Frühaufsteher der tägl. ausbl. a.d.börse, Termine


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jack303:

Frühaufsteher der tägl. ausbl. a.d.börse, Termine

 
15.10.02 07:27

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jack303:

Dax dürfte in der Pluszone starten

 
15.10.02 07:45



15. Okt. 2002 Dax dürfte im Plus eröffnen

Insgesamt hat sich der Dax angesichts der Schreckensmeldung aus Bali gestern gut gehalten, zieht man in Betracht, dass nach den jüngsten Kursgewinnen ohnehin eine technische Reaktion fällig war. Nachdem sich die Wall Street gestern im Plus behaupten konnte, ist heute eine freundliche Eröffnung möglich.

Heute dürften wieder vor allem Unternehmensmeldungen die Tendenz bestimmen, denn in Amerika geht es mit der Berichtssaison zum dritten Quartal richtig los. Um 14.00 Uhr MESZ legt  General Motors seine Ergebnisse vor, nach US-Börsenschluss folgen Intel und Motorola.

Bund-Future abwartend

Die Tagestendenz des Bund-Future dürfte wieder von der Richtung des Aktienmarktes abhängig sein, wobei die Chancen diesmal eher für die Aktien sprechen. Am Montag gewann er 15 Ticks auf 111,34 Prozent. Widerstände stellten sich für den Bund nun bei 111,59 und 111,72 Prozent, meinen Händler. Unterstützungen werden bei 111,19 und 111,01 Prozent gesehen.

Euro zum Dollar etwas fester

Mit einer etwas festeren Tendenz präsentiert sich der Euro zum US-Dollar am Dienstagmorgen. Um 7.34 Uhr kostet ein Euro 0,9877 Dollar nach 0,9867 Dollar am Montagabend in New York. Zum Yen notiert der Dollar mit 124,34 Yen nach 124,26 Yen am Montag im New Yorker Handel. Die Schwäche einiger asiatischer Währungen nach den Anschlägen auf Bali schlug Händlern zufolge auch auf die japanische Währung durch. Aber auch der Dollar sei unter Druck geraten, da der Vorfall Vorbote neuer Anschläge auf US-Interessen sein könnten.

Börse Tokio im Plus nach Kursanstieg an der Wall Street

Der Aktienmarkt in Tokio hat am Dienstag nach einem Feiertag die Handelswoche mit kräftigen Kursgewinnen begonnen. Händler machten dafür positive Vorgaben von der Wall Street verantwortlich, die am Montag Kursgewinne verzeichnet hatte. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index legte gut 3,4 Prozent auf 8.820 Punkte zu. „Drei Tage Kursanstieg in New York haben auch für den Kauf japanischer Aktien die Ampel auf Grün gestellt", sagte Aktienstratege Tsuyoshi Segawa von Shinko Securities. Die Titel des Computerkonzerns NEC stiegen um mehr als fünf Prozent, nachdem sie in der Vorwoche noch auf Mehrjahrestiefs eingebrochen waren.

Aktien Hongkong tendieren am Mittag sehr fest

Sehr fest zeigen sich die Notierungen am Dienstagmittag (Ortszeit) in Hongkong. Bis zum Ende der ersten Sitzungshälfte verbessert sich der Hang-Seng-Index (HSI) um 3,1 Prozent auf 9.245 Punhkte. Der Markt werde von den positiven Vorgaben von Wall Street beflügelt, heißt es. Die Börse in Hongkong war am Montag auf Grund eines Feiertages geschlossen. Vor allem Bankenwerte und die Titel von Fluggesellschaften zeigen sich mit Kursgewinnen. Es sei aber nicht damit zu rechnen, das der Index noch weiter zulege, da in den USA am Berichtstag nach Börsenschluss einige wichtige Unternehmensergebnisse veröffentlicht werden. Unter anderem wird Intel die Zahlen für das dritte Quartal präsentieren.

Kursrutsch in Sao Paulo

Eine Leitzins-Erhöhung hat die Aktienkurse in Brasilien zu Wochenbeginn in den Keller gedrückt. Am größten Wertpapiermarkt Lateinamerikas in der Wirtschaftsmetropole Sao Paulo fiel der Bovespa-Index am Montag (Ortszeit) gleich um 4,56 Prozent oder 404 Punkte auf 8.450,85 Zähler. Das ist der niedrigste Stand seit Februar 1999. Die brasilianische Zentralbank hatte zuvor den Leitzinssatz ungeachtet einer Wirtschaftsflaute um drei Punkte auf 21 Prozent im Jahr erhöht. Unternehmer hatten wegen der sich abzeichnenden Rezession eine Zinssenkung gefordert. Die Notenbank rechtfertigte die Maßnahme in Brasilia mit den „steigenden Preisen und den negativen Inflationserwartungen in Folge der markanten Abwertung der Währung“.

USA: Neuigkeiten und Kursbewegungen nach Börsenschluss

Nach der Schlussglocke blieb der Nasdaq-100 After Hours Indicator mit plus 0,04 Prozent fast unverändert bei 910,10 Zählern. Unisys dagegen profitierten von überraschend guten Quartalszahlen. Die Titel legten um 16,1 Prozent auf 7,85 Dollar zu. In der regulären Sitzung waren sie um drei Prozent gestiegen. Das Unternehmen hat im dritten Quartal einen Gewinn je Aktie von 0,18 Dollar erzielt und damit die Schätzungen der Analysten um 0,01 Dollar übertroffen. Unisys ist überzeugt, im Gesamtjahr einen Gewinn je Aktie von 0,67 bis 0,70 Dollar erwirtschaften zu können. Auf der Gewinnerseite fanden sich auch Incyte Genomics. Nach einem Plus von vier Prozent auf 3,29 Dollar in der regulären Sitzung legte die Aktie nach Börsenschluss um weitere 7,9 Prozent auf 3,55 Dollar zu. Incyte hat ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 30 Millionen Dollar angekündigt. Eine Umsatzwarnung für das dritte Quartal belastete dagegen den Kurs von AXT. Die AXT-Aktie, die im regulären Handel noch um 21 Prozent auf 1,25 Dollar zugelegt hatte, brach bis um 16 Prozent auf 1,05 Dollar ein.

US-Börsen kaum verändert - Anleger nervös vor Bilanzen

An den US-Börsen haben sich die Anleger am Montag angesichts der in dieser Woche erwarteten Flut von Quartalsbilanzen weitgehend zurückgehalten. Bei dünnem Volumen schlossen die Kurse wenig verändert. Die Anleger hofften einerseits auf eine Fortsetzung des Aufwärtstrends der vergangenen Woche, sagten Händler. Für Nervosität hätten jedoch die Anschläge auf der indonesischen Ferieninsel Bali gesorgt. Der Dow-Jones-Index lag zum Handelsschluss 0,35 Prozent im Plus bei rund 7.877 Punkten, nachdem er im frühen Geschäft um rund ein Prozent nachgegeben hatte. Der technologielastige Nasdaq-Index notierte 0,83 Prozent höher bei etwa 1.221 Zählern. Der breiter gefasste S&P-Index legte 0,73 Prozent auf rund 841 Punkte zu.

„Es gibt etwas Anschlussgeschäft nach der Bewegung in der vergangenen Woche", sagte Bob Basel, Händler bei Salomon Smith Barney. „Aber eine Mehrheit der Händler würde sagen, dass wir die Tiefs erneut testen könnten.“ Die US-Börsen hatten am Donnerstag und Freitag vergangener Woche kräftig zugelegt. Die vergangene Woche insgesamt schloss damit erstmals seit sieben Wochen mit Kursgewinnen. Etwas geholfen hatten am Montag nach Händlerangaben auch die Einschätzungen eines Aktienstrategen der Banc of America, der eine Anhebung des Aktienanteils in den Portfolios auf 70 von bisher 60 Prozent empfohlen hatte. Der Aufwärtstrend Ende der vergangenen Woche sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg des Marktes aus der Talsohle, teilte die Bank dazu mit.

Die Aktien des Pharmaunternehmens Andrx Corp. fielen rund 40 Prozent auf 12,00 Dollar, nachdem ein Gericht am Freitagabend entschieden hatte, dass die Firma ihr geplantes Nachahmer-Präparat für das Magenmittel Prilosec nicht vermarkten dürfe. Von der Entscheidung profitierten jedoch die Aktien des US-Pharmakonzerns Merck & Co, die um rund 4,9 Prozent auf 49,60 Dollar anzogen. Das Unternehmen erhält durch seine Partnerschaft mit AstraZeneca, die das Mittel herstellt, rund 32 Prozent der mit dem Medikament in den USA erzielten Gewinne. Die Aktien von AstraZeneca legten rund 12,4 Prozent auf 36,60 Dollar zu.

Die Papiere von Ford verloren rund 4,7 Prozent auf 7,93 Dollar und die Titel von General Motors rund 4,5 Prozent auf 33,26 Dollar, nachdem die Investmentbank Merrill Lynch ihre Investment-Einstufung für die Aktien beider Konzerne gesenkt und dies mit dem Preisverfall für gebrauchte und neue Autos begründet hatte. Im Blickpunkt der Wall Street steht diese Woche die Bilanzsaison. Rund 150 Unternehmen, darunter Intel, General Motors und Microsoft, werden im Wochenverlauf ihre Quartalsberichte veröffentlichen.

US-Anleihemarkt geschlossen

Wegen dem Feiertag „Columbus Day“ blieb der Rentenmarkt am Montag in den USA geschlossen.

Quellen: FAZ.NET, vwd, dpa, AP, AFP, Bloomberg, Reuters.
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Text: @la

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jack303:

Medienschau

 
15.10.02 07:46
Medienschau


15. Okt. 2002 Unternehmensnachrichten

Philips erwartet für Gesamtjahr Nettogewinn

Die Royal Philips Electronics NV hat ihre Prognose, für das Gesamtjahr einen Nettogewinn vor Sonderposten zu erzielen, bekräftigt. Auch das operative Ergebnis werde positiv sein, teilte der Elektronikkonzern am Dienstag mit. Philips erwartet für das vierte Quartal die „übliche saisonale Erholung“, sieht jedoch für die nahe Zukunft keine fundamentale Verbesserung der konjunkturellen Situation. Für das vierte Quartal sieht der Konzern mögliche weitere Abschreibungen auf Beteiligungen, sollte die Schwäche des Aktienmarktes anhalten. Als größten Posten sieht Philips die Beteiligung an Atos Origin, die zum Ende des dritten Quartals den Angaben zufolge 800 Millionen Euro unter ihrem Buchwert gelegen hat. Geprüft werde auch eine Abschreibung auf die LG. Philips Display. (vwd)

Unisys-Quartalsgewinn mehr als verdoppelt - Kurssprung

Der US-Computerkonzern Unisys hat im dritten Quartal 2002 mit Hilfe von strengen Kostenkontrollen den Gewinn mehr als verdoppelt und damit die Analysten-Prognose deutlich übertroffen. Das Unternehmen wies für das dritte Quartal einen Gewinn von 59 Millionen Dollar oder 18 Cent je Aktie aus, verglichen mit 20,9 Millionen Dollar oder sieben Cent je Aktie im Vorjahr. Von Thomson First Call befragte Analysten hatten im Schnitt den Gewinn je Aktie mit 17 Cent prognostiziert. Der Umsatz sei auf 1,33 Milliarden Dollar von 1,38 Milliarden Dollar im Vorjahr gesunken, teilte Unisys weiter mit. Im Geschäftsjahr 2002 erwartet Unisys nach eigenen Angaben bei einem Umsatz von 5,5 bis 5,6 Milliarden Dollar einen Gewinn je Aktie zwischen 67 und 70 Cent. Im nachbörslichen Handel stieg der Kurs der Unisys-Aktie auf 7,22 Dollar von 6,76 Dollar beim Börsenschluss. (Reuters)

„WSJ“: Andrx will gegen Prilosec-Urteil Berufung einlegen

Die Andrx Corp will gegen die Entscheidung eines US-Distriktgerichtes im Patentstreit um die generische Version zum Medikament Prilosec Berufung einlegen. Das berichtet das „Wall Street Journal“ (WSJ) in seiner Dienstagausgabe. Das Gericht hatte entschieden, dass die generischen Versionen von Andrx und zwei weiteren Unternehmen die Patentrechte der AstraZeneca plc verletzen. Nur bei dem Mittel der Schwarz Pharma AG war ein solcher Verstoß nicht festgestellt worden. (vwd)



Wirtschaftsnachrichten

Schröder: Stabilitätspakt „wachstumsorientiert“ einhalten

Der EU-Stabilitätspakt muss nach den Worten von Bundeskanzler Gerhard Schröder und Frankreichs Staatspräsident Jacques Chirac respektiert werden, allerdings mit Flexibilität. „Deutschland und Frankreich sind entschlossen, den Stabilitätspakt dem Buchstaben und dem Geiste nach zu respektieren", sagte Chirac nach einem informellen Treffen mit Schröder am Montagabend in Paris. „Wir wollen diesen Pakt beibehalten. Wir werden ihn einhalten. Aber wir werden ihn wachstumsorientiert einhalten", sagte Schröder. Chirac sagte, er teile voll und ganz die Position des Bundeskanzlers (Reuters)

Brasilianische Notenbank erhöht Leitzinsen auf 21 Prozent

Die brasilianische Notenbank hat am Montag zur Stützung der stark angeschlagenen Landeswährung Real ihren Leitzins um drei Prozentpunkte auf 21 Prozent erhöht. Die Zinsanhebung folgte auf eine 90-minütige Krisensitzung. Die Notenbank begründete den Zinsschritt vor allem mit der durch die rapide Abwertung stark gestiegenen Inflation und den sich verschlechternden Inflationserwartungen. Die Zinserhöhung war jedoch geringer als erwartet. Einige Marktteilnehmer hatten im Vorfeld der Krisensetzung mit einem Schritt auf bis zu 25 Prozent gerechnet. (vwd)

Duisenberg mahnt Beitrittskandidaten zu Haushaltsdisziplin

Die voraussichtlich zehn neuen Mitgliedsländer der Europäischen Union müssen verstärkt die Sanierung ihrer Staatshaushalte in Angriff nehmen. Das unterstrich der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) Wim Duisenberg am Montagabend in Wien. „Die weitere Sanierung der Staatshaushalte ist unumgänglich“, nur damit könnten wirtschaftliche Schocks aufgefangen werden, sagte Duisenberg. Die Beitrittskandidaten müssten auch eine notwendige Reform ihres Finanzsektors vornehmen, mahnte der EZB-Gouverneur. (vwd/APA)

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Text: @la
 
 
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das Zentrum d.:

thx - jeden Morgen informativ o.T.

 
15.10.02 07:47
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