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Gazprom 903276


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Gazprom ADR kein aktueller Kurs verfügbar
 
Lucky79:

Die Russen feiern heute...

 
04.11.19 17:10
den "Tag der Einheit des Volkes"....

in Erinnerung an die Befreiung Moskaus von der polnischen
Besatzung... das war irgendwann mal 1612...

www.russlandjournal.de/russland/feiertage/...heit-des-volkes/
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walter.eucken:

der lauf der dinge

 
04.11.19 17:11
wenn alle menschen immer so gedacht hätten wie tseo, dann würden wir immer noch in höhlen wohnen.

junge, dass ist nun mal so mit dem fortschritt - die verändern sich auf allen ebenen gleichzeitig.
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Gelöschter Beitrag. Einblenden »
#42878

tseo2:

@Double-Check

 
04.11.19 17:42
Noch ein allerletzes mal,   Wers dann nicht versteht,  will es wohl nicht.


wir haben aktuell nur die knapp Hälfte des benötigten   erneuerbaren Stromes.

Über  50%  ist  CO2  Strom.

Soweit dürfte es klar sein?

Nun ist also KEIN   CO2 freier  Strom im Netz  verfügbar,  weil der schon mehr aöls doppelt von den bisherigen Vebrauchern   benötigt wird.
Auch klar?

Und wenn dann jemand zusätzöichen Strom zapft,  wie neue E-autos,  dann bleibt für diese KEIN  CO2 freier Strom übrig.

Denn  den sauberen Stromanteil,  den sie in den Akku pumpen,  den nehmen sie einem Haushalt   weg.

anders gesagt,  jedes E-auto,  was dazu kommt,  verschlechtert den Grad des ausbaus der erneuerbaren.

Und die Rechnung ist  eben nicht,  es fährt dann eben zu 55%  sauber,  sondern es fährt zu 100%  mit CO2  Strom.  

Diese Schönrechnerei  mit der sauberen Herkunft des Stromes für E-autos ist ja schon bedenklich.
Kann doch nicht so schwer zu verstehen sein.

"
Antworten
raider7:

Schreie nach mehr Alternative

 
04.11.19 17:44
Energien aber wenn die Stromautobahnen voll sind dann sind sie voll, Basta

Schon jetzt könnte das Stromnetz jeden Tag Kolabieren.!?

Aber gehirnlos wird nach noch mehr geschrien.!?

Dabei haben wir alle schon Sparrbirnen und sparen was das Zeug hält.!?

Dann der viele Kohlestrom

Dann die Vielen Ölheizungen

Und den Klimawandel im Genick.!?

Das Einzige was helfen könnte wären zusätzliche Saubere Gaskraftwerke...

Da aber wollen die Europäer nicht ran weil sonst der Feind noch mehr verdienen wird an Euros.!?

Also ich würde mehr Gas in den Einsatz bringen..hehehe

Antworten
tseo2:

Um mal den bogen zu Gazprom

2
04.11.19 17:50
wieder zu bekommen.

Kohle  und Atom  kraftwerke sollen abgeschaltet werden.

als Ersatz   dafür,  und zum sicheren Bereitstellen der Grundlast,  so wie zum abfangen der Wind und sonnenfreien Zeiten,  werden Gaskraftwerke benötigt.

16 Stück sind derzeit in D  im Bau oder Planung.    4 davon Ersatz für alte,  und 12 Neubauten.

Da die nicht mit  "Kein"-Gas betrieben werden können,  sondern Erdgas einsaugen werden,  scheint der Gasverbrauch in D  jedenfalls der Planung nach ,  zukünftig anzusteigen.

sonst würde man die Teile ja nicht bauen.

Also,  gazprom und deren Aktionäre dürfen sich freuen.1
Antworten
USBDriver:

Gucke nur zum Erdgaspreis und da steht

 
04.11.19 20:35
2,80417 $
ISIN: XD0002745517

Das bedeutet doch, dass 1 Kubikmeter Gas $ 2,80 (Dollar) kostet.  
Antworten
gandalf012:

So

 
04.11.19 20:41
Ähnlich ....Der Future bezieht sich auf eine Million British thermal units.

1 mmBtu entspricht ca

26,4 Kubikmeter Gas

Aber ist ja auch egal ...Hauptsache ist, es geht nach oben ;)
Antworten
USBDriver:

Ja danke gandalf

 
04.11.19 20:46
Antworten
xrai:

Ohje

3
04.11.19 20:59
Ich kapituliere vor soviel geballtem Fachwissen über verstopften Stromautobahnen.

Ach Lucky, war da nicht mal was mit dem Kreuzfahrtschiff was von der Meyerwerft kommend die Stromleitung abgerissen hat und halb Westeuropa einen Blackout beschert hat ?

Und ? War nicht schön, aber die Welt ging davon auch nicht unter.
In anderen Ländern passiert sowas ständig,
Wir Deutschen sind da extrem verwöhnt was Netzstabilität angeht.
Antworten
xrai:

Nochmal nachgelesen

 
04.11.19 21:08
War ne schlecht geplante Abschaltung,
Am Schiff lag es also nicht

de.m.wikipedia.org/wiki/...ausfall_in_Europa_im_November_2006
Antworten
raider7:

Sparen geht nicht mehr

 
04.11.19 22:07
Europa hat in den letzten 10 Jahren soviel Energie Gespart durch neue bessere Stromsparende Machinen wie Wasch+ Trockenmaschinen oder Glühbirnen usw

Noch mehr Energie sparen geht also nicht mehr

Nun kommen aber trotz allem viele viele neue Energiefressende Roller + E-Auto usw hinzu.!?

Da müssten also neue Gaskrafrwerke hinzukommen und das nicht zu knapp müssten 100derte oder gar 1000sende werden um den Strombedarf zu decken.!?

Und dann wird ja eine weitere Stromautobahn gebaut vom Norden in den Süden+++++ Arbeiten dauern aber 10 Jahre.!?

Nur 10 Jahre ist viel viel zu lange,, Stromverbrauch wird ja weiter steigen sowie der Gasverbrauch auch weiter stramm steigen wird..

Zeitgleich aber sind inmer weniger da die Gas noch verkaufen, Länder wie Algerien verbrauchen nun auch immer mehr Eigenes Gas deshalb sie bald NIX mehr liefern werden nach Europa.!?

Was dann...

Antworten
DocMaxiFritz:

Ukras wissen nicht, was sie wollen

 
04.11.19 22:27
RUSSISCHE NACHRICHTENAGENTUR TASS


21:58
Rus
ALLE NACHRICHTEN
3. NOVEMBER, 21:58 UHR
Russland nicht gegen Transitgas über die Ukraine, Kiew will es nicht - Kreml
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow betonte, die Ukraine brauche einen kontinuierlichen Gastransit durch ihr Territorium

Kreml-Sprecher Dmitry Peskov Michail Metsel / TASS
Kreml-Sprecher Dmitry Peskov
© Michail Metsel / TASS
YEKATERINBURG, 3. November / TASS /. Russland habe nicht die Absicht, den Erdgastransit durch die Ukraine zu stoppen, obwohl es alternative Routen gebe. Kiew sei jedoch nicht gewillt, eine Einigung zu erzielen, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow in einem Fernsehinterview mit Moskau. Kreml. Putin-Programm auf dem Rossiya'1-Kanal am Sonntag.

"Jetzt wird Russland jede Gelegenheit haben, die Versorgung der westlichen Verbraucher auf anderen alternativen Wegen sicherzustellen. Wird Russland dies nutzen? Auf keinen Fall", sagte er. "Präsident Putin hat bekräftigt, dass wir die Durchreise über die Ukraine nicht ablehnen, dies aber nur tun können, wenn unsere ukrainischen Kollegen dies wünschen."

Peskov betonte, dass die Ukraine einen kontinuierlichen Gastransit durch ihr Territorium benötige.

"In dieser Woche fanden Gespräche zwischen Vertretern von Gazprom, ukrainischen Amtskollegen und Vertretern der Europäischen Kommission über den Transit über die Ukraine statt. Die Frage ist, ob wir den Transit durch die Ukraine durchführen sollen." Nun, wir brauchen definitiv, und es ist offensichtlich, dass wir brauchen ", betonte er. "Wenn es keinen Transit gibt, wird das Gastransportsystem der Ukraine einfach zusammenbrechen."

"Und was mehr ist, wie können wir Gespräche führen und bestimmte Vereinbarungen treffen, wenn Chaos im [Stockholmer] Schiedsgericht stattfindet? Putin hat ganz klar gesagt, dass wir zuerst absurde Forderungen stellen und dann anfangen zu verhandeln", fügte Peskov hinzu.

Der derzeitige 10-Jahres-Vertrag für den Transit von russischem Gas durch die Ukraine läuft Ende 2019 aus. Bis zu diesem Zeitpunkt plant Russland den Start von zwei Gaspipelines unter Umgehung der Ukraine - Nord Stream 2 und TurkStream. Kiew befürchtet, dass der russische Erdgastransit durch das Territorium des Landes nach dem Start voll ausgelasteter Gaspipelines vollständig eingestellt wird, was dem ukrainischen Haushalt jährlich Schäden in Höhe von 3 Mrd. USD verursachen könnte. Die neuen Kapazitäten reichen jedoch noch nicht aus, um die Kapazitäten der durch die Ukraine verlaufenden Gaspipelines zu ersetzen.
Antworten
Lucky79:

#43022 ganz schön großkotzig...

 
04.11.19 23:18
einfach so über einen Stromausfall zu lamentieren...

Das war nur ein kleiner Ausfall, der durch dezentrale Versorgung abgefedert wurde.

Der GigaBlackOut steht uns erst noch bevor.
Und der kann nach aktueller Simulation im WorstCase
ganz Europa lahmlegen...

Wirst schon sehen. Wenn es so weit ist... wirst Dich an die Worte des "dummen" Lucky erinnern.

Da ist es dann mit einem Tag Stromausfall nicht abgetan...
Antworten
DocMaxiFritz:

8,9,10,11,12 u.s.w.

 
05.11.19 06:17
Gazprom Aktie: Unfassbar – was macht die USA jetzt?
Von Frank Holbaum -4. November 2019
4921 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Gazprom ist in den vergangenen Tagen ausgesprochen stark gewesen, aber nicht überragend – dies jedoch ließ viele Analysten rätseln. Die Aktie hätte auf Basis der Nachrichtenlage durch die Decke gehen müssen. Schließlich ist der Wert aktuell davon begünstigt, dass die Nordseepipeline Nord Stream 2 auch durch Dänemark verlaufen darf. Ein Problem jedoch sind die USA bzw. vor allem die Ukraine:

Gazprom kann die Pipeline nicht schnell genug fertigstellen und wird aller Voraussicht nach bis zum Ende des Jahres nicht fertig. Damit hat die Ukraine die Waffen in der Hand, die vor allem seitens der USA vorbereitet worden waren. Die Ukraine kann den entscheidenden Vertrag mit Gazprom neu verhandeln. Dies wiederum könnte zu Verzögerungen und schlechteren Konditionen führen, da Gazprom nun darauf angewiesen ist, dass der Vertrag wie vorgesehen fortgeführt wird.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Gazprom?

Aufwärtstrend bleibt

Dennoch bleibt es beim charttechnischen Aufwärtstrend. Sehr wahrscheinlich wird das Unternehmen dabei die nächste Marke, die bedeutend ist, überrennen – dies sind 8 Euro. Die jetzt überwundenen 7 Euro jedenfalls sind eine erste Duftmarke gewesen. Die Unterstützungen in Höhe von 6,50 bis herunter zu 6,25 Euro sind und bleiben zudem ausgesprochen stark.

Daher kann der Wert sogar über die Marke von 8 Euro hinaus in Richtung von 10 Euro klettern. Starke Widerstände sind nach Meinung von Analysten nicht mehr in Sicht. Damit habe die Aktie alle Chancen, neue Zwischentops zu erreichen, heißt es.

Technisch orientierte Analysten sind ohnehin optimistisch. Der Wert hat den trendentscheidenden GD200 um mehr als 20 % überwunden. Alle entscheidenden Signale also sprechen für die Aktie von Gazprom. Diese Wette kann trotz der Probleme mit der Ukraine und den USA vollkommen aufgehen, meinen die Analysten der verschiedenen Schulen. Kritisch würde es für den Titel nach diesen Auffassungen wohl erst dann, wenn die Kurse auf weniger als 6,20 Euro fallen würden.
Antworten
Biomedi:

Ja ja ....die Amis gibts ja auch noch

 
05.11.19 07:59
Antworten
walter.eucken:

hochdruck-durchleitungssystem

 
05.11.19 08:04
das gasleitungssystem in der ukraine ist auf hohen durchleitungsdruck ausgelegt, ohne durchleitung würde die gasversorgung einfach zusammenbrechen, auch wenn für die ukraine eigentlich  genügend gas eingeleitet wird.

deshalb wird es weiter eine durchleitung durch die ukraine geben, gazprom hat dies im prinzip bereits zugesichert. allerdings mit deutlich weniger volumen als vorher und dank ns2 kann die ukraine nicht mehr mit durchleituungsstop drohen.

angebliche analysten, welche nicht mal die tatsachen kennen wie der obrige namens hohlbaum, solche kann man einfach nicht ernst nehmen.
Antworten
Lucky79:

Wie schnell wird ein "Baum"

 
05.11.19 08:41
zu einem "Kopf"...?

Analzysten mag ich nicht...
Antworten
tseo2:

Die komplette Ukraine Problematik

 
05.11.19 09:03
ist aufgrund der vielen Einwirkenden politischen Interessen  schwer kalkulierbar.
Allerdings sehe ich die Auswirkungen auf den Kurs  eher nicht darin begründet,  ob  und wenn ja,  wieivel durchgeleitet wird,   sondern eher
darin,   welche Zugeständnisse  Gazprom bzw.  Russland  dabei  politisch und wirtschaftlich  für Russland  rausholen kann.

Beide Seiten haben mehr oder weniger Verhandlungsmasse,  also wirds wohl irgendeinen Kompromiss zu beiderseitiger Zufriedenheit geben.
Da es sich nicht um die einzige Einnahmequelle von Gazprom handelt,  machen ein paar zugeständnisse dort den kohl auch nicht wesentlich fetter  oder magerer.

--------------------------------------------------

Nochmal was zu den Stromausfällen  -  also den richtigen Großen.
Man darf hier nicht davon aushgehen,  dass so etwas dann in ein aar Stunden erledigt ist.
Wenn ein kapitaler Stromausfall passiert,  kann es  bis zu mehreren  Wochen dauern,  bis alles wieder am Netzt ist,  und der Strom wieder da.
Deshalb ist die Netzstabilität ja auch so wichtig.

Vereinfacht dargestellt,  darf man nicht mehr Strom ins Netz  reinpumpen,  als woanders abgezapft wird,  und gleichzeitig darf nicht mehr Strom verbraucht werden,  als gleichzeitig erzeugt wird.

Auch deshalb geht ein erheblicher weiterer Ausbau  der Erneuerbaren nicht ohne eine Speichermöglichkeit,   Allein  mit  massenweise Reserve-Gaskraftwerken ,  die immer genug Strom liefern können,  ist das nicht getan.  Geht allerdings jedenfalls nur mit Gaskraftwerken,   wenn man Kohle und Kernkraft ausschliesst,  und kein Einstein2  einen neuen Stromspeicher erfindet.
Antworten
tricky_70:

@tseo2

2
05.11.19 09:26
das könnte so sein, wenn die Ukraine ein "normaler" Geschäftspartner wäre. Leider ist die gesamte  Politik der Ukraine darauf ausgelegt, Russland und u.a Gazprom zu schaden. Vor 2 Tagen haben sie eine neue Klage gegen Gazprom eingereicht. Diesmal wollen 11,8 Mrd. US-Dollar.
www.google.com/amp/s/iz.ru/export/google/amp/939592

Antworten
Biomedi:

Rubel seit 1.11. um 1,5% gestiegen

 
05.11.19 09:44
Antworten
raider7:

Russische Politik hat sich verändert

 
05.11.19 10:51
Die Zeiten wo Gazprom Europa mit Gas überschwemmt hat sind vorbei.

Was ist passiert

Dänemark hat nun nach 2 Jahren Blokade der NS2 grünes Licht gegeben in der Hoffnung dass Gazprom sofort anfangen würde zu Arbeiten.!?

Aber Gazprom tut nicht dergleichen sondern lässt alles mal ruhen und lässt sich Zeit mit dem Piplinebau, denn Gasreserven in Europa müssen nun abgebaut werden damit der Preis steigen kann.

Gazprom weiss dass nun auch Dänemark schwierigkeiten hat genug Gas für den eigenverbrauch zu bekommen denn ihre eigene Gasförderung ist für 3 Jahre ausgefallen..!?

Könnte aber auch sein das die auch kein Gas mehr haben, möglich wäre es

Ziel Gazproms dürfte sein den Gaspreis Europas an den Chinesischen preis anzupassen also +350$

Fakt aber ist dass der Gasbedarf in Europa am steigen ist Europa selber aber immer weniger fördert.!?



Antworten
Lucky79:

Unkrainis sind jetzt in der Zwickmühle...

 
05.11.19 11:16
Putin hatte ihnen Preisnachlässe auf Heizgas u. Treibstoffe versprochen...  :-)

Amis werden fürs LNG bestimmt mehr verlangen....
nur halbe ukrainische Armee ist von Ami gesponsert....
und der sieht es nicht gerne, wenn Ukrainis Gas von Putin kaufen...  ;-)


Wer sich mit dem T... einlässt hat schon verloren.
Antworten
Lucky79:

Und wieder falsch entschieden...

 
05.11.19 11:23
www.1prime.biz/news/archive/...3-4F15-A462-785D1802A124%7D.uif

Sie scheinen alles nur noch schlimmer zu machen...  :-(

Jetzt wo der Winter kommt...

Die Ukrainer werden leider zwischen den Fronten der Supermächte
zerrieben...

Antworten
USBDriver:

Habe die NAFTOGAZ Forderung untersucht

3
05.11.19 11:50
Naftogaz bezieht seit 2015 kein Gas mehr von Gazprom. Es leitet nur noch das Gas an die EU von Gazprom durch die Ukraine. Voraus gegangen war der Maidan in der Ukraine und die Abspaltung der Krim 2014.

ERGEBNIS AUS ERSTER STREITVERHANDLUNG - ES FOLGT UNTEN STREITGRUND

Am 28 Februar 2017 hatte ein Schiedsgericht in Stockholm entschieden, Gazprom müsse Naftogas wegen zu niedriger Transit-Lieferungen durch die Ukraine in den Jahren 2009 bis 2017 2,1 Milliarden Dollar bezahlen, und danach stellte Gazprom seine Lieferungen an die Ukraine ein und zahlte Naftogas den Vorausbetrag für Gazprom-Lieferungen im März zurück.

Initiated in 2014, the arbitration proceedings have become the largest commercial arbitration ever. Mutual claims amounted to about USD 125 billion, which threatened to bankrupt both Gazprom and Naftogaz. The Stockholm arbitration also satisfied Naftogaz's claim for compensation of USD 4.63 billion for Gazprom's failure to deliver the agreed volumes of gas for transit. Following the results of the two proceedings, Gazprom shall pay Naftogaz USD 2.56 billion adjusted to a USD 2.1 billion set-off for gas delivered in 2014.
www.naftogaz.com/www/3/nakweben.nsf/0/...ent&Expand=2&

Ihm zufolge wurde am 13. März 2018 ein neuer Antrag auf Zollrevision an die russische Seite geschickt.

STREITGRUND - Berüchtigter Knebelvertrag

Im Kern dreht sich der Streit um den berüchtigten Gasliefervertrag von 2009, den die damalige ukrainische Ministerpräsidentin Timoschenko mit ihrem russischen Amtskollegen Putin ausgehandelt hatte. Nach allgemeiner Einschätzung handelte es sich um einen für die Ukraine höchst problematischen Knebelvertrag. Timoschenko wurde später in einem politisch gefärbten Prozess wegen Amtsmissbrauchs zu einer siebenjährigen Haftstrafe verurteilt. Der Vertrag sah etwa eine «Take or pay»-Klausel vor: Naftogaz muss 80% der vereinbarten Liefermenge bezahlen, selbst wenn diese nicht bezogen wird. www.nzz.ch/wirtschaft/...-gasstreit-gegen-russland-ld.1298670

Bei einer Niederlage hätte Naftogaz fast 60 Mrd. $ an Gazprom zahlen müssen. Diesen Betrag hätte sich die ukrainische Seite nicht leisten können, denn er entspricht rund 60% der nationalen Wirtschaftsleistung. Das Schiedsgericht verfügte zusätzlich aber auch Anpassungen an den vereinbarten Liefermengen und an der Preisformel. In Summe bedeutete das Verdikt in diesem Teilaspekt, dass Naftogaz der russischen Seite 2 Mrd. $ schuldet. Aufgerechnet mit dem Ergebnis zum Streitpunkt Gastransit ergibt sich jedoch der ukrainische Anspruch von 2,5 Mrd. $ gegenüber Gazprom.
www.nzz.ch/wirtschaft/...endgueltig-den-sieg-davon-ld.1361746

AKTUELLER STAND - Russland will Gasverträge bis 2035 um die Ukraine herum erfüllen oder die Kunden nehmen das Gas im Osten der Ukraine schon im Empfang.

Gazprom-Chef kritisiert "doppelte Standards"
Gazprom-Chef Aleksej Miller hatte das Urteil des Stockholmer Schiedsgerichts Anfang März scharf kritisiert. Er sprach von "doppelten Standards" und einer "asymmetrischen Entscheidung" zugunsten des ukrainischen Unternehmens Naftogas. Die "Balance der Interessen" sei mit dem Urteil gestört worden. Gas in die Ukraine zu liefern sei für Gazprom wirtschaftlich nicht mehr interessant. Das Gericht in Stockholm habe seine Entscheidung mit dem "sich verschlechternden Zustand der Wirtschaft in der Ukraine" begründet. Gazprom sei aber "kategorisch dagegen, dass auf unsere Kosten die Probleme der Ukraine gelöst werden sollen." Man sei "deshalb gezwungen, die Verträge mit NAK Naftogas Ukraina über die Lieferung und den Gas-Transit vor dem Schiedsgericht in Stockholm sofort zu kündigen."
www.heise.de/tp/features/...ren-Gas-Transit-Land-3992394.html

FAZIT

Naftogaz will für die Durchleitung bis 2035 Geld von Gazprom. Was uns aber Keiner aus den Medien erzählt, ist dass dieses Gas an Mittel- und Westeuropäische Abnehmer nicht durch die Ukraine geliefert werden muss.
Man versteht jetzt auch warum Gazprom sich unfair behandelt fühlt, denn es hat den Vertrag erfüllt und Naftogaz eben nicht. Eigentlich schuldet Naftogaz Gazprom noch viele Milliarden, denn die Frage ist, was ist mit dem Gas gemacht worden, welches Gasprom eingeleitet, aber nie im Westen angekommen war?
Wir verstehen jetzt auch besser, warum Frau Timoschenko eingesperrt wurde.

Gasprom braucht die NS2 nicht unbedingt die 90,3 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr an seine Vertragspartner bis 2035 zu liefern. Durch NS2 kann man sogar die Gasleitung durch Polen ersetzen. Sollten die Polen auf ähnliche Gedanken kommen und Gazprom kann sicher seine Verträge erfüllen. Deshalb wurde die NS2 in Bau gegeben.

Die Verträge mit dem Westen laufen noch bis 2035 und sicher wird sich darüber was noch bewegen. Es geht also nur um einen Transitweg.

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