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Frühaufsteher, der tägl. Ausblick a.d. Börse


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jack303:

Frühaufsteher, der tägl. Ausblick a.d. Börse

 
12.02.03 07:28



Frühaufsteher, der tägl. Ausblick a.d. Börse 938051  
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Pichel:

Morning News

 
12.02.03 07:35
DJII: 7.843,11 (- 77,00)
   Nasdaq:§1.295,46 (-   1,22)

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 US-Markt:§Bin Laden meldet sich zurück. Applied Materials schließt Q1 mit einem Nettoverlust ab und erhält deutlich weniger Neuaufträge. Kurzfristig sei kein Investitionsanstieg in der Chipbranche zu erwarten. Der Verlust beläuft sich auf 66 Mln $ (-46), Analysten hatten mit einem Gewinn gerechnet. Nachbörslich etwas leichter 11,57 $ (11,94).


  Termine:§ -Epcos AGM
                    §-MLP Zahlen 08:00 Uhr
                    §-Fraport Traffic Figures ab 07 :00 Uhr

Börsenindizes:          §-DAX unverändert, Mdax nimmt EADS, Depfa, TGH, TPL u. MDN auf,
                    §25 Absteiger.
Keinem Auswahlindex angehören werden zunächst u.a. folgende Unternehmen:
          §Adva, Augusta, Dialog Semic., Funkwerk, IM Intern., Intershop, Lambda, Morphosys, Mühlbauer, Steag Hamatech, Süss Micro, Technotrans und Umweltkontor.

                    §Veränderungen werden zum 24.03.2003 wirksam

Kilometergeldpauschale:§-CDU/CSU-Politiker fordern mehr = mindestens 50 Cents.

Technologies:
         ·§SAP startet Initiative mit alten Produkten, fördert angestammtes Kerngeschäft. Keine wirklich interessanten Details. (FTD)
Financials:
         ·§ALV schließt nach den Worten des Vorstands Hagemann Übernahmen und Zukäufe weiterer Versicherungen nicht aus. Trotz der hohen Schäden aus der Sommerflut (770 Mln €) und weiterer Millionenlasten aus den Sturmschäden, werde ALV bei Vorstellung der Bilanz im März wieder einen soliden Gewinn ausweisen.  Sonderbeiträge aus dem Beteiligungstausch ALV/MUV2, verlustbringende Bereiche wurden kräftig saniert. (FTD)
Cars:
         ·§BMW halt unverändert an der Planung fest, daß erste BMW-Auto zum Jahresende in China vom Band rollen zu lassen. Damit bringt BMW sein Vertrauen in den chinesischen Partner „Brilliance China Automotive“ zum Ausdruck. Geplant ist eine Jahresproduktion von 30.000 BMW 3er und 5er. (Reuters)
Utilities:
         ·§UK-Aufsichtsbehörde rät britischen Kunden von Powergen Gas (E.ON) zu anderen „günstigeren“ Anbietern zu wechseln. Powergen will die Preise um bis zu 6,2% anheben. (Reuters)
         ·§Deutsche Energiepreise sind im Januar ggü. Dezember um 1,57% gefallen. (Reuters)
Others:
         ·§Elmos hat seine eigene Umsatzprognose 2002 knapp verfehlt, Prognose 110 – 112 Mln € tatsächlich 109,7 Mln €. In diesem Jahr wird mit einem Umsatzplus von + 15% gerechnet, außerdem sollen die Finanzschulden in Höhe von 45 Mln € reduziert werden. (Reuters)
         ·§Pixelpark fordert Schadensersatz vom Gründer Neef in Höhe von 23 Mln €, Wirtschaftsprüfer entdecken „Unregelmäßigkeiten“ beim Kauf der Beratungsfirma ZLU. Überhöhter Preis = 36 Mln €, Umsatz 7,2 Mln €




Unternehmensdaten:

         ·§MLP Q4 (e): (vs): estimates: € consensus: actual:
Total Revenue (395,4) Mln € 347,6
    PreTax              (81,8)                              §Mln € 28,6
       Net                        (56,8)                              §MLn € 19,2
         ·§MLP FY (e):
Total Revenue (1,05) Bln € 1,1
    PreTax               (151)                              §MLn € 89,4
       Net                        (98,9)                              §Mln € 56,3



Gruß Pichel Frühaufsteher, der tägl. Ausblick a.d. Börse 938054

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jack303:

Dax leichter erwartet

 
12.02.03 07:42


12. Februar 2003 Neue Attentatsdrohungen, eine schwächelnde Wall Street, ein verhaltener Ausblick von Applied Materials und vorsichtige Äusserungen von US-Notenbankchef Alan Greenspan machen wenig Appetit auf Aktien. Die europäischen Märkte dürften zunächst verhalten tendieren.

Rentenmarkt dient weiter als sicherer Hafen

Die geopolitischen Risiken halten an. Selbst US-Notenbankchef Alan Greenspan macht die anhaltende Verunsicherung der Wirtschaftsteilnehmer für die verhaltene Wirtschaftsentwicklung mit verantwortlich und deutet für den Notfall sogar weitere Zinssenkungen an. Das bietet ein gutes Fundament und möglicherweise sogar noch weitere Fantasie für die Rentenmärkte. Sie dürften erst ernsthaft gefährdet sein, wenn sich die politische und wirtschaftliche Lage deutlich erkennbar aufhellt.

Euro gut behauptet bei Kursen um 1,0750 Dollar

Der Euro notiert am Mittwoch behauptet bei Kursen um 1,0750 Dollar. Die anhaltende Unsicherheit angesichts der Irak-Krise sowie die vorsichtigen Äußerungen von US-Notenbank-Chef Alan Greenspan hatten den Dollar bereits am Vortag im US-Handel belastet und den Euro zuletzt wieder bis auf Kurse um 1,0735 Dollar steigen lassen. Auch zur japanischen Währung gab der Dollar leicht nach auf Kurse um 120,75 Yen, nachdem er in New York bereits unter 121 Yen gesunken war.

Aktien in Tokio schließen sehr fest

Sehr fest haben die Aktienkurse am Mittwoch in Tokio den Handel beendet. Der N ikkei-225-Index gewann 2,1 Prozent oder 179 Yen auf 8.664 Yen. Der Topix-Index stieg um 1,7 Prozent oder 15 Punkte auf 857 Punkte.

Aktien Hongkong am Mittag etwas fester

Etwas fester tendiert die Börse in Hongkong am Mittwochmittag (Ortszeit). Zum Ende der ersten Sitzungshälfte verzeichnet der Hang-Seng-Index (HSI) ein Plus von 0,4 Prozent oder 34 Punkten auf 9.229. Nach Verlusten zum Handelsauftakt hätten sich die Kurse wieder etwas erholt, aber der HSI bewege sich im Moment in einer engen Spanne, sagt ein Marktteilnehmer. Angesichts der geopolitischen Unsicherheiten und dem möglichen Irak-Krieg scheuten sich die Anleger größere Positionen einzugehen. Nach den Abschlägen am Dienstag zeigen sich Bank of East Asia erholt, und die Aktie rückt um 2,9 Prozent vor.

Nachbörsliche Entwicklungen am US-Aktienmarkt

Im nachbörslichen Geschäft zeigten sich die US-Aktienkurse am Montag schwächer. Der Nasdaq-100 After Hours Indicator verlor 2,47 Prozent auf 969,14 Punkte.

Applied Materials haben am Dienstag im nachbörslichen Handel ein Minus verzeichnet. Das Unternehmen hat für das erste Quartal 2002/03 einen Verlust je Aktie von 0,04 Dollar, vor ao Posten von “weniger als“ 0,01 Dollar gemeldet, und damit die Analystenprognosen verfehlt. Diese hatten mit einem Gewinn je Aktie vor ao Posten von 0,02 Dollar gerechnet. Die Aktien reduzierten sich nachbörslich gegen 19.59 Uhr (Ortszeit) auf der Handelsplattform Island.com um 3,9 Prozent auf 11,58 Dollar, nach einem Schlussstand von 11,94 Dollar bei einem Abschlag von 0,6 Prozent.

Im vergangenen Quartal hat der Chiphersteller nach eigenen Angaben einen Einbruch der Aufträge von 35 Prozent verzeichnet. Das Unternehmen rechnet auch im zweiten Quartal mit einer generell schwachen und volatilen Auftragslage. Die Auftragseingänge des Unternehmens dürften jedoch über dem Niveau des ersten Quartals von 1,02 Milliarden Dollar liegen, sagte der Chief Financial Officer Joseph Bronson.

Im Sog von Applied Materials gaben Ciena auf der Handelsplattform Island.com bis gegen 19.58 Uhr (Ortszeit) 1,4 Prozent auf 5,77 Dollar ab. Im regulären Handel hatten Ciena einen Minus von 1,7 Prozent auf 5,75 Dollar verzeichnet. Ebenfalls mit einem nachbörslichen Verlust präsentierten sich Microsoft. Die Aktie fiel gegen 19.58 Uhr (Ortzeit) auf der Handelsplattform Island.com um 2,3 Prozent auf 46,30 Dollar nach einem Schlussstand von 46,44 Dollar.

US-Börse von Nachricht über Bin Laden belastet

Die Ankündigung der Ausstrahlung eines Bandes mit einer Erklärung des Moslem-Extremisten Osama bin Laden im arabischen Fernsehsender El Dschasira hat die US-Börsen am Dienstag im späten Geschäft belastet. Händler sagten, die Meldung habe die Kriegsängste der Investoren wieder verstärkt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,97 Prozent schwächer bei rund 7.843 Punkten. Der technologielastige Nasdaq-Index gab 0,09 Prozent nach auf 1.296 Zähler. Der breiter gefasste S&P-500-Index notierte mit einem Minus von 0,81 Prozent auf 829 Punkten.

Bin Laden hatte einem ihm zugeschriebenen Tonband zufolge Moslems in aller Welt zur Verteidigung Iraks gegen die USA aufgerufen. In dem von dem Sender El Dschasira am Dienstagabend ausgestrahlten Band sagte eine männliche Stimme: „Bekämpft diese Despoten. Ich erinnere euch, dass der Sieg allein von Gott kommt.“ US-Außenminister Colin Powell hatte zuvor gesagt, das Band zeige Verbindungen zwischen bin Laden und Irak.
"Es hat alles mit der Bin-Laden-Nachricht zu tun", sagte Peter Boockvar, Aktienstratege bei Miller Tabak & Co. „Der Markt hat sich gedreht, als Powell von dem Band gesprochen hat. Es hängt alles damit zusammen.“

Andere Analysten sagten, auch der vorsichtige Ausblick von US-Notenbankchef Alan Greenspan zur US-Konjunktur habe den Markt belastet. Greenspan hatte gesagt, die Unsicherheit wegen eines möglichen Kriegs in Irak schaffe „beachtliche Hürden“ für Investitionen. Deshalb sei es schwierig, die Entwicklung der US-Konjunktur zu bewerten. „Einige Analysten leiten daraus ab, dass die zurückhaltende Strategie am Aktienmarkt bis zu einer Lösung des Konflikts die beste Haltung ist“, sagte Rick Meckler, Präsident der Investmentfirma Liberty View.

Halbleiteraktien zeigten sich gegen den Trend robust, nachdem Texas Instruments zuvor seine Gewinnprognosen für das erste Quartal bekräftigt hatte. Die Aktien des weltgrößten Herstellers von Mobiltelefon-Chips kletterten rund 2,4 Prozent auf 15,44 Dollar. Der Halbleiterindex der Philadelphia Stock Exchange stieg rund 0,5 Prozent auf 266,7 Zähler. Die Anleger seien auch an einigen ausgewählten Netzwerkausrüster-Aktien interessiert gewesen, sagten Händler. Die Titel des weltgrößten Netzwerkausrüsters, Cisco Systems stiegen gut 2,4 Prozent auf 13,47 Dollar und waren der umsatzstärkste Wert an der Nasdaq.

Belastend für die Standardwerte waren nach Händlerangaben außerdem die Kursverluste der Titel der zweitgrößten regionalen US-Telefongesellschaft, SBC Communications, die rund 3,2 Prozent auf 23,71 Dollar nachgaben. Die Papiere hatten am Vortag bereits deutlich eingebüßt nach Presseberichten, wonach das Unternehmen an der Übernahme der Hughes Electronics-Tochter DirecTV interessiert sein soll. Die Titel von Aetna Inc, dem zweitgrößten Krankenversicherer der USA, legten 3,7 Prozent auf 43,40 Dollar zu, nachdem das Unternehmen mitgeteilt hatte, im Schlussquartal 2002 wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt zu sein. Im Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen noch einen Verlust verbucht.

US-Anleihen schließen uneinheitlich

Uneinheitlich schlossen die US-Anleihen am Dienstag, nachdem der Markt neue fünfjährige Anleihen im Volumen von 24 Milliarden Dollar aufgenommen hatte. Wie Beobachter darstellten, hat es weiterhin geopolitische Sorgen gegeben, die den Anleihe-Markt stützten. Zehnjährige Anleihen mit einem Kupon von vier Prozent stiegen 3/32 auf 100-11/32 und rentierten mit 3,957 Prozent nach 3,969 Prozent. Der mit 5,375 Prozent verzinste 30-jährige Longbond ermäßigte sich dagegen um 4/32 auf 107-25/32. Rendite: 4,863 Prozent nach 4,854 Prozent.

Im Zentrum des Interesses der Investoren stand die Rede von US-Notenbank-Präsident Alan Greenspan vor dem Bankenausschuss des US-Senates. Die Aussagen hatten den Abgabedruck bei den Renten etwas gemildert und den Markt geprägt, sagte ein Händler. Angesichts des drohenden Krieges im Irak sind nach Einschätzung von Greenspan Prognosen über die weitere Entwicklung der US-Konjunktur äußerst schwierig. Greenspan verwies darauf, dass das Kriegsrisiko vor allem eine große Hürde für die Investitionstätigkeit der Unternehmen darstellt. Parallel zu den Äußerungen Greenspans erfuhren die Händler, dass US-Außenminister Colin Powell den Haushaltsausschuss des Senates über ein offenbar neues Statement von Bin Laden in Kenntnis gesetzt hat, dessen Übersetzung er besitze und das auf Al-Jazeera gesendet werden solle. Der arabische Nachrichtensender hat die Existenz eines neues Videos mit Aufnahmen Bin Laden bestritten.

Quellen: FAZ.NET, vwd, dpa, AP, AFP, Bloomberg, Reuters.
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Text: @cri

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jack303:

Medienschau

 
12.02.03 07:43


11. Februar 2003 Unternehmensnachrichten

Gewinnwarnung bei Akzo Nobel

Das größte niederländische Pharmaunternehmen Akzo Nobel kämpft mit Konkurrenzproblemen und warnt deswegen davor, dass die Erträge im Jahr 2003 deutlich fallen würden. Mit dem Antidepressivum Remeron wird einer der Hauptumsatzträger des Unternehmens ins Visier von Genericaproduzenten genommen. Außerdem leidet das Unternehmen unter der Aufwertung des Euro und steigenden Pensionskosten. Im vierten Quartal des vergangenen Jahres fiel der Nettogewinn um 22 Prozent und zeigt damit, was das Jahr 2003 bringen könnte. (Bloomberg)

Philips Electronics mit deutlichem Verlust im vierten Quartal

Der niederländische Hersteller von elektronischen Konsumgütern Philips Electronics hat im vierten Quartal des Geschäftsjahres seinen Verlust auf 1,53 Milliarden Euro oder 1,20 Euro je Aktie ausgeweitet. Dazu tragen vor allem deutliche Abschreibungen in Höhe von 1,34 Milliarden Euro bei. (Bloomberg)

Baukonzern Vinci steigert Umsatz 2002 stärker als erwartet

Der französische Baukonzern Vinci hat seinen Umsatz im vergangenen Jahr trotz der Konjunkturschwäche stärker gesteigert als von Analysten erwartet. Der Umsatz sei 2002 um 2,4 Prozent auf 17,6 Milliarden von 17,2 Milliarden im Vorjahr gesteigert worden, teilte der weltgrößte Baukonzern am Montag in Paris mit. Analysten hatten im Durchschnitt einen Umsatz von 17,516 Milliarden Euro vorausgesagt. Zugleich bekräftigte das Unternehmen seine Gewinnprognose. Danach wird der Gewinn im abgeschlossenen Jahr höher als 2001 ausfallen. Außerdem bekräftigte Vinci auf Basis eines Auftragsbestandes von rund 11,6 Milliarden Euro den positiven Ausblick für 2003. (Reuters)

EU soll weiteres Monopolverfahren gegen Microsoft eröffnen


Die EU-Wettbewerbsbehörde ist von einer Gruppe weltweit agierender Telefon-, Computer- und Elektronikunternehmen gebeten worden, die Bestrebungen von Microsoft zu blockieren, das Windows-Monopol in neuen Märkten auszuweiten. (WSJE, S. 1)

General Electric vor Strategiewechsel

17 Monate nach seinem Wechsel an die Spitze von General Electric kündigt Jeffrey Immelt einen radikalen Strategiewechsel an. Er besinnt sich auf sein Industriegeschäft und stutzt die Sparte Finanzdienstleistungen. (Handelsblatt S. 14)

Deutsche Telekom strafft Konzernverwaltung

Der Vorstandsvorsitzende Kai-Uwe Ricke strafft die Konzernverwaltung radikal. Bereits bis zum Sommer sollen 3.000 Stellen in der Holding gestrichen werden. (FTD, S. 4)

Merrill Lynch will Mizuho mit 150 Milliarden Yen stützen

Merrill Lynch will die japanische Bank Mizuho Group mit einer Einlage von 150 Milliarden Yen stützen. Am Dienstag berichtet die Zeitung “Sankei“, als Gegenleistung werde Merrill Lynch neu emittierte Aktien erhalten. Mizuho will dem Artikel zufolge die Gelder dazu nutzen, ihren hohen Stand an Not leidenden Krediten abzubauen. Allerdings nannte die Zeitung weder eine Quelle noch einen Termin für die Transaktion. (vwd)

Wirtschaftsnachrichten

Moody's senkt „Ratingperspektive“ von Südkorea

Moody's Investors Service hat die „Ratingperspektive“ von Südkorea als negativ eingestuft. Ursache dafür sei die Sorge darüber, dass Nordkorea Atomwaffen herstellen könnte. (Bloomberg)

Deutschland exportierte 2002 um 1,6 Prozent mehr Waren

Die deutsche Wirtschaft hat im vergangenen Jahr Waren im Wert von 648,4 Milliarden Euro und damit 1,6 Prozent mehr als 2001 exportiert. Die Importe hätten mit 522,3 Milliarden Euro um 3,8 Prozent unter dem Niveau von 2001 gelegen, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden weiter mit. Damit habe der Überschuss in der Handelsbilanz 2002 insgesamt 126,1 Milliarden Euro betragen. Die deutsche Leistungsbilanz habe mit einem Überschuss von 52,5 Milliarden Euro abgeschlossen. Im Dezember führte Deutschland den Statistikern zufolge mit 50,9 Milliarden Euro 5,6 Prozent mehr Waren aus als im Vorjahresmonat. Zum Vormonat seien die Exporte saisonbereinigt um 2,1 Prozent gesunken, teilte das Statistikamt weiter mit. Die Importe seien mit 42,7 Milliarden Euro zum Vorjahr um 7,0 Prozent gestiegen, zum Vormonat saisonbereinigt aber um 1,3 Prozent zurückgegangen. Der Handelsbilanzüberschuss betrug im Dezember 8,2 (November 12,0) Milliarden Euro, der Leistungsbilanzüberschuss 6,2 (November 8,1) Milliarden Euro. (Reuters)

Welteke: Aktuell keine Deflationsgefahr in Deutschland

Der Präsident der Deutschen Bundesbank, Ernst Welteke, sieht aktuell keine Deflationsgefahr in Deutschland. “Anders als in Japan gibt es in Deutschland keine Abwärtsspirale bei Löhnen und Gehälten“, sagte Welteke am Montag in Karlsruhe nach einem Vortrag anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie in Baden. Die Situation werde allerdings ständig beobachtet und in den entsprechenden Gremien diskutiert. “Eine Deflation ist auf jeden Fall schwieriger zu bekämpfen als eine Inflation“, sagte Welteke, der zugleich Mitglied im Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) ist. Eine Inflationsrate von zwei Prozent sei ihm lieber als ein Minus von zwei Prozent. (vwd)

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Text: @cri
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