
09. Januar 2003 Anhaltende geopolitische Risiken hängen über den Märkten wie ein Damoklesschwert. Dazu kommen enttäuschende Unternehmensergebnisse und eine zurückhaltende Investitions- und Konsumneigung. Das dämpft die Wachstumsfantasie und damit das Kurspotenzial der Börsen.
Marktteilnehmer rechnen mit einer nahezu unveränderten bis gut behaupteten Tendenz zu Handelsbeginn an den europäischen Börsen. Nach Aussage von David Thwaites, Analyst bei BNP Paribas, kommen derzeit von der Unternehmensseite weiterhin eher enttäuschende Nachrichten, während der Enthusiasmus über das US-Konjunkturprogramm verflogen sei. Die Europäische Zentralbank und die Bank of England dürften am Donnerstag auf ihren Sitzungen die Leitzinsen mit hoher Wahrscheinlichkeit unverändert lassen, fügt er hinzu. Für den Rest der Woche erwartet der Analyst einen unspektakulären Handelsverlauf. Einer vorbörslichen Umfrage unter acht Marktteilnehmern zufolge wird der Index um 20.00 Uhr bei 2.996 nach 2.993 Punkten zum Handelsschluss am Mittwoch gesehen. Drei Befragte rechnen mit fallenden, einer mit unveränderten und vier mit steigenden Kursen. Die Schätzungen liegen zwischen 2.950 und 3.040 Punkten. Lediglich relativ positive Nachrichten von SAP dürften dazu beitragen, dass sich der Dax zumindest zu Handelsbeginn von den Verlusten des Vortages erholen kann. Rentenmarkt mit gutem Fundament Die geopolitischen Risiken lassen sich nicht bei Seite schieben, große Unternehmen enttäuschen mit ihren Erträgen und der US-Konsum zeigt Schwächezeichen. Das setzt die Börsen unter Druck und lässt die Rentenmärkte profitieren, die sich auf hohem Niveau halten können. Im frühen Handel liegt der Bund-Future nach einem Kursgewinn von 51 Punkten am Mittwoch mit einem Minus von 16 Stellen bei 113,36 Prozent. Dollar wegen Nervosität um Irak und Nordkorea erneut schwächer Die Furcht vor einem Krieg in Irak und die wachsenden Spannungen zwischen den USA und Nordkorea haben den Dollar am Donnerstag im fernöstlichen Devisenhandel weiter belastet. Zum Yen wurden die Kursverluste im Verlauf aber durch Aussagen des japanischen Finanzministeriums wieder wettgemacht, wonach Japan bereit sei, zur Schwächung des Yen in den Devisenhandel einzugreifen. Der Euro kletterte im Zuge der Dollar-Schwäche wieder über die Marke von 1,05 Dollar. Im japanischen Nachmittagshandel fiel der Dollar auf 118,96/98 Yen nach 119,11/19 Yen zu Handelsschluss in New York. Der Kurs des Euro erhöhte sich auf 1,0512/16 (New York 1,0495/99 Dollar. Am Nachmittag (13.45 Uhr) MEZ wird die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank erwartet. Von Reuters befragte Volkswirte rechnen weitgehend mit einer Beibehaltung des Leitzinses von 2,75 Prozent. Nikkei schließt etwas leichter Knapp behauptet sind die Aktien an der Tokioter Börse am Donnerstag aus der Sitzung gegangen. Der Nikkei-225-Index beendete den Handelstag mit einem Minus von 0,2 Prozent oder 20 Yen bei 8.498. Der Topix schloss praktisch unverändert mit 839 Punkten. Händlern zufolge sorgte unter anderem der verhaltene Ausblick von Intel auf die Investitionstätigkeit von Unternehmen für Kursverluste bei Technologiewerten. Der gestiegene Kurs des Yen zum Dollar belastete nach Händlerangaben insgesamt die Aktien von exportorientierten Unternehmen. Aktien Hongkong mittags leichter Im Zuge schwacher US-Vorgaben zeigt sich der Aktienmarkt in Hongkong am Donnerstagmittag (Ortszeit) leichter. Der Hang-Seng-Index (HSI) verliert bis zum Ende der ersten Sitzungshälfte um 0,6 Prozent oder 58 Punkte auf 9.630. Belastet wird der HSI durch deutliche Verluste bei den Index-Schwergewichten, wie HSBC, die 0,6 Prozent einbüßen. Händler sehen den Index in einer engen Tagesspanne mit einer Unterstützung bei 9.600 Punkten. Die meiste Aktivität gebe es bei H-Aktien, die von besseren fundamental Daten und somit gestiegenem Optimismus profitieren. H-Aktien sind Aktien chinesischer Unternehmen, die mit staatlicher Genehmigung an der Börse in Hongkong gehandelt werden. Neuigkeiten und Kursbewegungen nach US-Börsenschluss Eine optimistische Umsatzprognose für das vierte Quartal hat Foundry Networks am Mittwoch im nachbörslichen Handel zu deutlichen Aufschlägen verholfen. Die Titel legten auf nasdaq.com bis 0.29 Uhr MEZ um 11,7 Prozent auf 9,10 Dollar zu. Im regulären Geschäft hatten sie 2,9 Prozent auf 8,15 Dollar eingebüßt. Antigenics erholten sich von ihrer nach Handelsende zunächst beschleunigten Talfahrt und lagen gegen um 23.34 Uhr MEZ wieder auf dem Schlussniveau des regulären Handels von 11,35 Dollar. Das hatte einem Minus von einem Prozent entsprochen. Das Unternehmen plant eine Neuemission in Höhe von 100 Millionen Dollar. King Pharmaceuticals verloren im regulären Handel 9,4 Prozent auf 16,08 Dollar, nachdem ein Wettbewerber angekündigt hatte, er werde ein Generika zu einem Blutdrucksenkungsmittel von King auf den Markt bringen. Nach Ende des regulären Handels erholten sich die Titel bis 1.58 Uhr MEZ leicht auf 16,10 Dollar, nachdem King mitgeteilt hatte, das die Exklusivität des betroffenen Produkts bis zum Jahr 2008 geschützt sei. Extreme Networks legten auf nasdaq.com bis 0.29 Uhr MEZ um weitere sieben Prozent auf 4,45 Dollar zu, nachdem sie im regulären Geschäft schon um 9,1 Prozent gestiegen waren. Das Unternehmen hatte mitgeteilt, es werde bereits früher als geplant eine neue Produktlinie vorstellen. Hot Topic hat im Dezember einen höheren Umsatz erzielt als erwartet. Die Titel verteuerten sich daraufhin im nachbörslichen Handel auf nasdaq.com bis 23.35 Uhr MEZ um 0,1 Prozent auf 24,67 Dollar. Die Titel des weltgrößten Bierbrauers Anheuser-Busch stiegen nachbörslich um drei Prozent auf 50,80 Dollar. Das Unternehmen konnte seine Erträge im vierten Quartal auf Grund von Preiserhöhungen im Jahresvergleich um 19 Prozent steigern. Insgesamt tendierten die Aktien am Dienstag nachbörslich freundlich. Der Nasdaq 100 After-Hours Indicator stieg 2,56 auf 1.045,08 Zähler. Wall Street von Alcoa-Verlust und Gateway-Prognose belastet Der überraschend hohe Verlust des weltgrößten Aluminiumproduzenten Alcoa und der trübe Ausblick des Computerherstellers Gateway vom Vorabend haben die US-Börsen am Mittwoch belastet. Die Nachrichten der beiden Unternehmen hätten die Sorgen der Anleger über die Entwicklung der Unternehmensgewinne im Vorfeld der Bilanzsaison wieder aufleben lassen, sagten Händler. Der Standardwerte-Index Dow-Jones lag zum Handelsschluss 1,66 Prozent im Minus bei rund 8.595 Punkten. Der technologielastige Nasdaq-Index verlor 2,13 Prozent auf rund 1.401 Zähler und der breiter gefasste S&P-500-Index 1,41 Prozent auf rund 910 Punkte. „Wir hatten zwar einige Vorankündigungen, die über den Erwartungen lagen, und das ist auch schön, aber viele Unternehmen werden in den kommenden drei Wochen ihre Bilanzen vorlegen. Es kommen noch zahlreiche Daten, und es gibt weiterhin viele internationale Sorgen", sagte Andrew Baker von der Investmentbank Wedbush Morgan. Einige Analysten sehen allerdings in den Kursverlusten lediglich eine technische Gegenreaktion auf die Gewinne vom Jahresbeginn. „Wir sind in diesem Jahr fast explodiert", sagte Erik Gustafson von Columbia Management Group. Die Hoffnung auf das Konjunkturpaket von Präsident George W. Bush habe zu Wochenbeginn eine Kursrally ausgelöst. „Es ist ein klassischer Fall von Käufen bei Gerüchten und Verkäufen bei der Nachricht.“ Alcoa legte am Mittwoch als erster Dow-Wert in dieser Berichtssaison seine Bilanz vor und schloss das vierte Geschäftsquartal mit einem überraschend hohen Verlust ab. Der Konzern begründete die Entwicklung unter anderem mit Überkapazitäten am Aluminiummarkt und der schwachen Nachfrage. Alcoa-Aktien büßten rund 10,4 Prozent auf 21,85 Dollar ein. Der Computerhersteller Gateway hatte am Vorabend nach Börsenschluss für das vierte Quartal einen höheren Verlust als bislang erwartet angekündigt. Das Unternehmen hatte die Prognose mit dem enttäuschenden Verlauf des Weihnachtsgeschäfts und gesunkenen Gewinnmargen begründet. Gateway-Aktien verbilligten sich um mehr als 6,6 Prozent auf 2,96 Dollar. Die Aktien der Anbieter von lokalen Telefondienstleistungen gaben ebenfalls nach. Die Investmentbank UBS Warburg hatte ihre Bewertung für die Aktien von BellSouth, Verizon Communications und SBC Communications gesenkt und dies mit schwachen Fundamentaldaten in der Branche begründet. Diese rechtfertigten das derzeitige Kursniveau nicht, hieß es. Der Kurs der BellSouth-Aktien fiel um rund 4,4 Prozent auf 27,65 Dollar, Verizon-Titel um rund 5,4 Prozent auf 40,91 Dollar und die Papiere von SBC gaben rund 4,1 Prozent auf 28,78 Dollar nach. US-Anleihen schließen fester Erneut fester zeigten sich die US-Anleihen am Mittwoch. Zehnjährige Titel mit einem Kupon von vier Prozent gewannen 8/32 auf 100-3/32. Die Rendite lag bei 3,988 Prozent nach 4,021 Prozent. Der mit 5,375 Prozent verzinste 30-jährige Longbond stieg um 15/32 auf 106-26/32 und rentierte mit 4,925 Prozent nach 4,954 Prozent. Der Markt habe einerseits von der Schwäche des Aktienmarktes profitiert, sagten Händler. Zudem hätten die Anleger erleichtert zur Kenntnis genommen, dass viele Maßnahmen des US-Konjunkturpakets erst 2004 in Kraft träten.Außerdem werde das Paket die Wirtschaft wahrscheinlich erst langfristig in Schwung bringen, fügten die Marktteilnehmer hinzu. Der Anleihemarkt hatte vor der Veröffentlichung des Konjunkturpakets unter der Furcht vor einer höheren Staatsverschuldung gelitten.
Quellen: FAZ.NET, vwd, dpa, AP, AFP, Bloomberg, Reuters.
Medienschau
09. Januar 2003 Unternehmensnachrichten
Enttäuschende Umsatzentwicklung bei Metro
Der weltweit fünftgrößte Handelskonzern Metro AG hat seinen Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2002 nach vorläufigen Zahlen um 4,0 Prozent auf 51,5 Milliarden Euro gesteigert und damit seine eigene Prognose verfehlt. Währungsbereinigt legte der Umsatz um 4,7 Prozent zu. Konzernchef Hans-Joachim Körber erklärte am Donnerstag in Düsseldorf, Metro halte „die Zielsetzung eines Anstiegs beim Ergebnis je Aktie von rund zehn Prozent unverändert für erreichbar". Die Vertriebslinien der Metro - das Kerngeschäft des Konzerns - konnten den Umsatz 2002 um 4,3 Prozent auf 51,1 Milliarden Euro steigern. Währungsbereinigt stieg der Umsatz im Kerngeschäft um 5,0 Prozent. Der Auslandsumsatz des Konzerns stieg um 8,2 Prozent auf 23,8 Milliarden Euro. Der Auslandsanteil erhöhte sich damit von 44,4 Prozent auf 46,3 Prozent, teilte Metro weiter mit. Die Düsseldorfer hatten im vergangenen Oktober für das Gesamtjahr 2002 ein Umsatzwachstum von 5,0 bis 5,5 Prozent angepeilt. (Reuters)
SAP erwartet 2002 höheren Umsatz als im Vorjahr
Die SAP AG erwartet nach der ersten Analyse der vorläufigen Geschäftszahlen zum 4. Quartal 2002 einen Softwarelizenzumsatz von ungefähr 950 Millionen Euro. Auf dieser Basis rechnet die SAP damit, dass der Gesamtumsatz im Geschäftsjahr 2002 leicht über dem Vorjahreswert liegen wird. Darüber hinaus erwartet die SAP, dass die operative Marge (ohne Berücksichtigung der anteiligen Kosten für aktienbezogene Vergütungsprogramme sowie akquisitionsbedingter Aufwendungen) im Jahr 2002 um mindestens einen Prozentpunkt über dem Vorjahreswert von 20 Prozent liegen wird. Genaue Angaben zum vorläufigen Ergebnis des Geschäftsjahrs 2002 wird die SAP am 30. Januar 2003 veröffentlichen. (Ad-hoc)
Großes Loch in der Pensionskasse bei DaimlerChrysler
Der deutsch-amerikanische Autohersteller DaimlerChrysler hat für das abgelaufene Geschäftsjahr 2002 einen Umsatz und operativen Gewinn im Rahmen der bisherigen Prognosen in Aussicht gestellt. Die Pensionskosten würden allerdings 2003 um 700 Millionen Euro steigen. Der Umsatz habe 2002 bei fast 150 Milliarden Euro gelegen und der operative Gewinn werde wohl über fünf Milliarden Euro liegen, sagte der Finanzchef des Konzerns, Manfred Gentz, bei einer Analystenkonferenz in Detroit. Die Pensionskassen des Unternehmens seien Ende 2002 um 5,6 Milliarden Euro unterfinanziert gewesen. Die geringeren Erträge für die Pensionskassen würden aber die Gewinne im Jahr 2002 nicht beeinflussen. Die Situation bei den Pensionskassen sei nicht kritisch, sagte Gentz. „Nichtsdestotrotz werden wir, solange die Börsen schwach bleiben, in den kommenden Jahren höhere Kosten haben.“ (Reuters)
Alcoa überrascht mit Verlust - Kündigt Stellenabbau an
Der weltgrößte Aluminiumhersteller Alcoa hat in seinem vierten Geschäftsquartal überraschend hohe Verluste geschrieben. Die im Dow-Jones-Index notierten Alcoa-Aktien reagierten am Mittwoch mit Kursabschlägen von mehr als zehn Prozent und belasteten die gesamten US-Aktienmärkte.
Hohe Kosten für die Umstrukturierung, die den Abbau von 8.000 Stellen und den Verkauf von Geschäftszweigen einschließt, seien für den Verlust verantwortlich, teilte das in Pittsburgh ansässige Unternehmen am Mittwoch mit. Das Ergebnis fiel auch vor Sonderposten schlechter als von Analysten erwartet aus. Als Grund für die Entwicklung nannte Alcoa zudem die schwache Nachfrage nach Aluminium sowie Überkapazitäten am Aluminiummarkt.(Reuters)
Douglas steigerte Umsatz 2002 nur durch Zukäufe
Der Hagener Handelskonzern Douglas hat angesichts der Konsumflaute in Deutschland sein Umsatzziel für 2002 nur knapp erreicht. Der Umsatz sei im vergangenen Jahr um zwei Prozent auf 2,23 Milliarden Euro gestiegen, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Dieser Zuwachs geht jedoch nur auf getätigte Zukäufe zurück. Auf vergleichbarer Fläche ergebe sich ein Umsatzminus von 1,8 Prozent, hieß es. Im Dezember sei das Weihnachtsgeschäft in allen Bereichen hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Auch 2003 werde ein schwieriges Jahr für den Einzelhandel werden.
Douglas hatte im November prognostiziert, der Konzernumsatz solle sich „unter der Annahme eines guten Weihnachtsgeschäfts“ um zwei bis vier Prozent erhöhen. (Reuters)
Bayer erwirbt Lizenz von MorphoSys für Antikörper-Entwicklung
Die Bayer AG hat von MorphoSys eine exklusive Lizenz für die Weiterentwicklung eines HuCAL Antikörpers erworben. Dieser Antikörper richtet sich gegen ein nicht bekanntes Zielmolekül aus dem Indikationsgebiet der soliden Tumore, teilte MorphoSys am Donnerstag mit. Der Antikörper sei von Bayer Biotechnology aus der HuCAL Bibliothek selektioniert und näher charakterisiert worden und habe bereits Wirksamkeit in verschiedenen Krebs-Tiermodellen gezeigt. Bayer verfüge über weitere Optionen für exklusive Lizenzen zur Entwicklung von therapeutischen HuCAL Antikörpern. (vwd)
Sharp will Investitionen um 20 Prozent erhöhen
Sharp will als Japans größter Hersteller von Flüssigkristalldisplays im kommenden Fiskaljahr seine Investitionen um 20 Prozent auf 178 Milliarden Yen oder 1,4 Milliarden Euro steigern. (Bloomberg)
FDA-Ausschuss empfiehlt Aventis-Medikament Ketek
Der Beratungsausschuss der US-Gesundheitsbehörde (FDA) hat das Aventis-Antibiotikum Ketek für die Behandlung von Lungen- und Stirnhöhlenentzündung sowie chronischer Bronchitis empfohlen. Damit dürfte der deutsch-französische Pharmakonzern Aventis wohl bald grünes Licht für den Einsatz von Ketek in diesen Bereichen von der FDA selbst bekommen. Diese folgt in der Regel den Empehlungen ihres Beratungsausschusses. Ketek ist das erste Ketolid-Antibiotikum für die Behandlung von Infektionen der oberen und unteren Atemwege, einschließlich Infektionen durch Erreger, die gegen eine Reihe üblicherweise eingesetzter Antibiotika resistent geworden sind. Zetek gehört früheren Unternehmensangaben nach zu den erhofften Blockbuster-Präparaten von Aventis und soll innerhalb der nächsten Jahre die Schwelle von einer Milliarde Dollar Jahresumsatz durchbrechen. (Reuters)
Teles schreibt wieder schwarz
Nach zwei Verlustjahren zeigt die Teles AG für 2002 erstmals wieder schwarze Zahlen. Der Vorstandsvorsitzende Sigram Schindler peilt für das laufende Jahr einen Nettogewinn von zwölf Millionen Euro an. (Börsen-Zeitung, S. 12)
Maxdata 2002 mit Gewinn- und Umsatzrückgang
Der Monitor- und Computerhersteller MAXDATA hat 2002 wie vom Unternehmen erwartet einen Gewinnrückgang um 50 Prozent und einen Umsatzrückgang um 17 Prozent verzeichnet. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei im abgelaufenen Jahr nach vorläufigen Zahlen auf acht (Vorjahr 16,1) Millionen Euro gesunken, teilte die am Neuen Markt gelistete Gesellschaft am Mittwoch nach Börsenschluss in einer Pflichtveröffentlichung mit. Der Umsatz habe 627 (751,7) Millionen Euro betragen. Damit erfülle Maxdata die Ergebnisprognosen für das abgelaufene Geschäftsjahr, hieß es.
Im ersten Quartal 2003 erwarte das Unternehmen einen Anstieg des Ebit auf 1,0 bis 1,5 Millionen Euro nach 0,5 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Beim Umsatz rechnet Maxdata mit einem Plus von zwölf Prozent auf 170 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr 2003 prognostiziert Maxdata ein Ebit von zehn Millionen Euro und einen Umsatz von 700 Millionen Euro. (Reuters)
Wirtschaftsnachrichten
Warnung vor höheren Zinsen in den USA
Den USA drohen steigende Haushaltsdefizite und höhere Kapitalmarktzinsen, wenn das Konjunkturpaket von Präsident George Bush ins Werk gesetzt wird. Davor haben Ökonomen verschiedener Banken an der Wall Street gewarnt. (Frankfurter Allgemeine Zeitung, S. 11)
Autoverkaufszahlen in China um 54 Prozent gestiegen
Die Anzahl verkaufter Autos ist im Jahr 2002 um 54 Prozent auf 1,13 Millionen Stücke gestiegen. Vor allem VW und General Motors konnten dabei brillieren. (Bloomberg)
