Experten schätzen deutsche IT-Konjunktur widersprüchlich ein
HAMBURG (dpa-AFX) - Deutsche Unternehmen planen nach einem Bericht der "Computerwoche" weiterhin großzügige Investitionen in Informationstechnologie (IT) und Telekommunikation. Dagegen kommt das ifo Institut für Wirtschaftsforschung zu dem Schluss, dass die deutsche EDV-Branche an Schwung verliert. Nach einer Studie der Computerzeitschrift wollen Firmen in diesem Jahr dafür 93,1 Mrd. Euro (182 Mrd. DM) ausgeben, in 2002 sollen es sogar 99,6 Mrd. Euro sein. Das belegten Ergebnisse einer Umfrage unter 2505 Betrieben. Demnach entfällt im Jahr 2002 bei den reinen IT-Anschaffungen der größte Anteil der Gesamtausgaben mit 38,2 Prozent auf Hardwareinvestitionen.
IFO-WIRTSCHAFTSFORSCHER RECHNEN MIT ABSCHWUNG IN IT-BRANCHE
Dagegen sieht das ifo Institut für Wirtschaftsforschung in München die EDV-Branche in Deutschland nach einem jahrelangen Höhenflug im Abschwung. Die Nachfrage nach Software und informationstechnischen Dienstleistungen habe in den ersten drei Monaten 2001 deutlich an Schubkraft eingebüßt. Die Umsatzentwicklung sei "ausgesprochen flau" verlaufen. Per saldo stellte nur noch jede fünfte Firma zusätzliches Personal ein. Auch die Aussichten in den kommenden Monaten werden skeptisch beurteilt. Die Firmen bekämen zu spüren, dass sich einige Unternehmen nach dem bewältigten Jahr-2000-Problem und der Euro-Umstellung nun eine Investitions-Verschnaufpause gönnten, berichteten die Wirtschaftsforscher. Bereits im Jahr 2000 habe sich das Wachstum der Branche verlangsamt. Die Umsätze wuchsen um acht Prozent auf 57,9 Mrd. DM. Die mittelfristigen Aussichten der Branche seien aber weiterhin positiv, betonte das Institut. Wachstumsimpulse würden vor allem aus dem Inland erwartet./DP/ax/ck/so
02.07. - 06:33 Uhr
HAMBURG (dpa-AFX) - Deutsche Unternehmen planen nach einem Bericht der "Computerwoche" weiterhin großzügige Investitionen in Informationstechnologie (IT) und Telekommunikation. Dagegen kommt das ifo Institut für Wirtschaftsforschung zu dem Schluss, dass die deutsche EDV-Branche an Schwung verliert. Nach einer Studie der Computerzeitschrift wollen Firmen in diesem Jahr dafür 93,1 Mrd. Euro (182 Mrd. DM) ausgeben, in 2002 sollen es sogar 99,6 Mrd. Euro sein. Das belegten Ergebnisse einer Umfrage unter 2505 Betrieben. Demnach entfällt im Jahr 2002 bei den reinen IT-Anschaffungen der größte Anteil der Gesamtausgaben mit 38,2 Prozent auf Hardwareinvestitionen.
IFO-WIRTSCHAFTSFORSCHER RECHNEN MIT ABSCHWUNG IN IT-BRANCHE
Dagegen sieht das ifo Institut für Wirtschaftsforschung in München die EDV-Branche in Deutschland nach einem jahrelangen Höhenflug im Abschwung. Die Nachfrage nach Software und informationstechnischen Dienstleistungen habe in den ersten drei Monaten 2001 deutlich an Schubkraft eingebüßt. Die Umsatzentwicklung sei "ausgesprochen flau" verlaufen. Per saldo stellte nur noch jede fünfte Firma zusätzliches Personal ein. Auch die Aussichten in den kommenden Monaten werden skeptisch beurteilt. Die Firmen bekämen zu spüren, dass sich einige Unternehmen nach dem bewältigten Jahr-2000-Problem und der Euro-Umstellung nun eine Investitions-Verschnaufpause gönnten, berichteten die Wirtschaftsforscher. Bereits im Jahr 2000 habe sich das Wachstum der Branche verlangsamt. Die Umsätze wuchsen um acht Prozent auf 57,9 Mrd. DM. Die mittelfristigen Aussichten der Branche seien aber weiterhin positiv, betonte das Institut. Wachstumsimpulse würden vor allem aus dem Inland erwartet./DP/ax/ck/so
02.07. - 06:33 Uhr