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Meldung des Tages: Nevada, NDIA, kritische Metalle: Entsteht hier gerade ein strategischer US-Rohstoff-Hebel?

Experten sehen Gefahr an Finanzmärkten gebannt


Beiträge: 138
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neemax:

Experten sehen Gefahr an Finanzmärkten gebannt

5
11.08.07 20:57

Nach den Milliardenspritzen der Notenbanken sehen die Fachleute die Gefahr eines Crashs an den internationalen Finanzmärkten weitgehend gebannt.

Vieles spreche dafür, dass es sich beim Überschwappen der US-Immobilienkrise «nicht um ein länger anhaltendes Unwetter, sondern lediglich um ein reiniges Gewitter» handele, schreibt der Chef des Deutschen Aktieninstituts, Rüdiger von Rosen, in einem Gastkommentar für die «Frankfurter Neue Presse».

Der Wirtschaftsweise Bert Rürup befürchtet nicht, dass die Krise an den Finanzmärkten den Aufschwung in Deutschland bremsen wird. «Noch sehe ich keine gravierenden Auswirkungen auf die robuste Konjunktur in Deutschland», sagte Rürup der «Berliner Zeitung». Auch eine nachhaltige Wende an den seit Monaten boomenden Börsen sehen Experten nicht. Deutsche-Bank-Chefvolkswirt Norbert Walter sagte der «Neuen Presse»: «Es ist immer noch sehr viel Geld im Markt, für das rentable Anlagen gesucht werden.» Auch Rürup zeigte sich überzeugt: «Die Krise wird auf die Finanzmärkte beschränkt bleiben, zumal sich die EZB außerordentlich klug verhält und den Markt ausreichend mit Liquidität versorgt.»

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte, nachdem die US-Immobilienkrise auch die europäischen Märkte erfasst hatte, am Donnerstag und Freitag gut 156 Milliarden Euro in die Finanzmärkte gepumpt. Es war bei der EZB das erste Eingreifen dieser Art seit den Terroranschlägen in den USA vom 11. September 2001. Weltweit schossen Notenbanken - darunter die Währungshüter in Japan, den USA und Australien - in den vergangenen Tagen insgesamt weit mehr als 200 Milliarden Euro in die Finanzmärkte ein, um Banken mit frischem Geld zu versorgen. Volkswirte rechnen in den nächsten Tagen mit weiteren Aktionen der Notenbanken.

Der Engpass am Kreditmarkt war durch eine Vertrauenskrise bei den Banken entstanden. Weil kaum absehbar ist, welche Banken in Europa von den Turbulenzen infolge der US-Hypothekenkrise betroffen sind, gewähren sich die Institute untereinander nur noch eingeschränkt Kredit und horten ihr Geld lieber - etwa um Risiken abzusichern. Die US-Immobilienmärkte sind in der Krise, weil viele Hausbauer Kredite wegen steigender Zinsen nicht mehr zurückzahlen können. Viele deutsche Banken sind in dem dortigen Markt für Hypothekenkredite mit schlechter Bonität (Subprime) besonders engagiert, weil sie auf hohe Gewinne hoffen.

Den US-Bankriesen Citigroup kosteten die Turbulenzen an den Finanzmärkten nach Informationen der «Financial Times» mehr als 500 Millionen Dollar (365 Mio Euro). Dieser Betrag sei in den vergangenen Wochen im Geschäft mit Kredit-Anleihen verloren worden.





quelle:http://de.news.yahoo.com/dpa/20070811/tbs-experten-sehen-gefahr-an-finanzmaerk-58222c4_1.html
Moderation
Zeitpunkt: 11.08.07 22:46
Aktion: Forumswechsel
Kommentar: Falsches Forum

Link: Nutzungsbedingungen  

Antworten
gogol:

es ist so wie als Kind

3
11.08.07 21:00
Kleinen Kinden sagt man auch wenn sie in eine dunklen Wald kommen, schön laut schreien damit Sie die Geräusche nicht hörst


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auf unserem Planeten gibt es nur Propheten
Antworten
Chilly:

Entschuldige, wenn ich dreimal laut lache, neemax

4
11.08.07 21:12
Ich zitiere Dir mal eine volkswirtschaftliche Meinung, die ich gestern abend per email erhalten habe:

Zitat

Bis zu 25 europäische Banken sollen Angaben von US-Brokern
zufolge bis über beide Ohren in CDOs stecken. Warum hören Sie
nichts davon? Weil niemand darüber spricht, solange das Kind
noch nicht in den Brunnen gefallen ist. Überall auf den Fluren
sehen Sie das „P" für „Panik" auf der Stirn der entsprechenden
Mitarbeiter. Denn sie alle wissen, dass die erste Welle von
Investoren, die ihre Gelder abziehen möchten, zum sofortigen
Kollaps führen wird. IKB, BNP Paribas, Sowood Capital, Bear
Stearns, ... ich werde die Liste in den nächsten Wochen noch
ergänzen. Doch solange wie möglich werden Sie bei Bankern im
Kundenkontakt stets das souveräne Lächeln zu sehen bekommen und
die Aussage, dass die eigene Bank von diesen Problemen nicht
erfasst werden könne.

Das souveräne Lächeln und die stramme Behauptung ist Pflicht im
Finanzsektor, denn aufkommende Zweifel werden schnell zur
selbsterfüllenden Prophezeiung. In Deutschland erinnern Sie
sich vielleicht an den Fall Rolf Breuer gegen Medienmogul Leo
Kirch: Mit der Aussage Breuers, dass Kirch vielleicht nicht
kreditwürdig sei, wurden Kirch sämtliche Kredite fällig
gestellt und über Nacht war er insolvent. Die Gerichtsverfahren
zu diesem Fall laufen heute noch. Sicher ist jedoch bereits,
dass Breuer den Untergang des Kirch-Imperiums mit verursacht
hat.

Wundern Sie sich also nicht, wenn Ihnen Ihr Anlageberater heute
noch sagt, dass seine Bank überhaupt nicht in Gefahr sein
könne... und wenn dann dennoch am nächsten Tag die
Hiobsbotschaft vermeldet wird. Das Pokerface gehört einfach
dazu.

Zitat Ende

Nachzulesen hier:

Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner
Internetseite unter www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie
aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten
Einschätzungen.


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Leben und leben lassen - gibt's das bei ARIVA?
Antworten
Chilly:

Und im übrigen gehört dieser Schrätt

 
11.08.07 21:13
ganz klar ins Börsenforum.
Lass ihn bitte verschieben.

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Leben und leben lassen - gibt's das bei ARIVA?
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CharlyBrown:

Verzeihung,

3
11.08.07 21:24
darf ich hier eine rauchen?
Antworten
gogol:

NEIN

2
11.08.07 21:26
das ist ein Milch trinker und kaugummi esser  schräääääääääät


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auf unserem Planeten gibt es nur Propheten
Antworten
Chilly:

Mach's Fenster auf.........

2
11.08.07 21:27
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Leben und leben lassen - gibt's das bei ARIVA?
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iXRaeL:

schmeiss chilly vorher raus, dann gehts

5
11.08.07 21:28
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der user kiiwii wird gebeten, einen mindestabstand von 3 postings einzuhalten.
Antworten
stefan64:

Experten ???? da sind wieder zwei

 
11.08.07 21:29
obermediengeile Selbstdarsteller ins Rampenlicht gesprungen - sonst nicht

Experte Rürup, bisher tätig auf ganz anderen Gebieten, hat sein Expertentum im Bereich Finanz- und Kapitalmarkt bisher geschickt verborgen um jetzt damit rauszukommen und uns allen mal zu sagen wie es den wirklich ist.

und der andere Experte: mein ganz spezieller Freund Deutsche-Bank-Chefvolkswirt Norbert Walter, der ja grundsätzlich selbsterannter Fachmann und Experte für Alles und Jedes ist, kein Problem auf der Welt wo Experte Walter nicht sofort alles klar sieht, durchdrungen und analysiert hat - seine Kommentare und Stellungnahmen sind dabei jedoch meistens mit einem hohen Maß an unfreiwilliger Komik und peinlicher "Originalität" ausgetstattet.

daher, was diese beiden Saftnasen im allgemeine und jetzt hier im speziellen zum Thema äußern sollte man einfach geflissentlich ignorieren und überlesen.

Stefan64
Antworten
Chilly:

Und jetzt bitte zurück zum Thema,

 
11.08.07 21:30
Ihr Kindsköppe......

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Leben und leben lassen - gibt's das bei ARIVA?
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iXRaeL:

schwere beleidigung!

 
11.08.07 21:30
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der user kiiwii wird gebeten, einen mindestabstand von 3 postings einzuhalten.
Antworten
Chilly:

Nein..........

 
11.08.07 21:33
es sollte eine EXTREM schwere Beleidigung, Verunglimpfung, Hetze, äh, was gibt's noch? - sein !

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Leben und leben lassen - gibt's das bei ARIVA?
Antworten
Chilly:

Bei Rürup muß ich Dir sogar

 
11.08.07 21:38
Recht geben, stefan. Aber Du solltest ruhig mal auf die Seite von Stephan Heibel gehen. Ich beziehe den Ticker (er hieß früher iWatch) seit ca. 6 Jahren und fahre gar nicht so verkehrt damit.

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Leben und leben lassen - gibt's das bei ARIVA?
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neemax:

Dieser Thread gehört in den Talkbereich!

 
11.08.07 21:41
deshalb habe ich ihn hier eingefügt!!
Antworten
iXRaeL:

im boersenforum darf man schliesslich nich rauchen

 
11.08.07 21:42
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der user kiiwii wird gebeten, einen mindestabstand von 3 postings einzuhalten.
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Chilly:

Und hier könnte Ihr gleich mal reinschauen

 
11.08.07 21:43

und Euch das Video mit Jim Cramer ansehen, was ich vorhin gepostet habe:

http://www.ariva.de/...rnanke_Wake_Up_t299397?pnr=3490925#jump3490925

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Leben und leben lassen - gibt's das bei ARIVA?
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astrid isenberg:

chilly, dein zitat aus der mail,

2
11.08.07 21:44
ich kann dir nur zustimmen, die spitze eines eisberges,.......immer daran denken...das lächeln der asiaten aufsetzen, und aufrecht zum henker maschieren....so ist das , gilt auch für andere wirtschaftszweige, medizin jura etc.....nach dem motto, nur keine unsicherheit und schwäche zeigen, so sind wir erzogen worden in diesen elitären familien und  internaten.....nix neues, nur die realität wird uns einholen.....
Antworten
stefan64:

@chilly - die Seite sehe ich mir gerne an,

 
11.08.07 21:44
hat sie etwas mit der Meldung in Posting # 1 zu tun  ? Ich sehe hier noch keine Verbindung zwischen dem Thema des Schräds und Meister Heibel.

Stefan64
Antworten
Chilly:

Sicher hat es was damit zu tun.

 
11.08.07 21:45
Oder meinst Du ich zeige Euch jetzt einen link von lackis Nackedeis?

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Leben und leben lassen - gibt's das bei ARIVA?
Antworten
Chilly:

Weißt Du, stefan,

 
11.08.07 21:49
ich finde Deinen Kommentar schon recht merkwürdig

Zitat
Ich sehe hier noch keine Verbindung zwischen dem Thema des Schräds und Meister Heibel.
Zitat Ende

Es geht um ein und dasselbe Thema. Nur aus zwei verschiedenen Sichtweisen.

Du hast eine dritte. Aber die habe ich noch nicht erkannt. Bis jetzt pöbelst Du nur auf die beiden Meinungen herum.

Wie ist denn Deine?

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Leben und leben lassen - gibt's das bei ARIVA?
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iXRaeL:

sichtweise?

2
11.08.07 21:52
ein etwas verschwoerungstheoretischer ansatz, gepaart mit einer portion werbung. viel mehr seh ich da auch nicht drin, chilly
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Antworten
Chilly:

sac, ich würde mich ja freuen,

 
11.08.07 21:57
wenn der ganze Spuk nächste Woche vorbei ist, glaube mir. Ich mag nicht erwähnen, welche Summe aus meinem Depot verlustig gegangen ist. OK, nur auf dem Papier. Aber es schmerzt.
Nur sollte man nicht die Augen davor verschließen, welche Kreise diese Krise noch zieht. Ich sehe das auch so wie Astrid. Es ist die Spitze des Eisbergs.


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Leben und leben lassen - gibt's das bei ARIVA?
Antworten
neemax:

nächste woche geht es wieder nach oben!

 
11.08.07 21:59
Antworten
Chilly:

Leih mir doch mal

 
11.08.07 22:01
Deine Kristallkugel. Vielleicht kann ich das dann auch erkennen ;-)

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Leben und leben lassen - gibt's das bei ARIVA?
Antworten
stefan64:

@chilly - reg dich mal wieder ab, ich war gerade

 
11.08.07 22:02
auf die Schnelle auf der Seite von Heibel, habe aber auf Anhieb nichts zu dem Thema gefunden, bzw bin nicht reingekommen da ich kein Kunde bin. Ich suche jetzt noch was da rum.
Außerdem ging es mir hier gar nicht um eine Stellungnahmen zum Thema US-Immobilienkrise, sonder darum, daß diese Beiden Helden mal wieder zu irgendeinem Thema die Klappe aufreißen.


Stefan64
Antworten
neemax:

@chilly

 
11.08.07 22:03
sollen wir ne kleine wette machen?
Antworten
iXRaeL:

fussball geht los

 
11.08.07 22:03
eisberg isn gutes stichwort, da tun sich abgruende auf..tuts hier um die ecke allerdings auch manchmal ;-)
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Antworten
Chilly:

neemax - ich wette grundsätzlich

 
11.08.07 22:04
um das hier

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Experten sehen Gefahr an Finanzmärkten gebannt 114070
Antworten
neemax:

ich habe da eine andere idee!

 
11.08.07 22:06
Antworten
Chilly:

Lass jucken........

 
11.08.07 22:06
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Leben und leben lassen - gibt's das bei ARIVA?
Antworten
Chilly:

Wie ich aus Deiner Statistik ersehe, neemax,

 
11.08.07 22:14
bist Du auf Ariva bis jetzt börsenforumabstinent gewesen. In welchen Börsenboards tummelst Du denn denn sonst?

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Leben und leben lassen - gibt's das bei ARIVA?
Antworten
neemax:

also

2
11.08.07 22:19
du bist ja der meinung, die börsen fallen und ich meine, sie steigen. wir wetten also darum, daß der dax bis freitag, 17.08.2007 fällt.ich wette natürlich dagegen. fällt er nicht, sondern steigt, musst du am freitag um 20 uhr einen schrätt eröffnen: chilly ist doof und stinkt nach fisch und hat keine ahnung vom börsengeschehen. fällt der dax muss natürlich ich den schrätt eröffnen.

das ist der daxstand der der wette zugrunde liegt: 7.343
Antworten
CharlyBrown:

*g*

 
11.08.07 22:20
Antworten
Chilly:

Ich eröffne gern einen Verlierer-Schrätt,

 
11.08.07 22:20
aber die Wortwahl mußt Du schon mir überlassen. In unserer Ausdrucksweise scheinen uns Welten zu trennen.

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Leben und leben lassen - gibt's das bei ARIVA?
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neemax:

das mit der wortwahl ist so gewollt!

 
11.08.07 22:22
den strafe muss weh tun!!


also bist du einverstanden?
Antworten
iXRaeL:

die kneift..

 
11.08.07 22:23
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CharlyBrown:

Es bittet sich eine an sich sichere Möglichkeit

 
11.08.07 22:25
einen über Hundert Sterne -Thread locker einzufahren
Antworten
neemax:

@ sac

 
11.08.07 22:25
denke ich auch!!
Antworten
iXRaeL:

erst flaeschen posten und dann kneifen-

 
11.08.07 22:26
frauen..
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Antworten
neemax:

Chilly muß nur noch ja sagen!

 
11.08.07 22:28
Antworten
Chilly:

Wie wär's damit?

 
11.08.07 22:32
"Chilly verneigt sich in Ehrfurcht

vor den hellseherischen Fähigkeiten des Users neemax, der allen Unkenrufen zum Trotz den Anstieg der Börse vorausgesagt hat.

Chilly hat die Wette verloren :-(((((((((((

Glückwunsch, neemax! Ich bewundere Dich ! "

Na?  Das hat doch was - oder?

Ich verspreche jetzt hiermit hoch und heilig, diesen Schrätt zu eröffnen !

Ihr seid alle meine Zeugen. *gg*

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Leben und leben lassen - gibt's das bei ARIVA?
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Chilly:

Und nun Du, neemax.

 
11.08.07 22:34
Wie lautet Dein Schrätt, wenn Du verlierst?

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Leben und leben lassen - gibt's das bei ARIVA?
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CharlyBrown:

Der Pfeffer fehlt

2
11.08.07 22:34
Fazit: höchstens drei Sterne, wenn überhaupt
Antworten
Chilly:

Pfeffer, Beaufort12,

 
11.08.07 22:35
kannst Du von Chilly nicht erwarten. Bei ihr gibt's Chili - richtig scharf *gg*

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Leben und leben lassen - gibt's das bei ARIVA?
Antworten
neemax:

ich bleibe dabei!

 
11.08.07 22:36
neemax ist doof und stinkt nach fisch und hat keine ahnung vom börsengeschehen.
chilly hat gewonnen(blöde kuh)


wer ist wettpate?
Antworten
iXRaeL:

charly

 
11.08.07 22:37
mit chillys text halt ich mich raus
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Antworten
CharlyBrown:

Top, die Wette gilt!

 
11.08.07 22:40
Am Freitag um 20:00 Uhr wissen wir mehr
Antworten
neemax:

charly bist du wettpate,

 
11.08.07 22:42
oder soll ich noch eine abstimmung einrichten?
Antworten
Chilly:

Gebont............

 
11.08.07 22:48
Freitag, 17. August 2007 20:00 Uhr - 1/4 Std. more or less......

im Talkforum. Dieser Schrätt wurde soeben verschoben.



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Leben und leben lassen - gibt's das bei ARIVA?
Antworten
neemax:

klar im talkforum!

 
11.08.07 22:49
Antworten
damelo:

Alles war schon mal da:

 
11.08.07 22:50
vor ein paar Jahren gab es m.E. schon eine ähnliche Situation.
Die Börse steigt und steigt, die Anleger sehen die möglichen Gewinne und irgendwann steigt auch der letzte Kleinanleger im Geldrausch ein.
All die Dinge der letzten Tage  erinnern mich an diese Zeit vor ein paar Jahren als die Experten und Anal-ysten noch die letzten Aktien an den Mann bringen wollten.
Was folgte: der Sturz ins Bodenlose. Dies wird früher oder später wieder passieren. die Blase ist schon wieder kurz vor dem Platzen.

Ich steige aus, halte meine Reserven sicher zusammen.
Wenn erst mal die Kleinanleger Lunte riechen und in jeden Schrott einsteigen ist es an der Zeit zu warten bis die Kurse wieder auf dem Niveau sind bei dem auch die Banken einsteigen. Jetzt ist es zu spät um schnelles Geld ohne genaue Beobachtung des Marktes zu machen. Aber die Banken hoffen auf dies. Schnell noch die Kleinen in den Ruin treiben und dann wieder mal von vorne anfangen.


Damelo
Antworten
CharlyBrown:

OK

 
11.08.07 22:52
Ich soll also als Wettpate den Wettausgang tippen und einen Wetteinsatz entrichten, falls ich verliere.

Ich tippe, dass neemax diese Wette gewinnt. Ein möglicher Wetteinsatz fällt mir nicht ein. Hmm, hat jemand eine Idee? neemax?
Antworten
Chilly:

@damelo

 
11.08.07 22:56
Die Blase ist schon geplatzt, nämlich die Immobilienblase in Amiland. Die Auswirkungen auf die Finanztitel haben wir ebenfalls schon zu spüren bekommen.

Aber von welcher sonstigen Blase sprichst Du?

Es ist m.E. absolut kein Vergleich zu ziehen mit dem NM-Hype von 2000/2001. Da sahen die wirtschaftlichen Daten ganz anders aus. Fundamental stimmt die Wirtschaft. China/Indien und andere Emerging Markets sei Dank. Der Bedarf ist noch lange nicht gedeckt. Jetzt hat es unsere Molkereiprodukte, unseren Weizen und was weiß ich noch alles erwischt. Von den Rohstoffen ganz zu schweigen. Die Wirtschaft wird nicht am Boden liegen durch diese Krise.

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Leben und leben lassen - gibt's das bei ARIVA?
Antworten
neemax:

charly wenn du verlierst postest du folgendes:

 
11.08.07 22:58
der beste user bei ariva ist minesfan!er schleimt nicht und ist nicht aufdringlich.
einfach ein netter typ.


p.s ein harter wetteinsatz!
Antworten
neemax:

@Sac

 
11.08.07 23:00
möchtest du 2. wettpate werden?
Antworten
iXRaeL:

ne

 
11.08.07 23:02
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der user kiiwii wird gebeten, einen mindestabstand von 3 postings einzuhalten.
Antworten
neemax:

.

 
11.08.07 23:04
Experten sehen Gefahr an Finanzmärkten gebannt 114080
Antworten
neemax:

ich hätte so einen tollen wetteinsatz für dich

 
11.08.07 23:05
gehabt!
Antworten
Chilly:

OK, ich schlage mal vor,

 
11.08.07 23:10
wir belassen es jetzt dabei und halten uns jetzt wieder and Eingangsthema. Der Schrätt befindet sich nun im Börsenforum und sollte nicht unnötig verfälscht werden.


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Leben und leben lassen - gibt's das bei ARIVA?
Antworten
CharlyBrown:

*g*

2
11.08.07 23:10
Kann mir gut vorstellen, dass aus meinem Munde die plötzliche Schleimerei überhaupt nicht nett empfangen werden könnte. Befürchte sogar wieder mal etwas Stress. Aber was soll's
Antworten
Chilly:

Letzter Kurs von Freitag, 10.8.07

 
11.08.07 23:12
Experten sehen Gefahr an Finanzmärkten gebannt 3491267

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Leben und leben lassen - gibt's das bei ARIVA?
Antworten
CharlyBrown:

Halt

 
11.08.07 23:12
Was ist mit dem zweiten Wetteinsatz? Erzähl mal
Antworten
neemax:

gleich wird der thread wieder in den

3
11.08.07 23:12
talkbereich verlegt.dann postet lacki ein paar titten und ab geht es in den donnerstag
bereich.
Antworten
iXRaeL:

was is das denn fuern gekritzel in 61?

 
11.08.07 23:13
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der user kiiwii wird gebeten, einen mindestabstand von 3 postings einzuhalten.
Antworten
neemax:

@charly

 
11.08.07 23:14
sac kneift!
hat sich leider erledigt!
Antworten
Chilly:

Hier nochmal Intraday

 
11.08.07 23:14
Experten sehen Gefahr an Finanzmärkten gebannt 3491275

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Leben und leben lassen - gibt's das bei ARIVA?
Antworten
iXRaeL:

oha, da hat aber jemand ne tattrige hand

 
11.08.07 23:15
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der user kiiwii wird gebeten, einen mindestabstand von 3 postings einzuhalten.
Antworten
Chilly:

So, die Zahlen

 
11.08.07 23:17
vom Freitag, 10. August 2007

Letzter 7.343
Vortag 7.454
Hoch 7.386
Tief 7.294



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Leben und leben lassen - gibt's das bei ARIVA?
Antworten
CharlyBrown:

Chart total

 
11.08.07 23:17
Experten sehen Gefahr an Finanzmärkten gebannt 3491279
Antworten
Chilly:

Sac, beschwer Dich bei Ariva.

 
11.08.07 23:18
oder glaubst Du, ich hab das jetzt grad von unserer 5-jährigen Nachbarstochter malen lassen? *g*

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Leben und leben lassen - gibt's das bei ARIVA?
Antworten
neemax:

damit wir nicht vom Thema abkommen!

2
11.08.07 23:19
(Verkleinert auf 98%) vergrößern
Experten sehen Gefahr an Finanzmärkten gebannt 114084
Antworten
Chilly:

Ich sach ja:

 
11.08.07 23:21
Kindsköppe !

*g*

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Leben und leben lassen - gibt's das bei ARIVA?
Antworten
CharlyBrown:

Du üb schon mal schön deinen Text

 
11.08.07 23:25
Experten sehen Gefahr an Finanzmärkten gebannt 3491290
Antworten
Chilly:

Nimm mal diese überdimensionale

 
11.08.07 23:28
Brille ab. Ich will meinem Gegenüber schließlich in die Augen schauen

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Leben und leben lassen - gibt's das bei ARIVA?
Antworten
CharlyBrown:

Yes, Mum

 
11.08.07 23:29
Antworten
Chilly:

Big Ben

 
11.08.07 23:33


Jul. 20 - U.S. blue chips crossed the 14,000 milestone for the first time, but then fell back as profit concerns and subprime worries weighed. But so far, earnings season is looking upbeat as more companies meet or beat expectations, according to Reuters Estimates.
Fed Chief Ben Bernanke warned the housing and subprime troubles may be longer-lasting than thought.




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Leben und leben lassen - gibt's das bei ARIVA?
Antworten
neemax:

der Thread würde im Talkforum besser passen!

 
12.08.07 10:15
Antworten
Chilly:

Ein Kommentar von Matthias Gramb,

 
12.08.07 10:54
Postbank Financial Services:

(Ausschnitt  aus der Nachrichten-Börse August 2007, Deutsche Post Aktionärsservice - gestern erhalten)

".........Ich erwarte für die nächsten Wochen, bis in den Oktober hinein, turbulente Zeiten und glaube, dass der Markt im Juli seine vorläufigen Hochs erreicht hat. In der kommenden Marktphase wird der DAX in eine breite Seitwärts-Abwärtsphase übergehen, in deren Verlauf auch ein DAX im Bereich um 6.800 Punkte möglich ist.
Die negativen Begleitumstände der letzten Wochen, wie steigende Zinsen, die Krise am US-Immobilienmarkt sowie der wieder erstarkte Yen gegen Dollar und Euro, damit verbunden das Auflösen von so genannten Carrytrades, werden dem Markt sukzessive Liquidität entziehen und damit die M&A-Aktivitäten, die ein Haupttreiber der Aufwärtsbewegung waren, einschränken.
Alles in allem ergibt sich aktuell ein eingetrübtes Bild für Aktien. Ich bleibe daher bei meiner neutralen eher negativen Marktsicht. Ich erwarte erst für den Herbst eine mögliche Bodenbildung, die dann auch wieder ein besseres Chance-Risiko-Verhältnis für Aktienanlagen bietet."
(Stand: 31. Juli 2007)



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Leben und leben lassen - gibt's das bei ARIVA?
Antworten
neemax:

ein schöner Kommentar!

 
12.08.07 11:10
aber auch er ist kein hellseher!
Antworten
Chilly:

Stimmt schon, neemax.

 
12.08.07 11:15
Und es hat sich oft genug gezeigt, dass Analysten und andere Experten auch komplett daneben liegen können. Aber die Erfahrung sagt mir auch, dass die Psychologie an den Börsen die größte Rolle spielt. Und die momentane Stimmung trägt nicht dazu bei, dass sich alle wieder euphorisch in den Markt drängeln. Im Gegenteil.

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Leben und leben lassen - gibt's das bei ARIVA?
Antworten
Anti Lemming:

Sind das die gleichen "Experten"

 
12.08.07 11:28
die den Dax vor der Kredit-Krise zum Jahresende bei 10.000 wähnten?
Antworten
quantas:

Die Meinung eines UNI-Professors

8
12.08.07 11:34

Banken haben von der Krise wenig zu befürchten

Wie immer sich die Kreditkrise in den USA entwickelt – die Banken sind kaum gefährdet. Sie haben die Risiken abgeschoben.

Das Geschäft der Finanzbranche hat sich völlig gewandelt. Früher vergab die Bank Kredite und übernahm dafür das Risiko. Ging ein Schuldner Pleite, hatte sie den Schaden.

Heute trägt das Geldinstitut das Risiko für Kredite nur noch vorübergehend. Sie verkauft es möglichst schnell an Anleger weiter, etwa an Hedge Funds.

Die Bank ist vom Risikoträger zum Risikohändler geworden.

Das ist ein gutes Geschäft, weil sich so bei geringem Risiko gutes Geld verdienen lässt. «Das Bankensystem ist viel robuster als vor 20 Jahren», folgert Hans Geiger, Professor am Bankeninstitut der Uni Zürich. Die Schweizer Grossbanken stünden kerngesund da.

http://www.tages-anzeiger.ch/dyn/news/wirtschaft/779806.html

Antworten
Chilly:

Aber dass der Aktienmarkt

2
12.08.07 11:40
noch nicht besänftigt ist, ist auch eine Tatsache. Sicher erholt sich die Börse ab Herbst wieder, davon bin ich überzeugt. Habe auch schon Meinungen gehört, die die DAX bis Jahresfrist bei 8.600 Zählern sehen. Nur kurzfristig glaube ich jetzt nicht an eine Erholung.

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Leben und leben lassen - gibt's das bei ARIVA?
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Chilly:

statt "die" bitte "den" (DAX) einsetzen

 
12.08.07 11:41
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Chilly:

@AL - wer den DAX bei 10.000 Punkten

 
12.08.07 11:48
per ultimo vorhergesehen hat, weiß ich nicht. Auf solche utopischen Vorhersagen gebe ich auch nichts. Nach meinen Informationen ist nie über 8.600 Punkte gesprochen worden.

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Chilly:

Hört sich etwas mißverständlich an...........

 
12.08.07 11:50
.....ist nie über einen Stand von mehr als 8.600 Punkten...........

macht schon mehr Sinn ;-))

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neemax:

mal schauen was die kommende woche so bringt

 
12.08.07 23:27
Antworten
neemax:

der anfang ist gemacht!

 
13.08.07 11:56
Antworten
Chilly:

Allgemeine Markteinschätzung

 
13.08.07 21:05
Momentan haben die „whisle blower“ die Marktmacht übernommen. Jeder sieht
nun hinter jedem Baum ein Risiko. Und genau dieser Mix aus Gerüchten,
Wahrheiten und Ängsten sorgt dafür, dass die Märkte nur eine Richtung im
Aufzug kennen: und die ist nach unten!
Was hört man nun so für Geflüster? Die West LB hat sich nicht nur mit dem
Spread’s zwischen Stamm- und Vorzugsaktien bei verschiedenen Autobauern
verspekuliert! Nein, auch im Subprime Hypothekenkreditmarkt sollen die Risiken
beträchtlich sein! Dagegen sollen selbst die Probleme der IKB klein sein.
Darüber hinaus hört man, dass auch die Goldmänner in einem Ihrer mächtigsten
Fonds eine gewaltige Schieflage haben. Zumindest werden die Gerüchte nicht
dementiert. Dazu kommt, dass die französische Bank Namens BNP Paribas, drei
Fonds geschlossen hat, die im Subprimemarkt engagiert sind. Begründung der
Schließung: Leider sind die Inhalte der „schönen Dose“ (ABS Fund) nicht liquide!
Jetzt können die Investoren erst mal Ihrem Geld hinterherlaufen.
Wenn so etwas passiert, dann kriegen andere Institute auch ein Problem.
Warum? Weil jeder zu seiner Bank läuft, der einen ähnlichen Fond hat und sein
Geld zurück will! Das nennt man dann eine Kettenreaktion. Bestes Beispiel:
der DWS ABS Fund der Deutschen Bank hatte Ende Juni noch mehr als 3,15 Mrd.
Euro Volumen. Mittlerweile hört man aus Kreisen von Software Systems, dass der
Fond auf 2,4 Mrd. Euro geschrumpft ist. Sie sehen: jeder will raus aus den
„schönen Dosen“, von denen keiner weiß, wie toxisch Sie sind.
Fakt ist jedenfalls, dass sich die Banken untereinander kein Geld mehr leihen,
da Sie lieber auf eigener Liquidität sitzen wollen. Deshalb zogen auch in der

vergangen Woche die Zinssätze an, zu denen sich die Banken gegenseitig Geld
leihen! Das veranlasste wiederum die Europäische Zentralbank (EZB) dem
Bankenmarkt einen so genannten „Schnelltender“ zur Verfügung zu stellen.
Erstmals nach sechs Jahren mussten Sie dem Bankensektor so Kredite zur
Verfügung stellen, da die Banken momentan ausfallen.
Und bei diesem Schnelltender griffen die Banken zu, wie bei einem Schlussverkauf
auf dem Grabbeltisch! So musste die EZB alleine am Donnerstag 95 Mrd.
Euro dem Bankenmarkt an Liquidität zur Verfügung stellen! Ja, Sie haben richtig
gelesen! 95 Mrd. Euro ! Sie sehen, starken Geldabflüssen bei den Banken stehen
illiquide Vermögensgegenstände gegenüber, von denen keiner weiß, wie werthaltig
Sie sind! Also Finger weg von Bankentiteln!
Wie heißt es so schön: „einen ewigen Boom gibt es nicht!“ Dass mussten auch
Aktionäre der Privat Equity Firma Blackstone feststellen. Gerade einmal vor ein
paar Monaten an die Börse gegangen, notieren die Aktien schon mehr als 20% im
Minus. Selbst den Kommunisten aus China, die hier investiert haben, gefällt das
nicht! Sie sitzen schon auf Aktienverlusten in einer Größenordnung von fast 500
Mio. USD. Und der Druck der Bevölkerung auf die Staatslenker nimmt zu, dass
Sie das Vermögen, was die Chinesische Bevölkerung mit Blut und Schweiß
erarbeitet hat, nicht verspekulieren. Sie sehen, wie schwer es ist, aus einem
Kommunisten einen Kapitalisten zu machen. Leider können die Chefkader aus
China auch bei Mao darüber nichts nachlesen, wie man gekonnt investieren soll.
Mit diesen Thematiken hatte sich der große Vorsitzende leider nie beschäftigt.
Sie sehen! Auch der nächste Fieberanfall hat dem Markt wieder ein Stückchen
näher an die 7000er Marke gebracht. Beobachten Sie den Markt daher intensiv.
Mutige verlieren auch nicht den Kopf, wenn der DAX noch unter die 7000er Marke
rutscht! Warum könnte das so kommen? Der einjährige Aufwärtstrend des
US-amerikanischen Weltleitindex S&P 500 steht derzeit auf der Kippe.
Bei 1455 Punkten verläuft die Aufwärtstrendlinie. Durchbricht er diese, so ist die
nächste Haltezone bei 1360! Somit könnte hier noch ein Rückschlag bis zu 6%
drohen. Umgerechnet auf den DAX, der in aller Regel die Bewegungen des USMarktes
überproportional stark mitmacht (insbesondere Abwärtsbewegungen!),
bedeutet dieses Szenario ein Rücksetzter, der bis an die 7000er Marke laufen
kann.
Wir raten momentan davon ab, Neuengagements einzugehen. Auch glauben wir
aufgrund des Sentiments nicht, dass der Markt zu einer Aktienrally auf die 8000
Punkte Marke im DAX ansetzt. Er ist technisch angeschlagen und bietet erheblich
mehr Risiko als Chancen. Denn mit jedem Fieberanfall schwindet der Mut
einzusteigen. Im Gegenteil. Jeder will Risiko vermeiden. Trotzdem sehen wir noch
immer eine Korrektur und keine Trendwende. Lassen Sie den Markt ein wenig
auspendeln, bis man mehr sehen kann. Arbeiten Sie dafür umso intensiver mit
Stopp-Kursen!


www.international-stock-picker.ch - info@international-stock-picker.ch

Ausgabe vom 13. August 2007


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Chilly:

Die Grenzen der Charttechnik

 
13.08.07 21:15
von Ronald Gehrt

"...........................
Wir befinden uns in einer ungewöhnlichen Lage. Es geht hier nicht mehr um eine normale Korrektur, weil der Dax einfach zu schnell zu weit gelaufen ist. Wir sehen uns fundamentalen Problemen gegenüber. Wie weit wird sich die angeblich doch so überschaubare Immobilien- und Hypothekenkrise noch ausweiten? Dass die Notenbanken versuchen, das Feuer mit einem dicken Strahl frischem Geld aus dem C-Rohr zu löschen, mag die Situation für den jeweiligen Tag beruhigen. Aber damit ist das Problem als solches nicht zu lösen. Und die Crux ist: Wir kennen das Ausmaß nicht.

Die Fälle IKB und BNP Paribas zeigen, dass es hier auch um einen tiefen Vertrauensverlust geht. Beide Banken ließen verlauten, ihre geschäftliche Situation sei völlig in Ordnung ... um wenige Tage danach massive Probleme zuzugeben. Es ist völlig egal, ob hier die Lage nicht erkannt wurde oder bewusst beschönigt wurde. Das eine ist nicht besser als das andere. Denn beides zeigt, dass wir nicht davon ausgehen können, dass bereits jetzt alle Leichen aus dem Keller geholt worden sind.

In diesem Umfeld der Unruhe und berechtigten Besorgnis stößt die Charttechnik an ihre Grenzen. Die Umsätze nehmen immer mehr zu, die Bedeutung der Derivate, vor allem der Futures, ebenso. Kursspannen, die von einigen Monaten noch eine bewegte Woche bedeuteten, werden heute in ein, zwei Stunden zurückgelegt. Und markante Unterstützungen wie die 7.360/7.380 im Dax werden unterschritten ... und im nachbörslichen Handel über dünne Umsätze im Future gleich wieder überwunden.

Bei dieser extremen Schwankungsfreudigkeit der Börsen belegt dies, dass wir uns dieser Tage auf charttechnische Signale nicht so verlassen dürfen wie sonst. Wer Trendlinien, Widerstände oder Unterstützungen als präzise Einstiegs-, Ausstiegs- oder Stop-Loss-Levels einsetzt, ist in den vergangenen Tagen mehrfach auf die Nase gefallen. Die Grenzen weiter zu setzen kann teuer kommen und trotzdem falsch sein. Die Nervosität der Marktteilnehmer ist einfach zu hoch, die Umsätze zu gewaltig, als dass solche Chartmarken nicht blitzschnell niedergewalzt und doch sofort wieder gekontert werden können.

Ich bitte Sie daher, verehrte Leser, in den kommenden Tagen noch vorsichtiger als sonst zu agieren und, wer kann, sich lieber als Zuschauer dieses Spektakels zu betätigen. Denn eines ist sicher: Es kommen bald wieder normale Zeiten, in denen man vernünftig und besonnen investieren kann. Auch, wenn die extreme Volatilität einem einflüstert, man könne etwas verpassen: Das Risiko, hier gleich mehrfach am Tag daneben zu liegen, ist zu hoch, als dass man sich in diesen Hexenkessel stürzen sollte.

Ob wir nun einen kapitalen Kurseinbruch erleben werden oder uns auf aktuellem Niveau irgendwann einpendeln werden: Etwas zu spät zu kommen, wird in diesem Fall mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht bestraft, sondern durch erhöhte Planungssicherheit belohnt!"

www.investor-verlag.de/
"DAX Daily"




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Chilly:

Rettung an der 7300er-Marke?

 
13.08.07 21:21
[10:10, 13.08.07]
Von Andreas Buechler

Die jüngste Verkaufswelle ebbte an einem Kursniveau ab, das sich erfahrungsgemäß als Unterstützung erweisen könnte.

Dass der Deutsche Aktienindex bei rund 7300 Punkten am vergangenen Freitag zunächst nicht mehr weiter gefalllen war, dürfte kein Zufall sein. Hier hat er exakt die Hälfte der vorangegangenen Aufwärtsbewegung von 6444 (Zwischentief vom 14. März) auf 8151 Punkte (Allzeithoch vom 13. Juli) wieder nach unten korrigiert.



Dieses 50%-Retracement dient oft als Stabilisierungszone, zudem endete bereits eine kleine Zwischenkorrektur im Mai auf gleicher Höhe (siehe Chart auf Seite vier). Die Chancen, dass der DAX sich auf diesem Niveau stabilisiert, sind jedoch relativ niedrig. Der Grund dafür ist die Kursentwicklung der vorangegangenen beiden Handelswochen: In diesem Zeitraum bildete der Index eine Tradingrange zwischen 7400 und 7630 Zählern aus, die er am vergangenen Freitag nach unten verließ - was ein klares Verkaufssignal darstellt.

Auch die Indikatoren sind weiter negativ, speziell der Double Smoothed Stochastics, der im oberen Extrembereich wieder nach unten gedreht hat und damit ebenfalls auf fallende Kurse hindeutet. Der zur Bestätigung verwendete, zweite Oszillator, der Relative Stärke Index, zeigt zwar eher eine überverkaufte Marktsituation an, räumt den Notierungen jedoch noch Spielraum nach unten ein.

Bricht der Index durch die 7300er-Marke, hat er Abwärtsspielraum von weiteren knapp 100 Zählern, dort trifft er auf eine rund ein Jahr alte Aufwärtstrendlinie, die sich aus dem Tiefpunkten von Juni und Juli 2006 sowie März 2007 konstruieren lässt. Bei 7100 Punkten dürften dann die 200-Tage-Linie und das 61,8-prozentige Retracement der zuvor angesprochenen Aufwärtsbewegung weiter charttechnisch motivierte Käufe auslösen, so dass spätestens hier mit einer Gegenbewegung zurück nach oben zu rechnen ist.

Erholungsversuche des DAX könnten schon im Bereich des unteren Randes der ehemaligen Tradingrange bei 7400 Punkten erstmals wieder im Sande verlaufen. Selbst wenn der Index diese erste Hürde nehmen kann, wird es bereits bei 7520 Zählern erneut eng: Hier verläuft die kurzfristige Abwärtstrendlinie, die letzten Donnerstag zwar für wenige Minuten durchbrochen wurde, jedoch nach wie vor einen Widerstand bildet. Es ist davon auszugehen, dass die mehrfach in dieser Hinsicht bewährte Gerade nach wie vor als Orientierungskursziel für viele Marktteilnehmer dienen dürfte, die von der Long- auf die Short-Seite wechseln wollen.

© 2007 boerse-online.de

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Karlchen_II:

Die Grenze der Charttechnik - einfach nur geil.

 
13.08.07 21:22
Ich mach mir ins Hemd - wirklich. Charttechnik hatte nie einen realwirtschaftlichen Hintergrund, sondern war immer nur ein Voodoo der Zocker - die sogar daran glaubten. Ist so was wie Astrologie in einer Sekte.
Antworten
iXRaeL:

was liest du auch fuer schmuddelblaetter

 
13.08.07 21:23
finance.yahoo.com/expert/article/yourlife/41148
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iXRaeL:

echt karlchen?

 
13.08.07 21:24
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Karlchen_II:

Klar...

 
13.08.07 21:31
Charttechnik - was soll das sein? Erinnert mich an Astrologie und so einen Mist. Schon immer wollte die Menschheit die Zukunft voraussehen. Und die BWLer haben dann die Charttechnik erfunden. Wenn alle dran glauben, funktioniert das ja. Also: BWLer unter sich, die sich selbst bestätigen.

Probleme kann es allerdings in der Wunderwelt der Selbstbestätiger geben, wenn die reale Wirtschaft eine andere ist als in den Spielchen unterstellt.  
Antworten
iXRaeL:

mensch karl,

 
13.08.07 21:36
das is richtig harter tobak!
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Karlchen_II:

Na, ist doch wahr.

2
13.08.07 21:45
Charttechnik hat einen Stellenwert wie die Geburt der Jungfrau Maria.


Alle glauben dran. Und Glaube kann mitunter materielle Gewalt werden - und die Wirklichkeit kann den Glauben auch auf die Tatsachen verweisen.

Besser wäre es, rational zu handeln und sich auf Glauben, Charttechik und andere Scharmanen zu verlassen,
Antworten
iXRaeL:

ja aber karlchen..

 
13.08.07 21:58
wenn die alle keine ahnung haben, dann sind wir doch ganz schoen am arsch, oder??
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Antworten
Feedback:

zu erst

2
13.08.07 21:59
ich bin fundi und hab mich jahrelang gegen charttechnik gepredigt aber nachdem ich mich "schlau" gemacht habe muss ich zugeben das es manchmal funktioniert. warum? ganz klar weil es genug gibt die mehr auf charts geben als auf fundamentale daten. da dies aber so ist darf man als fundi eben auch die charttechnik nicht ganz vernachlässigen.

börse ist psychologie in reinstform und hat wenig mit rationellem handeln zu tun (zumindest nicht in "heißen" zeiten")

wär börse rationell bräuchten wir sie nicht. kein rationeller mensch würde spekulieren oder täusche ich mich *G*????


ach ja und chilly

10.000 punkte im dax hat "der aktionär" geschrieben. wer sonst *G*.

take care

feedback

ps: meine prognose die zone zwischen 6600 und 7000 punkten wird getestet bevor es im herbst dann wieder gegen die 8000 geht
pps: natürlich nur meine *G*
Antworten
Karlchen_II:

@feedback. Das hat aber nur deshalb funktioniert,

 
13.08.07 22:12
weil alle daran glaubten - oder?

Man muss sich das einmal vorstellen: Der globale Kapitalismus hängt davon ab, dass die Geldgeier einem Aberglauben hinterher rennen, den sie selbst geschaffen haben. Geht es eigentlich noch bekloppter?
Antworten
Chilly:

Du hast so eine radikale

 
13.08.07 22:15
Ausdrucksweise, Karlo, warum eigentlich?
Kann man das auch sachlicher ausdiskutieren? ;-)

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Antworten
Karlchen_II:

Weil die Verhältnisse so sind.

 
13.08.07 22:25
Etwa: Da haben irgendwelche Finanz-Junkies einfach so ne Bank wie die IKB verzockt - und der Staat muss mal eben einspringen. Freue ich mich als Arbeitnehmer natürlich darüber, weil der selbe Staat meint, dass die Fahrten zu meiner Arbeitsstätte mein Privatvergnügen sind, dass ich nicht von meiner Einkommensteuer absetzen kann. Gut aber, dass ich für die Fahrten keine Vergnügungssteuer zahlen muss. Wird aber vielleicht noch kommen.  
Antworten
Hagenstroem:

Oh Karlchen, jetzt verlässt du aber wieder mal

2
13.08.07 22:31
den Weg und lässt deine linke Gesinnung durchblicken. Vielleicht fängst du nochmal ganz von vorne an, betrachtest dich und deine kleinen Problemchen nicht so isoliert und fragst dich für den Anfang, weshalb du überhaupt zur Arbeit fahren kannst.

--------------------------------------------------
Ich möchte eure Sterne nicht. Gebt sie den Bedürftigen.
Antworten
Bereuhnix:

The wild bunch

2
13.08.07 22:33
Warum sollte ich den Dax auf der Schulter einer SKS Formation  in einer Bodenbildungsphase sehen ?
Nungut , wenn das die Experten so sehen wird das woll stimmen. Herr (Mine Gott)Walter
von der Deutschen sieht soar noch reichlich Liquidität , die an die Märkte strömt.
(ich vermute, die Basis für Walter´s Aussage ist sein eigener Kontostand)
Antworten
Feedback:

und weiter?

 
13.08.07 22:39
niemand hat gesagt das die welt gerecht ist und nur kluge köpfe an der börse handeln *G*

es gibt nur ein paar big player die richtig kohle machen und wie machen sie es? mit der psychologie der "dummen" naiven" am markt. so funktioniert die börse nun seit einigen jahrhunderten das wird sich nicht mehr ändern. wie schon gesagt börse ist psychologie pur.

sie es mal anders: für manche ist der kapitalismus so etwas wie religion. jede religion schafft sich seine riten, aberglauben etc etc. lass doch der "religion" kapitalismus auch ihren spaß.


und
jeder sollte sich im klarend das wenn einer gewinnt ein anderer verliert. (nicht unbedingt jedesmal)
man kauft z.b. ne aktie für 80 euro 2 monate später verkauft man sie im top bei 100 euro. nächsten tag fällt sie um 20 euro. man selber freut sich richtig ausgestiegen zu sein und hat nen schönen gewinn. das der der sie gekauft hat auf 20% minus sitzt interessiert nicht. ob das nun moralisch einwandfrei ist muss jeder selber wissen. legal ist es jedenfalls *G*

was jetzt nix mit dem thema zu tun hatte aber einfach mal so gesagt werden wollte. (kann nix dafür die stimmen im kopf haben es mir befohlen *FG*)

take care

feedback
Antworten
Feedback:

nachtrag

2
13.08.07 22:43
klar sehen die "experten" liquidität. sie haben riesen schi... weil sie auf dem falschen fuß erwischt wurden. zu bullish waren und ihnen die felle davon schwimmen. daher hört man in tv ja ständig nur beschwichtigende und beruhigende stimmen. keine panikmache wie man es öfter mal in der baisse gehört hat.

feedback
Antworten
Karlchen_II:

Wie weiter?

 
13.08.07 22:45
Vielleicht gibt es einfach kein Weiter. Und wäre das so schlimm?

Antworten
gruenelinie:

Wer weiss,was noch in den Gewölben schlummert.

2
13.08.07 22:45
Zuerst müssen die "neuen" Finanzstrukturen aufgedeckt und analysiert werden.
Dann die Aufsicht, möglichst global, vernetzt und kooperativ, angepasst werden.

Ich würd nicht unbedingt auf Entwarnung setzen.
Antworten
Karlchen_II:

"Strukturen" ist schon mal Müll.

 
13.08.07 22:57
Wer von Strukturen daherquascht, ist ein Schwätzer, der mehr verschleiern als er zugeben will. Generell gilt: Banken sind Meister in der Verscheleierung.


Kurzum: Das ist lediglich ein Zugeständnis, dass eine Leiche im Keller gibt. Wodurch man bitteschön nicht registrieren möge, dass der Keller voller Leichen liegt.
Antworten
gruenelinie:

"neue" Strukturen = neue Finanzinstrumente ;o)

 
13.08.07 22:59
Mensch karlchen, haste heut nen Spaten veschluckt?
Antworten
Bereuhnix:

Die Bankenaufsicht ist ein Schnarchnasenverein

2
13.08.07 23:00
Wenn mehrere Banken simultan platt sind kann die EZB auch nichts machen.Die hatten nur Glück weil erst einige Hypobanken SOS gefunkt haben und dann die Banken...
Banken sind Maestros der Verarschung, davon leben die schließlich.
Antworten
gruenelinie:

Eben, kleinräumige Aufseher versuchen

 
13.08.07 23:04
gut getarnten globalen Akteuren auf die Schliche zu kommen.
Sisyphos`ens Mühlsteinrollen. ;o)  
Antworten
Karlchen_II:

Man sollte das ganz anders machen.

 
13.08.07 23:22
Unsere Banken werden nur noch an kurze Leine gelegt. Und gut ist es mit der internationalen Zockerei. Feierabend eben.
Antworten
gruenelinie:

Joo, und rigide Kapitaverkehrskontrollen,

 
13.08.07 23:25
Devisentauschverbot, 99 % unverzinsliche Sichteinlagen bei der Zentralbank.

So kriegen wir alle klein. ;o)
Antworten
Feedback:

karlchen

 
14.08.07 00:04
wünscht du dir kommunismus oder auf was läuft das raus?

warum meinst heißt die Börse auch das größte spiel der welt?
es geht nunmal ums zocken. ob poker oder börse. es gibt tage da verliert man und tage da gewinnen andere. *fg*
Antworten
Kritiker:

Was uns trösten mag =

 
14.08.07 00:32
Die Börsen der Welt gehen wg einer Mrdn-Immo-Pleite in die Knie.
Und KEINER der super-gescheiten, hochbezahlten Profi's hat was gewußt !!
Weder Magazin noch Börsenbrief, weder AnalYst noch Fondberater.
. . . und aus keinem Chart lies sich der Rutsch lesen.

Und Alle sind und bleiben völlig ratlos - und wissen auch nicht mehr  als ich. Ist das allein nicht befriedigend??

Doch das Geld (Kapital) wird zurück-kommen, wo soll es denn hin?
Vor allem, nachdem die Banken Vertrauen verloren haben, und die Fonds zu spät reagierten, bleibt nur die Alternative: zurück in die Wirtschaft! - in die Aktien !
So sieht es - Kritiker

Antworten
Chilly:

Eine kleine Vorsichtsmaßnahme

 
14.08.07 07:42
habe ich gestern schon mal getroffen.

Nachdem ich meinem Deutschbanker ein wenig Feuer gemacht hatte, kam er mit der Zusammensetzung der Geldmarktfonds Plus rüber, die Ffm auf den Tisch legte. Darin sind 15% ABS Fonds enthalten. Zwar keine Subprimes, sonder Triple A, jedoch sei nicht auszuschließen, dass die auch noch downgegradet werden können, also schon ein Risiko darstellen. Da ich in der letzten Zeit durch Gewinnmitnahmen sehr viel cash aufgebaut habe, ließ ich diese Fonds nun umstellen in das sogenannte "Geldmarkt-Sparen". Das bringt zwar 0,4 % weniger an Zinsen, doch andererseits fallen dafür auch keine Depotgebühren an, die bei mir sehr hoch sind, da Private Banking. Durch den Verzicht auf lächerliche 0,4 % muß ich nun wenigstens nicht täglich zittern.

Außerdem habe ich vorsorglich schon mal mit 60% Gewinn meine Brasilienfonds abgestoßen, da nun direkt vor der Haustür von Amiland. Wer weiß? Man kann ja immer wieder reingehen, wenn der ganze Spuk so gegen Jahresende vorbei ist.

Erstmal alles auf der sicheren Seite bunkern. So mach ich das jetzt.


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Leben und leben lassen - gibt's das bei ARIVA?
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Chilly:

Wir wissen nicht, was wir nicht wissen !!

 
14.08.07 08:57
von Ronald Gehrt

DAX Daily - Ausgabe vom 14. August 2007

..............
Die Woche begann im Dax und allen anderen europäischen Börsen mit steigenden Kursen. Das ist fein. Doch die US-Börsen begannen die Woche – was sich erst gegen Handelsende in den USA herausstellte – nur mit knapp behaupteten Kursen. Das ist natürlich dumm. Denn das könnte natürlich bedeuten, dass der Dax heute auf dem Absatz kehrt macht. Haben die hierzulande, die gestern vor allem die Finanztitel wieder nach oben kauften, den falschen Mond angeheult? Sicher ist das noch nicht – gerade in der aktuellen Börsenphase. Aber es könnte durchaus sein.

Erneut haben die Zentralbanken Geld in die Märkte gepumpt – wenn auch weniger als in der Vorwoche. Die Lage an den Kreditmärkten hat sich über das Wochenende keineswegs nachhaltig verändert. Das Risiko, dass der Yen markante Widerstände überwindet und so Unsummen an Carry-Trades aufgelöst werden und die Kapitalmärkte ins Trudeln bringen, ist unverändert hoch. Und der Ölpreis nimmt einen neuen Anlauf nach oben. Wo verbirgt sich also der Grund, die Lage am Montag optimistischer zu sehen als am Freitag zuvor?

Nun, statistisch gesehen steigen die Kurse Montags recht oft. Das ist mittlerweile auch bis zu den Handelsprogrammen an den Derivatemärkten vorgedrungen. Immerhin, ich kenne Leute, die genau deswegen montags Long gehen. Man mag darüber denken, was man möchte ... Ein anderes Argument dürfte gewesen sein, dass sich große Banken beeilten, über Presseerklärungen und Telefonkonferenzen darzulegen, was, wenn überhaupt, wo bei ihnen problematisch sei. Das klingt schon vernünftiger. Aber ist es das auch wirklich?

Das haben sicher einige Akteure geglaubt. Aber gerade die jüngsten Erfahrungen sollten eines glasklar herausstellen: Wir wissen nicht, was wir nicht wissen! Und es ist nicht wahrscheinlich, dass man uns die wahre Lage freiwillig mitteilt. Das war bei den nun ins Rudern geratenen Banken ebenso wenig der Fall wie hinsichtlich der Auswirkungen der Hypothekenkrise als solches. Bis zum letzten Moment wurde beschwichtigt und beschönigt. Das soll jetzt völlig anders geworden sein? Glaubt das wer?

In den USA werden momentan jeden Abend zwei Trader-Veteranen der New Yorker Börse um ihren Kommentar zum jeweiligen Handelstag gebeten. Und auch am Montag, trotz immerhin halbwegs gehaltener Kurse, mochten die beiden unisono nicht optimistisch werden. Beide haben zusammen 100 Jahre Dienstzeit an der New Yorker Börse. Das heißt, jeder von den beiden ist doppelt so lange im Geschäft, wie viele der an den Computern der Hedge Fonds sitzenden Trader überhaupt alt sind!

Wenn solche Männer sprechen, sollte man zuhören. Und deren Fazit – trotz eines relativ ruhigen Handelstages, ausnahmsweise auch mal ohne neue Umsatzrekorde – lautete klipp und klar: Wir wissen nicht, was wir nicht wissen! Oder anders formuliert: Da werden noch reichlich unerfreuliche Nachrichten aus den Hüten gezaubert. Es besteht – nach Ansicht dieser beiden Veteranen – noch keinerlei Grund, hier von einem Ende der Probleme auszugehen. Denn eines ist schwer zu widerlegen: Man kann keinen Unbill in die Kurse einpreisen, den man noch gar nicht kennt! Das kann ich voll und ganz unterschreiben.
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Chilly:

Das war schon mal ne gute Entscheidung,

 
14.08.07 09:39
sich von Brasilien zu trennen. Heute 2,22 % weniger als gestern.

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Chilly:

Ein erneutes Abprallen des Index

 
14.08.07 16:04
an der kurzfristig entscheidenden Trendgeraden zeichnet sich ab.

Von Andreas Buechler
© 2007 boerse-online.de

...........
Sollte es dem Index wider Erwarten gelingen, im Tagesverlauf nach oben zu drehen und über diese Barriere zu klettern, wären bei 7500 und 7540 Punkten weitere schwache Hürden definierbar.

Wahrscheinlicher ist jedoch, dass der DAX jetzt darum kämpfen muss, nicht wieder unter die schwache Haltezone bei 7400 Punkten zurückzufallen. Es droht sogar ein erneuter Rückschlag an die 7300er-Marke. Dort hat der Index exakt die Hälfte der vorangegangenen Aufwärtsbewegung von 6444 (Zwischentief vom 14. März) auf 8151 Punkte (Allzeithoch vom 13. Juli) wieder nach unten korrigiert. Oft stabilisieren sich die Notierungen an diesem so genannten 50%-Retracement; auch die Tatsache, dass im Mai bereits eine Zwischenkorrektur auf gleicher Höhe stoppte, macht Hoffnung.

Doch wenn die derzeit zu beobachtende Abwärtsdynamik weiter anhält, könnte auch die 7200er-Marke bald in Reichweite geraten. Hier lässt sich aus den Tiefpunkten von Juni und Juli 2006 sowie März 2007 eine Aufwärtstrendgerade konstruieren, die erneut als Unterstützung fungieren dürfte.
..........



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iXRaeL:

chilly

 
14.08.07 16:06
mit dem markt is alles in ordnung ;-) mach dich nicht verrueckt mit intraday ruecksetzern *g*
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der user kiiwii wird gebeten, einen mindestabstand von 3 postings einzuhalten.
Antworten
Chilly:

sac, das hoffe ich ja auch,

 
14.08.07 16:11
und ich mach mich auch nicht verrückt. Bin aber z.Zt. doch leicht nervös. War einfach zu lange bullish.

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iXRaeL:

dann sei froh

 
14.08.07 16:15
wenn du die ganze zeit bullish warst, dann is doch alles in butter, oder hattest du vor ein paar wochen das gefuehl arm zu sein? ;-)
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der user kiiwii wird gebeten, einen mindestabstand von 3 postings einzuhalten.
Antworten
Kritiker:

Die erste Täuschung des Aktionärs beginnt

3
14.08.07 16:33
damit, daß man dem DAX ein Eigenleben suggerriert.
z.B.: "Er prallt am Widerstand ab!" ??
Hallo!, das war der Dachs, der gegen einen Baum gerannt ist.

Der DAX hingegen ist eine Werte-Addition. Ohne Veränderung seiner Bestandteile ändert sich da gar nichts!
Selbst long's & short's bewegen nur dann etwas, wenn daraus reagiert wird.

Genauso wenig ist die Börse selbst bullisch oder bärig.
Sondern es wird überwiegend gekauft oder verkauft.

d.h.: nur trades bewegen die Börse; weder Bulle noch Bär und auch kein Chart, kein Widerstand und keine Flagge - oder so.

Aber, man kann mit diesem Geschwätz viel Geld verdienen, und das OHNE Risiko.
Nicht schlimm, man sollte es nur wissen - und nicht vergessen! -
Euer Kritiker.
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Jorgos:

Es würde mich nicht wundern,

 
14.08.07 16:57
wenn wir heute in den USA wieder heftig abrutschen (gut 2%). Experten hin oder her ! Die wollen doch nur beruhigen. Die Krise ist mit Sicherheit noch nicht ausgestanden.  
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Kronios:

Ein Hoch für Kritiker...

 
14.08.07 17:10

war die beste Kritik am "Chartistentum" die ich jemals gehört habe.

Und wenn man bei finanzen.net die 15 Uhr dingenskirchen Analyse sieht, wird einem ganz klar: Wenn er unten abprallt, donnert er links gegen die Wand, unser Dachs.. Wenn nicht, kommt so bei 7200 ein Sprungtuch zu Hilfe, dass ihn dann geradewegs durch das frisch gedeckte Dach bei 7800 schmettert.
Wenn man mit Dachsen so umgeht, soll man sich nicht wundern, dass sie volatil werden.

Als alter Fundi sag ich: Die Hedgis haben Ihre Kohle abgezogen, um den Managern die Haut zu retten. EZB, Amibank und Zentraljapse haben schnell ein paar Tender mit Kohlen auf den Markt geschoben und schon wird stolz analysiert: Der Kreditmarkt für Geschäftskunden ist schon wieder normal.
Insgesamt seh ich keine Widerstandslinien, sondern nur Psychologie. Wenn morgen in der Schild-Zeitung, die ja selbst nie eine Meinung beeinflussen würde, steht, dass die Meldungen der Unternehmen positiver als die Schrecken der Banken sind, gehts los. Ei paar steigen ein... und alle Investment-Lemminge rasen blind hinterher. Ergo: Dax = 10.000

Kronios

... wie die Zeit vergeht ...
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Chilly:

Extrem trügerische Stabilität im Dax!

 
15.08.07 08:33

von Ronald Gehrt

Sehen Sie sich einmal die beiden folgenden Charts an! Die dicke rote Linie markiert in beiden Charts, beim Dax ebenso wie im S&P 500, die Hochs vom Februar. Während der S&P 500 gestern Abend neue Verlaufstiefs markierte und bereits knapp 2,5% darunter liegt, notiert der Dax ganze 5,4% darüber! So extrem sind die Kurse in den vergangenen Monaten auseinander gelaufen.

 

Experten sehen Gefahr an Finanzmärkten gebannt 3498082

 

Experten sehen Gefahr an Finanzmärkten gebannt 3498082

 

Isoliert betrachtet ist der Dax also eine tolle Sache. Während z.B. gestern der Dow Jones gegenüber Vortag 208 Punkte oder 1,57% verlor, verlor der Dax von Montag 22 Uhr bis gestern 22 Uhr, berechnet über den Dax Future ... na? ... zwei. Punkte, nicht Prozent! Ist das nicht bullish? NEIN! Das ist extrem gefährlich! Denn:

Das ist vor allem das Werk von Hedge Funds. Sie wissen, das sind die Fonds, die niemand sagen, was sie kaufen, verkaufen, haben, geliehen haben, wie sie vorgehen etc. Dafür nehmen diese „black boxes“ in der Regel 20% Gewinnbeteiligung und melden sich ansonsten nur, wenn sie pleite sind. Die ersten Aktienmarkt-Funds melden plötzlich über Briefe an ihre Anleger, dass sie in den letzten Wochen markante Verluste erlitten haben. Und da sind sicherlich einige dabei, die nach der Momentum-Methode vorgehen. Gerade diese Momentum-Methode wurde gestern auf CNBC diskutiert, nachdem dort in den USA die ersten Probleme aufgetaucht sind, ich hatte im Daily Observer aber ja seit Wochen auf diese Aktionen hingewiesen:

Man gehe Long in den Aktien (oder Indizes!) mit dem höchsten Aufwärtsmomentum und Short in den Aktien (oder Indizes) mit dem höchsten Abwärtsmomentum. Das soll klappen ... kann klappen ... so lange sich diese Momentums-Werte nicht deutlicher verändern. Denn dann brennt der Baum – wenn das passiert, kann ein solcher Fonds, reich gerechnet durch nachträgliche Berechnung grandioser theoretischer Erfolge in der Vergangenheit, schnell mal zumachen.

Und wir im Dax sind, die Charts zeigen es ja, eine der Börsen mit dem höchsten Aufwärtsmomentum. Und da sitzen diese Hedge Funds nun und kaufen, kaufen, kaufen, kaufen. Im Orderbuch des Dax Future sind diese Aktionen erkennbar ... vor allem nach 17:30 Uhr, wenn die Umsätze ausdünnen. Hier dürften gleich mehrere Funds am Werk sein, denn diese Theorie wird zweifellos von mehreren genutzt.

Wer auch immer dahinter steht – das ist ja leider nicht erkennbar – ist randvoll mit Dax Futures. Und in einem anderen Markt bis zum erbrechen Short. Stellen Sie sich mal vor, unser so schön oben gehaltener Dax fällt dann doch auf einmal deutlicher!

Dann müssten diese Funds ihre Positionen eiligst liquidieren. Gigantische Positionen, über mehrere Wochen aggressiv aufgebaut. Natürlich dann mit einem Verlust, der mal wieder eine Schlagzeile in den Zeitungen bedeutet. Aber der Markt würde unter diesen auf einen Schlag zu verkaufenden Positionen sang- und klanglos einbrechen. Es wäre durchaus drin, dass der Index dann dorthin fiele, wo er stehen würde, liefe er parallel zum S&P 500 – also auf 6.750!

 

Experten sehen Gefahr an Finanzmärkten gebannt 3498082

Sprich: Der Dax wirkt zwar stabil, ist aber eigentlich viel anfälliger als die anderen Börsen, die von diesen Heuschrecken nicht heimgesucht wurden! Daher:

FAZIT UND EMPFEHLUNG:

Es gilt unverändert: Langfristig ausgerichtete Anleger sollten Kurse über 7.380 zum Positionsabbau nutzen und/oder sichern durch eine kleine Put-Position ab.

Kurzfristig operierende Trader müssen sich darüber klar sein, dass sie mit engen Stopps binnen Minuten ausgestoppt sein können und weiter gesetzte Stopps brisante Verlustrisiken bergen. Nur Trader mit beinharten Nerven sollten sich aktuell in den Markt wagen.

Kurzfristige Widerstände: 7.630, 7.750, 8.106

Kurzfristige Unterstützungen: 7.360/7.380, 7.028

Viel Erfolg und einen angenehmen Tag!

Ronald Gehrt

DAX Daily

http://www.investor-verlag.de/

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Chilly:

Es knackt im Gebälk!

2
16.08.07 08:31

von Ronald Gehrt

Wie schrieb ich doch gestern?

Euro/Yen und Wall Street geben Alarmsignale. Was macht der Dax: Er fällt zur Eröffnung und zieht dann an ... und steigt ... und steigt ... und steigt ... und schließt um 17:30 Uhr im Plus. Unverschämtheit. Aber das kannten wir ja bereits:

Sie kämpfen mit allen Mitteln. Beinharte Verkaufssignale der Charttechnik (neue Korrekturtiefs bei Dow Jones, S&P 500, Nasdaq 100, Nikkei 225, HangSeng) werden niedergewalzt. Gerüchte werden gestreut (Bayer soll übernommen werden, soso ... Aktie daraufhin +5,5%). Im Notfall kauft man halt VW, um den Dax höher zu kriegen, die steigt ja eh immer. Selbst der Euro/Yen-Kurs (sattes Verkaufssignal unter 160) scheint auf einmal völlig egal zu sein. Sie sehen im Chart, wie parallel sich die Kurse bis vor einigen Tagen entwickelten.

Experten sehen Gefahr an Finanzmärkten gebannt 3501039

 

Sie wissen, die Momentum-Player haben dieser Tage Gesellschaft bekommen durch die institutionellen Akteure, die zum morgigen Verfalltermin für Optionen und Futures keinesfalls einen weiter abrutschenden Dax gebrauchen können. Also rutscht der Dax nicht ab.

Doch man hatte die bullishe Rechnung ohne den Wirt gemacht. Die Wall Street versuchte eine Erholung ... stockte ... kapitulierte und schloss erneut auf neuen Korrekturtiefs. Das unterstreicht, dass man an anderen Börsen sehr wohl den Ernst der Lage zu erkennen beginnt. Die Konsequenz:

Der Dax kippte im nachbörslichen Handel, nachdem er kurz vor 20 Uhr noch bis auf 7.490 gestiegen war, senkrecht nach unten und schloss um die 7.320. Hoppla. Das heißt noch nicht, dass wir heute dann doch gegen alle Widerstände einen Selloff sehen müssen. Aber es könnte jederzeit passieren. Heute, morgen, nächste Woche.

Wir haben im Gebälk des Finanzsystems den Holzwurm. Dass der ein Einzelexemplar sei, wurde uns lange weisgemacht. Heute wissen wir es besser. Es hat sich unter der Oberfläche offenbar eine ganze Population entwickelt. Doch sehen können wir bislang nichts, außer ein wenig Holzstaub in Form rieselnden Fondskapitals und auf Eis gelegter Fonds, aus denen die Anleger ihr Geld nicht mehr herausbekommen. Es sind nur noch relativ wenige, die immer noch so tun, als wäre alles bestens. Die Mehrheit der Akteure hat verstanden, dass wir nicht abschätzen können, wie zerfressen der Balken ist, auf dem unser Kapital ruht ... und wie schnell sich der Fraß ausbreitet ... bis der Balken bricht.

Daher meine ich, müssen wir uns wirklich darüber klar werden, dass die Wahrscheinlichkeit, dass die Märkte nicht ein bisschen, sondern sehr deutlich weiter nach unten sacken werden, momentan ziemlich hoch ist. Am Freitagmittag fällt eine Gruppe, die den Dax oben halten wollte, schon mal aus. Wie lange die Hedge Funds noch durchhalten, weiß ich nicht. Klar ist aber: Natürlich werden hier hochhebelige Derivate mit zusätzlichem Hebel, weil auch noch meist kreditfinanziert, aufgehäuft, die eine unglaubliche Menge Sprengstoff für den Dax bedeuten. Wenn die anderen Aktienmärkte weiter abbröckeln, wird der Abgabedruck irgendwann so hoch sein, dass diese Akteure nicht mehr dagegenhalten können. Was dann bedeutet:

Sie sitzen auf Unmengen immer tiefer ins Minus laufenden Futures. Und die auch noch teilweise auf Pump. Gehebelte Hebel ... ein Schierlingsbecher. Vernünftige Anleger würden so etwas niemals tun. Aber kann man Leute, die glauben, mit einem rückgetestet erfolgreichen Computerprogramm die Börse, den emotionalsten, unberechenbarsten Markt überhaupt, beherrschen zu wollen, als vernünftig ansehen?

Doch der Schein (und der Chart) zeigt uns einen „unfallbaren“ Dax, den Index mit der rechnerisch höchsten relativen Stärke. Das lässt einen Baissier nach dem anderen aufgeben und eindecken (und die Kurse damit erst recht nach oben bringen). Das lässt diejenigen kleineren Marktteilnehmer, die auf diesen fahrenden Zug aufspringen und beim Futures-Spiel in Kleinen mitmischen, glauben, dass sie risikolos Geld einsacken können. Und beide Gruppen beschäftigt ein Gedanke:

Experten sehen Gefahr an Finanzmärkten gebannt 3501039

 

Wenn die anderen Börsen erst mal nach oben drehen, was wird der Dax dann erst zulegen ... traumhaft (oder für Bären: albtraumhaft). Ja, könnte man meinen. Aber erlauben Sie mir, da zu zweifeln. Dieser Gedanke hat einen Haken, und keinen kleinen:

Erstens: Käme die Wende, sind die anderen Börsen weitaus tiefer gefallen als unsere. Also besteht dort per se mehr Grund, einzusteigen. Würde man also die Wahl haben, bei gleichen Rahmenbedingungen in den Dax, den Nasdaq 100 oder den Nikkei einzusteigen .. warum sollte man sich dann für den Dax entscheiden, der weniger „Luft“ nach oben hat?

Zweitens: Da die anderen Börsen mehr aufzuholen haben, wird sich das Aufwärtsmomentum voraussichtlich bei diesen Märkten etablieren. Das würde bedeuten: Für unsere Momentum-Hedge-Fonds wäre der Dax dann nicht mehr der Markt, in dem man Long sein muss. Damit könnte diese wundersame Dauerstütze dann auf einmal wegfallen.

Drittens können diese Akteure ihre angehäuften Futures Long-Positionen (der Open Interest liegt aktuell im Dax Future September-Laufzeit ca. 50% oder um die 100.000 Stück höher als normal) nicht einfach in Kinogutscheine umtauschen. Sie werden sie wohl irgendwie loswerden müssen. 100.000 Futures mehr als normal. Das sind Dimensionen, die lohnen, jetzt nicht einfach entnervt das Bärenfell in die Ecke zu werfen!

Übrigens: Gestern war der Tag, bis zu dem Hedge Fund-Anleger ihren Fonds spätestens mitteilen müssen, dass sie zum Monatsende ihr Geld wiederhaben wollen. Wir werden die Ergebnisse natürlich nicht auf den Tisch gelegt bekommen ... aber die Auswirkungen, falls die Hedge Funds daraufhin auf einmal Geld flüssig machen müssen!

 

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BoMa:

Interessant, Chilly

 
16.08.07 09:34
danke :-))

*schüttel*

Heißes Pflaster hier zur Zeit...

*BoMi*
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Chilly:

Huhu BoMi.......

 
16.08.07 09:57
ja, sieht nicht gut aus :-(
Habe rechtzeitig einige Positionen glatt gestellt, auch raus aus Geldmarktfonds und habe die Liquidität in "Geldmarkt-Sparen" umgewandelt. Gibt 0,4% weniger Zinsen - kann man sich 'n Ei drauf backen, wenn man bedenkt, dass in diesen DWS-Fonds 15% ABS enthalten sind. Auch bei Triple A-Rating kann ein downgrading nicht ausgeschlossen werden.
Bin halt auch gebranntes Kind...........

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BoMa:

Chilly

 
16.08.07 10:31
Klar, bin auch ein gebranntes Kind und habe schon seit ca. Sommeranfang z. Zt. 80 % Cash im Depot... zur Zeit nur eine einzige Posi und die läuft gerade ins Minus (wie kanns auch anders sein zur Zeit lol, warte hier aber ab).

Wäre aber evtl. an einem interessanten Fonds interessiert, wenn Du hier mal was Spannendes hast, schick mir doch dann eine BM... danke Dir :-))

*BoMi*
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Chilly:

Ich zitiere noch mal

 
16.08.07 13:20
aus meinem posting vom 14.8.:

"Doch wenn die derzeit zu beobachtende Abwärtsdynamik weiter anhält, könnte auch die 7200er-Marke bald in Reichweite geraten. Hier lässt sich aus den Tiefpunkten von Juni und Juli 2006 sowie März 2007 eine Aufwärtstrendgerade konstruieren, die erneut als Unterstützung fungieren dürfte."

Wo liegt die nächste Unterstützung, wenn wir durch die 7.200 knallen?


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wandler:

bin zum ersten mal

 
16.08.07 13:49
in meinen 30 jahren boersenerfahrung sehr ratlos ,wird das
ein crash? eine kapitalkrise?nicht einmal der angriff auf den
twintower in usa machte mich so sketisch wie dises szenario
diese panik birgt vielleicht aber auch eine kleine chance dass
es in 3 monaten wieder aufwaerts geht bis dahin sehe ich tiefrot
allen gute nerven Wandler
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gogol:

ich habe schon woanders geschrieben

 
16.08.07 13:57
sollte die 7200 fallen so wird es noch einmal richtig in arbeit ausarten,denn im moment sieht es für mich so aus als ob alle negativen meinungen ausgegraben werden, egal ob sie etwas damit zu tuen haben oder nicht alles wird in einen topf geschmissen, substanzwerte mit zockerpapieren, finanztitel mit baufirmen als ob diese nur häuser bauen und nichts weiter, der amerikanische bürger soll mal wieder mit dem sparen anfangen und die Konjunktur???

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Chilly:

Das DAX-Polster schmilzt

 
17.08.07 07:47
auf 700 Punkte.

In Amerika steht der viel beachtete S&P 500 auf dem Stand vom Jahresanfang. Der DAX liegt noch 10,6 Prozent im Plus.

Erneut haben negative Nachrichten vom amerikanischen Kreditmarkt zu scharfen Verlusten an den Aktienmärkten geführt.

Indizes:


Mit saftigen Kurseinbußen gingen die amerikanischen Indizes aus der Sitzung: Der Dow Jones fiel um 1,29 Prozent auf 12 861,47 Punkte und notiert damit deutlich unter der 13.000-Zähler-Marke. Der marktbreite S&P 500 steht nach Abschlägen von 1,39 Prozent bei 1406,7 Punkten, während der technologielastige Nasdaq rund 1,6 Prozent tiefer schloss.
In Asien kam es nach den schlechten US-Vorgaben zu einem Ausverkauf an den Börsen und zu den größten Tagesverlusten seit den New Yorker Terroranschlägen vor sechs Jahren. Der Nikkei-225-Index verlor zwei Prozent auf 16.148 Punkte. Händler sprachen vereinzelt von Panik-Verkäufen. Die Aktien der zweitgrößten japanischen Bank, Mizuho Financial, brachen zeitweise mehr als sieben Prozent ein. In Europa verlieren besonders die Indizes in Schweden und Dänemark mit minus zwei Prozent kräftig.


Amerikanische Konjunkturdaten und Einzelwerte:


Das am Abend veröffentlichte Stimmungsbarometer für den Hausmarktindex der National Association of Homebuilders (NAHB) fielen schlechter aus als erwartet. Die Daten belegen, dass sich derzeit viele Hauskäufer vom Markt fernhalten oder ihre Engagements verschieben. Andere Konjunkturdaten standen im Schatten der Kreditkrise und hatten kaum Einfluss. Für leichte Verwirrung sorgte die US-Notenbank: Nachdem sie ein zu Handelsbeginn angekündigtes Offenmarktgeschäft kurzfristig annulliert hatte, pumpten die Währungshüter am späten Abend doch noch rund sieben Milliarden US-Dollar in den Markt. Zudem trat ein führender Vertreter der US-Notenbank Gerüchten entgegen, nach denen die Federal Reserve bereits vor der nächsten Sitzung am 18. September eine Zinssenkung durchführt. Unterdessen äußerte sich der US-Finanzminister Henry Paulsen skeptisch und erwartet Wachstumseinbußen durch die weltweite Kreditkrise.

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Chilly:

Die Wunder-Rallye der Wall Street ...

 
17.08.07 16:15

von Ronald Gehrt

Kommentiert wurde das „Wunder der Wall Street“, als hätten hier beherzte Investoren erkannt, wie unendlich günstig nun die amerikanischen Aktien seien. Ihre patriotischen Käufe halfen, die US-Börsen wieder auf den Weg der Guten und Aufrechten zu bringen ... ins Plus. Am Parkett der New York Stock Exchange wurde gejubelt, als der Dow Jones kurz vor Handelsende kurz ins Plus ging (ernsthaft) und die Moderatoren waren glücklich.

Sie hatten wohl Calls. In der Tat haben die Börsen in den USA nach massiven Verlusten eine Wende hingelegt und leicht im Minus, der S&P 500 sogar leicht im Plus geschlossen. Das ist fein. Und dass dabei gleitende Durchschnitte verteidigt wurden, ist typisch ... und sagt eigentlich dem wirklich besonnenen Anleger alles.

 

Experten sehen Gefahr an Finanzmärkten gebannt 3506261

 

Sehen Sie, diese Rallye mit fast positivem Ausgang, beim Dow Jones vom 200 Tage-GD weg um 350 Punkte nach oben in 45 Minuten, warum kam die? Sind die negativen Faktoren erledigt? Nein. Nicht mal einer davon.

Es bleiben Kredit- und Hypothekenkrise, Carry-Trades, Inflation bei zugleich schwach wachsender Wirtschaft, Abnahme des Gewinnwachstums der Unternehmen und so weiter und so weiter. Nicht zu beschönigend schlechte Konjunkturdaten in Form der Neubaubeginne, der Baugenehmigungen und des Philadelphia Fed Index waren gestern ein erneuter Beleg.

Natürlich kommen jetzt Hinz und Kunz und vermelden den Boden der Korrektur. Alles wieder bestens, kaufet ... kaufet! Aber:

Immer an solchen Marken wie eben z.B. „10%-Korrektur“ und „200 Tage-Durchschnitt“ machen die computergesteuerten Handelssysteme „klick“ und legen los. Das haben wir nicht einmal, sondern Hundertmal in den letzten zehn Jahren erlebt. Das ist halt so. Diese „Wunder“ hatten wir in den vergangenen drei Wochen schon zweimal ... Sie sehen, was das bislang brachte.

Das sind aber keine „Kaufprogramme“. Fallen diese gestern verteidigten Linien, machend die Programme „klack“ und dann geht es senkrecht nach unten wie in den Tagen zuvor. Klar, das kann ein, zwei feste Tage nach sich ziehen ... muss aber nicht.

Die Lage ist und bleibt die selbe – da hat diese „Wunder-Rallye“ nicht den Hauch eines Einflusses. Also lassen Sie sich bitte nicht zu früh in den Markt locken! Im Gegensatz zum „unfallbaren“ Dax, der wohl wie prophezeit nun zum heutigen Verfalltermin für Optionen brav auf die gewünschte 7.400 schweben könnte, finden sich an Wall Street durchaus handfeste Chartzonen, deren Überbieten zumindest charttechnisch positive Signale generieren würde. Aber die liegen eben noch ein gut Stück höher!

Zum Dax:

Wenn wir berücksichtigen, dass der Dax angesichts der „Wunder-Rallye“ der US-Börsen nachbörslich schnell mal knapp 200 Punkte nach oben hüpfte (auf 7.380 um 22 Uhr), stehen wir nun da, wo die großen Adressen den Dax zum heutigen Verfalltermin um 13 Uhr hin haben wollten: Nahe 7.400.

Was auch bedeutet, dass der Dax seit drei Wochen fast auf der Stelle tritt, während alle anderen relevanten großen Börsen neue Korrekturtiefs markierten. Der Dow Jones beispielsweise steht trotz dieser gestrigen Rallye 500 Punkte tiefer als Ende Juli. Der Dax nicht.

Was machen wir aus dieser seltsamen Entwicklung? Nun, zunächst muss einfach klar sein, dass das nicht der Verdienst des Dax selber ist. Er ist nicht besser als die anderen Börsen, nicht immun gegen die negativen Einflüsse. Extreme und stupide Käufe von großen Adressen, die einfach nur in dem Markt mit dem bis dahin höchsten Momentum Long gehen, sind die maßgebliche Ursache.

Das bedeutet aber nicht automatisch, dass der Dax auch weiterhin am besten laufen wird. Diese gigantischen Long-Positionen (die Umsätze und Open Interest im Dax Future haben sich gegenüber vor drei, vier Monaten verdoppelt!) werden dann aufgelöst werden müssen, wenn der Dax seine Top-Rolle verliert. Ich erwarte das in dem Moment, indem sich die gestrige US-Rallye als eine weitere Falle für die Ungeduldigen erweisen wird. Das ist aus heutiger Sicht nicht sicher, aber doch eher wahrscheinlich. Dann dürfte nämlich auch und gerade der Dax unter Druck geraten, weil man hier noch Gewinne realisieren kann. Wenn das seitens der Anleger weltweit passiert und – soll ja möglich sein – den Hedge Funds die Milliarden ausgehen, spult die Spur plötzlich rückwärts.

Aber bis dahin kann – muss natürlich nicht - noch Zeit vergehen. Nachdem der Dax in engen Bahnen und gegen herbe Widerstände nur langsam fiel, ist die kurzfristige Abwärtstrendlinie hier von höherer Bedeutung als bei den anderen Märkten. Sie wurde bereits mehrfach getestet und ich gehe daher davon aus, dass bei einem Break dieser Linie schnell ein erneuter Anlauf an die 7.630 erfolgen würde.

Experten sehen Gefahr an Finanzmärkten gebannt 3506261

Doch wie gesagt: Das kann passieren – muss aber nicht. Und auf Sicht mehrerer Wochen sind die Rahmenbedingungen, so sie sich nicht hurtig aufhellen (und ich wüsste nicht, wie das so schnell möglich sein soll) nicht geeignet, eine tragfähige Wiederaufnahme des Aufwärtstrends zu generieren. Mein Fazit daraus:

FAZIT UND EMPFEHLUNG:

Es gilt unverändert und bei einer möglichen Rallye nun erst recht: Langfristig ausgerichtete Anleger sollten Kurse über 7.380 zum Positionsabbau nutzen und/oder sichern durch eine kleine Put-Position ab.

Kurzfristig operierende Trader müssen sich darüber klar sein, dass sie mit engen Stopps binnen Minuten ausgestoppt sein können und weiter gesetzte Stopps brisante Verlustrisiken bergen. Nur Trader mit beinharten Nerven sollten sich aktuell in den Markt wagen.

Kurzfristige Widerstände: 7.630, 7.750, 8.106

Kurzfristige Unterstützungen: 7.360/7.380, 7.028

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neemax:

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17.08.07 18:49
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kostoleni:

128. Chilly

 
17.08.07 20:31
Im Notfall kauft man halt VW, die steigt ja eh immer...
Ich halte selbst eine kleine VW-Position. Aber die von Dir geposteten Analysen zum Aktienmarkt legen nahe, dass da vielleicht viel heiße Luft drin ist mittlerweile. Kursblase? Besteht die Gefahr eines plötzlichen Einbruchs? Sollte man bei 146/47 aussteigen? Klar, keiner kennt die Zukunft, aber eine mit Argumenten unterfütterte Meinung speziell zu VW tät mich schon interessieren.
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