Ein Tag aus einer anderen Zeitrechnung, dieser 7. März. An jenem Dienstag schloss der Dax bei 8064 Punkten, nachdem er im Handelsverlauf sogar die 8137 Punkte gekratzt hatte. Nichts schien den Höhenflug der Märkte zu stoppen: Allein die Aktie der Softwareschmiede SAP legte zwischen Januar und März 2000 rund 70 Prozent zu. Wer reich werden wollte, kaufte Aktien.
Heute sind die Aktionäre des Jahres 2000 zumindest reich an Erfahrung. Die zäheste Aktienbaisse seit 70 Jahren hat den Dax seitdem um rund 70 Prozent einbrechen lassen. Der "Wachstumsmarkt" Nemax 50 stürzte um 96 Prozent und in die Bedeutungslosigkeit.
Exakt drei Jahre, nachdem der Deutsche Aktienindex die 8000 Punkte im Sturm genommen hatte, stürzte er am 7. März 2003 unter die 2400 Punkte und damit auf den tiefsten Stand seit sieben Jahren. Die Verluste einzelner Dax-Schwergewichte auf Dreijahressicht sind atemberaubend, doch von Einstiegskursen spricht kaum jemand. Willkommen in der neuen Zeit.
Die Daten aus drei Jahren Aktienbaisse sind nicht nur etwas für Statistiker und Masochisten. Mehr als zwölf Billionen Dollar Vermögen sind seit März 2000 weltweit verbrannt. Der Ausverkauf grenzt ebenso an Hysterie wie der Kaufrausch vor drei Jahren, sagen Analysten.
Tiefkurse sind nicht gleich Kaufkurse
Doch Tiefkurse sind nicht gleich Kaufkurse. Wer sich angesichts des dramatischen Ausverkaufs und der scheinbar günstigen Bewertung vieler Aktien wieder an den Markt, muss die Gründe für den Kurssturz richtig einschätzen. Die Gründe für den Absturz liegen nicht nur in dem Ende des New-Economy-Hysterie. Auf das Platzen der Hightechblase im Frühjahr 2000 folgten weitere Nackenschläge, deren Folgen die Märkte noch heute beschäftigen.
Immerhin wurden nicht alle Märkte zerzaust. In den aufstrebenden Märkten China (plus 125 Prozent) und Russland (plus 115 Prozent) haben Anleger ihr Geld seit 2000 mehr als verdoppelt. Nemax (minus 96 Prozent), Dax und die US-Technologiebörse Nasdaq (jeweils minus 70 Prozent) rangieren dagegen auf Dreijahressicht unter den fünf schwächsten Märkten weltweit. Der US-Industrieindex Dow Jones hielt sich dagegen mit einem Verlust von "nur" 32 Prozent vergleichsweise stabil.
So long,
Calexa
www.investorweb.de
Heute sind die Aktionäre des Jahres 2000 zumindest reich an Erfahrung. Die zäheste Aktienbaisse seit 70 Jahren hat den Dax seitdem um rund 70 Prozent einbrechen lassen. Der "Wachstumsmarkt" Nemax 50 stürzte um 96 Prozent und in die Bedeutungslosigkeit.
Exakt drei Jahre, nachdem der Deutsche Aktienindex die 8000 Punkte im Sturm genommen hatte, stürzte er am 7. März 2003 unter die 2400 Punkte und damit auf den tiefsten Stand seit sieben Jahren. Die Verluste einzelner Dax-Schwergewichte auf Dreijahressicht sind atemberaubend, doch von Einstiegskursen spricht kaum jemand. Willkommen in der neuen Zeit.
Die Daten aus drei Jahren Aktienbaisse sind nicht nur etwas für Statistiker und Masochisten. Mehr als zwölf Billionen Dollar Vermögen sind seit März 2000 weltweit verbrannt. Der Ausverkauf grenzt ebenso an Hysterie wie der Kaufrausch vor drei Jahren, sagen Analysten.
Tiefkurse sind nicht gleich Kaufkurse
Doch Tiefkurse sind nicht gleich Kaufkurse. Wer sich angesichts des dramatischen Ausverkaufs und der scheinbar günstigen Bewertung vieler Aktien wieder an den Markt, muss die Gründe für den Kurssturz richtig einschätzen. Die Gründe für den Absturz liegen nicht nur in dem Ende des New-Economy-Hysterie. Auf das Platzen der Hightechblase im Frühjahr 2000 folgten weitere Nackenschläge, deren Folgen die Märkte noch heute beschäftigen.
Immerhin wurden nicht alle Märkte zerzaust. In den aufstrebenden Märkten China (plus 125 Prozent) und Russland (plus 115 Prozent) haben Anleger ihr Geld seit 2000 mehr als verdoppelt. Nemax (minus 96 Prozent), Dax und die US-Technologiebörse Nasdaq (jeweils minus 70 Prozent) rangieren dagegen auf Dreijahressicht unter den fünf schwächsten Märkten weltweit. Der US-Industrieindex Dow Jones hielt sich dagegen mit einem Verlust von "nur" 32 Prozent vergleichsweise stabil.
So long,
Calexa
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