Hier ein paar sehr interessante Details:
-Die Tests verliefen äußerst erfolgreich, und das Unternehmen verfügt nun über ein marktreifes Produkt.
-dass es dem Unternehmen (Sixt Element) nicht gelungen sei, bei der Verwendung des eigenen Graphens in Zement- und Betonanwendungen eine gleichbleibende Leistung zu erzielen.
-innerhalb des angestrebten Zeitrahmens von sechs Monaten
Hier die Übersetzung:
FGRs potenzieller Wendepunkt im Zementbereich
Ich weiß, dass manche es leid sind, dass ich First Graphene in meinem Wochenbericht erwähne, aber ich bin verpflichtet, meine Kunden auf dem Laufenden zu halten – zumal einige von ihnen schon lange Aktionäre sind. Daher habe ich das Unternehmen auch diese Woche wieder angesprochen. Es geht mir nicht nur um die reine Information, sondern vor allem darum, dass die Tragweite der Meldung von letzter Woche zu Beton und Zement in China verstanden wird. Dies könnte einen echten Wendepunkt darstellen!
Graphen wird in Großbritannien bereits seit über drei Jahren erfolgreich getestet.
Es ist allgemein bekannt, dass FGR in Großbritannien seit mehr als drei Jahren Graphen in Zement testet, um den CO2-Ausstoß zu senken, die Durchlässigkeit zu verringern und die Festigkeit insgesamt zu steigern. Die Tests verliefen äußerst erfolgreich, und das Unternehmen verfügt nun über ein marktreifes Produkt. Warum hat es also so lange gedauert?
Das grundlegende Problem bei Zement und Innovationen
Wie bei allen neuen Industrieprodukten, die in einen bestehenden Markt eintreten wollen, muss der Anbieter nachweisen, dass sein Produkt besser und deutlich kostengünstiger ist als das, was der Kunde bereits verwendet. Geringfügige Verbesserungen reichen nicht aus – ganz gleich, was die Befürworter auch behaupten mögen. Bei Zement und Beton zählt am Ende vor allem das wirtschaftliche Ergebnis.
Es mangelt nicht an Zusatzstoffen, die man der Betonrezeptur beimengen könnte, doch warum sollte man daran herumexperimentieren, wenn es nicht unbedingt nötig ist? Zwar mag es vorkommen, dass ein Betonverarbeiter für einen bestimmten Einsatzzweck besondere Anforderungen hat und bereit ist, dafür einen Aufpreis zu zahlen, doch das ist eher die Ausnahme als die Regel. Betonunternehmen experimentieren ungern, es sei denn, es besteht eine zwingende Notwendigkeit für Änderungen.
Das große, oft ignorierte Thema ist der CO2-Ausstoß, doch Zementunternehmen handeln nicht aus Altruismus. Wenn sie damit durchkommen, werden sie nichts unternehmen. Änderungen nehmen sie nur vor, wenn sie durch staatliche Vorgaben oder steuerliche Anreize dazu gezwungen werden. Erst dann beginnen sie, mit der Rezeptur zu experimentieren. Chinesische Absichtserklärung könnte den Wendepunkt markieren
Auf einer kürzlichen Konferenz in Südkorea traf sich Mike Bell,
CEO von First Graphene, mit der Führungsebene eines
führenden chinesischen Herstellers von Nanomaterialien.
Dort wurde erläutert, dass es dem Unternehmen nicht
gelungen sei, bei der Verwendung des eigenen Graphens in
Zement- und Betonanwendungen eine gleichbleibende
Leistung zu erzielen. Die Gesprächspartner zeigten sich
äußerst beeindruckt von den Testergebnissen im
industriellen Maßstab sowie den Leistungsdaten, die Mike
präsentierte und die die bewährte Technologie von First
Graphene unterstrichen. Nur wenige Wochen nach diesen
Gesprächen einigten sich die Parteien auf eine
Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU).
Diese verschafft dem Partner Zugang zu Fachwissen,
Technologie sowie Zement- und Betonprodukten von First
Graphene, um den Markteintritt in den weltweit größten
Zementmarkt zu beschleunigen. Im Rahmen des MoU wird
„The Sixth Element (Changzhou) Material Technology Co Ltd“
(„Sixth Element“) als wichtigster Vertriebspartner für das
Additiv PureGRAPH® CEM von FGR in China benannt.
Bei der Vereinbarung, die am besten als leistungsbasierte
Kooperation beschrieben werden kann, hat Sixth Element
die Möglichkeit, ein Joint Venture sowie einen
Lizenzvertrag zur Herstellung von PureGRAPH in China
auszuhandeln – wobei Letzteres an den Verkauf von
500 Tonnen geknüpft ist.
Enormes Tonnage-Potenzial
Die chinesische Zement- und Betonindustrie ist für 15 %
der CO2-Emissionen des Landes verantwortlich und
produziert jährlich mehr als 2,3 Milliarden Tonnen Zement.
Das ist die 21-fache Menge des US-Verbrauchs und das
175-Fache dessen, was im Vereinigten Königreich verbraucht
wird. Man kann hier zweifellos von einem Markt mit
enormem Volumen sprechen.
Fazit
Die potenziellen Zahlen sind beeindruckend. Die ersten
Zielmarken von 200 bzw. 500 Tonnen wären zwar erst ein
erster Schritt, würden aber dennoch beachtliche Mengen
für die noch junge Graphen-Industrie darstellen. Erst mit
dem Abschluss einer verbindlichen Produktionsvereinbarung
innerhalb des angestrebten Zeitrahmens von sechs Monaten
dürfte die Begeisterung richtig Fahrt aufnehmen. Bis dahin
gibt es jedoch allen Grund zu Optimismus.