Berechnung von Steuerausgaben (Symbolbild).
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Auch Wirtschaftsverband fordert: Unternehmenssteuer-Reform vorziehen

BERLIN (dpa-AFX) - CSU-Chef Markus Söder bekommt Unterstützung aus der Wirtschaft dafür, eine Reform der Unternehmenssteuer vorzuziehen. "Das Vorziehen der Körperschaftsteuersenkung auf 2026 wäre das richtige Signal", sagte Rainer Kirchdörfer, Vorstand der Stiftung Familienunternehmen und Politik, der Deutschen Presse-Agentur. "Dieser Schritt würde Unternehmen schnell entlasten und wäre national und international ein starkes Signal für mehr Wettbewerbsfähigkeit."

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Söder hatte das sofortige Vorziehen der für 2028 beschlossenen Reform der Körperschaftsteuer rückwirkend ab dem 1. Januar 2026 gefordert.

Kirchdörfer wandte sich außerdem gegen eine höhere Besteuerung von Erbschaften. Die SPD-Pläne zur Erhöhung der Erbschaftsteuer würden demnach zu einer gewaltigen Steuererhöhung für Familienunternehmen führen und private Investitionen erschweren. In Deutschland bestünden hohe Vermögen vor allem aus betrieblichen Vermögen wie Fabriken, Maschinen und Patenten. "Höhere Erbschaftsteuern würden Familienunternehmen, die 90 Prozent aller Unternehmen in Deutschland ausmachen, stark belasten."

Die SPD will zur Erbschaftsteuer bald nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts einen Reformentwurf vorlegen. Dabei sollen "sehr hohe Erbschaften stärker als bislang besteuert werden", sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Matthias Miersch, der "Rheinischen Post". "Bislang gibt es viel zu viele Schlupflöcher, sodass normale Erben besteuert werden, Super-Erben sich aber drücken können." Das Verfassungsgericht werde voraussichtlich im ersten Quartal ein Urteil fällen, sagte Miersch. Er machte deutlich, dass eine höhere Besteuerung im Erbfall Unternehmen nicht schaden müsse. "Andere Länder machen es vor, wie man Betriebe schont und dennoch extreme Erbschaften und Vermögen gerechter besteuert."/hoe/DP/nas


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