Ex-Minister Wolf versuchte Selbstmord


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luiza:

Ex-Minister Wolf versuchte Selbstmord

 
31.07.01 10:28
Ex-Minister Wolf versuchte Selbstmord
POTSDAM (dpa-AFX) - Der ehemalige brandenburgische Bauminister Jochen Wolf, der nach eigenem Geständnis einen Killer für seine Ehefrau angeheuert hat, hat einen Selbstmordversuch unternommen. Dies bestätigte die Sprecherin der Potsdamer Staatsanwaltschaft, Sigrid Komor, am Dienstag der dpa. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung liegt Wolf in einem Krankenhaus in Brandenburg/Havel. Wolf war am vergangenen Freitag verhaftet worden. Seitdem saß er in der JVA Brandenburg/Havel in Untersuchungshaft./DP/aa
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Rheumax:

Hat wohl nicht geklappt mit dem Selbstmord?

 
31.07.01 10:32
Vielleicht hätte er jemanden engagieren sollen!
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Arbeiter:

Wolf

 
31.07.01 10:37
Ich drücke die Daumen, beim nächsten mal klappt es bestimmst.
Dem Steuerzahler zuliebe.
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ReWolf:

tja dumm gelaufen o.T.

 
31.07.01 10:42
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malen:

"Man hat Wolf in eine Falle gelockt"

 
02.08.01 23:43
Anwalt des Ex-Ministers

"Man hat Wolf in eine Falle gelockt"

Vier Tage nach dem Selbstmordversuch von Brandenburgs Ex-Bauminister Jochen Wolf in der Untersuchungshaft hat sein Anwalt schwere Vorwürfe gegen die Justiz erhoben. Der Jurist stellte die Ermittlungsarbeit der Potsdamer Fahnder in Frage.

 
DPA

Ex-Bauminister Wolf: Vom Killer verraten


Potsdam - Am Freitag soll Jochen Wolf erneut einem Staatsanwalt vorgeführt werden. Es gehe um eine Nachvernehmung, sagte sein Anwalt Sven-Oliver Milke am Donnerstag. Wolf hat sich nach dem Suizidversuch vom Dienstag wieder erholt. "Er bereitet sich jetzt auf den Prozess vor", so der Anwalt weiter.

Der ehemaliger Bauminister von Brandenburg hatte nach eigenem Geständnis einen Killer für seine Ehefrau angeheuert. Allerdings habe er angenommen, dass sich der Auftrag erledigt habe, da sich der angebliche Killer nicht mehr meldete. Nachdem sich der Auftragsmörder jedoch bei der Potsdamer Polizei offenbart hatte, war Wolf am vergangenen Freitag am Bahnhof Zoo festgenommen worden.

Wer kam auf die Mord-Idee?

Unterdessen hat der Anwalt des Ex-Ministers schwere Vorwürfe gegen die Ermittlungsarbeit der Potsdamer Fahnder erhoben. Für ihn seien viele Fragen offen, die den Mittelsmann und den von Wolf gedungenen Killer betreffen. So habe Wolf geäußert, der Mittelsmann habe ihn erst auf die Idee gebracht, seine Ehefrau zu ermorden. "Merkwürdig ist auch, dass sich der Tatausführende schon im November bei der Polizei gemeldet hat. Seitdem ist nichts passiert."

Danach habe sich der Mann immer wieder bei Wolf gemeldet, der aber das Vorhaben längst aufgegeben und das vorausgezahlte Geld abgeschrieben habe. Die Arbeitsweise der Ermittlungsbehörden nannte Milke bedenklich. "Man hat Wolf in eine Falle laufen lassen." Milke wollte deshalb am Donnerstag die Ermittlungsakten einsehen.

Anwalt: Wolf ist wieder stabil

Den am vergangenen Dienstag unternommenen Selbstmordversuch bezeichne sein Mandant inzwischen als "Kurzschlussreaktion", ergänzte Milke. Der Anwalt erhob im Zusammenhang mit dem Suizidversuch Vorwürfe gegen die Justizvollzugsanstalt in Brandenburg an der Havel. Dort hatte sich der Ex-Politiker aus einem Einmalrasierer eine Klinge heraus gebrochen und sich die Pulsadern aufgeschnitten. Dies wurde jedoch erst nach Stunden bemerkt.

Nach Wolfs Aussage hatte ein Beamter am Dienstagmorgen gegen 5.30 Uhr die Vier-Mann-Zelle betreten, um die Anwesenheit der Häftlinge festzustellen. Dabei habe er nicht bemerkt, dass "Wolf schon am Verbluten war", sagte sein Anwalt. Ein Mitgefangener hatte Wolf schließlich in lebensbedrohlichem Zustand entdeckt und die Wachen erneut alarmiert.

Schlechte Haftbedingungen

Auch die allgemeinen Haftbedingungen sind nach der Meinung des Anwalts nicht angemessen. Wolf sei wegen Depressionen in psychologischer Behandlung, dementsprechende Notizen auf dem Aufnahmeersuchen der Staatsanwaltschaft seien bei der Einweisung in eine Vier-Mann-Zelle jedoch nicht berücksichtigt worden. Inzwischen seien aber offenbar auf Initiative des Justizministeriums Hafterleichterungen für seinen Mandanten in die Wege geleitet worden, sagte Milke. Er werde in eine Zwei-Mann-Zelle gelegt und gesondert zum Duschen geführt.

Und auch Wolfs ehemaliger Arbeitgeber kommt bei Milke nicht gut weg. Das Wirtschaftsministerium, wo Wolf als Angestellter arbeitete, hatte dem Ex-Minister am Mittwoch die Kündigung angedroht. Wolf war bis zu seiner Verhaftung als Beauftragter für außenwirtschaftliche Projekte tätig. Der Inhaftierte habe sich sehr über das Schreiben seines Dienstherrn aufgeregt. "Er war darauf vorbereitet, fand aber den Zeitpunkt sehr unsensibel", so Milke.

Das Schreiben sei ihm per Boten zugestellt worden, als er nach dem Selbstmordversuch in der Klinik lag. Nach Aussage von Ministeriumssprecher Dirk Reitemeier hat Wolf erst einmal Zeit, Stellung zu nehmen. Über die genaue Frist bestehe derzeit wegen des Suizidversuchs Wolfs keine Klarheit. Der Ex-Minister brauche erst einmal Ruhe.







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Reila:

Eine rein fiktive Geschichte:

 
03.08.01 00:54
Kapitel 1:
Die Wölfe wollen wieder große Beute machen. Die Wölfe kennen sich aus alten Zeiten. Sie haben schon generalstabsmäßig so manchen Krieg geführt und das Volk der Lemminge ordentlich abkassiert. Die alten Wölfe sind grau. Deshalb sieht man sie schlecht im Nebel. Manchmal werden sie übermütig und unaufmerksam. Dann steht einer, der Leitwolf, plötzlich im Rampenlicht, weil er den großen Lemming-Kreisel-Bau veranlaßt hat - eine Millionenpleite, aber nur für die Lemminge. Die Lemminge fordern Genugtuung. Der Leitwolf heult und zeigt allen, daß er außer seines grauen, räudigen Felles nichts aber auch gar nichts besitzen würde. Er wollte nur Gutes tun, aber die Umstände wären schlecht gewesen. Glücklicherweise kann sich die Frau von Leitwolf ab sofort einen Zobelpelz leisten und einen neuen großen prächtigen Bau. Dort darf auch der arme Leitwolf residieren. Leider kann der Vollzieherlemming nichts pfänden, da der arme Leitwolf außer seiner Rolex, dem Rolls Royce, mit dem er immer zum Arbeitsamt fährt, und der Unterfellwäsche nichts besitzt.

Kapitel 2:

Die Wölfe würden gern wieder den Lemmingen das Fell über die Ohren ziehen. Am besten ginge das mit dem Bau eines Wolfbaus in geweihter Lemming-Erde. Doch die Lemming-Stadt wurde gerade von den vereinten Lemming-Nationen zum Lemming-Welterbe erklärt. Die schlauen Wölfe wissen aber, daß manch Lemming gern ein Wolf wäre. Also versprechen sie einem besonders naiven Lemming, daß er wie ein Wolf in ihrem Rudel würde heulen können, wenn er die Genehmigung zum Wolfsbau im Lemming-Rat beschaffte. Das tut der Lemming. Er wird mit Hilfe der Wölfe zum Oberbau-Lemming ernannt. Ab sofort hält er große Reden über die Großzügigkeit der Wölfe, von denen die Lemminge soviel Segen zu erwarten hätten. Die Wölfe bekommen ihren Bau mitten in Lemming-Stadt. Die Wölfe fressen sich heimlich satt an den Lemmingen, was aber immer nur denen auffällt, die gerade gefressen werden.

Kapitel 3:
Jetzt fordert der Oberbau-Lemming von den Wölfen seine Mitgliedschaft im Rudel ein. Aber die Wölfe lachen nur. Schlimmer noch für den ehemaligen Oberbau-Lemming: Die Wölfe können sich offenbar an ihn gar nicht erinnern. Das bringt den Lemming um den Verstand.

Kapitel 4:
Die Wölfe sitzen im Kaminzimmer, jetzt mitten in Lemming-Stadt und verfolgen einen Bericht in Lemming-TV: Der ehemalige Oberbau-Lemming wird gerade in eine Anstalt eingewiesen. Die Anstalt hatten die Wölfe seinerzeit gleich mitgebaut.
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