Berlin (vwd) - Die Rösch AG, Berlin, sieht nach vwd Informationen trotz des Rückzuges der Diamond Network GmbH aus den Verhandlungen um einen Einstieg in das Unternehmen Chancen, in Kürze mit einem anderen potenziellen Investor einig zu werden. Innerhalb der kommenden Wochen könnte ein Abschluss erfolgen, erfuhr vwd aus Kreisen des Herstellers von nadelfreien Spritzen. Dies würde nicht nur die weiterhin kritische Finanzsituation entspannen. Vom Investor hänge auch ab, ob und unter welchen Bedingungen die angestrebten Vertriebskooperation mit Pharmaherstellern zur Unterschriftsreife gebracht werden kann.
Panikverkäufe von Beteiligungen für einen kurzfristigen Mittelzufluss kommen für das Management derzeit nicht in Frage, ist zu hören: Rösch und den anderen Gesellschaftern der Ritter Concept GmbH soll mittlerweile ein "Letter of Intent" für den Kauf von Anteilen vorliegen. Die Berliner halten 44 Prozent an dem Hersteller von zahnmedizinischer Technik. Die in der Absichtserklärung geäußerten Vorstellungen müssten aber noch nachgebessert werden, betonen die Gesellschafter. Tafelsilber will Rösch diesen Informationen zufolge also nicht zum Dumpingpreis abgegeben werden.
vwd/23.12.2002/sk/smh