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Flutkatastrophe: Warum nicht Subventionsabbau?


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kalle4712:

Flutkatastrophe: Warum nicht Subventionsabbau?

 
23.08.02 09:17
Warum wird eigentlich wieder der Normalbürger zur Kasse gebeten? Es wird diskutiert über so nette Dinge wie:
- Steuererhöhungen
- die Verschiebung der Steuerreform
- die Verwendung des Bundesbankgewinns, der jedoch längst für andere Zwecke verplant ist (=Steuererhöhung wegen höherer Zinsbelastung des Bundes)

Seit vielen Jahren wird immer wieder die Senkung von Steuern und Abgaben versprochen. Nichts geschieht.
WARUM NUTZT MAN DIE FLUTKATASTROPHE NICHT ALS GELEGENHEIT ZUM ABBAU DER VIELEN SUBVENTIONEN?

Nein - die Damen und Herren Politiker kommen noch nicht mal auf die Idee, die Subventionen jetzt mal zu senken oder das Thema zumindest auf die Tagesordnung zu setzen. Das zeigt doch nur, dass die Versprechungen (Subventionsabbau) von vornherein nie ernstgemeint sind oder waren, unabhängig von der Einflussnahme der Lobbyisten auf politische Entscheidungen.

Ich glaube in diesem Lande bald niemandem mehr etwas, Politikern schon gar nicht.
Antworten
kalle4712:

Ich hatte erwartet, dass sich hier auch einige

 
23.08.02 11:04
Befürworter von Subventionen melden würden. Aber vielleicht war 9:17 Uhr ja noch etwas zu früh am Tage. Daher nochmal nach oben.
Antworten
ruhrpottzocker:

Zustimmung !!

 
23.08.02 11:08

Subventioniert werden heute vor allem auch

Raucher,
Trinker,
Autofahrer

Durch viel zu geringe Verbrauchssteuern, die den Schaden nicht abdecken.

Ausserdem:

deutsche Steinkohle,
Kernenergie.

Beides Auslaufmodelle !

Wer den Abbau fordert, muss auch Beispiele nennen ! Ich fang mal an !

Flutkatastrophe: Warum nicht Subventionsabbau? 760110
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Dixie:

Jawoll!

 
23.08.02 11:11
In jeden Vorgarten ein Windrad!
Und wer kein Auto fährt und deshalb nicht mobil ist, bekommt zum Belohnung doppelte Sozialhilfe.
Antworten
Slater:

sehe ich ganz genau so

 
23.08.02 11:11
aber im Zeichen der Wahlen hat kein Politiker die Eier, den Lobbyisten vors Schienbein zu treten. Obwohl, nun hätten die meisten Verständnis gehabt. Generelle Streichung der Subventionen um 30 % wären das Richtige gewesen.
Antworten
kalle4712:

Weiteres Beispiel: Landwirtschaft

 
23.08.02 11:11
Noch eines gefällig?: Flugbenzin.

Fliegen ist viel zu billig. Jede Pappnase kann sich einen Flug nach Mallorca leisten. Auch unter ökologischen Aspekten ist dies eine Katastrophe.

Das sollte gerade bei der Frage nach den Ursachen der Flutkatastrophe mal erörtert werden.
Antworten
ruhrpottzocker:

Weiter sammeln !!

 
23.08.02 11:13

Einfach ist es nicht, dafür sehr konfliktträchtig und damit Mutigen vorbehalten.

Der erste Bremser, Dixie, ohne Vorschlag hat sich auch schon gemeldet.

Flutkatastrophe: Warum nicht Subventionsabbau? 760124
Antworten
Bauer:

ein Vorschlag

 
23.08.02 11:15
Ich schlage vor die Entfernungspauschale abzuschaffen oder auf max. 20 km zu begrenzen. Ausserdem sollten Aufwendungen für Fahrten mit dem PKW (Dienstwagen; PKW von Selbständigen) generell nicht mehr abzugsfähig sein. Das hätte neben mehr steuereinnahmen v.a. ökologische Vorteile.  
Antworten
Dixie:

Na schön

 
23.08.02 11:15
Lückenlose Spekulationsgewinn- und Zinseinnahmenbesteuerung für alle. :-)
Antworten
Slater:

@ruhrpottzocker

 
23.08.02 11:16
keine Einzelbeispiele. ALLE Subventionen um 30 % runter. Das war's
Antworten
ruhrpottzocker:

Bisher unterstütze ich ALLE Vorschläge zumindest

 
23.08.02 11:16

in der Tendenz !

Parteienfinanzierung und Parteispenden !

Flutkatastrophe: Warum nicht Subventionsabbau? 760131
Antworten
ruhrpottzocker:

Rasenmäher ist zu einfach, slater !!

 
23.08.02 11:17

Die Subventionen sind unterschiedlich hoch und sinnvoll bzw sinnlos.

Flutkatastrophe: Warum nicht Subventionsabbau? 760132
Antworten
Slater:

weißt Du was Prozent heißt

 
23.08.02 11:19
Welche Subvention ist denn sinnvoll??
Antworten
BRAD PIT:

Tatsächlich hat anscheinend nicht

 
23.08.02 11:20
einmal der Finanzminister eine Übersicht darüber, wieviele Subventionen es zur Zeit überhaupt gibt. Das liegt teilweise auch daran, dass es viele Unterarten von Subventionen gibt.
Habe aber schon vor Jahren in einer Stunde gelesen, dass eine komplette Streichung der Subventionen, 75% der gesamten Steuerlast entfallen lassen könnte.
Also ohne Subventionen würden wir komplette, Lohnsteuer, Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer, Kapitalertragssteuer......... streichen können.

Aber das ist nur Theorie.
Antworten
ruhrpottzocker:

Das ist der große Bruder von Promille !

 
23.08.02 11:20

Alternativenergien zu fördern, ist sinnvoll !

Flutkatastrophe: Warum nicht Subventionsabbau? 760140
Antworten
Dixie:

Die Frage ist

 
23.08.02 11:21
wie definiert man Subventionen? Eine klare Antwort darauf dürfte es wohl nicht geben.
Antworten
Slater:

Was ist an Subvention von Windenergie sinnvoll?

 
23.08.02 11:22
Die sollen Geräte hinstellen, die wettbewerbsfähig sind? Damit hat es sich.
Antworten
Bauer:

Steuer für Flugbenzin

 
23.08.02 11:25
Zum Bergwandern nach Neuseeland, zum Radfahren nach Nepal oder nach Sri-Lanka zum Sonnenbaden. Dies ist heute in Mode und fast ein Muss, wenn man dazugehören will. Und das liegt u.a. daran, dass das Fliegen einfach zu billig ist und die Umweltbelastung kaum jemand interessiert. Man sollte deshalb diese Verschwendung von Rohstoffen und die Belastung der Umwelt viel höher besteurern (ich würde das Fliegen ganz verbieten !!)
Antworten
ruhrpottzocker:

Wettbewerbsfähigkeit gibt es nicht kostenlos !

 
23.08.02 11:26

Gezielte Massnahmen für Existenzgründungen, überhaupt zur Förderung des Mittelstandes würde ich eher noch ausbauen.

Aber lass uns über Kürzungen oder Wegfall reden. DAS ist jetzt das Thema.

Flutkatastrophe: Warum nicht Subventionsabbau? 760156
Antworten
Dixie:

@bauer

 
23.08.02 11:27
"ich würde das Fliegen ganz verbieten" *lol*
Kommt bestimmt gut, wenn du nach Deinem Autounfall statt mit dem Rettungshubschrauber mit dem Pferdefuhrwerk ins Krankenhaus gefahren wirst. Denn Autofahren ist ja dann auch schon verboten. ;-)
Antworten
Pieter:

Wegfall des Arbeitnehmerfreibetrages von 2000DM

 
23.08.02 11:27
Abschaffung der Vorsorgepauschale,

Weg mit dem Kindergeld,

Wenn die Aufwendungen für Fahrten mit dem PKW zur Arbeit
nicht mehr absetzbar sind, dann hoffentlich auch nicht die Monatsfahrkarte die ohnehin ja auch für private Zwecke mitmissbraucht wird.

Weg mit den Millionen, die die Parteien für erhaltene
Wählerstimmen abzocken.

Wieso bekommen in D-Land Zuwanderer immer noch zinsgünstige Kredite vom Steuerzahler? in Kanada, Australien und USA lassen sie Zuwanderer nur dann ins Land, wenn diese genügen Geldmittel mitbringen.

Weg mit der Subvention des öffentlichen Nahverkehrs. Wer halt weit weg vom Arbeitsplatz sich eine preiswerte Wohnung sucht soll halt eben auch die vollen Kosten zahlen die sein Transport zur Arbeit oder zum Einkaufen kosten. Ich hab mir ja auch ne Wohnung in Gehnähe zum Arbeitsplatz und zu allen benötigten Geschäften gesucht.

Schätze, meine Vorschläge würden schon einige hundert Mio's
bringen :-)

Pieter
Antworten
Slater:

Wettbewerbsfähigkeit gibt es nicht kostenlos?

 
23.08.02 11:29
Okay aber warum soll der Staat das Zahlen????
Alle Subventionen weg
Antworten
gurkenfred:

bauer ist mit der scholle verwachsen,

 
23.08.02 11:29
deswegen braucht er auch nicht fliegen......
Antworten
juliusamadeus:

neue Steuern braucht das Land

 
23.08.02 11:31
- Fahrradsteuer->Fahrradfahrer nutzen "gute Radfahrwege",...
- Steuer auch für kleine Haustiere (nicht nur ab Grösse eines Hundes)-->wildes züchten könnte so etwas eingedemmt werden
- Höhere Steuern auf Spirituosen ab vol.30%,..--> weniger Besoffene auf unseren Strassen
- Flugbenzinsteuer erhöhen wurde schon genannt,..
- und und und...


gruss julius
Antworten
Dixie:

Genau Pieter!

 
23.08.02 11:32
"Weg mit der Subvention des öffentlichen Nahverkehrs. Wer halt weit weg vom Arbeitsplatz sich eine preiswerte Wohnung sucht soll halt eben auch die vollen Kosten zahlen die sein Transport zur Arbeit oder zum Einkaufen kosten. Ich hab mir ja auch ne Wohnung in Gehnähe zum Arbeitsplatz und zu allen benötigten Geschäften gesucht."

Rein mit 80 Millionen Menschen in die Innenstädte! Diese blöden Dörfler kann man ja dann auch gleich mit verbieten. Und die frei werdenden Grünflächen auf dem Land mit Windrädern zupflastern. *rotfl*

Antworten
Pieter:

Damit auch die Unternehmen etwas beteiligt werden

 
23.08.02 11:32
Wegfall der Abschreibungen auf Gebäude oder Anlagen.

Pieter
Antworten
maxperforma.:

als erstes muß die

 
23.08.02 11:34
Gesundheitslobby geknackt werden

die Selbstbedienungsmentalität von Ärzten
Apothekern und Pharmaindustrie kostet Milliarden
und verteuert den Faktor Arbeit unnötig:

- warum darf sich die Pharmaindustrie mit einigen
100 Mio. von der Arzneimittelbudgetierung freikaufen?

- Warum wird beim Medikamentenbezug kein Wettbewerb
zugelassen (Versand über das Internet, Bildung von
günstigeren Apotheker Fillialisten)?

- warum erfährt der KAssenpatient nicht was der
Arzt für seine Behandlung -womöglich unberechtigt-
abrechnet?

Mein Vorschlag GKV-Beiträge um 10% runter, dafür 10%
Selbstbeteiligung bis zu einer Obergrenze von 1.000€
im Jahr. Dann würden die Selbstverantwortung und das
Kostencontrolling teilweise in die Hände der Patienten
verlagert und Betrug verhindert, denn kaum einer wäre bereit
10% von einer nicht beanspruchten Leistung zu bezahlen!
Davor hat die Gesundheitslobby am meisten Angst und daher
wird es nicht gemacht.

Folge erhebliche Senkung der Lohnnebenkosten
weniger Arbeitslose, mehr Steuereinnahmen

 
Antworten
Slater:

vielleicht sollte man Subventionen besteuern??

 
23.08.02 11:35
Da kommt doch richtig Geld in die Kasse und wir brauchen neue Finanzbeamte
:-)))
Antworten
n1608:

@RPZ - Seit wann werden Raucher subventioniert?

 
23.08.02 11:37
Neue Form von Legendenbildung oder was? Von den Einnahmen der Tabaksteuer könntest Du alle Lungenkranken chefarztmäßig im Einzelzimmer versorgen. Das problem ist vielmehr, dass diese Steuern in ganz anderen Töpfen verbraten werden.

PS: habe das Rauchen aufgegeben aber in diesem Fall muß ich den Rauchern zur Seite stehen.
Antworten
BRAD PIT:

@Pieter

 
23.08.02 11:42
Einige Vorschläge sind gut, aber besonders das Kindergeld ist ein Thema.
Es ist allegemein bekannt, dass viele Familien fast in den Ruin getrieben werden, wenn sie 2 Kinder aufziehen müssen. 2 Kinder kosten auf die Dauer mehr als ein Haus. Aber Kinder sind unser Ausweg aus der Überalterung der Gesellschaft. (Groß-)Familien müssen gerade in Krisenzeiten gefördert werden, weil sie teilweise auch der einzige Rückhalt für Arbeitslose sind, wenn der Staat Leistugen wie Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe kürzt.

Der größte Witz ist aber, dass der Staat allen Asylanten anfangs für mindestens 6 Monate verbietet zu arbeiten. Dadurch schaffen die gleich 2 Probleme:

1. Arbeitswillige Asylanten werden so zwangsweise zur Sozialhilfe gedrängt
2. Andere Asylanten fangen mit Drogenhandel an, weil sie so ein ZuBrot verdienen wollen, wenn sie schon nicht arbeiten dürfen.
Antworten
Bauer:

@ Dixie; Fliegen verbieten

 
23.08.02 11:48
meine Forderung nach generellem Flugverbot sollte nur eine Provokation sein. Rettungsflieger usw. sind natürlich sinnvoll; auch die Beförderung von Menschen zu Urlaubsorten per Flugzeug will ich nicht verbieten, weil das auch die Welt nicht retten wird. Der Verzicht wird des Energieproblem dieser Erde nämlich auch nicht lösen . Erdöl wird so lange verbrannt werden, wie es welches gibt (1,30 Milliarden Chinesen möchten auch eine Auto haben).  Meine Hoffung ist nur, dass die Menschheit rechtzeitig den Umstieg auf regenerative Energien schafft, bevor hier das Licht ausgeht. Aber einer sollte mit diesem Weg beginnen. Steuern und Abgaben um die Verbraucher in diese Richtung zu leiten, halte ich deshalb grundsätzlich für richtig (natürlich macht das nur global oder zumindest in Europa Sinn; natürlich muss man auch darauf achten, dass Arbeitsplätze erhalten bleiben und neue geschaffen werden; usw;)
Antworten
Thomastrada.:

Leben verbieten, oder:

 
23.08.02 11:57
100% Einkommensteuer und wenn jemand was braucht, stellt er nen Antrag bei der Geldverwaltungsbehörde! ;-)

Gruß,
T.
Antworten
gurkenfred:

neulich leserbrief im handelsblatt:

 
23.08.02 12:06
erben verbieten. erbe fällt dem staat anheim. keine probleme mehr mit der erbschaftssteuer und cash kommt auch in die leere staatskasse. wirkt außerdem konjunkturfördernd, da jeder, der was zu vererben hat, dann wohl lieber in den konsum geht. also: die idee hat charme, oder???
Antworten
Pieter:

Gurgenfred, stimmt, hat was.

 
23.08.02 12:40
Wie sagt man, das letzte Hemd hat keine Taschen und dem Staat gönne ich schon garnichts. Also würde der Konsum echt angetrieben.

Pieter
Antworten
Pieter:

@Brad Pit, sind ja alles nur Vorschläge über die

 
23.08.02 12:43
man ja noch reden kann. Im Falle des Kindergeldes mache ich einen Rückzieher, Kinder sind unser aller Zukunft, ok,
alles was damit zusammen hängt bleibt unbesteuert, Kindergeld bleibt unangetastet.

Pieter
Antworten
MaxCohen:

@maxperformance

 
23.08.02 12:57
Volle Zustimmung, hier wird mit Sicherheit das meiste Geld ohne erkennbaren Sinn verbraten aufgrund guter Lobbyarbeit.
Ich hoffe Du weißt, wer sich in Sachen Konkurrenz beim Medikamentenbezug als Bremser hervorgetan hat.

Auch viele andere Vorschläge in diesem Thread (Landwirtschaft, Fliegen, Steinkohle) sind in meinen Augen sinnvoll, komisch, daß hier ein weitgehender Konsens zu bestehen scheint, sich aber doch nix ändert. Die Lobbies sitzen halt doch meist am längeren Hebel.

Nicht nur Eisenbahnnutzer sollen für die genutzten Verkehrswege direkt aufkommen, auch Autofahrer, daher Mautgebühren für Autobahnen (im Gegenzug eine Entlastung der Kfz-Steuer).

Grüße  Max
Antworten
Slater:

das Problem in Deutschland ist:

 
23.08.02 13:03
Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht naß.
Jeder weiß, daß wir Veränderung brauchen. Merkt der Einzelne, daß es ihn betrifft und daß es weh tut, sagt er wie Helge Schneider:"Ach neeeeeeeee Doooo. Laß man Du."
Antworten
BRAD PIT:

Slater, da gebe ich dir

 
23.08.02 13:26
zwar absolut Recht und kurz- bis mittelfristig muß es zu den Maßnahmen kommen, bei denen jeder von uns Streichungen in Kauf nehmen muß.
Zuerst kann man aber damit aufhören Leute dafür zu bezahlen, damit sie nichts anbauen oder keine Kohle fördern (Bauern, Kumpels ....), weil man sich diesen Luxus nicht erlauben kann.
Das kann zwar dazu führen, dass diese Leute dann einige Monate (geringeres) Arbeitslosengeld erhalten, ist aber immer noch besser als so wie jetzt. Dieses Problem wird jetzt über mehrere Jahre schon geschoben, was unterm Strich zig-fach mehr kostet.
Antworten
maxperforma.:

@BradPitt

 
23.08.02 21:33
dein letztes Posting trifft es genau

Die Subventionen für Steinkohle sind unsinnig
genauso hätte man Kabel, Informatec, Comroad
und all die anderen Subventionieren können,
damit sie weiter machen können waren ja auch
Arbeitsplätze.

Wär wahrscheinlich sogar billiger gewesen


@max cohen
beim Medikamentenbezug hast du recht in den
anderen Punkten ist es umgekehrt
Antworten
MaxGreen:

Wenn ich mich richtig erinnere wird doch

 
23.08.02 21:44
jeder Arbeitsplatz im Bergbau mit ca.500.000 Euro gesponsert. Wenn jeder Bergmann von dieser Summe die Hälfte bekommt, gibt es ne Menge vermögender Konsumenten und der Staat spart noch Geld und kann damit z.B. Neue Energien Solartechnik etc. stark fördern. Aber vielleicht ist ja alles viel komplizierter als ich mir das so überlegt habe!
Antworten
Steffi aus G.:

Subvention ist doch der Motor der Wirtschaft?

 
23.08.02 21:53
Oder habe ich nicht aufgepasst beim Stricken, waehrend der VWL-Vorlesungen? Europa subventioniert direkt, Asien macht sich nicht die Muehe, die vergeben Lizenzen gegen Bestechung und die Vereinigten Staaten regeln die Nachfrage durch Staatsinterventionismus. Auch im ehemaligen Reich der gluecklichen Arbeiter und Bauern ging es nicht anders zu als auf einer kapitalistischen Drogenparty. Staat Geld gab es Privilegien. Aber froehlich war keiner. Deshalb verlange ich mehr Spass.
Antworten
MaxGreen:

Und Subventionsbetrug ist dann Motorschaden! o.T.

 
23.08.02 21:58
Antworten
broker10:

Kirch: Stoibers Fehlkalkulationen

 
23.08.02 22:05
Kirch: Stoibers Fehlkalkulationen

(UH, 08.04.2002) - Der Insolvenzantrag von Kirchmedia legt schwerwiegende Fehler der bayerischen Medienpolitik, und damit auch des Ministerpräsidenten Stoiber offen. Mit seiner Billigung ist viel Geld eingesetzt worden, in der vergeblichen Hoffnung, den Medienstandort München zu stärken. Das Ergebnis spricht nicht für die Wirtschaftskompetenz des Kanzlerkandidaten der Opposition.

Antworten
Steffi aus G.:

Ich denke nicht, dass es Fehlkalkulationen gibt.

 
23.08.02 22:15
Kirch hat zusammen mit Stoiber auf eine leistungsbereite und zukunftsorientierte Jugend gesetzt. Auf Wirtschaftswachstum, versprochen von Gerd S. und auf Steuersenkungen. Kirch ist nur ein Opfer der Urlaubsgesellschaft und der Leute, die lieber sparen, als konsumieren. Die sind volkswirtschaftlich gesehen schaedlich. Ohne Konsum gibt es keine Werbe-Etats, ohne Werbung keine Einnahmen für Sender.
Antworten
maxperforma.:

sehenden Auges in den Untergang

 
02.09.02 08:55
Zeitungsbericht


Defizit der Krankenkassen höher als erwartet


Gesundheitsministerin Ulla Schmidt wird heute ein Minus von mehr als 2 Milliarden Euro verkünden. Ärztefunktionäre fordern deshalb Einschnitte bei den Leistungen.


ddp BERLIN. Das Defizit der gesetzlichen Krankenkassen ist im ersten Halbjahr offenbar größer ausgefallen als erwartet. Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung (Montagausgabe) lagen die Ausgaben in der gesetzlichen Krankenversicherung Ende Juni um 2,39 Milliarden Euro höher als die Einnahmen. Experten rechnen mit einem Anstieg der Kassenbeiträge von derzeit 14,0 Prozent auf bis zu 14,3 Prozent. Gesundheitsministerin Schmidt wird offizielle Zahlen heute mitteilen.
"Bild" zufolge verzeichneten erstmals auch die Betriebskrankenkassen ein Minus von 400 Millionen Euro. Den Ersatzkassen fehlten zur Jahresmitte 1,2 Milliarden Euro, den Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) 852 Millionen Euro, schreibt das Blatt.

Der Vorsitzende des Ärzteverbandes Hartmannbund, Thomas, forderte Einschnitte bei den Krankenkassen-Leistungen. "Die Kassen sollten keine Unfallverletzungen mehr bezahlen", schlug er laut Zeitung vor. Dies spare sechs bis zehn Milliarden Euro. Thomas sprach sich außerdem dafür aus, bestimmte Leistungen aus Steuermitteln zu erstatten. "Die Kosten für Geburten und Schwangerenbetreuung sollte der Staat den Kassen abnehmen, das spart noch eine Milliarde", sagte er.


HANDELSBLATT, Montag, 02. September 2002, 07:46 Uhr

Antworten
flexo:

Gute Vorschläge gibt´s hier

 
02.09.02 09:12
aber am besten finde ich den Vorschlag alle Subventionen um 30% zu kürzen. Den Leuten würde bewusst werden, das die Lage extrem angespannt ist und die Lobbyisten würden auf dem falschen Fuß erwischt.
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