ftd.de, Sa, 14.7.2001, 11:31
Fondsgesellschaften vor der Fusion
Die Deka Deutsche Kapitalanlagegesellschaft und die Schwestergesellschaft Deka Investment Management (DIM) wollen nach Zeitungsinformationen fusionieren.
Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtete in ihrer Samstagsausgabe unter Berufung auf einen dem Blatt vorliegenden Rahmenplan, dass die entstehende neue Fondsgesellschaft in vier Säulen gegliedert und von sieben Vorständen geleitet werden solle. Das verwaltete Vermögen der neuen Gesellschaft betrage rund 120 Mrd. Euro. Einen Namen für die neue Fondsgesellschaft gebe es noch nicht. Grund des Zusammenschlusses sei das Streben nach einer stärkeren Position in Europa sowie die Vereinfachung der Kostenstruktur, insbesondere bei institutionellen Kunden. Bei den Gesellschaften war am Freitagabend niemand mehr für eine Stellungnahme zu dem Bericht erreichbar.
Nach Angaben des Blatts verwaltet die auf Spezialfonds ausgerichtete DIM derzeit rund 48 Mrd. Euro. Die auf Publikums-Wertpapierfonds ausgerichtete Deka betreue gegenwärtig rund 44,1 Mrd. Euro in Deutschland. Dazu kämen über Deka-Tochtergesellschaften noch einmal 20 Mrd. Euro in Luxemburg und etwa acht Mrd. Euro in Irland.
Ferner hieß es in dem Bericht, Deka-Chef Horst Zirener solle auch in der neuen Gesellschaft Vorstandschef werden. Seine beiden Stellvertreter würden Jörg-Peter Lühmann von der DIM sowie Peter Mathis, der bislang bei der Muttergesellschaft DGZ Deka Bank tätig sei. Gunnars Balodis von der Deka werde für die Aktien-, Michael Hallacker - ebenfalls von der Deka - werde für die Rentenseite zuständig sein. Der verantwortliche Anlagestratege werde Wolgang Leoni und der mit ihm von der DIM kommende Manfred Nusske werde die Produktbetreuung leiten.
© 2001 Reuters Limited. Nutzerbeschränkungen
Fondsgesellschaften vor der Fusion
Die Deka Deutsche Kapitalanlagegesellschaft und die Schwestergesellschaft Deka Investment Management (DIM) wollen nach Zeitungsinformationen fusionieren.
Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtete in ihrer Samstagsausgabe unter Berufung auf einen dem Blatt vorliegenden Rahmenplan, dass die entstehende neue Fondsgesellschaft in vier Säulen gegliedert und von sieben Vorständen geleitet werden solle. Das verwaltete Vermögen der neuen Gesellschaft betrage rund 120 Mrd. Euro. Einen Namen für die neue Fondsgesellschaft gebe es noch nicht. Grund des Zusammenschlusses sei das Streben nach einer stärkeren Position in Europa sowie die Vereinfachung der Kostenstruktur, insbesondere bei institutionellen Kunden. Bei den Gesellschaften war am Freitagabend niemand mehr für eine Stellungnahme zu dem Bericht erreichbar.
Nach Angaben des Blatts verwaltet die auf Spezialfonds ausgerichtete DIM derzeit rund 48 Mrd. Euro. Die auf Publikums-Wertpapierfonds ausgerichtete Deka betreue gegenwärtig rund 44,1 Mrd. Euro in Deutschland. Dazu kämen über Deka-Tochtergesellschaften noch einmal 20 Mrd. Euro in Luxemburg und etwa acht Mrd. Euro in Irland.
Ferner hieß es in dem Bericht, Deka-Chef Horst Zirener solle auch in der neuen Gesellschaft Vorstandschef werden. Seine beiden Stellvertreter würden Jörg-Peter Lühmann von der DIM sowie Peter Mathis, der bislang bei der Muttergesellschaft DGZ Deka Bank tätig sei. Gunnars Balodis von der Deka werde für die Aktien-, Michael Hallacker - ebenfalls von der Deka - werde für die Rentenseite zuständig sein. Der verantwortliche Anlagestratege werde Wolgang Leoni und der mit ihm von der DIM kommende Manfred Nusske werde die Produktbetreuung leiten.
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