Frühaufsteher, der tägl. Ausblick a.d. Börse

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Frühaufsteher, der tägl. Ausblick a.d. Börse jack303
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Frühaufsteher, der tägl. Ausblick a.d. Börse

 
14.11.02 07:23
#1
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Medienschau

 
14.11.02 07:35
#2


14. November 2002 Unternehmensnachrichten

CS Group mit zwei Milliarden Franken Verlust

Die CS Group hat im dritten Quartal einen Verlust von rund 2,148 Milliarden Franken verzeichnet. Das zweite Quartal hatte der zweitgrösste Bankkonzern der Schweiz bereits mit einem Reinverlust von 579 Millionen Franken abgeschlossen und im dritten Quartal des Vorjahres war ein Minusbetrag von 299 Millionen Franken zu verbuchen gewesen. Im Jahr 2003 will die Gruppe nach weiteren Angaben vom Donnerstag wieder einen angemessenen Gewinn erzielen. Die Dividende für 2002 solle wahrscheinlich zehn Rappen betragen. (Reuters)

IBM bestätigt Analystenerwartungen für 2003

IBM erwartet im kommenden Jahr einen Umsatz und Gewinn im Rahmen der aktuellen Analystenprognosen und damit neues Wachstum. „Analysten erwarten im Schnitt bei IBM im kommenden wieder ein Wachstum", sagte IBM-Finanzchef John Joyce am Mittwoch bei einer Analystenkonferenz in New York. „Im Licht der aktuellen Schätzungen für das Bruttoinlandsprodukt halten wir das für ein vernünftiges Ziel.“ Von Thomson First Call befragte Analysten sehen den IBM-Gewinn 2003 bei 4,31 Dollar je Aktie bei einem Umsatz von 87,02 Milliarden Dollar. In diesem Jahr hatte das Wachstum bei IBM unter den schwachen Technologieausgaben der Unternehmen gelitten. (Reuters)

Applied-Materials-Gewinn übertrifft Analystprognose

Applied Materials, hat in seinem vierten Geschäftsquartal die Gewinnprognosen von Analysten übertroffen. Den Netto-Gewinn bezifferte Applied Materials in den drei Monaten mit 147 Millionen oder neun Cent je Aktie nach einem Verlust von 82 Millionen Dollar vor einem Jahr. Den Umsatz wies das Unternehmen mit 1,45 Milliarden Dollar um ein Prozent niedriger als vor einem Jahr aus. Analysten hatten für das vierte Quartal bei Applied Materials im Durchschnitt einen Netto-Gewinn je Aktie von acht Cent und einen Umsatz von 1,47 Milliarden Dollar vorausgesagt. „Ein Negatives war die Umsatzzahl, die etwas niedrig scheint", sagte Charles Ryan von BB&T Asset Management, deren Large Company Growth Fund rund 155.000 Applied-Materials-Aktien hält. Die Neuaufträge seien zwar schwach, aber besser, als von manchem Wall-Street-Analysten vorausgesagt, fügte er hinzu. (Reuters)

Baukonzern Vinci steigert Neun-Monats-Umsatz um 2,5 Prozent

Der französische Baukonzern Vinci hat den Umsatz in den ersten neun Monaten dieses Jahres angesichts eines kräftigen Wachstums im Bereich Sonderbauten um 2,5 Prozent gesteigert. Das Haus- und Straßenbaugeschäft bezeichnete der Konzern als stabil. Das Unternehmen teilte am Mittwoch in Paris mit, der Umsatz habe auf 12,927 Milliarden von 12,608 Milliarden Euro in der Vorjahreszeit zugenommen. Auf vergleichbarer Basis entspreche dies einer Steigerung um 1,6 Prozent. Zugleich bekräftige Vinci, im Gesamtjahr einen Gewinn in Vorjahreshöhe zu erwarten. (Reuters)

Richemont mit deutlich geringerem Betriebsgewinn im Halbjahr

Der Luxusgüterkonzern Richemont hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2002/2003 per Ende September einen Betriebsgewinn (EBITA) von 185 (Vorjahr 253) Millionen Euro ausgewiesen. Der Umsatz sank nach Firmenangaben vom Donnerstag auf 1.784 (1836) Millionen Euro. Für das zweite Halbjahr zeigt sich das Unternehmen vorsichtig. Analysten hatten im Schnitt mit einem Betriebsergebnis von 180 Millionen Euro und einem Umsatz von 1,759 Millionen Euro gerechnet. (Reuters)


Wirtschaftsnachrichten

Ölpreis gibt wegen irakischem Einlenkens zur UN-Resolution nach

Der Ölpreis hat am Mittwoch im Gefolge der Zustimmung der irakischen Führung zur UN-Resolution kräftig nachgegeben. Die Notierung für ein Barrel (159 Liter) Öl der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember fiel am Abend um mehr als 4,5 Prozent auf ein Fünf-Monatstief von 22,64 Dollar. Am Morgen hatte ein Barrel noch 24,00 Dollar gekostet. (dpa)


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Text: @cri
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Die Achterbahnfahrt hält an

 
#3


14. November 2002
Die Sorge über einen möglichen militärischen Konflikt mit dem Irak aht abgenommen. So richtet sich der Blick auf anstehende Konjunkturdaten, am Donnerstag werden Informationen über die Entwicklung des Einzelhandels und den Arbeitsmarkt erwartet. Der Hick-Hack um das Verhalten der Analysten der Citibank dürfte die Anleger nur vorübergehend verunsichern.

Bund-Future wartet auf neue Impulse

Die Marktteilnehmer sowohl an den Börsen als auch an den Rentenmärkten warten auf neue Inspiration. Die Anleger dürften am Rentenmarkt vorsichtig agieren und immer ein Auge auf die Entwicklung der Börsen werfen. Denn der Markt befindet sich objektiv doch auf einem hohen Niveau.

Euro knapp behauptet

Knapp behauptet präsentiert sich der Euro am Donnerstag im asiatischen Handel. Um 6.38 Uhr MEZ kostet ein Euro 1,0062 Dollar nach 1,0067 Dollar am Mittwochabend in New York. Zum Yen notiert die US-Währung mit 120,46 Yen nach 120,19 Yen am Mittwoch in New York. Die Annahme der UN-Resolution durch Irak am Vortag habe die Furcht der Anleger vor einem unmittelbar bevorstehenden Krieg zwischen den USA und Irak gedämpft, sagten Händler. Das stütze den Dollar etwas.

Aktien Tokio schließt sehr schwach

Sehr schwach haben die Aktienkurse am Donnerstag in Tokio den Handel beendet. Der Nikkei-225-Index verlor 1,6 Prozent oder 135 Yen auf 8.303. Der Topix-Index sank um 1,5 Prozent oder zwölf Punkte auf 824. Kursverluste bei den Bankenwerten ließen den Index abrutschen, sagt ein Händler. “Am Morgen haben größtenteils die Day-Trader verkauft, doch nun am Nachmittag sehen wir auch Verkäufe von institutioneller Seite“, fügt er hinzu. Er denkt, dass der Nikkei-225 in den nächsten Tagen unter die 8.000 Yen fallen könnte, sollte kein resolutes Eingreifen bei den notleidenden Krediten geschehen.

Aktien Hongkong am Mittag sehr fest - China Unicom legen zu

Sehr fest zeigt sich die Börse am Donnerstagmittag (Ortszeit) in Hongkong. Zum Ende der ersten Sitzungshälfte gewinnt der Hang-Seng-Index 1,6 Prozent oder 157 Zähler auf 9.774. Insbesondere Titel aus dem Immobiliensektor verbuchen wie schon am Vortag Kursgewinne und präsentieren sich besser als der Gesamtmarkt. Ein Marktteilnehmer verweist zur Begründung auf das am Markt bereits langerwartete Stabilisierungspaket für die Immobilienpreise. SHK präsentieren sich sehr fest, die Liste der Gewinner führen allerdings China Unicom an.

USA: Neuigkeiten und Kursbewegungen nach Börsenschluss

Nachdem IBM die Prognosen für 2003 noch einmal bestätigt hatte, ging es mit den Titeln des Computerkonzerns am Mittwoch nachbörslich zunächst aufwärts. Auf der Handelsplattform Island ECN legten die Papiere zu, verzeichneten dann aber gegen 0.30 Uhr MEZ bei hohen Umsätzen einen Abschlag von 0,2 Prozent auf 79,15 Dollar. Im regulären Handel hatten IBM 0,3 Prozent gewonnen. Senior Vice President John Kelly erklärte, die Technologiesparte des Unternehmens solle im vierten Quartal des laufenden Jahres wie auch im Gesamtjahr 2003 profitabel sein. Die Sparte werde dabei prozentual zweistellig wachsen und eine Rendite von mindestens zehn Prozent aufweisen, hieß es weiter. Langfristig seien Rohmargen von 30 Prozent avisiert.

Halbleiterproduzent Applied Materials teilte am Mittwoch nach Börsenschluss mit, dass der Umsatz im laufenden ersten Quartal des Geschäftsjahres 02/03 rund 20 Prozent unter jenem des abgeschlossenen vierten Quartal ausfallen wird. Da half den Titeln im nachbörslichen Geschäft auch nicht, dass das vierte Quartal mit einem über den Erwartungen liegenden Nettogewinn abgeschlossen wurde: Die Papiere sanken gegen 1.59 Uhr MEZ auf der Handelsplattform Island ECN um 3,7 Prozent auf 14,15 Dollar. Im regulären Handel hatten sie bereits 2,5 Prozent abgegeben.

Inktomi profitierten hingegen von der Mitteilung, dass eine Softwaresparte an Verity verkauft werden soll. Im regulären Handel noch 0,4 Prozent leichter, legten die Papiere gegen 1.52 Uhr MEZ auf der Handelsplattform Island ECN 24 Prozent auf 0,72 Dollar zu. Die Sparte namens Enterp soll 25 Millionen Dollar als Verkaufspreis erzielen, hieß es in der Pressemitteilung des Unternehmens.

Citigroup-Nachricht zehrt am Gewinn der US-Börsen

Die US-Aktienbörsen haben am Mittwoch kaum verändert geschlossen. Die Unsicherheit der Anleger, ob der Finanzkonzern Citigroup Analystenempfehlungen unzulässig beeinflusst habe, habe die Gewinne der Standardwerte nahezu aufgezehrt, sagten Händler. Im frühen Geschäft hatten noch die Annahme der UNO-Abrüstungsresolution durch den Irak und Äußerungen von US-Notenbankpräsident Alan Greenspan zur Entwicklung der US-Konjunktur den Markt gestützt.

Der Dow-Jones-Index schloss 0,15 Prozent im Plus bei 8.398 Punkten, nachdem der Index im Verlauf bereits bis auf 8.494 Zähler geklettert war. Der technologielastige Nasdaq-Index gewann 0,87 Prozent auf rund 1.361 Zähler und der breiter gefasste S&P-500-Index verlor 0,05 Prozent auf 883 Punkte.

Es gebe erneut Unsicherheit am Markt, ob Citigroup versucht haben könnte auf Aktieneinstufungen Einfluss zu nehmen, sagten Händler. „Es stärkt nicht das Vertrauen der Investoren, und es ist ein großer Konzern, dessen Kurs alle großen Indizes belastet", sagte David Memmott von Morgan Stanley. „Wenn man Citigroup heute herausnähme, dann sähe das Bild anders aus.“ Die Citigroup-Aktie verlor deutlich um 3,8 Prozent auf 35,00 Dollar.

Die Aktien des weltgrößten Einzelhandelskonzerns Wal-Mart Stores legten rund 2,1 Prozent auf 54,98 Dollar zu. Wal-Mart hatte im dritten Geschäftsquartal den Gewinn etwas stärker als von Analysten erwartet gesteigert. Die Aktien des Pharmakonzerns Schering-Plough büßten rund vier Prozent auf 20,66 Dollar ein. Das Unternehmen hatte mitgeteilt, es habe zwei weitere Vorladungen von US-Bundesbehörden im Rahmen der laufenden Ermittlungen zu den eigenen Marketingpraktiken erhalten.

US-Anleihen schließen gut behauptet

Gut behauptet zeigten sich die Notierungen am US-Anleihemarkt am Mittwoch. So gewannen die zehnjährigen Papiere mit einem Kupon von vier Prozent 4/32 auf 101-11/32. Die Rendite sank damit auf 3,840 Prozent nach 3,841 Prozent am Dienstag. Der mit 5,375 Prozent verzinste 30-jährige Longbond stieg um 4/32 auf 109, was zu einer Rendite von 4,79 Prozent nach 4,80 Prozent führte. Tagesgeld wurde mit 1-3/16 Prozent gehandelt. Im Blickpunkt des Interesses stand, dass der Irak die UN-Resolution akzeptiert hat. Der irakische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Mohammed Al-Douri, sagte in New York, er habe ein entsprechendes Schreiben UN-Generalsekretär Kofi Annan übergeben.

Dies wurde an den Aktienmärkten mit Erleichterung aufgenommen. Händler sagten, anschließend habe es Gewinnmitnahmen bei Anleihen gegeben, und einige Teilnehmer hätten zuvor vorsichtshalber in Treasurys geparkte Gelder in Aktien umgeschichtet, da die Kriegsgefahr gesunken zu sein scheine. Gegen Handelsende konnten sich die Notierungen der Staatsanleihen aber wieder in positives Terrain retten. Die Umsätze seien dabei gering ausgefallen.

Die Rede von Fed-Chairman Alan Greenspan vor dem Gemeinsamen Wirtschaftsausschuss des Senats hatte die Anleihekurse etwas beflügelt. Wie erwartet hatte Greenspan seine Aussagen aus der Vorwoche zur Begründung der seinerzeitigen Zinssenkung wiederholt. Die jüngste Zinssenkung sollte sich dabei als hilfreich für die Konjunktur herausstellen, so Greenspan. Seine Einschätzung der aktuellen Lage wurde von einigen Teilnehmern als unerwartet skeptisch interpretiert. So hatte er ausdrücklich darauf verwiesen, dass die Fed gegebenenfalls die Zinsen noch weiter senken könne.

Quellen: FAZ.NET, vwd, dpa, AP, AFP, Bloomberg, Reuters.
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Text: @cri



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