Tagesausblick Dax, Mittwoch 27. November
Der Dax hat gestern Vormittag keine deutlichen Gewinne verzeichnet, sondern zunächst nur die Seitwärtsbewegung bei rund 3.300 fortgesetzt. Wie schon in den vergangenen Tagen diskutiert, war ein zügiger Ausbruch nach oben notwendig, um die kurzfristige Hausse am Leben zu erhalten. Da dies nicht gelang waren größere Verluste die Folge. Dabei kam es zum Bruch der genannten Unterstützungen bei 3.270, 3.240 und vor allem 3.220 Punkte.
Die charttechnische Ausgangsposition hat sich damit deutlich verschlechtert. Insbesondere der Bruch der o.g. Supports in Verbindung mit dem Verlassen des Aufwärtstrends führt dazu, dass bis Anfang Dezember ein Abwärtspotenzial bis in den mittleren 2.800-er Bereich ableitbar ist. Das optimistischste Szenario sieht dabei noch so aus, dass sich der Dax im mittleren 3.100-er Bereich stabilisiert, anschließend im Rahmen einer zweiten Zigzag-Sequenz bis 3.400 steigt, um erst dann unter 2.900 zu fallen. Dafür wäre aber heute ein schnelles Reversal und vor allem der Rebreak von 3.240 und 3.270 notwendig.
Die gestrigen Intraday-Muster deuten auf eine Fortsetzung der Tieferbewertung hin. In der heutigen ersten Handelsstunde wird es wahrscheinlich zur Ausbildung eines Zwischentiefs kommen (ideal: 3.166/67 als Fibo-Extension). Mit diesem Low wäre ein Abwärtsimpuls seit 3.334 (u.U. auch erst seit 3.303) vollständig, so dass es zu einer Gegenbewegung kommen sollte. Dieser Pull-Back wird vorerst als Wave iv\` abgezählt, so dass die Korrekturziele begrenzt sind. Sofern zu Handelsbeginn nicht deutlich tiefere Niveaus erzielt werden, liegt der Idealbereich für die iv\` bei rd. 3.230 Punkte. Im Minimum sollte 3.209 und im Maximum 3.250 erreicht werden. Oberhalb von 3.250 müsste dann diskutiert werden, in wie weit der Pull-Back impulsiv ist und ggf. in das o.g. Double-Zigzag-Schema passt.
Erst im Rahmen einer Wave v\` sollte der Dax den ersten großen Zwischensupport bei 3.120-30 erreichen. Es wäre nicht überraschend, wenn der Index hier die Subwave 1\` vollendet.
Fazit: Der fehlende Ausbruch nach oben hat den Charttechnik deutlich verschlechtert. Nach einem Zwischentief zu Sitzungsbeginn (3.166/67) wird es einen Pull-Back geben, wobei erst bei rund 3.120-30 eine größere Unterstützung zu finden ist. Nur bei einer deutlichen Ausdehnung über das Korrekturziel 3.240 kann über eine Fortsetzung einer komplexeren Korrekturwave diskutiert werden.
Kurzfristiger 5-Minuten-Chart Dax:

Feedback: Mathias Onischka (elliott@gmx.net)
Autor: Mathias Onischka (© wallstreet:online AG), 08:35 27.11.2002
Dax 30 / 15 Minutes Chart:

MfG
© Eastrich
back to the future - forward to the past -
Der Dax hat gestern Vormittag keine deutlichen Gewinne verzeichnet, sondern zunächst nur die Seitwärtsbewegung bei rund 3.300 fortgesetzt. Wie schon in den vergangenen Tagen diskutiert, war ein zügiger Ausbruch nach oben notwendig, um die kurzfristige Hausse am Leben zu erhalten. Da dies nicht gelang waren größere Verluste die Folge. Dabei kam es zum Bruch der genannten Unterstützungen bei 3.270, 3.240 und vor allem 3.220 Punkte.
Die charttechnische Ausgangsposition hat sich damit deutlich verschlechtert. Insbesondere der Bruch der o.g. Supports in Verbindung mit dem Verlassen des Aufwärtstrends führt dazu, dass bis Anfang Dezember ein Abwärtspotenzial bis in den mittleren 2.800-er Bereich ableitbar ist. Das optimistischste Szenario sieht dabei noch so aus, dass sich der Dax im mittleren 3.100-er Bereich stabilisiert, anschließend im Rahmen einer zweiten Zigzag-Sequenz bis 3.400 steigt, um erst dann unter 2.900 zu fallen. Dafür wäre aber heute ein schnelles Reversal und vor allem der Rebreak von 3.240 und 3.270 notwendig.
Die gestrigen Intraday-Muster deuten auf eine Fortsetzung der Tieferbewertung hin. In der heutigen ersten Handelsstunde wird es wahrscheinlich zur Ausbildung eines Zwischentiefs kommen (ideal: 3.166/67 als Fibo-Extension). Mit diesem Low wäre ein Abwärtsimpuls seit 3.334 (u.U. auch erst seit 3.303) vollständig, so dass es zu einer Gegenbewegung kommen sollte. Dieser Pull-Back wird vorerst als Wave iv\` abgezählt, so dass die Korrekturziele begrenzt sind. Sofern zu Handelsbeginn nicht deutlich tiefere Niveaus erzielt werden, liegt der Idealbereich für die iv\` bei rd. 3.230 Punkte. Im Minimum sollte 3.209 und im Maximum 3.250 erreicht werden. Oberhalb von 3.250 müsste dann diskutiert werden, in wie weit der Pull-Back impulsiv ist und ggf. in das o.g. Double-Zigzag-Schema passt.
Erst im Rahmen einer Wave v\` sollte der Dax den ersten großen Zwischensupport bei 3.120-30 erreichen. Es wäre nicht überraschend, wenn der Index hier die Subwave 1\` vollendet.
Fazit: Der fehlende Ausbruch nach oben hat den Charttechnik deutlich verschlechtert. Nach einem Zwischentief zu Sitzungsbeginn (3.166/67) wird es einen Pull-Back geben, wobei erst bei rund 3.120-30 eine größere Unterstützung zu finden ist. Nur bei einer deutlichen Ausdehnung über das Korrekturziel 3.240 kann über eine Fortsetzung einer komplexeren Korrekturwave diskutiert werden.
Kurzfristiger 5-Minuten-Chart Dax:
Feedback: Mathias Onischka (elliott@gmx.net)
Autor: Mathias Onischka (© wallstreet:online AG), 08:35 27.11.2002
Dax 30 / 15 Minutes Chart:
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