Bier im Mittelalter
Als Karl der Große im Jahre 800 n. Chr. Deutscher Kaiser wurde, gab es alleine in Bayern 300 Klöster, von denen einige schon seit 150 Jahren Bier brauten.
Der Grund warum Mönche sich intensiv dem Bierbrauen gewidmet haben, liegt darin, daß man ein nahrhaftes und wohlschmeckendes Getränk zu den Mahlzeiten suchte, die vor allem in der Fastenzeit ziemlich karg waren.
Es galt Liquida non frangunt ieunum - Flüssiges bricht das Fasten nicht.
Also war Bier immer erlaubt. Der Bierverbrauch in den Klöstern nahm, wohl aufgrund der körperlichen Beanspruchung durch die Klosterarbeit und die umfangreichen Exerzitien recht erstaunliche Ausmaße an: Immerhin berichten die Chronisten, daß es jedem Mönch erlaubt war 5 Liter Bier am Tag zu sich zu nehmen.
Die Mönche jener Zeit waren also dem Bier sehr zugetan, doch schon nach kurzer Zeit fingen sie an, das Bier nicht nur für den eigenen Bedarf zu brauen. Gegen eine Gebühr erhielten die Mönche das Recht, Bier gewerblich zu ver-treiben und somit entwickelten sich viele Klöster zu gut geführten Wirtschaftsbetrieben. In sogenannten Klosterschenken wurde das Bier ausgeschenkt. Da die Klöster die Bierbrauerei sehr vorantrieben, waren die Biere entsprechend gut und beliebt. Dabei entwickelten sich einige Mönche zu anerkannten Spezialisten auf dem Gebiet des Brauens.

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prost!
gruß trash

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