreis wird momentan im wesentlichen getrieben von der Angst vor einem Krieg mit dem Irak. Damit verbunden ist gleichzeitig die Angst vor einer zunehmenden Inflation. In Kriegszeiten und Zeiten zunehmender Angst vor Inflation richten Anleger verstärkt ihr Augenmerk auf das gelbe Edelmetall, da es als wertbeständige Geldanlage gilt.
Weniger bekannt ist, daß die größte Nachfrage nach Gold aus der Schmuckindustrie kommt. Etwa 2/3 der im letzten Jahr angebotenen Menge Goldes wurde von Schmuckverarbeitern aufgenommen. Dabei spielen asiatischen Käufer eine große Rolle. Wenn man nun noch bedenkt, daß in Asien - abgesehen von Japan - die Konjunktur besser läuft als in Amerika und Europa, braucht man sich vorläufig keine Sorgen machen, daß dort die Nachfrage nach Gold aus konjunkturellen Gründen abnehmen wird.
Und noch einen Grund kann man anführen für eine Vermögensanlage in Gold, diesmal aus vermögenstechnischer Sicht: mit Gold kann man steuerfrei Vermögen bilden. Wer sein Geld in Gold anlegt, braucht keine Zinssteuer zahlen. Und der Kauf und Verkauf von Gold über den Bankschalter ist mehrwertsteuerfrei.
(Quelle: www.investorweb.de )
So long,
Calexa
Die Prokuktionskosten sind in den vergangenen Jahren in den Goldgruben erheblich gestiegen. Die Unze Feingold aus der Neuproduktion kann kaum noch unter 300 Dollar auf den Markt gebracht werden. Wenn dieser Preis unterschritten wird, müssen viele Goldbergwerke die Produktion einstellen. Das mindert das Angebot bei einem Unterschreiten dieses Preises.
Dann kann man immer wieder lesen, daß die Zentralbanken ihre Goldreserven abbauen und Gold verkaufen. Dabei muß man aber bedenken, daß dies in sehr schonender Art und Weise geschieht und geschehen ist. Besonderer Druck auf den Goldpreis kann dadurch - abgesehen natürlich von Spekulaionen, die dann und wann an den Märkten auftauchen - eigentlich nicht entstehen, denn die Zentralbanken wissen natürlich um das filigrane System des Goldpreises und seine Auswirkungen auf die Geldströme.
Der Unzenpreis wird momentan im wesentlichen getrieben von der Angst vor einem Krieg mit dem Irak. Damit verbunden ist gleichzeitig die Angst vor einer zunehmenden Inflation. In Kriegszeiten und Zeiten zunehmender Angst vor Inflation richten Anleger verstärkt ihr Augenmerk auf das gelbe Edelmetall, da es als wertbeständige Geldanlage gilt.
Weniger bekannt ist, daß die größte Nachfrage nach Gold aus der Schmuckindustrie kommt. Etwa 2/3 der im letzten Jahr angebotenen Menge Goldes wurde von Schmuckverarbeitern aufgenommen. Dabei spielen asiatischen Käufer eine große Rolle. Wenn man nun noch bedenkt, daß in Asien - abgesehen von Japan - die Konjunktur besser läuft als in Amerika und Europa, braucht man sich vorläufig keine Sorgen machen, daß dort die Nachfrage nach Gold aus konjunkturellen Gründen abnehmen wird.
Und noch einen Grund kann man anführen für eine Vermögensanlage in Gold, diesmal aus vermögenstechnischer Sicht: mit Gold kann man steuerfrei Vermögen bilden. Wer sein Geld in Gold anlegt, braucht keine Zinssteuer zahlen. Und der Kauf und Verkauf von Gold über den Bankschalter ist mehrwertsteuerfrei.
(Quelle: www.investorweb.de )
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Calexa