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jack303:

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06.09.02 07:52
Medienschau


6. Sep. 2002 Unternehmensnachrichten

Intel verringert prognostizierte Umsatzspanne

Der weltgrößte Chip-Hersteller Intel hat am Donnerstag das obere Ende seiner im Juli prognostizierten Umsatzspanne für das laufende Quartal gesenkt. Der Konzern erwartet nun Erlöse von 6,3 bis 6,7 Milliarden Dollar und nicht mehr bis zu 6,9 Milliarden Dollar. Intel-Aktien gewannen nachbörslich rund vier Prozent und gaben damit auch anderen Technologiewerten Auftrieb. Viele Experten hatten mit einem trüberen Ausblick des Branchenprimus gerechnet. Intel rechnet im dritten Vierteljahr mit einem Umsatz knapp unter der Mitte der bisherigen Prognose-Spanne, wie der Konzern nach Börsenschluss in seinem mit Spannung erwarteten Quartals-Zwischenbericht weiter mitteilte. Damit liegt die Erlös-Erwartung de facto etwas unter 6,6 Milliarden Dollar, was weitgehend den durchschnittlichen Analystenprognosen entspricht. Diese rechnen zudem mit einem Gewinn von 13 Cent je Aktie nach einem Nettogewinn von sieben Cent je Aktie im Vorquartal.

Der Chip-Absatz werde eher am unteren Ende des saisonüblichen Niveaus liegen, teilte Intel, dessen Pentium-Prozessoren in fast allen PCs eingebaut sind, weiter mit. Alle anderen Prognosen ließ der im kalifornischen Santa Clara ansässige Konzern unverändert.
Intel-Aktien kletterten nachbörslich auf 15,72 Dollar nach einem Schlusskurs an der Nasdaq von 15,11 Dollar. Die Titel hatten im regulären Handel am Donnerstag mehr als sechs Prozent verloren. (Reuters)

VoiceStream und Cingular kurz vor einem Abschluss

VoiceStream Wireless und Cingular Wireless stehen nach Informationen der “Financial Times Deutschland“ kurz vor einer Einigung über die Verteilung der Anteile bei einer möglichen Fusion. Die Zeitung berichtet am Freitag mit Bezug auf das Verhandlungsumfeld, möglicher Stolperstein sei allerdings die VoiceStream-Mutter Deutsche Telekom AG. Der Bonner Konzern verlange etwa eine größere Kontrolle im fusionierten Unternehmen. Auch suche die Telekom die Bedingungen zum Zeitpunkt des Verkaufs zu verbessern. Und schließlich wolle sie sicher stellen, dass ihre Beteiligung im Fall einer späteren Ausgabe junger Aktien nicht allzusehr verwässert würde. Sollte die Transaktion mit Cingular zustande kommen, werde die Deutsche Telekom einen Teil ihrer 64 Milliarden Euro Schulden auf das Unternehmen übertragen. (vwd)

Überraschender Führungswechsel bei ABB

Beim schwedisch-schweizerischen Technologiekonzern ABB kommt es nur einen Tag nach dem wichtigen Verkauf des Finanzbereiches Structured Finance zu einem überraschenden Führungswechsel. Jürgen Dormann, seit Ende letzten Jahres nach dem Abgang von Percy Barnevik Vorsitzender der Verwaltungsrates, wird nach ABB-Angaben vom Donnerstag per sofort auch die operative Führung des Konzerns übernehmen. Dormann wurde als der Mann bekannt, der dem deutschen Pharmakonzern Hoechst einen tief greifenden Umbau verordnet hatte, und das Traditionsunternehmen schliesslich Ende 1998 mit der französischen Rhone-Poulenc zum Pharmakonzern Aventis veschmolz, dessen Aufsichtsratsvorsitzender er heute noch ist. (Reuters)

Bodner: Bilfinger Berger baut Konzernstruktur um

Die Bilfinger Berger AG Bauaktiengesellschaft, Mannheim, baut ihre Konzernstruktur nach den Worten ihres Vorstandsvorsitzenden Herbert Bodner um. “Bilfinger Berger tritt ab 2003 mit einer neuen Geschäftsfeldstruktur an“, sagte Bodner der “Financial Times Deutschland“ (Freitagausgabe). “Fest steht, dass Dienstleistungen künftig ein eigenes Geschäftsfeld bilden.“ Bilfinger Berger hat die Aktivitäten bislang in die vier Geschäftsfelder Bauen Inland, Bauen Ausland, Entwickeln und Betreiben sowie Umwelttechnik gegliedert. Die kleinste Sparte Umwelttechnik könne anderen Geschäftsfeldern zugeschlagen werden, sagte Bodner. (vwd)

Olivetti: Nettoergebnis 1. Halbjahr bei plus 849 (minus 649) Millionen Euro

Die Ing. C. Olivetti & C. SpA hat im ersten Halbjahr 2002 ein Nettoergebnis von plus 849 (minus 649) Millionen Euro und ein 1,4-prozentiges Umsatzwachstum auf 15,5 Milliarden Euro erzielt. Wie die Holdinggesellschaft, die die Telecom Italia SpA kontrolliert, am Donnerstag mitteilte, ging der Nettoschuldenstand der Gruppe im ersten Halbjahr um 3,4 Prozent auf 37,1 Milliarden Euro von 38,4 Milliarden Euro zum Jahresende 2001 zurück. Das konsolidierte EBIT stieg um 348 Millionen Euro auf 3,2 Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr 2002 werde für die Olivetti-Gruppe angesichts der voraussichtlichen Performance der Telecom-Italia-Gruppe mit einem positiven Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen auf die Übernahme der Telecom Italia gerechnet. (vwd)

Grundig findet Investor und gewinnt die Banken für sich

Der hoch verschuldete Fürther Elektronikkonzern Grundig[GRNG.UL] hat offenbar den seit Langem gesuchten einstiegswilligen Investor gefunden und damit wieder den Weg für eine Unterstützung durch die Banken freigemacht. „Die Banken haben entschieden, die Kreditlinien in erweitertem Rahmen zur Verfügung zu stellen", erklärte Grundig-Chef Peter Kohlhammer am Donnerstag in Nürnberg. Ein strategischer Partner aus Asien sei zudem bereit, sich an Grundig zu beteiligen. Eine entsprechende Absichtserklärung (Letter of Intent) sei am Donnerstag eingegangen. Am Mittwoch hatte der seit Jahren rote Zahlen schreibende Hersteller von Elektronikgeräten bestätigt, dass die Hausbanken die Kreditlinien für September nicht verlängert hatten. (Reuters)




Wirtschaftsnachrichten

Keine deutliche Besserung am US-Arbeitsmarkt erwartet

Keine nennenswerte Verbesserung am US-Arbeitsmarkt erwarten Volkswirte im Vorfeld der Veröffentlichung der entsprechenden Daten für den August am Freitag (14.30 Uhr MESZ). Die von vwd befragten Experten gehen zwar davon aus, dass sich der Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft gegenüber Juli um knapp 30.000 gesteigert haben dürfte, gleichzeitig wird jedoch mit einer unveränderten Arbeitslosenquote von 5,9 Prozent gerechnet. Diese Zahl liegt nur hauchdünn unter den im April verzeichneten 6,0 Prozent, dem höchsten innnerhalb der vergangenen acht Jahre gemessenen Wert. (vwd)

OPEC warnt vor Militärschlag gegen Irak: Folgen für Ölsektor

Der Generalsekretär der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC), Alvaro Calderón, hat vor den Folgen eines militärischen Schlags gegen den Irak gewarnt. „Die Welt muss sich Sorgen über das machen, was im Irak passiert“, meinte der Venezolaner am Donnerstag am Rande des 17. Welt-Erdöl-Kongresses (WPC) in der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro. Ein Militärschlag könne nicht nur die Preise, sondern auch das Öl-Angebot beeinflussen. Die OPEC werde eventuell nicht in der Lage sein, eine Produktion zu garantieren, die die Nachfrage decke. (dpa)

Japan/Index der Frühindikatoren Juli bei 66,7 (PROG: 66,7)

Der japanische Index der Frühindikatoren hat sich im Juli auf 66,7 (Vormonat: revidiert 75,0, vorläufig: 72,7) verschlechtert, berichtet das Kabinettsbüro der Regierung am Freitag. Damit notiert der Index dennoch bereits den siebten Monat in Folge über der kritischen Marke von 50 Punkten. Volkswirte hatten den Wert für Juli im Durchschnitt exakt prognostiziert. Der Index der gleichlaufenden Indikatoren wurde mit 88,9 (81,8) ausgewiesen, für den Index der nachlaufenden Indikatoren wurde ein Stand von 50,0 (57,1) gemeldet. (vwd)

Deutsche Bank droht mit Austritt aus Arbeitgeberverband

Im Tarifstreit beim privaten Bankengewerbe hat die Deutsche Bank nach Angaben der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) mit einem Austritt aus dem Arbeitgeberverband gedroht. Falls es keine Einigung gebe, werde die Bank möglicherweise aus dem Verband austreten und einen Haustarif anstreben, erklärte Personalvorstand Tessen von Heydebreck im Gespräch mit der FAZ (Freitagsausgabe). Die seit Monaten laufenden Verhandlungen mit der Gewerkschaft ver.di seien an einem Punkt, der für den Fortbestand des Flächentarifs und auch für die Mitgliedschaft manchen Instituts im Arbeitgeberverband entscheidend sein werde, sagte Heydebreck nach Angaben der Zeitung. Gleichzeitig habe er als Verhandlungsführer der Bankarbeitgeber aber auch Entgegenkommen in der umstrittenen Frage signalisiert, ob ein Teil des Einkommens der Vertriebsmitarbeiter künftig variabel gestaltet werden solle. (dpa)

Japans Währungsreserven auf Rekordhöhe

Japans Währungsreserven sind zum Ende August auf einen neuen Rekordstand gestiegen. Wie das Finanzministerium am Freitag mitteilte, erhöhten sich die Reserven zum Vormonat um 2,98 Milliarden Dollar auf 456,07 Milliarden Dollar. Damit verfügte die zweitgrößte Wirtschaftsnation im nunmehr 33. Monat in Folge über die weltweit höchsten Bestände an konvertiblen fremden Währungen, Gold und Sonderziehungsrechten des Internationalen Währungsfonds (IWF). (dpa)

IWF gibt Argentinien ein Jahr Aufschub bei Schuldentilgung

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat Argentinien am Donnerstag ein Jahr Aufschub für die ursprünglich zum 9. September fällige Anleihen-Tilgung in Höhe von 2,7 Milliarden Dollar gewährt.  Dies teilte Wirtschaftsminister Roberto Lavagna am Donnerstag in Buenos Aires mit. Der IWF habe dies einstimmig beschlossen. Ende August hatte das zahlungsunfähige Land den IWF um einen Aufschub gebeten, um nicht als säumiger Zahler zu gelten und mehr Zeit für die Umsetzung wirtschaftlicher Reformen zu haben. Im Juli hatte der IWF Argentinien bereits einen einjährigen Aufschub für die Begleichung eines 985-Milliarden-Dollar-Kredits gewährt. (AFP)

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jack303:

Nervosität beim Dax dürfte anhalten

 
06.09.02 07:53


6. Sep. 2002


Deutsche Aktien warten auf die US-Arbeitsmarktdaten

Das Geschehen am deutschen Aktienmarkt dürfte auch zum Wochenausklang unverändert von großer Nervosität geprägt sein. Händler stellen sich erneut auf eine breit gefasste Kursbandbreite ein. Der Dax wird dabei wieder nachgebend gesehen, nachdem die Wall Street nach dem hiesigen Börsenschluss am Donnerstag noch etwas weiter abrutschte und auch Japan erneut Einbußen verbucht. Die Tagestendenz werde letztlich davon abhängen, wie am Nachmittag die US-Arbeitsmarktdaten ausfallen. Großen Hoffnungen gebe sich nach den zuletzt eher schwachen Konjunkturdaten diesbezüglich aber kaum jemand hin. Zudem dürfte die Kaufbereitschaft durch die Sorgen um einen Irak-Krieg gebremst werden. Dies dürfte bei den Anlegern vor dem Wochenende für Zurückhaltung sorgen.

Anleihen weiter gefragt

In ihrer Funktion als sicherer Hafen bleiben die Anleihen weiterhin gefragt. Dies dürfte auch den inzwischen bei 112,25 Prozent notierenden Bund-Future unverändert stützen, auch wenn der Weg nach oben nach dem jüngsten Gipfelsturm natürlich immer schwieriger wird. So dürfte es zunächst Probleme bereiten, den Widerstand bei 112,50 Prozent zu überwinden. In den kommenden Tagen sei insgesamt mit einer Stabilisierung auf dem aktuell hohen Niveau zu rechnen, glauben Händler. Alle Prognosen seien aber davon abhängig, wie die nächsten Konjunkturzahlen ausfallen.

Euro gut behauptet

Nach den kleineren Verlusten am Vortag zeigt sich der Euro am Donnerstagmorgen gut behauptet. Gegen 7.25 Uhr kostet die europäische Einheitswährung 0,9937 Dollar nach 0,9924 Dollar im späten Geschäft am Donnerstag. Zum Yen notiert der US-Dollar mit 118,19 Yen nach 118,21 Yen. Ob der Euro die Kraft für einen Anlauf auf die Parität habe, hänge davon ab, wie die US-Arbeitsmarktzahlen am Nachmittag ausfallen werden.

Börse Japan sehr schwach

Sehr schwach tendieren die Aktienkurse am Freitagnachmittag (Ortszeit) in Tokio. Gegen 7.25 Uhr verzeichnet der Nikkei-225-Index ein Minus von 1,7 Prozent auf 9.062 Yen. Vorübergehend war der Index unter die Marke von 9.000 Yen gefallen. Der Topix-Index verliert 1,6 Prozent auf 889 Zähler. Die negativen US-Vorgaben belasteten den Markt, sagen Händler. Viele Anleger zögerten auch, vor der Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten um 14.30 Uhr MESZ einzusteigen. Zudem seien die jüngsten japanischen Konjunkturdaten wenig ermutigend gewesen.

Aktien Hongkong am Mittag leichter

Leichter zeigen sich die Aktienkurse am Freitagmittag (Ortszeit) in Hongkong. Der Hang-Seng-Index beendete die erste Sitzungshälfte mit einem Minus von 0,5 Prozent auf 9.680 Punkten. Abgesehen von Versorgerwerten stünden alle Sektoren unter Druck, sagen Händler. Die höchsten Verluste verzeichnen Bankenwerte. Im Telekomsektor legen China Unicom entgegen dem Trend zu. Das Unternehmen hat am Vortag unterwartet gute Zahlen zum ersten Halbjahr vorgelegt. CNOOC profitieren vom Anstieg des Ölpreises. Bei PCCW sorgen die Zwischenergebnisse für Skepsis. Die Aktie gibt ihre Gewinne aus dem frühen Handel wieder ab.

Kursbewegungen nach US-Börsenschluss

Im nachbörslichen Handel in den USA zeigten sich die Kurse befestigt. Der Nasdaq-100 After Hours Indicator gewann 1,81 Prozent auf 898,87 Punkte. Intel legten am Donnerstag im nachbörslichen Handel auf Island ECN zu, obwohl das Unternehmen nach Handelsschluss die Umsatzprognose für das dritte Geschäftsquartal senkte. Gegen 20.00 Uhr (Ortszeit) verzeichnete die Aktie ein Plus von 4,8 Prozent auf 15,83 Dollar. Nunmehr werde ein Umsatz von 6,3 bis 6,7 Milliarden Dollar erwartet, hieß es bei Intel. Zuvor war das Unternehmen noch von einem Drittquartalsumsatz von 6,3 bis 6,9 Milliarden Dollar ausgegangen. General Mills verloren 0,4 Prozent auf 41,19 Dollar, obgleich die Gesellschaft die Prognosen für 2003 bestätigte. UTStarcom dagegen verbesserten sich um 1,9 Prozent auf 13,40 Dollar, nachdem bekannt wurde, dass das Unternehmen den Zuschlag für einen Aufftrag über 18 Millionen Dollar mit China Netcom erhalten hat.

Schwache Konjunkturdaten ziehen US-Börsen ins Minus

Unerwartet schwache US-Konjunkturdaten haben an den US-Börsen am Donnerstag Sorgen um die künftige Entwicklung der Unternehmensgewinne verstärkt und die Kurse deutlich ins Minus gedrückt. Die Anleger sorgten sich vor allem um die Auswirkungen des verlangsamten Wachstums im US-Dienstleistungssektor auf die Gewinne von Technologieunternehmen wie Intel, sagten Händler. Auch die schwachen Umsatzzahlen großer US-Einzelhandelskonzerne im August hätten die Stimmung getrübt. Der Dow-Jones-Index schloss rund 1,68 Prozent im Minus bei 8.283,70 Punkten, der Nasdaq-Index ging 3,19 Prozent schwächer bei 1.251,04 Punkten aus dem Handel. Der marktbreite S&P-500-Index verlor 1,6 Prozent auf 879,15 Zähler.

Dem an den Finanzmärkten viel beachteten Service-Index des Institute for Supply Management (ISM) zufolge verlangsamte sich das Wachstumstempo im US-Dienstleistungssektor im August stärker als von Volkswirten erwartet. Außerdem war die Zahl der Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe in der Woche zum 31. August höher ausgefallen als erwartet. „Das Ganze deutet auf eine schwache Konjunktur hin, und das schürt bei den Leuten wieder Sorgen um die jetzt bevorstehende Saison von Unternehmensprognosen", sagte Henry Herrmann, Chefinvestment-Officer bei Waddel & Reed.

Im Vorfeld ihres Zwischenberichts verloren die Aktien des weltgrößten Chipherstellers Intel rund 6,2 Prozent auf 15,11 Dollar. Die Aktien des Dow-Wertes Wal Mart gaben rund 2,7 Prozent auf 50,94 Dollar nach. Die weltgrößte Einzelhandelskette hatte zuvor mitgeteilt, der Umsatz aller seit mindestens einem Jahr geöffneten Filialen sei im August nur um 3,8 Prozent gestiegen. Wal Mart verfehlte damit die Erwartungen der Analysten. „Wenn die Konjunktur sich abschwächt, könnte das den Verbraucher belasten und der war bisher eine feste Basis für Wachstum", sagte Rick Jandrain, Chefinvestment-Officer bei Banc One Investment Advisors. Die Aktien des Konsumgüterkonzerns Procter&Gamble kletterten gegen den Markttrend rund 1,5 Prozent auf 89,85 Dollar. Das Unternehmen hatte zuvor die Prognosen für das laufende Geschäftsquartal angehoben.

US-Anleihen schließen nach US-Daten und McTeer-Rede freundlich

Schlechter als erwartet ausgefallene US-Konjunkturdaten und sehr schwach tendierende Aktienkurse haben am Donnerstag zu freundlichen Notierungen der US-Anleihen im späten New Yorker Handel geführt. Zehnjährige Titel mit einem Kupon von 4,375 Prozent stiegen um 6/32 auf 103-17/32 und rentierten mit 3,939 Prozent, nach 3,98 Prozent am Mittwoch. Der Longbond mit einer Zinsausstattung von 5,375 Prozent legte um 4/32 auf 108-29/32 zu. Die Rendite fiel von 4,81 auf 4,797 Prozent.

Positiv wirkte sich die Aussage von Robert McTeer, Präsident der Federal Reserve Bank of Dallas, auf die Treasurys aus, wie es hieß. Auf Grund der starken Produktivität wird die gegenwärtige Erholung der US-Wirtschaft nach Ansicht von McTeer nicht über eine Zunahme der Beschäftigung getrieben. Zwar wiesen die jüngsten Konjunkturdaten weiterhin ein starkes Produktivitätswachstum aus, was als positive Nachricht für die Wirtschaft zu werten sei. Allerdings deute dies gleichzeitig darauf hin, dass die gegenwärtige konjunkturelle Erholung nicht von einem Beschäftigungswachstum angeführt werde, sagte McTeer, stimmberechtigtes Mitglied des Offenmarktauschusses der US-Notenbank.

 
 Quellen: FAZ.NET, vwd, dpa, AP, AFP, Bloomberg, Reuters.
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