"Aber das eine Unrecht legitimiert nicht das andere"
wenn du dabei an "das Annektieren der Krim" denkst,
dann wiederhole ich, was tienax schon heute geschrieben hat:
das war eine Rückkehr der Krim zu Russland, war keine völkerrechtswidrige Annexion, wie es bei uns von ARD oder ZDF berichtet wurde (und ich zahle monatlich, sorry, bin gezwungen!!, knapp 20€/Monat für deren Lügen...).
Eine deutsche Umfrage hat damals schon bestätigt, dass fast 80% der Bewohner der Halbinsel bei einem Referendum wieder für die Rückkehr nach Russland stimmen würden! Sogar die Umfrage des US-Instituts „Pew Research Center“ von 2014, zeigt dass fast 90% der Befragten auf der Krim zu Russland gehören wollten (siehe Seite 7):
assets.pewresearch.org/wp-content/uploads/...AL-May-8-2014.pdf
Also noch ein Mal: Volksabstimmungen sind keine Annexionen ;-)
Und der Putin hat es sehr klug gemacht, weil er sehr gut wusste, dass die von ihm gewünschten Resultate sicher waren und keiner erzwungenen Fälschung bedurften. Wäre die Krim weiterhin in der Hand von der Ukraine geblieben, hätte vielleicht der Westen dort Nuklearwaffen stationiert??? ;-)
Der Politikwissenschaftler und Gazprom-Berater Alexander Rahr hat letztes Jahr noch mal betont, dass Russland die erste NATO-Osterweiterungswelle nach Polen, Ungarn oder auch ins Baltikum akzeptiert hat, aber es will keine Raketenabwehr an seinen Grenzen haben, man will keine Mitgliedschaft postsowjetischer Länder in der NATO haben. Man will einen Ausgleich mit der Europäischen Union und man will die eigenen Interessen respektiert wissen, respektiert haben. Und Russlands neuer Platz in der multipolaren Weltordnung soll auch vom Westen anerkannt werden. Russland will nicht mehr als Juniorpartner vonseiten der Amerikaner angesehen werden.