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27.09.01 21:25
#1
Frankreichs Finanzminister Fabius glaubt nicht an eine Rezession
 
PARIS (AFX) - Frankreichs Finanzminister Laurent Fabius glaubt nicht an eine Rezession nach den Terroranschlägen in den USA. Der niedrige Ölpreis, der unverminderte Konsum in Frankreich und im übrigen Europa sowie die schnelle Reaktion der Finanz-Institutionen und Staaten würden ihn optimistisch in die Zukunft blicken lassen, sagte Fabius am Donnerstag./FX/tv/rw/av







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Öl-Förderquoten bleiben unverändert

 
#2
Öl-Förderquoten bleiben unverändert
 
(gatrixx) Die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) verlässt den Pfad der Preisstabilität: Trotz der Talfahrt der Ölpreise an den internationalen Märkten soll die Exportquote nicht zurückgefahren werden.
Demnach lässt die OPEC ihre bisherigen Fördermengen in Höhe von 23,5 Millionen Barrel unverändert. Schon vorab hatten Vertreter der Organisation erklärt, dass eine Reduzierung derzeit nicht notwendig sei. Die Mitgliedsstaaten halten somit an ihrem Versprechen fest, eine ausreichende Versorgung der Märkte mit Rohöl sicherzustellen. Eine weitere Belastung der ohnehin geschwächten globalen Konjunktur kann somit vermieden werden.

Im November wollen die Ölminister der OPEC-Staaten erneut beraten. Der Präsident des Mitgliedslandes Venezuela, Hugo Chavez, sagte unter Verweis auf den Ölpreisrückgang, die OPEC müsse unter allen Umständen die Ölpreise verteidigen. Es sei notwendig, ein Treffen schnell vorzubereiten. OPEC-Präsident Chakib Khelil nannte den 14. November als möglichen Termin.

Ausgeglichene Entscheidung

"Das Problem ist einfach, dass die OPEC nichts tun kann", sagte ein Raad Alkadiri, ein Analyst von Petroleum Finance Co. in Washington. Im Moment könne sie den Preisverfall kaum stoppen, denn sonst würde sie sich den Vorwurf einhandeln, für eine Rezession mitverantwortlich zu sein. Das Kartell habe eine ausgeglichene Entscheidung getroffen und die weltweite Situation im Auge behalten, sagte der Ölhändler Glenn Murray von Azure in Frankreich.

Mittlerweile notiert der für die OPEC relevante Ölpreis (ein Durchschnittspreis von sieben Rohölsorten) bei 20,11 US-Dollar. Nach den Anschlägen hatte sich das Barrel Rohöl auf rund 31 Dollar verteuert. Am Montag setzte dann eine dramatische Talfahrt ein: Der Preis stürzte deutlich unter 20 Dollar. Von der kritischen 22 Dollar-Marke ist der Preis indes noch weit entfernt. Die OPEC-Staaten hatten sich schon vor zwei Jahren auf einen Preisbandmechanismus geeignet: Fällt der Ölpreis mehrere Tage unter die Marke von 22 Dollar, werden automatisch die Förderquoten um eine halbe Million Barrel zurückgefahren.

Keine Gefahr von Lieferengpässen

Die Gefahr von Lieferengpässen sehen Experten momentan nicht. Veba-Öl Chef Wilhelm Bonse-Geuking geht davon aus, dass die Anschläge in den USA in nächster Zeit keine Knappheit am Ölmarkt auslösen werden. Die Reserven seien gut gefüllt. "Es gibt keinen Grund, sich wegen der Ölversorgung in den nächsten Monaten Sorgen zu machen", sagte Bonse-Geuking. Seiner Meinung nach werde sich der Ölpreis in den kommenden Monaten am unteren Ende einer Preisspanne von 20 bis 25 Dollar je Barrel bewegen. (md)


27.09. - 14:48 Uhr

                                                         

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