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05.08.02 09:14
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Konjunkturelle Lage erschwert dem Dax den Wochenstart

5. Aug. 2002


Dax blickt dem Wochenauftakt freudlos entgegen

Wenig Hoffnung besteht unter den Akteuren am Aktienmarkt hinsichtlich einer erfreulichen Kursentwicklung in dieser Woche. Insbesondere wenn die Konjunkturdaten weiterhin so negativ ausfallen sollten wie zuletzt, sei mit keiner Kurserholung zu rechnen. Unter den 30 Dax-Werten steht nach der Kurshalbierung vom vergangenen Freitag insbesondere MLP im Fokus des Interesses. Mit einer baldigen Kurserholung wird auch hier nicht gerechnet. Acht von der Nachrichtenagentur vwd befragte Händler stellen sich auf einen trägen Wochenstart ein. Sie sehen den Dax am Handelsende im Schnitt bei 3.506 Punkten nach 3.532 Zählern zum Handelsschluss am Freitag.

Anleihen weiter favorisiert

Der fehlende konjunkturelle Schwung gepaart mit den Kursverlusten am Aktienmarkt begünstigt weiterhin die Rentenmärkte. Nach den zuletzt deutlichen Gewinnen wird dem Segment auch weiterhin eine gute Vorstellung zugetraut. Allerdings hat der Bund-Future am Montagmorgen noch Startschwierigkeiten. Gegen 8.20 Uhr fällt der Terminkontrakt um sieben Basispunkte auf 110,29 Prozent, nachdem er am Freitag noch um 67 Basispunkte auf 110,36 Prozent gestiegen war.

Euro verliert gegenüber dem Dollar

Kursgewinne verbucht der Dollar am Montagmorgen sowohl gegenüber dem Euro als auch in seinem Verhältnis zum Yen. Gegen 8.30 Uhr kostet ein Euro 0,9839 Dollar nach 0,9881 Dollar am Freitagabend in New York. Zum Yen notiert der Dollar mit 119,19 Yen nach 118,94 Yen im späten New Yorker Geschäft. Trotz zuletzt schwacher US-Konjunkturdaten legt die US-Devise nach Angaben von Marktteilnehmern zu, was damit begründet wird, dass bei den in dieser Woche anstehenden Konjunkturdaten in Europa keine besseren Ergebnisse zu erwarten seien. Vor diesem Hintergrund befinde sich der Devisenmarkt aktuell auf Richtungssuche und in gewisser Weise in einer Pattsituation.

Aktien Tokio knapp behauptet

Knapp behauptet zeigten sich am Montag die Kurse an der Aktienbörse in Tokio. Der Nikkei-225 Index verlor 0,1 Prozent auf 9.705 Yen. Der marktbreitere Topix-Index gab um ebenfalls 0,1 Prozent auf 955 Zähler nach. Allgemein hieß es, durch Schnäppchenkäufer erhalte der Nikkei-225 Unterstützung bei 9.600 Zählern. In der Aufwärtsbewegung sei der Index derzeit infolge der schwachen US-Konjunkturaussichten bei 9.800 Zählern begrenzt.

Aktien Hongkong mittags mit Verlusten

Belastet durch die Schwache Vorstellung am US-Aktienmarkt kommt es auch am Hongkonger Aktienmarkt am Montag in der ersten Sitzungshälfte zu Kursabschlägen. Der Hang-Seng-Index verliert bisher 0,8 Prozent auf 9.909,13 Punkten. Starke Verluste muss insbesondere der chinesische Computerbauer Legend Holdings hinnehmen, der um 7,5 Prozent auf 2,725 Hongkong-Dollar nachgibt.

Neuigkeiten und Kursbewegungen nach US-Börsenschluss

Wenig Bewegung gab es am Freitag im nachbörslichen Geschäft mit US-Aktien. Der Nasdaq-100 After Hours Indicator verlor 0,10 Prozent auf 892,41 Zähler. Erwähnenswert verhielten sich vor allem SBC Communications mit einem Minus von 3,8 Prozent auf 26,50 Dollar. Der US-Telekomkonzern hatte zuvor bekannt gegeben, Schulden falsch bilanziert zu haben.

Zweifel an US-Konjunkturerholung belasten Wall Street

Enttäuschende US-Konjunkturdaten haben an der Wall Street am Freitag erneut Zweifel an der Stärke der erwarteten Erholung der US-Wirtschaft geweckt und die Kurse gedrückt. Zusätzlich hätten trübe Prognosen von Unternehmen wie Walt Disney Co und National Semiconductor Corp die Stimmung belastet, sagten Händler. Der Dow-Jones-Index verlor zum Handelsschluss 2,27 Prozent auf 8.313,13 Punkte, der technologielastige Nasdaq-Index gab 2,51 Prozent ab auf 1,247,88 Zähler ab. Der breiter gefasste S&P-500-Index sank 2,31 Prozent auf 864,24 Punkte.

„Es ist die Angst vor einer erneuten Rezession", sagte Arnie Owen, Geschäftsführer Kapitalmärktet bei Roth Capital Partners. Jay Mueller, Portfolio-Manager bei Strong Capital Management, fügte hinzu: „Wir haben einige Anzeichen dafür gesehen, dass sich die Dinge nicht so gut entwickeln, wie wir gehofft hatten. Es sieht jetzt mehr nach einer langsameren Erholung aus - das hängt zum Teil auch an der furchtbaren Entwicklung am Aktienmarkt. Es liegt an der Psychologie.“

Matthew Ruane, Director of Listed Trading bei Gerard Klauer Mattison & Co., erklärte die Kursverluste auch mit den anhaltend schwachen Unternehmensprognosen: „Es hat definitiv mit den Bilanzen zu tun", sagte er. Die Aktien der Halbleiterunternehmen gerieten deutlich unter Druck. Der Halbleiterindex der Philadelphia Stock Exchange gab um rund 3,4 Prozent nach. Die Aktien von Texas Instruments verloren rund 5,4 Prozent auf 19,97 Dollar. Die Titel des Chipherstellers Intel büßten rund 4,8 Prozent auf 16,71 Dollar ein. Die Aktien der National Semiconductor verloren rund 1,5 Prozent auf 16,88 Dollar. Das Unternehmen hatte seine Umsatzprognose für das laufende erste Geschäftsquartal 2002/03 gesenkt.

Die Kursverluste der Aktien des Unterhaltungskonzerns Walt Disney, die rund neun Prozent auf 15,31 Dollar abgaben, hätten die Standardwerte belastet, sagten Händler. Das Unternehmen hatte am Donnerstag nach US-Börsenschluss einen deutlich niedrigeren Gewinn im abgelaufenen Quartal mitgeteilt und für das laufende Vierteljahr einen niedrigeren Gewinn in Aussicht gestellt. Die Aktien des weltgrößten Medienkonzerns AOL Time Warner büßten rund 9,5 Prozent auf 10,25 Dollar ein. Die US-Börsenaufsicht SEC hat nach einem Bericht der Zeitung „Washington Post“ ihre Untersuchung des Unternehmens auf die früheren Geschäftsbeziehungen von AOL mit der Softwarefirma PurchasePro Inc. ausgeweitet.

US-Anleihen erneut von schwachen Konjunkturdaten beflügelt

Mit sehr fester Tendenz zeigten sich die US-Staatsanleihen am Freitag. Erneut trübten unerwartet schlechte US-Konjunkturdaten die Stimmung am US-Aktienmarkt ein und beflügelten damit die Kurse am Anleihemarkt. Zehnjährige Titel mit einer Zinsausstattung von 4,875 Prozent stiegen um 26/32 auf 104-17/32. Die Rendite fiel auf 4,290 Prozent nach 4,395 Prozent am Donnerstag. Der mit 5,375 Prozent verzinste Longbond erhöhte sich um 1-2/32 auf 102-12/32 und rentierte mit 5,213 Prozent nach 5,282 Prozent.

Die jüngsten Konjunkturdaten hätten dazu geführt, dass der Markt weitere Zinssenkungen durch die US-Notenbank einpreise, hieß es. Das Augenmerk habe dabei vor allem auf den Arbeitsmarktdaten gelegen, obwohl auch die Persönlichen Einkommen und Ausgaben sowie die Auftragseingänge der US-Industrie für den Juni veröffentlicht wurden. Nach Angaben des US-Arbeitsministeriums stieg die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft um lediglich 6.000. Volkswirte hatten hingegen einen Stellenzuwachs um 72.000 erwartet.

Die Persönlichen Einkommen lagen mit einem Plus von 0,6 Prozent über den Prognosen der Volkswirte von Plus 0,4 Prozent. Die Ausgaben der US-Verbraucher haben sich im Juni verglichen mit dem Vormonat um 0,5 Prozent erhöht und die Konsensschätzungen getroffen. Der Auftragseingang der US-Industrie ist im Juni erstmals seit vier Monaten gefallen. Verglichen mit dem Vormonat gingen die Orders überraschend deutlich um 2,4 Prozent zurück, während Ökonomen mit einem Rückgang um 0,9 Prozent gerechnet hatten.

 
 Quellen: FAZ.NET, vwd, dpa, AP, AFP, Bloomberg, Reuters.
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Text: @JüB


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05.08.02 09:17
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5. Aug. 2002 Unternehmensnachrichten

Anzeige wegen Untreuevorwürfen gegen Telekom-Manager

Der Deutschen Telekom steht nach der Kritik wegen der drastischen Aufstockung von Vorstandsgehältern neuer Ärger ins Haus. Zwei Rechtsanwälte haben nach Angaben der „Süddeutschen Zeitung“ (Montagausgabe) Anzeige gegen Telekom-Manager wegen des Verdachts der Untreue gestellt. Die Anwälte werfen demnach der Telekom-Spitze vor, ihre Aktionäre durch den Aktienoptionsplan für das Telekom-Management vom vergangenen Jahr „um mindestens 375 Millionen Euro“ geschädigt zu haben. Die Telekom wies die Vorwürfe am Sonntagabend umgehend zurück und bezeichnete sie als „völlig unverständlich". (Reuters)

Zerschlagung der Dresdner Bank nicht vorgesehen

Der Versicherungskonzern Allianz will trotz der jüngsten Gewinnwarnung die Dresdner Bank nicht zerschlagen. Auch die Verselbstständigung oder ein Verkauf des Unternehmensbereiches Corporates & Markets, zu dem auch das Investmentbanking gehört, stehe nicht zur Disposition, erfuhr die „Welt am Sonntag“ aus Vorstandskreisen des Versicherers. Selbst eine weitere negative Entwicklung des Bankgeschäfts, etwa durch weiter fallende Kapitalmärkte, könne der Konzern ohne Probleme verkraften. (vwd)

Chrysler-Chef Zetsche: US-Sparte wird 2002 Gewinn erzielen

Der US-amerikanische Autobauer Chrysler will in diesem Jahr erstmals Gewinne an den Mutterkonzern überweisen. Der Chef der US-Tochter der DaimlerChrysler AG, Dieter Zetsche, sagte im Gespräch mit der am Montag erscheinenden Fachzeitschrift „Automobilwoche“: „Nach heutigem Stand werden wir sogar noch einen Gewinn erzielen, wenn wir die Sondermaßnahmen heraus rechnen.“ Laut Zetsche wird Chrysler das in diesem Jahr anvisierte Sparziel von 5,7 Milliarden Dollar durch Kostenreduzierungen und Umsatzsteigerungen erfüllen. „Da wir sowohl bei den Umsatz- als auch bei den Kostenbausteinen über Plan laufen, werden wir jenes Ziel von 5,7 Milliarden Dollar sogar noch übertreffen.“ (dpa)

Eon will Bund zu neuer Anhörung drängen

Laut „Handelsblatt“ drängt der Energiekonzern Eon AG offensichtlich das Bundeswirtschaftsministerium, die Verfahrensfehler bei der Ministererlaubnis für die Übernahme der Ruhrgas AG zu beseitigen. In ihrer Montagausgabe schreibt die Zeitung unter Berufung auf unternehmensnahe Kreise, der in Düsseldorf ansässige Energiekonzern prüfe nun, ob die vom Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf beanstandete Anhörung wiederholt werden könne. So könne die drohende Blockade vor Gericht vermieden, und die Fusion am schnellsten realisiert werden. Regierungsnahe Kreise hätten signalisiert, diese Option ebenfalls prüfen zu wollen. Unter Juristen sei es jedoch umstritten, wie leicht Verfahrensmängel nachträglich behoben werden können. (vwd)

Singulus bekräftigt Prognose von 20 Prozent Gewinnplus

Singulus Technologies hat die Prognose für ein 20-prozentiges Umsatz- und Ergebniswachstum für das Gesamtjahr bekräftigt. Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, betrug der Auftragseingang im zweiten Quartal 92,1 (59,9) Millionen Euro. Für das erste Halbjahr wies Singulus 169,6 (108,9) Milionen Euro aus. Der Auftragsbestand erhöhte sich zum 30. Juni auf 115,0 (77,9) Millionen Euro. Das Unternehmen geht eigenen Angaben zufolge davon aus, dass die Anlagen des derzeitigen Auftragsbestandes im laufenden Geschäftsjahr ausgeliefert und als Umsatz fakturiert werden können. (vwd)

Ehlerding könnte Kontrolle über WCM verlieren

Karl Ehlerding könnte die Kontrolle über seine Beteiligung an der WCM Beteiligungs- und Grundbesitz AG verlieren. Wie das „Handelsblatt“ (HB) in seiner Montagausgabe meldet, steht der Investor kurz davor, ein Abkommen mit seinen Gläubigerbanken zu schließen. Demzufolge wollen sich die Bankinstitute Hamburgische Landesbank, Deutsche Bank AG, WGZ-Bank, Berliner Bankgesellschaft sowie die Hamburger Hypo-Vereinsbank-Tochter Vereins- und Westbank den Zugriff auf den Anteil von 36 Prozent an der WCM sichern, der von Ehlerding und seiner Ehefrau gehalten wird. Verbleiben würde der Familie Ehlerding dann lediglich ein Anteil von neun Prozent, der sich im Besitz seiner Kinder befindet. (vwd)

Mitsubishi Motors: Erreichen Absatzziel 2002/03 in Japan nicht

Die Mitsubishi Motors Corp wird das Absatzziel für Japan von 477.000 Automobilen im laufenden Geschäftsjahr (31. März) wahrscheinlich nicht erreichen. In diesem Zeitraum würden nur 380.000 bis 400.000 verkaufte Fahrzeuge erwartet, sagte der für das japanische Geschäft verantwortliche Manager, Eiji Iwakuni, am Montag. Um das „Überleben“ des Unternehmens zu sichern, sei ein Absatz von mindestens 420.000 Automobilen im kommenden Geschäftsjahr notwendig. (vwd)


Wirtschaftsnachrichten

Presse: Arbeitslosenzahl im Juli auf 4,11 Millionen gestiegen

Die Arbeitslosenzahl in Deutschland ist im Juli auf 4,11 Millionen gestiegen und hat damit den höchsten Stand in einem Juli seit vier Jahren erreicht. Das berichtete die Tageszeitung „Die Welt“ am Wochenende unter Berufung auf interne Berechnungen der Bundesanstalt für Arbeit (BA).  Im Vergleich zum Vormonat sei die Arbeitslosenzahl um 160.000 gewachsen; zugleich habe sie auch den Vorjahresstand übertroffen. Der Anstieg im Vormonatsvergleich sei vor allem saisonalen Gründen zuzuschreiben. (vwd)

USA gewähren Uruguay 1,5-Milliarden-Dollar-Sofortkredit

Die USA gewähren dem in akuten Finanznöten steckenden lateinamerikanischen Land Uruguay einen Überbrückungskredit in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar. Mit dem Geld solle die Regierung in Montevideo kurzfristig in die Lage versetzt werden, das Bankensystem zu stabilisieren, teilte der Internationale Währungsfonds (IWF) am Sonntag in Washington mit. Das Geld soll umgehend der Zentralbank des Landes überwiesen werden, die ankündigte, am (heutigen) Montag die Kreditinstitute des Landes nach einer mehrtägigen Zwangsschließung wieder zu öffnen. Grund für die schweren Finanz- und Wirtschaftsprobleme in Uruguay sind die Finanzkrise in dem Nachbarland Argentinien sowie die düsteren Wirtschaftsaussichten in Brasilien. (Reuters)

Japan/Index der Frühindikatoren im Juni wie erwartet

Der japanische Index der Frühindikatoren hat sich im Juni auf Basis vorläufiger Berechnungen auf 70,0 (Vormonat revidiert: 90,9) belaufen, berichtet das Kabinettsbüro der Regierung am Montag. Analysten hatten diesen Wert im Durchschnitt exakt prognostiziert. Damit lag der Index bereits den sechsten Monat in Folge über der kritischen Marke von 50. Ein Wert über dieser Marke indiziert eine Expansion der Wirtschaft. Der Index der gleichlaufenden Indikatoren wurde mit 77,8 (100,0) ausgewiesen, für den Index der nachlaufenden Indikatoren wurde ein Stand von 50,0 (33,3) gemeldet. (vwd)

Ecevit: Türkei hat Auflagen für EU-Beitrittsverhandlungen erfüllt

Mit den vom Parlament in Ankara beschlossenen Reformen hat die Türkei in den Augen von Ministerpräsident Bülent Ecevit sämtliche Auflagen für EU-Beitrittsverhandlungen erfüllt. „Die Türkei ist mit dem Gesetzespaket allen politischen Aufnahmebedingungen nachgekommen“, sagte Ecevit am Sonntag. Das Land erwarte nun, so „bald wie möglich“ Mitglied der EU zu werden. Das Parlament in Ankara hatte am Samstag ein Reformpaket für mehr Freiheit und Demokratie verabschiedet. Zentrale Inhalte sind die Abschaffung der Todesstrafe und die Ausweitung der Minderheitenrechte für die im Südosten des Landes ansässigen Kurden. Damit kommt die Türkei langjährigen Forderungen der Europäischen Union nach, die einen Beitritt des Landes an entsprechenden Reformen knüpft. Die EU will Ende des Jahres auf ihrem Gipfel in Kopenhagen über die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit Ankara entscheiden. (vwd/AFP)

Bankentarifkonflikt spitzt sich zu

Der Tarifkonflikt in der Bankenbranche spitzt sich zu: Nach den Streiks von Bankangestellten ruft ver.di nun auch „Hundertausende Bankkunden“ bundesweit zu einer Kundenprotestaktion auf. Hintergrund sei die Forderung der Bankarbeitgeber nach betrieblichen Gehaltsabsenkungen um bis zu 35 Prozent in Verbindung mit Provisionssystemen, erklärte Bundesvorstandsmitglied Hinrich Feddersen. Die Gewerkschaft werde in den kommenden Wochen über die Auswirkungen dieser Pläne informieren. (vwd)

Xetra Best stößt auf wenig Interesse

Nur wenige Banken haben nach einem Zeitungsbericht Interesse an dem neuen Handelssystem Xetra Best der Deutschen Börse. Etwa einen Monat vor dem Start zeichne sich ab, dass die Teilnehmerzahl bei Xetra Best zunächst sehr gering sein werde, berichtet die „Stuttgarter Zeitung“ in ihrer Montagsausgabe. 13 Banken hätten in den vergangenen Monaten Interesse an dem neuen System gezeigt, aber „es werden mit Sicherheit nicht alle von Anfang an dabei sein“, räumte die Börse dem Bericht zufolge ein. Offenbar stehe sogar die Teilnahme der beiden wichtigsten Institute, der Deutschen Bank und Goldman Sachs, auf der Kippe. Man müsse genau prüfen, ob eine Teilnahme bei Xetra Best bei den derzeitigen Marktbedingungen Sinn mache, erklärte die Deutsche Bank nach Angaben der Zeitung. Der Starttermin des Systems am 2. September werde deshalb jedoch nicht verschoben, hieß es bei der Börse. (dpa)

 
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Text: @la

Frühaufsteher jack303
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05.08.02 09:18
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Frühaufsteher? Eher Langschläfer!

 
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Ausgeschlafene Grüße aus der Pfalz  
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