Commerzbank
Da der Euro (EUR/USD) an 0,9845 gescheitert ist, steht er auf unmittelbare Sicht weiter unter Druck, so berichten die Devisenexperten der Commerzbank.
Dabei sei mit Kurseinbußen in Richtung von 0,9743/20 zu rechnen. Jener Bereich umfasse den gleitenden Durchschnitt auf 100-Tage-Basis, den Ende September verzeichneten Tiefwert, sowie das Niveau der 61.8 %-Korrektur der Bewegung von 0,9610 nach 0,9909. Daher dürfte sich nach Überzeugung der Commerzbank-Experten der Euro bei der ersten Annäherung an jenen Bereich wieder fangen. Andernfalls gerate er weiter unter Druck in Richtung von 0,9672, und fiele danach eventuell noch bis hin zum wichtigeren Bereich bei 0,9625/0,9580. Einer Kursrally stünde derzeit der Widerstand bei 0,9854 im Wege. Erst darüber käme es zu weiteren Kursgewinnen in Richtung von 0,9909.
Die Händler der Commerzbank sind derzeit ausgehend von 0,9820/40, short. Diese offene Positionen werde bei Kursrallies auf 0,9820 ausgebaut. Den Stop/Reverse werde man aber über 0,9853 absenken. Die Experten empfeheln, Teile der Short-Positionen zunächst bei 0,9743 glattzustellen, und den Rest dann bei 0,9730/20, mit engem Stop/Reverse umzukehren, für den Fall weiterer Kurseinbußen bis 0,9672/65 und 0,9620/00. Dort sollten sämtliche Short-Positionen, mit engem Stop/Reverse, umgekehrt werden.
Bei einem Durchbruch über 0,9853 gehen die Experten der Commerzbank Long-Positionen ein. Diese würden bei 0,9905/09, mit Stop/Reverse über 0,9910 umgekehrt.