EUROPÄISCHE BÖRSEN IM BLICK-Technologiewerte im Au


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borgling:

EUROPÄISCHE BÖRSEN IM BLICK-Technologiewerte im Au

 
21.11.02 13:19
21.11.2002 13:04

EUROPÄISCHE BÖRSEN IM BLICK-Technologiewerte im Aufwind

Die europäischen Aktienmärkte haben am Donnerstag Mittag fast ausnahmslos deutlich fester tendiert. Der DJ Stoxx50-Index gewann 2,4 Prozent auf 2667 Punkte. Händler erklärten, die Märkte hätten von den freundlichen Vorgaben der US-Leitbörsen vom Vortag sowie von den guten Quartalszahlen des US-Computerherstellers Hewlett-Packard (HP)
Auftrieb erhalten. Einige Händler äusserten sich allerdings eher skeptisch über die Nachhaltigkeit der Erholung. Als Zugpferde erwiesen sich Technologiewerte. Der DJ-Stoxx Index der Technologiewerte kletterte 4,8 Prozent. Die Titel des niederländischen Herstellers von Geräten für die Chipindustrie ASML  kletterten neun Prozent. Die Papiere des französisch-italienischen Chipproduzenten STMicrolectronics  legten in Paris 5,6 Prozent zu. Infineon  gewannen 8,4 Prozent. Gesucht waren auch Erdölwerte, die von ansteigenden Rohölpreisen profitierten. Royal Dutch  stiegen um 2,1 Prozent, während Repsol YFP  um 3,8 Prozent anzogen. Auftrieb sei auch von Bankenwerten gekommen. Diese hätten vor allem von den Kursgewinnen der Wettbewerber in den USA profitiert. CS Group  rückten um 3,5 Prozent vor. Barclays  verbesserten sich um drei Prozent. Bei den Einzelwerten stachen die Anteilsscheine des französisch-amerikanischen Medienkonzerns Vivendi Universal  hervor, die 14 Prozent in die Höhe schnellten. Händler verwiesen dabei einen Medienbericht, demzufolge Vivendi Universal für den Verkauf der Unterhaltungssparte 15 Milliarden US-Dollar geboten worden sei. Gemäss Kreisen hat der Konzern das Angebot abgelehnt. LONDON - Der Londoner Aktienmarkt präsentierte sich freundlich. Der FTSE-100-Index gewann zwei Prozent auf 4171 Zähler. Als Kurstreiber nach oben erwiesen sich die Titel des Einzelhändlers GUS , die um fünf Prozent kletterten. Händler verwiesen dabei auf die Bekanntgabe eines starken Gewinnwachstums sowie auf die positive Aufnahme einer grösseren Akquisition durch GUS. Für Auftrieb sorgten auch Technologiewerte. Die Titel des Software-Herstellers Sage  verbesserten sich um sechs Prozent. Unter Druck standen dagegen Brambles , die nach einer Gewinnwarnung um 35 Prozent einbrachen. ZÜRICH - Die Schweizer Aktien tendierten auf breiter Front fester. Der SMI notierte 1,3 Prozent höher bei 5099 Punkten. Den internationalen Vorgaben folgend würden denn auch vor allem Technologie- und Finanzwerte stärker als defensive Titel gesucht. CS Group  legten 3,7 Prozent zu, UBS  gewann 3,6 Prozent. Unter den Versicherungen gewannen Zurich  4,5 Prozent. Swiss Re  und Baloise  legten rund drei Prozent zu. Technologiewerte wie Kudelski  oder Unaxis  rückten um 6,5 beziehungsweise 5,5 Prozent vor. ABB  gewannen 6,5 Prozent. Dagegen gaben Swisscom  nach dem Quartalsbericht etwas nach. PARIS - Deutliche Aufschläge bei Vivendi Universal  und STMicroelectronics  bescherten der Pariser Börse satte Gewinne. Der CAC 40-Index kletterte 3,3 Prozent auf 3260 Zähler. Vivendi Universal stiegen 14 Prozent. STMicroelectronics legten gegen sechs Prozent zu. Auftrieb kam auch von anderen Technologiewerten. Cap Gemini  verbesserten sich um 9,3 Prozent, Alcatel  gewannen fünf Prozent. FRANKFURT - Unterstützt von freundlichen Technologie- und Bankenwerten gewann der Deutsche Aktienindex (Dax) zwei Prozent auf 3279 Punkte. Infineon  kletterten um 8,4 Prozent und Siemens  rückten drei Prozent vor. HypoVereinsbank  kletterten um fünf Prozent, während Commerzbank  5,5 Prozent zulegten. Die Aktien des Branchenführers Deutsche Bank  notierten über zwei Prozent fester. BENELUX - Die Benelux-Börsen notierten fester. Der Amsterdamer AEX-Index stieg um 3,4 Prozent auf 351 Zähler und der Brüsseler Bel20-Index verbesserte sich um zwei Prozent auf 2108 Punkte. Unterstützung erhielten die Märkte von Technologie- und Finanzwerten. Philips  rückten um sieben Prozent vor. ASML  kletterten um neun Prozent. Fortis   gewannen in Amsterdam und Brüssel je 3,5 Prozent. Dexia  zogen um fünf Prozent an. MAILAND - Die Mailänder Börse notierte freundlich. Der Mib30-Index stieg um 2,2 Prozent auf 25.292 Punkte. Als Zugpferde erwiesen sich STMicroelectronics  und Finmeccanica , die 5,2 Prozent und 4,2 Prozent vorrückten. In der Gunst der Anleger standen auch Bankenwerte. Die Titel der grössten italienischen Bank IntesaBCI  gewannen 2,6 Prozent. MADRID - Der Ibex35-Index der Madrider Börse rückte 2,7 Prozent auf 6433 Punkte vor. Gesucht waren die Titel des Schwergewichtes Telefonica , die 4,3 Prozent zulegten. Unterstützung sei auch von Bankenwerten gekommen. Banco Bilbao Vizcaya Argentaria  notierten 3,3 Prozent fester, während sich Santander Central Hispano  um 3,7 Prozent verteuerten. SKANDINAVIEN - Die nordischen Börsen notierten deutlich im Plus. Der DJ StoxxNordic-Index legte 3,2 Prozent auf 264 Zähler zu. Gesucht waren die Aktien des Telekomausrüsters Ericsson , die um 5,5 Prozent stiegen. Deutlich fester notierten auch die Papiere des Konkurrenten Nokia , die fünf Prozent gewannen. In der Gunst der Investoren standen auch Telekomwerte. Sonera  verbesserten sich um drei Prozent. WIEN - Die Wiener Börse notierte gegen den europäischen Trend etwas schwächer. Der ATX-Index büsste 0,1 Prozent auf 1101 Punkte ein. Unter Druck standen die Titel des Indexschwergewichtes Erste Bank , die ein Prozent nachgaben. VA Technologie  ermässigten sich um zwei Prozent. sko/kdo

Quelle: REUTERS
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Inkasso-Verband rechnet 2003 mit Rekord-Pleitewell

 
21.11.02 13:28
21.11.2002 13:04

Inkasso-Verband rechnet 2003 mit Rekord-Pleitewelle

Berlin, 21. Nov (Reuters) - Der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen (BDIU) rechnet im kommenden Jahr mit einer Pleitewelle in noch nie dagewesener Höhe. "Bei Firmenpleiten ist zu erwarten, dass sich die Zahl noch deutlich erhöht", sagte BDIU-Chef Dieter Plambeck mit Blick auf 2003 am Donnerstag in Berlin. In diesem Jahr erwartet der Verband mit 41.500 Pleiten einen vorläufigen Höchststand. Im Vorjahr mussten 32.000 Betriebe Insolvenz anmelden. Den volkswirtschaftlichen Gesamtschaden bezifferte Plambeck auf 50 Milliarden Euro. Auch die Verschuldung der Privathaushalte nimmt laut BDIU zu. Der Verband fordert eine breite gesellschaftliche Kampagne zur Verbesserung der Zahlungsmoral. "So schlimm war es noch nie", stellte Plambeck fest. 650.000 Arbeitsplätze würden in diesem Jahr direkt oder indirekt durch Insolvenzen verloren gehen. Vor allem kleine und mittlere Betriebe müssten aufgeben. Besonders betroffene Branchen seien das Handwerk und der Bau. Mehr als zwei Drittel der Inkassofirmen gaben in einer Umfrage des Verbands an, dass sich die Zahlungsmoral in den letzten Monaten verschlechtert hat. Dies sei einer der Hauptursachen für die finanzielle Schieflage vieler Betriebe. Zwischen Ost und West gibt es in diesem Punkt kaum mehr Unterschiede. "Bei der Zahlungsmoral sind wir längst ein Volk", erläuterte Plambeck. Als wichtigste Gründe, Rechnungen nicht zu begleichen, sieht der BDIU die schlechte Auftragslage vieler Firmen. Die schwache Eigenkapitaldecke der Unternehmen sowie die bewusste Verschleppung von Zahlungen würden ebenfalls häufig als Ursache genannt. Auch die Lage der Privathaushalte verschärft sich Plambeck zufolge weiter. Über zwei Millionen Haushalt könnten als überschuldet angesehen werden, schätzt der Experte. Der Durchschnittshaushalt stehe derzeit mit 40.000 Euro in der Kreide. "Viele Schuldner sind gerade einmal volljährig, konsumieren aber wie nach zwanzigjährigem Berufsleben", kritisiert der BDIU-Chef. Die Zahl der Insolvenzen von Verbrauchern und ehemaligen Selbstständigen werde sich 2002 auf 30.000 verdoppeln. 800.000 Offenbarungseide, 6,1 Prozent mehr als im Vorjahr, würden von den Gerichten registriert. Der Verband fordert die Einsetzung eines "runden Tisches", um der sinkenden Zahlungsmoral zu begegnen. Vorschläge dazu haben die Inkasso-Firmen erarbeitet. So müssten unter anderem die Verzugszinsen angehoben und das Thema Schulden und Geld in die Lehrpläne der Schulen integriert werden. wom/bus

Quelle: REUTERS
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borgling:

Export rettet deutsche Konjunktur

 
21.11.02 13:45
21.11.2002 13:12

ROUNDUP: Export rettet deutsche Konjunktur - Wachstum leicht beschleunigt

WIESBADEN (dpa-AFX) - Der ungebrochen florierende Export hat die deutsche Volkswirtschaft vor einem Rückschlag bewahrt. Dank des positiven Außenbeitrags ist die wirtschaftliche Leistung im 3. Quartal 2002 zum dritten Mal in Folge wieder gestiegen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) fiel real um 0,3 Prozent höher aus als in den vorangegangenen drei Monaten. Im 2. Vierteljahr betrug das Wachstum nur 0,2 Prozent. Dies teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit. Auch im Jahresvergleich hat sich das Konjunkturbild leicht verbessert. Das BIP lag im 3. Quartal um 0,9 Prozent über dem Vorjahresniveau. Im 2. Vierteljahr hatte das Wachstum - im Jahresvergleich - nur 0,4 Prozent betragen. INLÄNDISCHE NACHFRAGE SCHWACH Der verhaltene Konjunkturaufschwung kam aber ausschließlich über die Erfolge auf den Exportmärkten zu Stande. Die Ausfuhren von Waren und Dienstleistungen verbesserten sich binnen Jahresfrist um 4,4 Prozent. Dagegen schwächte sich die gesamte inländische Nachfrage nach Angaben der Statistiker im 3. Quartal um 0,2 Prozent ab. Vor allem die Ausrüstungsinvestitionen gingen preisbereinigt um 6,5 Prozent zurück. Nur bei den sonstigen Investitionen - vor allem in Software - konnte im Jahresvergleich ein Zuwachs von 2,4 Prozent registriert werden. Der private Konsum trug mit einem Plus von 0,1 Prozent kaum zur Konjunkturbelebung bei. Nach einem Rückgang der Verbraucherausgaben in den beiden Vorquartalen scheint sich aber die Zurückhaltung der Verbraucher - auch im Zusammenhang mit der Teuro-Debatte - in den Sommermonaten zumindest aufgelöst zu haben. Die Nachfrage des Staates war im 3. Quartal 1,8 Prozent höher als vor Jahresfrist. EXPORTÜBERSCHUSS ALS WACHSTUMSTRÄGER Der Exportüberschuss allein trug insgesamt 1,1 Prozentpunkte zum realen Wachstum bei. Damit konnte der Rückgang der inländischen Verwendung des Bruttoinlandsproduktes mehr als ausgeglichen werden. Unter dem Strich lag deshalb im Zeitraum Juli bis September die gesamtwirtschaftliche Leistung 0,9 Prozent über dem Vorjahr. Einschließlich der Preiserhöhungen stieg das BIP im Vergleich zu 2001 um 3,2 Prozent auf 537,3 Milliarden Euro. Das Volkseinkommen legte sogar um 3,8 Prozent auf 396,4 Milliarden Euro zu. Davon konnten die Arbeitnehmereinkommen allerdings nur mit einem Plus von 1,4 Prozent profitieren. Die Unternehmens- und Vermögenseinkommen zogen um 10,1 Prozent an. RÜCKGANG DER ERWERBSTÄTIGEN Die gesamtwirtschaftliche Leistung wurde im 3. Quartal von 38,7 Millionen Erwerbstätigen erbracht. Das waren 0,8 Prozent oder 297.000 Personen weniger als ein Jahr zuvor. Die Erwerbslosigkeit nach internationaler Definition stieg um 6,1 Prozent oder 185.000 auf 3,2 Millionen Personen. Der Anteil der Erwerbslosen nahm deshalb von 7,2 Prozent im 3. Quartal 2001 auf nun 7,6 Prozent zu./pa/ie/DP /jh/

Quelle: DPA-AFX

p.s. Das Volkseinkommen liegt bei fast 400 Milliarden Euro. Nur ich habe nichts(nur 0,0000125% davon). Was mache ich blos falsch!?!
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borgling:

Zinssenkung im Dezember erwartet

 
21.11.02 14:37
21.11.2002 14:22

Tagesgeldpreis unverändert - Zinssenkung im Dezember erwartet

Frankfurt, 21. Nov (Reuters) - Die Sätze für Tagesgeld haben sich am Donnerstag nicht verändert. Händler nannten wie am Vortag Preise zwischen 3,28 und 3,30 Prozent. Die Liquiditätslage lasse einen relativ ruhigen Monatsultimo erwarten, sagte eine Händlerin. Ab kommender Woche werde es dann allerdings interessant. Da der Markt inzwischen fest mit einer Leitzinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) am 5. Dezember rechne, sei vor allem beim Hauptrefinanzierungsgeschäft der EZB in der ersten Dezember-Woche mit Unterbietungen der Banken zu rechnen. Ein anderer Disponent verwies darauf, dass ausgerechnet in jener Woche der Tender mit einem Volumen von 99 Milliarden ausläuft. "Da bin ich gespannt, wie das ausgeht." Möglicherweise werde die EZB auf eine Bietungszurückhaltung der Banken mit einem Schnelltender reagieren müssen. Die EZB hat Änderungen im Geldmarktgeschäft vorgeschlagen, um das Problem der Unterbietungen zu lösen. So soll die Mindestreserveperiode an die Termine der Zinsentscheidungen angepasst werden. Die Banken können dazu noch bis Ende November Stellung nehmen. Die Zinssenkungserwartung des Marktes lässt sich Händlern zufolge an den Geldmarktgeschäften mit längerer Laufzeit gut ablesen. Offen sei für die meisten nur noch die Höhe der Zinssenkung. "Insgesamt gehen die Sätze der längeren Laufzeiten aber konstant runter", sagte ein Händler. Bei ihrem letzten Ratstreffen hatte die Zentralbank den Leitzins trotz offenbar intensiver Diskussionen unverändert bei 3,25 Prozent gelassen. Seidem haben aber mehrere Ratsmitglieder nach Ansicht von Analysten klare Signale für eine Leitzinssenkung gegeben. Die effektiven Zentralbankguthaben der Banken betrugen per Mittwoch nach Angaben der EZB 139,530 (128,678) Milliarden Euro. Der laufende Durchschnitt lag bei 129,692 (129,328) Milliarden Euro und damit über dem endgültigen Mindestreservesoll von 128,655 Milliarden Euro. Die Banken und Sparkassen in der Euro-Zone nahmen Übernacht-Kredite über 32 (zwei) Millionen Euro auf. In die Einlagenfazilität parkten sie 82 (59) Millionen Euro. Die autonomen Faktoren gab die EZB mit 55,420 (54,265) Milliarden Euro an. Der Referenzzinssatz für Tagesgeld betrug unverändert 3,29 Prozent. sme/iws

Quelle: REUTERS
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