Fakt ist jedenfalls Gazprom sitzt auf einem riesigen Gasschatz und ist dabei das Rennen in der Arktis zu machen. Was die ganzen Diskussion rund um den Gasmarkt der EU anbetrifft, ist auch klar, wir sind auf der Nachfrageseite und nicht der Angebotsseite, auch wenn das die Ukraine und Polen anscheinend vergessen zu scheinen. Dieser Artikel fasst es eigentlich ganz gut zusammen:
timera-energy.com/russian-gas-flow-strategy-back-in-focus/
Ja Gazprom wird den Exportmarkt EU auch zukünftig brauchen, aber die Diversifizierungsstrategie läuft bereits:
Die Eurasische Wirtschaftsunion hat sich bereits auf die Grundsätze für einen gemeinsamen Gasbinnenmarkt geeinigt, der 2025 mit einer neuen Preisformel für den gemeinsamen Binnenmarkt und den Rohstoffhandel starten soll. Die Vorbereitungen auf diesen EAWU Binnenmarkt laufen auf Hochtouren. Die Fremdwährungsbezug zu Dollar wird abgeschaft und die Preisformel in Rubel wird gemeinsam abgestimmt, die Produktion wird ausgebaut und die arktischen Ressourcen erschlossen inkl. ganzjähriger Lieferwege mit Eisbrechern und neuen Leitungen wie dem Sila Sibiri Ausbau, die Exportzölle bis 2024 schrittweise abgeschafft und stattdessen eine Fördersteuer erhoben, das GTS und die Anschluss-Gasifizierung der Regionen stark ausgebaut und der Gashandelsmarkt an der Spimex vorbereitet www.gazprom.com/press/news/2020/october/article516657/
Damit hat Gazprom einen riesigen Binnenmarkt für sein Gas und ist nicht länger nur vom Export in die EU abhängig. In diesem Binnenmarkt enstehen auch neue Absatzkanäle (Gasifizierung aller Haushalte, NGV Tankstellen, Small-Scale LNG Produktionsanlagen für die LNG Schiffe etc. etc.) China und Asien wird neuer Absatzmarkt sowohl für LNG als auch Leitungsexporte und die neue Petro-Chemie Produktion sein. Gazprom ist nicht länger nur Upstream-Gasanbieter, sondern baut seine Down- und Midstream Produktion in der Petro-Chemie aus (Amur, Ust-Luga, ...) und wird damit sowohl in Asien als auch der EU zum "Big Player", z.B. weltgrößter Heliumgashersteller oder auch Wasserstoff (siehe russische Energiestrategie 2035).
timera-energy.com/russian-gas-flow-strategy-back-in-focus/
Ja Gazprom wird den Exportmarkt EU auch zukünftig brauchen, aber die Diversifizierungsstrategie läuft bereits:
Die Eurasische Wirtschaftsunion hat sich bereits auf die Grundsätze für einen gemeinsamen Gasbinnenmarkt geeinigt, der 2025 mit einer neuen Preisformel für den gemeinsamen Binnenmarkt und den Rohstoffhandel starten soll. Die Vorbereitungen auf diesen EAWU Binnenmarkt laufen auf Hochtouren. Die Fremdwährungsbezug zu Dollar wird abgeschaft und die Preisformel in Rubel wird gemeinsam abgestimmt, die Produktion wird ausgebaut und die arktischen Ressourcen erschlossen inkl. ganzjähriger Lieferwege mit Eisbrechern und neuen Leitungen wie dem Sila Sibiri Ausbau, die Exportzölle bis 2024 schrittweise abgeschafft und stattdessen eine Fördersteuer erhoben, das GTS und die Anschluss-Gasifizierung der Regionen stark ausgebaut und der Gashandelsmarkt an der Spimex vorbereitet www.gazprom.com/press/news/2020/october/article516657/
Damit hat Gazprom einen riesigen Binnenmarkt für sein Gas und ist nicht länger nur vom Export in die EU abhängig. In diesem Binnenmarkt enstehen auch neue Absatzkanäle (Gasifizierung aller Haushalte, NGV Tankstellen, Small-Scale LNG Produktionsanlagen für die LNG Schiffe etc. etc.) China und Asien wird neuer Absatzmarkt sowohl für LNG als auch Leitungsexporte und die neue Petro-Chemie Produktion sein. Gazprom ist nicht länger nur Upstream-Gasanbieter, sondern baut seine Down- und Midstream Produktion in der Petro-Chemie aus (Amur, Ust-Luga, ...) und wird damit sowohl in Asien als auch der EU zum "Big Player", z.B. weltgrößter Heliumgashersteller oder auch Wasserstoff (siehe russische Energiestrategie 2035).
