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Fresenius heißt Europa Willkommen.


Beiträge: 4.543
Zugriffe: 2.181.420 / Heute: 249
Fresenius SE+Co . 48,29 € -0,02% Perf. seit Threadbeginn:   +204,56%
 
markusinthe.:

47.10

 
31.10.19 14:41
momentan..  kommt jetzt der marsch richtung 50?
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gdchs:

Im April waren wir bei Fresenius schon über 50

 
31.10.19 19:56
und das bei größerer Unsicherheit darüber als jetzt, was denn im Gesamtjahr 2019 passieren wird.
Insofern stehen die Chancen auf 50 nicht so schlecht , wenn uns der Gesamtmarkt nicht in die Suppe spuckt.
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doschauher:

Da geht mit Sicherheit noch was

 
31.10.19 21:02
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Exxprofi:

EMA200 (Tag) überwunden

 
01.11.19 13:24
Gestern direkt unter dem EMA200 (47,20€) angedockt, heute deutlich drüber, wichtige technische Indikatoren zeigen alle nach Norden. Die Analystenkommentare werden auch positiver und sehen deutliches Erholungspotenzial.  
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gdchs:

Fresenius tätigt kleinen Zukauf

 
04.11.19 19:00
in Kolumbien, es geht um Cedimed, sind wohl die hier :  cedimed.com.co/en
Es wird ein Preis von rund 40 Millionen Euro berichtet. Der Zukauf hat wohl gut 300 Angestellte und ist im Bereich medizinischer Diagnostik tätig.
Nachricht hier :  www.fresenius.de/7910

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doschauher:

Schöne Schlussauktion

 
07.11.19 18:20
heute auf Xetra mit über 500K Stücke. Vielleicht kommt ja doch bald die 50. Schön wärs.
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jensos:

Kursverlauf

 
19.11.19 14:26
...sehen wir hier noch ein Jahreshoch über 52€?

Klettert ja endlich wieder die Aktie...aber hier ist auch enormer Nachholbedarf...
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Exxprofi:

Bei positiver Grundtendenz steht dem nichts im Weg

 
25.11.19 21:56
außer zu viele Verkäufer :-)

Bleibt die Aktie im Trendkanal, könnte schon Ende der Woche (Oberseite) oder im Verlauf des Dezembers (Unterseite) zum Test der April/Mai-Hochs kommen.

(Verkleinert auf 60%) vergrößern
Fresenius heißt Europa Willkommen. 1146299
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xy0889:

Fresenius

 
30.11.19 13:23
der Schwung nach oben scheint aber erstmal weg. Ich hab meine Position ein wenig reduziert und hoffe auf Kurse 46,xx  ..
Wie ich mich kenne werde ich aber schon bei 47, xx wieder schwach .. Da ist Disziplin leider nicht meine Stärke.
(Verkleinert auf 59%) vergrößern
Fresenius heißt Europa Willkommen. 1147087
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WhoDaresWin.:

JPs Wunsch

 
03.12.19 14:03
NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Fresenius SE auf "Overweight" mit einem Kursziel von 59,40 Euro belassen. Investoren stellten derzeit viele Fragen rund um die Kapitalverwendung des Medizinkonzerns und daraus resultierende Kurspotenziale, schrieb Analyst David Adlington in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Sein Wunsch wäre, dass das Unternehmen den Rückkauf eigener Aktien gegenüber groß angelegten Zukäufen priorisiert.

Hoffentlich nicht!! Es muss nicht sein, dass FRE Geld verpulvert, damit Banken und Fonds ihre billig gekauften Aktien in den Markt schmeißen können, ohne, dass Kursrückgänge ausgelöst werden - da ja zurückgekauft würde.

Erst mal soll der Laden konsolidieren. In der jetzigen Phase braucht es ohnehin keine Zukäufe, denn die stellen größtenteils "Investitionen" in den Goodwill dar. Sind also Auszahlungen in die Bilanzverlängerung.
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phre22:

Fresenius

 
11.12.19 17:06

mit einem neuen Update, es werden die fundamentalen Aussichten sowie der Chart besprochen!

https://modernvalueinvesting.de/...ilever-visa-johnsonjohnson-update/

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WALDY_RETU.:

Fällt die 52 Euro Marke ..........

 
13.12.19 10:33
wird FRESENIUS einen Sprung machen wie AURUBIS .


......................... wird auch Zeit !  Verdammt noch mal *ggggggggg*

Ps,

Schaut Euch mal den Chart an und fangt an Nachzudenken !!!!

51,00EUR               +0,58EUR             +1,15%                           10:31:38
      TGT
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WALDY_RETU.:

Fresenius-Aktie: Vierter Tag in Folge Gewinne

 
15.12.19 11:06
Das 52-Wochen-Hoch der Fresenius-Aktie wurde am 05.04.2019 notiert. Derzeit handelt die Börse den Anteilschein 3,8 Prozent unter dem Hoch. Mit 40,46 Euro war das 52-Wochen-Tief am 09.10.2019 erreicht worden.


Auf 80,6 Millionen Euro Umsatz kam die Aktie bis um 17:45 Uhr. Dabei wurden 1.584.028 Papiere gehandelt. Am vorausgehenden Handelstag wurden zur gleichen Zeit 1.330.765 Papiere im Wert von 56,3 Millionen Euro gehandelt.

www.focus.de/finanzen/boerse/aktien/...2-2019_id_8963167.html


                                            Fresenius-Aktie: Vierter Tag in Folge Gewinne

Die Aktie des Unternehmens liegt derzeit 3,69 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch, das bei 52,81 Euro lag. Das 52-Wochen-Tief des Anteilsscheins betrug 40,48 Euro.

www.welt.de/finanzen/boerse/...-hinter-Fresenius-zurueck.html



                                                                           #1762     !  
                                                   52 +  und can see the deep blue sky  
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WALDY_RETU.:

Schaut Euch mal den Chart an

 
16.12.19 10:23
                                                 *ggggggggggggggggggggggggggggggggggggg*


     Xetra§51,30 € +0,96%         50,81 € 140 86.704 51,10 - 51,46 10:05:46

                                                FÄLLT DIE 52,38 GEHT DIE FAHRT LOS !


Antworten
Centime:

Widerstand

 
17.12.19 10:31
Sieht aus als ob er aktuell am 50,- Widerstand nach unten abprallt, oder irre ich mich da? Evtl kann man demnächst noch mal günstig nachkaufen
Antworten
WhoDaresWin.:

.

 
17.12.19 12:55
Ein kapitalmarktorientiertes Management würde hier die Gelegenheit sehen mithilfe von positivem Newsflow den Widerstand zu knacken.

Antworten
KonzRTwins:

.

 
17.12.19 13:11
Die jüngste Hausse ist doch komplett systematisch getrieben, dadurch, dass der Markt an sich eine Erholung zeigt.

Operativ hat sich bisher kaum was geändert seit den Q3-Zahlen. Der Markt kann ruhig von selbst erkennen, ob Fresenius unterbewertet ist. Die Fundamentaldaten werden am Ende sowieso die Richtung weisen, deshalb mache ich mir keine Sorgen. Die IR macht das imo ok.  
Antworten
WhoDaresWin.:

.

3
18.12.19 13:28
Shareholder-Value-Reporting ist Einflussfaktor der Kursperformance. Leider braucht der Markt regelmäßig gesagt, dass das Papier gut ist - also Wert bzw. selbst geschaffenen Goodwill enthält. Tu' Gutes und sprich' darüber. D. h. FRE soll Shareholder-Value erzeugen und darüber berichten. Die IR soll den Chart im Auge behalten und getimed berichten.

Die IR hätte bei Anlauf des Widerstandes bei rd. 52 € verlauten können: Investitionen verlaufen planmäßig, Ergebniseffekte treten 2020 ein. Das mag zwar alles schon im Q3/2019 stehen. Aber der Markt ist vergesslich. Deshalb muss er immer wieder daran erinnert werden. Dem Partner muss auch regelmäßig Liebe und Zuneigung bekundet werden. Einer neuen Freundin sagst Du ja auch nicht zu Anfang: "Ich liebe Dich bis auf weiteres" und damit hat es sich erledigt.
Antworten
KonzRTwins:

.

 
19.12.19 10:28
Aber auch nur auf kurz- bis mittelfristigen Zeithorizonten.
Durch positive Kapitalmarktkommunikation wird ja kein echter Wert geschaffen.
Im Endeffekt zählt nur das Unternehmen und wenn Fresenius länger unterbewertet bleibt, weil der Markt nicht anspringt, dann kann ich umso länger die günstigen Kurse nutzen :)  
Antworten
WhoDaresWin.:

.

 
20.12.19 12:34
Du musst das anders sehen. Unternehmenseitig positiver Newsflow setzt voraus, dass Wert geschaffen wurde oder das Wertschaffung erwartet wird, etwa weil man im Plan liegt. D. h. positive News knüpfen an Vorhandenes oder konkrete Erwartungen an. Die eigentliche Wertschaffung ist der Kommunikation nachgelagert.

Ich bin, wie ein Teil der Bewertungslehre, der Meinung, dass Kapitalmarktkommunikation ein Asset ist. Regelmäßige Kommunikation erhöht die Aktualität der Informationen. Vielmehr zeigt das aber Interesse an den Aktionären.

KONZRTWINS: Hast Du auch Dividendenwerte?

Ich sammle Dividendenwerte zusammen und versuche dabei alle möglichst gleich zu gewichten. Ich gehe dabei folgendermaßen vor: Ich berechne zunächst die Dividendenrendite, die durchschnittliche Dividendenwachstumsrate (geom. Mittel) und die Downside-Standardabweichung der Divi. Dividendenrendite/DS-StaAbw. ergit mein Dividenden-Sharpe-Ratio. Danach und nach der Wachstumsrate suche ich mir die Titel aus. Wie siehst Du dieses Vorgehen?
Antworten
KonzRTwins:

@WhoDaresWins

 
20.12.19 18:40
Ich habe keine Eile bei Fresenius, deshalb sehe ich das gelassen. Im Endeffekt kann Kapitalmarktkommunikation nur das Multiple steigern, das Unternehmen ändert sich nicht und an der Dividende sowieso nicht.
Ich kann das verstehen, wenn man sagt, dass ein Kleinstunternehmen anders bewertet wird, aber ich sehe den Prime Standard für Fresenius schon als ausreichend.

Ich habe fast nur Dividendenwerte.
Dein Vorgehen klingt nicht schlecht, ich persönlich bin nur nicht überzeugt von der Dividendenrendite als Kriterium und die Semivolatilität ist bei mir eigentlich auch kein Thema, da ich quasi nur Aktien haben, die eine Korrelation von 80%+ in der Dividenhistorie haben. Also extrem schwankungsarm.
Ich persönlich beziehe den Kurs sehr wenig in meine Analyse ein und schaue lieber darauf, dass Unternehmen operativ mich beeindrucken und dann am besten noch eine Dividende zahlen, die der operativen Entwicklung gleicht.
Ein positives Beispiel aus Deutschland ist für mich hier die Fresenius.  
Antworten
WhoDaresWin.:

@Konzrtwins

 
21.12.19 17:48
Führst Du Deine Analysen mit einem DCF-Kalkül durch? Mir war das bisher zu aufwendig. Momentan bastel ich aber an einem Excel-gestützten Tool dazu. Das Prinzip möchte ich allerdings einfach halten. Bei den ganzen Anpassungen für diesen und jenen unternehmensspezifischen Tatbestand versinkt man zu schnell im Detail.

Bisher habe ich gern mit Multiples gearbeitet, um eine Fundi zu erstellen.

Bei mir ist die Dividende (noch) nicht steuerschädlich, da ich einige legale Tricks zur Steuervermeidung von meinem WP/StB Prof. Dr. Dr. h.c. gelernt habe. Deshalb kann ich Dir sagen, dass ich um die 9.000 € frei habe, bevor ich Kapitalertragsteuer blechen muss.

Ich habe mal die wesentlichen Bestimmungsfaktoren der High-Income-Payment Strategie ausgemacht:

- Ergebniswachstum
- Ausschüttungsquote und daraus abzuleitende Sensitivität der Ergebnisschwankungen auf die Dividende
- Dividendenrendite
- Downside-StaAbw der Dividende als Risikomaß der Dividendenzahlung
- Genanntes Sharpe-Ratio der Divi

Der Chart lässt mich dabei auch nicht kalt: Ich bin kein Anhänger der Effizienzmarkthypothese und deshalb glaube ich an Free-Launches. Heißt: Der Markt übertreibt bisweilen so sehr, dass Du nur durch geschicktes Timing traumhafte Dividendenrenditen realisieren kannst.

Außerdem habe ich Leverage ohne Fremdkapital, also ohne Verlusthochtreiber und ohne Zinsen. Ein Kumpel und ich haben uns auf den Kauf einer Aktie geeinigt: Jeder leistet 50% des Investitionsbetrags. Ich bekomme die komplette Dividende; er den kompletten Kursgewinn. Laufzeit ein Jahr. Steht am Ende kein Kursgewinn, sondern ein Verlust, besteht für ihn Anreiz zu verlängern. So komme ich schnell auf 9-14 % Dividendenrendite bezogen auf mein Eigenkapital. Für ihn werden aus 10% dann halt 20%. Realisierte Verluste werden hälftig getragen.
Antworten
KonzRTwins:

.

 
21.12.19 22:54
Teilweise, aber ich muss sagen, dass eine DCF eigentlich fast nie brauchbare Ergebnisse liefert. Es ist auch ein Stochern im Nebel mit den Annahmen der Zukunft.
Bin auch eher der Multiple-Fan, am liebsten Multiples der Historie.

Naja jeder Mensch hat ja 10.000€ Einkommen frei. Ob jetzt Dividende oder sonst was, ist ja eigentlich egal. Ich habe für 2019 vermutlich rund 20k Einkommen gehabt und werde auf meine Dividenden trotzdem 0% deutsche Steuern zahlen. Steuerschädlich sehe ich nur hohe Dividenden. Quasi sowas wie Shell, wo das Unternehmen nur noch Geld blutet. Bei einer Aktie wie Fresenius, ist die Dividende heute noch kaum ein Problem steuerlich. Worst case 0,5% "Gebühr". Damit kann ich noch leben.

Z. B. bei mir ist Dividendenrendite kein entscheidendes Kriterium. Ich habe natürlich auch paar Aktien mit 3-4% Yield, aber das war kein primäres Kriterium. Ich habe dagegen z. B. Visa, die unter 1% zahlen und finde das ist eine der besten Aktien für Leute, die in 20-30 Jahren in Rente wollen. Das Unternehmen wächst anständig und die Dividende wird gesund ausgezahlt. Selber Case mit weniger Growth bei Fresenius.
In erster Linie will ich aber exzellente Unternehmen. Dividende ist ein Bonus, aber kein Muss.

Ich muss sagen ich hatte bei vielen Aktien ein glückliches Händchen und habe deshalb tolle YoCs, größtenteils durch gute Kurse. Aber langfristig relativiert sich das. Auf lange Sicht macht es wenig Unterschied, ob man mal zu teuer gekauft hat, man sollte dann vielleicht nachkaufen, wenn es runtergeht.

Dein Leverage-Modell klingt interessant :D aber wenn du zB 10% Dividende bekommst im Jahr, dann war es ohnehin ein High Yield-Wert, da hat dein Kollege ein schlechtes Chance-Risiko-Verhältnis. Deins sinkt je niedriger die Dividendenrendite ist (bis aufs Minimum bei 0% Rendite).
Dein Kollege zahlt auf jeden Fall ordentlich Zinsen an dich für seinen Hebel ;)  
Antworten
WhoDaresWin.:

.@Konrtwins

 
22.12.19 10:05
Das Hauptproblem ist, dass Du aktuell nach der DCF-Rechnung kein fair bewertetes Unternehmen findest. Viele Aktien sind nahe ihrer historischen Hochs. Bei Zyklikern sind zudem die Wachstumsannahmen sehr schwierig zu treffen. Bei schwankungsarmen Geschäftsmodellen geht das besser. Quintessenz des DCF-Kalküls: Wie stark scheint die Aktie überbewertet?

Ja, genau daran setzt das Steuersparen an. Problem: Wenn Du selbst ordentliches Arbeitseinkommen erzielst, bleibst Du nicht steuerfrei. Ganz hart ausgedrückt: Du brauchst einen Langzeitarbeitslosen, dem Du wirklich vertrauen kannst. Am besten einen aus der engen Familie. Gut, ich möchte das jetzt nicht weiter vertiefen. Der Clou: Das Depot läuft auf den und somit fallen die Kapitalerträge auch bei ihm an. Ist sein Freibetrag ausgeschöpft und liegt er unter der Freigrenze, bekommst Du sämtliche Steuern zurückerstattet. So machen große Gewinne dann auch richtig Freude. Und ganz ehrlich? Deutschland bekommt von mir schon mehr als genug: Lohnsteuer, GEZ, Umsatzsteuer, Mineralölsteuer und jetzt wieder kräftig Unterstützung für die pyrotechnische Industrie ;) -ok, letzteres entscheide ich ja frei. Dennoch soll dieser Staat mal nicht zu gierig werden ;)

Das ist die große Schwäche dieses Leverage-Modells: Dividende drücken auf den Kursgewinn wegen des Dividendenabschlags.

Mein Kumpel darf jederzeit, auch unterjährig, verkaufen. Es sei denn, dadurch würde Kursverlust entstehen. D.h. wenn das Ding mal ne Spitze ausbildet, etwa 15%+ vorweist, kann er verkaufen: 15%*2 = 30% ./. meine Entschädigung: sagen wir mal 5% Divi * 2 =10% ... 30%-10% = 20% Er kann mithin eine Expressprämie erreichen. Aber stimmt schon, bei 9-14% stehe ich schon recht gut da. Vor allem weil ein behavioristischer Anreiz für ihn besteht mich nicht mit Kursverlusten zu belasten sondern zu verlängern: Ich bekomme weiter Dividende und damit wächst mein Polster, um etwaige Kursverluste auszugleichen. Da spielt mir halt voll die steinzeitliche Verlustaversion des Menschen rein^^ 100€ Verlust sind doppelt so schlimm, wie 100€ Gewinn schön sind... Fairerweise müsste man aber auch fragen, wie viel Risikoprämie für modellgleiche Derivate von Banken verlangt würde. Dürfte ähnlich oder höher sein? Zumindest sind bei mir keine Verwaltungskosten eingepreist. Bei mir ist es simpel: Dividende (Zins) = meine Risikoprämie. Keine Verwaltung, keine Marge, keine Steuern. Ein herrlich einfaches Modell. Vor allem ist alles variabel: Das Unternehmensrisiko, sprich Dividendenrisiko trage ich allein, so wie er das Kursrisiko. Im schlimmsten Fall trägt jeder seinen Anteil am Kursverlust. Es gibt keinen Hebel, der nach hinten ausschlägt und keine überteuerten Ordergebühren wie von Derivaten.

Ich habe mal mit Derivaten getraded und nur satte Verluste eingefahren. Zum Glück war das nur Musterdepot-Spielgeld. Von dem her kamen Derivate für mich nicht in Betracht. Um trotzdem ähnliche Wirkung zu erzielen, habe ich mir dieses und noch andere Geschäfte ausgedacht, die im Grunde Derivate abbilden und von Privatpersonen nachgebildet werden können.
Antworten
KonzRTwins:

.

 
23.12.19 09:15
Du findest nicht nur kein fair bewertetes Unternehmen, sondern jedes Unternehmen mit KGV >15 ist systematisch zu teuer. Laut Multiple aber z. B. immer noch total im Rahmen. Die DCF berechnet eben den diskontierten Wert eines Unternehmens: viele vage Annahmen. Man kann es machen, aber der Mehrwert ist kaum vorhanden. Ich würde sogar sagen, dass man schlechte Unternehmen übergewichtet.

Naja wenn du das Depot jemand anders gibst, dann ist das steuerlich eher verboten. Es würden sogar Steuern für Schenkung etc. anfallen. Aber ich habe kein Problem mit Steuern. Bis man den Freibetrag knackt, kann man echt viele Aktien kaufen und jetzt wachsen bei mir die Dividenden und ich zahle jedes Jahr ein paar Steuern mehr, aber auch nicht so viel mehr, dass es mich schrecklich treffen würde.

Also ich habe ganz klassisch Fremdkapital, aber nicht so viel. Es ist aber auch günstig mit Zinsen <1%. Und es gibt keinen Druck bei Rückzahlung.  
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