glaube ich nicht, Deutschland wird die nächsten 5 Jahre lernen, dass diese planlose Lobbyökopolitik eine Preisspirale auslösen wird. Der gute Olaf bzw. sein Nachfolger werden die Einnahmen brauchen, wenn weniger Treibstoffe abgenommen werden, wird der Mengeneffekt die Einnahmen der Steuern wegbrechen lassen, im Geiste der moralischen Ökowelle werden die Steuern steigern um die klammen Kassen des Staates scheinbar zu füllen. Die Margen für die Ölkonzerne werden bleiben, jedoch auch hier wird das absolute Volumen abnehmen, weil einfach die Nachfrage bei steigenden Preisen zurückgeht.
BP und Shell transformieren sich bereits und werden in den nächsten Jahrzehnten Energielieferanten mit einer Säule Öl sein.
Irgendwann lernen die Ökos auch, dass Öl ein Grundstoff für extrem viele Werkstoffe ist. Klar, die böse Plastik kann auch weg, aber dann leben wir in der Steinzeit. Ist aber auch egal, weil das Handyladegerät braucht man auch nicht mehr, wenn trotz Steckdose kein Strom mehr rauskommt, weil Klärchen gerade keine Lust hat und Aiolos auch kein Lüftchen bewegen möchte.
Wenn Vattenfall und die anderen jetzt schrittweise die Kapazität vom Netz nehmen, dann brauchen wir bald keinen europäischen Schuldenausgleich mehr, wir zahlen das Geld dann einfach für den Strom, welchen die heutigen Schuldenstaaten dort mit Kernkraft und Kohle extra für uns produzieren.
Unsere Politik führt uns in die Steinzeit. Ich hoffe es knallt jetzt irgendwann, damit die Politiker bei Infrastrukturpoltik mal wieder nachhaltig das Hirn anmachen.
Ich schlage vor, streng nach heutiger Vorgehensweise, da Pflanzen nachweislich CO2, unter Wirkung von Wasser und Sonnenlicht, in O2 umwandeln, nennt sich Photosynthese, lernt man in Bio 5. Klasse, alle Vegetarier als Schädlinge der Menschheit mit einer CO2 Steuer zu belegen.
Damit könnte ich glatt in den Bundestag gewählt werden. Wissenschaftliche belegte Sachverhalt, schlüssig verkettet, kann jeder nachvollziehen und bestätigen, die Wirkung im Gesamtkontext ist schwer nachprüfbar, da es aber logisch erscheint, wird es schon stimmen.
Gazprom macht es richtig. Man fährt mehrgleisig, geht direkt an die Märkte und kann flexibel liefern. Und je länger die Pipelines umso flexibler bleiben Themen wie Transport von anderen Stoffen wie H2 um die Welt.
Gruß
Nobody II