Firma entschlüsselt XP-Aktivierung
Keine Rückschlüsse für Microsoft auf eigene PC-Ausstattung
Die umstrittene Aktivierungsprozedur des neuen Microsoft-Betriebssystems Windows XP haben Techniker einer Berliner Firma entschlüsselt. Damit seien die Spekulationen über das mögliche Ausspähen persönlicher Daten beendet, sagte Thomas Lopatic von der Fully Licensed GmbH.
www.zdf.msnbc.de/news/83652.asp
Microsoft bringt ab Herbst mit Windows XP erstmals eine Software auf den Markt, bei der Nutzer sich anmelden müssen, bevor sie die Software vollwertig nutzen können.
Neben “unbedenklichen Informationen zur eingesetzten Hardware” enthalte der Code lediglich noch die Seriennummer der erworbenen Software, teilte Fully Licensed mit. Es seien zwar mehrere Hardware-Merkmale in der Identifikationsnummer enthalten, daraus ließen sich jedoch keine Rückschlüsse auf die persönliche Computerausstattung ziehen.
SCHLECHTE INFORMATION VERWUNDERT
“Angesichts der Unbedenklichkeit der erfassten Daten sind wir erstaunt, dass Microsoft nicht offener über den Aktivierungsmechanismus informiert”, sagte Matthias Kunze von Fully Licensed. Schließlich hätten die Softwarehersteller ein berechtigtes Interesse, das Problem der Raubkopien in den Griff zu bekommen.
Mit dem Verfahren will sich der Softwaregigant aus Redmond (US-Bundesstaat Washington) vor Software-Piraterie schützen. Während der Installation erstellt Windows XP eine Identifikations-Nummer, die der Käufer an Microsoft telefonisch oder über das Internet weiterleiten muss.
KRITIK AN “ZWANGSREGISTRIERUNG”
Branchen-Experten hatten die Prozedur als “Zwangsregistrierung” kritisiert. Neben der Ungewissheit, welche Daten an Microsoft übermittelt werden, befürchteten viele Probleme bei einem Computerneukauf. Eine erneute Aktivierung wird der Analyse des Berliner Internet-Unternehmens zufolge jedoch erst notwendig, wenn der Nutzer mehr als drei wesentliche Hardwarekomponenten wie etwa die Festplatte oder den Prozessor austauscht.
11. Juli 2001
Mit Material von: DPA
Quelle und Hintergrund
www.zdf.msnbc.de/news/83652.asp#BODY
Keine Rückschlüsse für Microsoft auf eigene PC-Ausstattung
Die umstrittene Aktivierungsprozedur des neuen Microsoft-Betriebssystems Windows XP haben Techniker einer Berliner Firma entschlüsselt. Damit seien die Spekulationen über das mögliche Ausspähen persönlicher Daten beendet, sagte Thomas Lopatic von der Fully Licensed GmbH.
www.zdf.msnbc.de/news/83652.asp
Microsoft bringt ab Herbst mit Windows XP erstmals eine Software auf den Markt, bei der Nutzer sich anmelden müssen, bevor sie die Software vollwertig nutzen können.
Neben “unbedenklichen Informationen zur eingesetzten Hardware” enthalte der Code lediglich noch die Seriennummer der erworbenen Software, teilte Fully Licensed mit. Es seien zwar mehrere Hardware-Merkmale in der Identifikationsnummer enthalten, daraus ließen sich jedoch keine Rückschlüsse auf die persönliche Computerausstattung ziehen.
SCHLECHTE INFORMATION VERWUNDERT
“Angesichts der Unbedenklichkeit der erfassten Daten sind wir erstaunt, dass Microsoft nicht offener über den Aktivierungsmechanismus informiert”, sagte Matthias Kunze von Fully Licensed. Schließlich hätten die Softwarehersteller ein berechtigtes Interesse, das Problem der Raubkopien in den Griff zu bekommen.
Mit dem Verfahren will sich der Softwaregigant aus Redmond (US-Bundesstaat Washington) vor Software-Piraterie schützen. Während der Installation erstellt Windows XP eine Identifikations-Nummer, die der Käufer an Microsoft telefonisch oder über das Internet weiterleiten muss.
KRITIK AN “ZWANGSREGISTRIERUNG”
Branchen-Experten hatten die Prozedur als “Zwangsregistrierung” kritisiert. Neben der Ungewissheit, welche Daten an Microsoft übermittelt werden, befürchteten viele Probleme bei einem Computerneukauf. Eine erneute Aktivierung wird der Analyse des Berliner Internet-Unternehmens zufolge jedoch erst notwendig, wenn der Nutzer mehr als drei wesentliche Hardwarekomponenten wie etwa die Festplatte oder den Prozessor austauscht.
11. Juli 2001
Mit Material von: DPA
Quelle und Hintergrund
www.zdf.msnbc.de/news/83652.asp#BODY