Frankfurt, 14. Jan (Reuters) - Der Erotikprodukte-Anbieter Private Media Group strebt als erstes Unternehmen in diesem Jahr an den Neuen Markt der Frankfurter Wertpapierbörse. Die für den 4. Februar geplante Notierung ist somit der erste von 40 bis 50 von Experten erwarteten Börsengängen in Deutschland in 2002. 2001 wagten lediglich elf Unternehmen den Gang an den Neuen Markt, nach dem Boom von 2000 mit 132 Börsengängen. Die Private Media Group Inc. mit Sitz in Barcelona kündigte am Montag an, zwischen dem 25. Januar und dem 1. Februar bis zu 7,4 Millionen Aktien anbieten zu wollen. Das Unternehmen machte zunächst keine Angaben darüber, zu welchem Preis die Aktien angeboten werden sollen. Die Titel sind bereits an der US-Börse Nasdaq gelistet.
Die Private Media bietet den Angaben zufolge Hardcore-Zeitschriften, Videos, DVDs und Programme für Kabel- und Satellitenfernsehen an und verfügt für die Vermarktung ihrer Erotikprodukte über zwei Fernsehsender und drei Internetseiten. Mit den Einnahmen des Börsenganges solle unter anderem die Produktpalette erweitert und die Erschließung neuer Märkte in weiteren Ländern finanziert werden, hieß es. Bisher würden die Produkte der Private Media in 35 Ländern vertrieben.
Wie aus dem Verkaufsprospekt hervorgeht erwirtschaftete die Gruppe in den ersten neun Monaten 2001 einen Nettoumsatz von 27,4 Millionen Euro und einen Überschuss von 7,7 Millionen Euro.
Von den insgesamt 7,4 Millionen Aktien stammen den Angaben zufolge 5,8 Millionen aus einer Kapitalerhöhung. Die übrigen 700.000 Papiere sowie die der konsortialführenden Commerzbank eingeräumten Mehrzuteilungsoption von 900.000 Aktien würden von Altaktionären zur Verfügung gestellt. Angaben zum Angebotspreis für die Aktien wurden zunächst nicht gemacht. Analysten gehen davon aus, dass die Titel zu einem Preis zwischen elf und 19 Euro angeboten wird.
Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben seit dem 1. Februar 1999 an der US-Technologiebörse Nasdaq gelistet und notierte dort zu einem ersten Kurs von 1,30 Dollar je Aktie. Am Montagnachmittag wurden die Titel an der Nasdaq zu 8,10 Dollar gehandelt. Auf Basis des Kurses im Freiverkehr Frankfurt von Montag Nachmittag von 9,65 Euro beläuft sich das Emissionsvolumen für den Börsengang auf insgesamt 71,41 Millionen Euro und die Marktkapitalisierung auf 329,75 Millionen Euro. Neben der Commerzbank gehört die Wolfgang Steubing AG dem Konsortium an. Beide fungieren nach Angaben der Private Media Group später auch als Handelsbetreuer (Designated Sponsors).
Die Private Media bietet den Angaben zufolge Hardcore-Zeitschriften, Videos, DVDs und Programme für Kabel- und Satellitenfernsehen an und verfügt für die Vermarktung ihrer Erotikprodukte über zwei Fernsehsender und drei Internetseiten. Mit den Einnahmen des Börsenganges solle unter anderem die Produktpalette erweitert und die Erschließung neuer Märkte in weiteren Ländern finanziert werden, hieß es. Bisher würden die Produkte der Private Media in 35 Ländern vertrieben.
Wie aus dem Verkaufsprospekt hervorgeht erwirtschaftete die Gruppe in den ersten neun Monaten 2001 einen Nettoumsatz von 27,4 Millionen Euro und einen Überschuss von 7,7 Millionen Euro.
Von den insgesamt 7,4 Millionen Aktien stammen den Angaben zufolge 5,8 Millionen aus einer Kapitalerhöhung. Die übrigen 700.000 Papiere sowie die der konsortialführenden Commerzbank eingeräumten Mehrzuteilungsoption von 900.000 Aktien würden von Altaktionären zur Verfügung gestellt. Angaben zum Angebotspreis für die Aktien wurden zunächst nicht gemacht. Analysten gehen davon aus, dass die Titel zu einem Preis zwischen elf und 19 Euro angeboten wird.
Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben seit dem 1. Februar 1999 an der US-Technologiebörse Nasdaq gelistet und notierte dort zu einem ersten Kurs von 1,30 Dollar je Aktie. Am Montagnachmittag wurden die Titel an der Nasdaq zu 8,10 Dollar gehandelt. Auf Basis des Kurses im Freiverkehr Frankfurt von Montag Nachmittag von 9,65 Euro beläuft sich das Emissionsvolumen für den Börsengang auf insgesamt 71,41 Millionen Euro und die Marktkapitalisierung auf 329,75 Millionen Euro. Neben der Commerzbank gehört die Wolfgang Steubing AG dem Konsortium an. Beide fungieren nach Angaben der Private Media Group später auch als Handelsbetreuer (Designated Sponsors).