Erklärt mir jemand kurz Elliot Waves !?


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Katjuscha:

Erklärt mir jemand kurz Elliot Waves !?

 
22.05.05 20:15
Hab gerade eine Analyse eines Analysten gelesen, der bei folgendem Chart starkes Abwärstpotenzial über die nächsten 5 Wochen beim Nasdaq sieht. Der Analyst geht nicht nur wegen überverkauften Indikatoren von einer Korrektur aus, sondern von neuen Tiefs bei 1300 Punkten.
Ich mit meinem rudmentären Chartwissen sehe da eher klare mittelfristige Kaufsignale, gerade auch weil im S&P und Dow Jones ebenfalls klare Kaufsignale (Bruch 200-Tage-Linie und horizontalen Widerstand bei 10400) generiert wurden.

Kann mir das mal jemand kurz erläutern?

Erklärt mir jemand kurz Elliot Waves !? 1949050img.wallstreet-online.de/news/031/16/45" style="max-width:560px" >
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Tinkywinky:

Hallo Katjuscha

 
22.05.05 20:36
Kenne mich mit Elliot waves auch nicht wirklich gut aus.
Der Chart oben sieht für mich eher nach steigenden Kursen aus.

PS Kennst du dich mit firewall und virenscanner aus?
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checkerlarsen:

der chart schreit nach einem

 
22.05.05 21:19
doppelten boden.... der  hier um 1300 liegt.
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EinsamerSam.:

Klar, Katjuscha ... Ich erklär das mal...

 
22.05.05 21:42
The Elliot Wave Theory was proposed in the early 1930s by R.N. Elliot, a stock market speculator, as the next logical step after Dow Theory. Elliot focused on classifying market activity according to a set of cycles and ratios of movements. As with the waves on the ocean, market activity ebbs and flows in cycles that repeat and can be subdivided into smaller cycles.

The theory states that markets move in repetitive patterns; a five wave advance (impulse waves) and a three wave decline (corrective waves, labeled with letters). This cycle of eight waves can be seen in all time frames from intraday to what Elliot called the "Grand Supercycle" of over 200 years. Each wave in a cycle can be subdivided into smaller cycles.

The diagram below shows how an eight wave cycle advances in five waves and declines in three. One of the rising impulse waves has been broken down into five smaller waves.

Figure 1

Erklärt mir jemand kurz Elliot Waves !? 1949160

One important concept to remember that will tie together several advanced technical analyses is that the wave counts of the cycles and their sub-cycles follow the Fibonacci sequence (see Tips Vol 2, No 13). The two part cycle has three corrective waves and five impulse waves for a total of eight waves. That is the sequence 1,2,3,5,8 where any number in the sequence is the sum of the two numbers preceding it. Further subdivision of the waves will yield wave counts that follow the Fibonacci sequence higher.
Logical Rationale

While the mathematics of waves and Fibonacci sequences are critical in understanding Elliot Waves, the human behavior underlying the resultant cycles is also important. The "personalities" of waves, as first interpreted by Elliot Wave specialist Robert Prechter, categorize why the waves rise and fall like they do.

Wave "1" includes the changing of market opinion from bearish to bullish. It often is driven by a rebound from depressed prices and is the shortest of the rising impulse waves. Basically, the bargain hunting has begun.

Wave "2" is a retracement of wave "1". Most, if not all of the gains from wave "1" are erased because market participants have used this rally to sell their losing positions at slightly better prices. This wave often presents itself as the right shoulder of a head and shoulders pattern.

Wave "3" represents when the reversal patterns completed by the first two waves break into the new trend. This is the longest and strongest of the impulse waves, at least in the financial markets, as most technical patterns have signaled the new trend and market participants now rush in to follow it.

Wave "4" is the consolidation phase of the advance. Its structure is also fairly complex, yielding many common continuation patterns such as triangles. This wave may never drop below the peak of wave "1".

Wave "5" is final stage of the advance and often shows a divergence with such technical indicators as cumulative volume and relative strength (RSI).

Wave "a" at first appears to be a normal correction to the rally. Elliot Theory says that wave "a" will break down into five, not three, sub-waves. A market move in five waves indicates a new dominant market direction.

Wave "b" is the bear market correction allowing a second chance for sellers to sell.

Wave "c" typically breaks support and the peak of wave "3". Here, many technical indicators confirm that the original rally is over.

Identifying waves is often a difficult activity because there are a number of exceptions and variations in the waves. These deserve a separate discussion for themselves.

The final point to mention is that Fibonacci ratios provide targets for price moves and typically coincide with wave peaks and troughs. The chart below of the Dow Industrials for 300 days shows the bull market interpretation of the US stock market. The peak near 4000 can be considered the end of wave "5" and the start of wave "a". Notice how the Fibonacci retracement levels of the corrective phase (a,b,c) provided resistance to the following impulse waves. The danger here is that our simple interpretation (no consideration of other technical indicators or Elliot extensions and other variations) does not take into account that wave "1" does not rise above the peak of the previous wave "5". This could be cause for revising the bull case to a bear case.

Figure 2

Erklärt mir jemand kurz Elliot Waves !? 1949160

Elliot Waves are far too complex to be covered adequately in this format. Please use this edition of Tips as an introduction to some of the concepts and terms of Elliot Waves but not as a lesson on how to trade with them.

Quelle: http://www.crbtrader.com/

Meine Bemerkung zu Deiner Anfrage:

Die Nasdaq ist overtop zum Bollinger Band... Sie wird wieder in das Band zurückbrechen und sich bei 1420 Pkt. einpendeln ... Ein so starker Ausbruch wird Verkaufdruck eröffnen... Oder sagen wir eine Bereinigung des Indizies...

Erklärt mir jemand kurz Elliot Waves !? 1949160

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Der Einsame Samariter

Erklärt mir jemand kurz Elliot Waves !? 1949160
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Katjuscha:

Wer erklärt mir mal kurz die englische Sprache? :) o. T.

 
22.05.05 21:49
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EinsamerSam.:

UARGH !

 
22.05.05 21:53
Ich! Ich mach das später... ;-))

Ich mach das, wenn ich mit "französisch" fertig bin ;-))

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Der Einsame Samariter

Erklärt mir jemand kurz Elliot Waves !? 1949176
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EinsamerSam.:

Für Katjuscha und nun in deutscher Sprache *ggg*

 
22.05.05 21:59
Beschreibung

Die Theorie der Elliott-Wellen wurde in den 30er und 40er Jahren von dem Amerikaner Ralph Nelson Elliott entwickelt. Elliott war mehrere Jahre lang durch eine schwere Krankheit ans Bett gefesselt und beschäftigte sich in dieser Zeit mit dem Studium und der minutiösen Beobachtung des Aktienmarktes. Er fand bald heraus, dass Kursbewegungen nach immer wiederkehrenden Mustern verlaufen. Das Erkennen dieser Muster erfordert jedoch viel Übung, denn das Schwierige an diesen Wellenmustern ist, dass sie auf mehreren Ebenen ineinander verschachtelt sind, d. h. in Form von Fraktalen aufgebaut sind.

Hier dieses typische Muster:
Erklärt mir jemand kurz Elliot Waves !? 1949186

Die fünf Wellen (mit 1, 2, 3, 4, 5 bezeichnet) bilden den sog. "Impuls" der erste Wellenebene. Das Ende der Welle 5 ist gleichzeitig das Ende der Welle (1) auf der nächsthöheren Ebene. Von der (1) geht es zur (2), genauso wie es auf der kleineren Ebene von der 1 zur 2 ging. Die Abwärtsbewegungen 2 und 4 sind, im Gegensatz zum Impuls, "Korrekturen". (Das Ganze kann natürlich auch umgekehrt sein, nämlich fünf Wellen abwärts und drei aufwärts.)

Und nun kommt der nutzbringende Teil:
Was kommt nach der (2)? Nun, das Gleiche, was nach der 2 kam, nämlich die 3. Nur sind wir mit der (2) eine Wellenebene höher, deshalb kommt nun die (3).

Das nächte Bild zeigt das Ganze mit noch zwei weiteren Wellenebenen.

Erklärt mir jemand kurz Elliot Waves !? 1949186

   * Erste Ebene: die fünf Wellen bis zur 1 (nicht bezeichnet)
   * Zweite Ebene: 1 - 2 - 3 - 4 - 5
   * Dritte Ebene:(1) - (2) - (3) - (4) - (5)
   * Vierte Ebene:[1] - [2] - [3] - [4] - [5] (gezeigt sind hier nur [1] und [2])

So einfach ist das - im Prinzip. In der Praxis leider nur dann, wenn man weiß, auf welcher Wellenebene und in welchem Zyklus ein Markt sich befindet. Und genau das erfordert eine so aufwendige Beschäftigung mit einem Markt.

Warum ist es so, dass diese Muster immer wieder in diesen Verschachtelungen auftreten?

Dieser fraktale Aufbau ist keineswegs ungewöhnlich, sondern Fraktale sind die üblichen Bausteine der Natur. Nur ein paar Beispiele:

Das Stichwort "Apfelmännchen" haben Sie vielleicht schon mal gehört, hier sehen Sie eines. Eine mit Hilfe eines Computers gezeichnete Struktur, die aus immer wiederkehrenden selbstähnlichen Formen entsteht.

Erklärt mir jemand kurz Elliot Waves !? 1949186

Zu abstrakt? Wie wär's hiermit?

Erklärt mir jemand kurz Elliot Waves !? 1949186

Ein Teilstück vom Blatt eines Farns sieht in der Vergrößerung exakt so aus wie das ganze Blatt. Und selbst das Teilstück von diesem Teilstück sieht wieder genauso aus, nur kleiner.

Praktisch die ganze Natur ist fraktal aufgebaut, und es gäbe dazu zu viel zu sagen, als dass ich es hier tun könnte. Letztes extremes Beispiel: Ein Atom ist prinzipiell genauso aufgebaut wie das Sonnensystem und ganze Galaxien. "Wie im Kleinen, so im Großen."

Diesen fraktalen, bausteinartigen Aufbau finden wir eben auch in der Bewegung der Finanzmärkte wieder, und es ist kein Zufall, sondern ein Naturgesetz. Das typische fünfteilige Impulsmuster mit anschließender dreiteiliger Korrektur entsteht, weil es sich nach massenpsychologischen Gesetzmäßigkeiten richtet. Es basiert auf den allzu menschlichen Gefühlen, die zwischen den Extremen Panik und Euphorie pendeln. Dazwischen gibt es alle Nuancen und Ausprägungen wie Hoffnung, Gewöhnung ("Konsolidierungsphasen"), Freude, Bestätigung, Erfolg, Gier, Angst, Verzweiflung usw.. Verhaltensforscher haben längst diese typischen Stimmungsphasen in vielen Bereichen bestätigt. Und wo könnten sich solche massenpsychologischen Entwicklungen besser "austoben" als auf den Aktienmärkten und anderen Finanzmärkten, wo es um reine "Spekulation" geht?

R. N. Elliotts Theorie ist also eine detaillierte Beschreibung über das Verhalten von Finanzmärkten. Sie beruht darauf, dass das zyklische Schwanken der Massenpsychologie der Marktteilnehmer zwischen Optimismus und Pessimismus nach natürlichen Gesetzmäßigkeiten und in bestimmten Mustern erfolgt. Jedes Muster lässt Aussagen über die vergangene, derzeitige und zukünftige Position eines Marktes in einem Zyklus zu.

Wer sich eine Weile mit dieser Prognosemethode auseinandersetzt und nach langer Übungszeit einigermaßen beherrscht, der merkt, wie ihn die früher als so wichtig erachteten Nachrichten und Gerüchte völlig kalt lassen. Diese sog. "Fundamentals“ sind letztlich auch wiederum nur eine Folge der massenpsychologischen Gesamtstimmung. Denken Sie an die vordergründigen, unlogischen, ständig wechselnden, „fundamentalen“ Erklärungen! Mal waren es die Zinsen, mal der Arbeitsmarkt, mal die steigende Inflation, mal die fallende Inflation, mal das Bruttosozialprodukt, mal das Handelsbilanzdefizit, mal dies und mal das, was die Aktien, die Anleihen, die Rohstoffpreise oder die Währungen bewegt haben soll. Das große Manko bei dieser Methode: Leider bekommt man erst nach einer Kursbewegung gesagt, was diesmal der Auslöser war. Und als potentielle Gründe stehen Tausende zur Auswahl.

All’ diese „Fundamentals“, diese "externen Marktfaktoren", sind nicht die Auslöser von Verhaltensänderungen bei den Marktteilnehmern, sondern sie sind die Folge eines bereits veränderten Verhaltens. Die Inflationsrate, als Beispiel, wird letztlich durch das Massenverhalten bestimmt, konkret in Form des Konsumverhaltens und der Neuverschuldungsbereitschaft der Wirtschaftsteilnehmer.

Die Psychologie, und nichts anderes, bestimmt jeden Markt zu jeder Zeit! Und die Marktpsychologie der Marktteilnehmer richtet sich, wie alle vom Menschen geprägten Entwicklungen, nach unumstößlichen Naturgesetzen. Und diese Naturgesetze bestimmen den Verlauf, die Muster, die Proportionen und die zeitlichen Komponenten der Marktbewegungen.

Ralph Nelson Elliott hatte (und hat bis heute) nur wenige ernsthafte Anhänger, die seine Theorie bis heute weitergetragen haben. Viele sagen zwar: "Elliott-Wellen - kenn' ich, hab' ich auch mal ausprobiert, funktioniert aber nicht." Ein solches Urteil kann man sich bei dieser komplexen Methode erst erlauben, wenn man sich viele Jahre, und zwar intensiv, damit auseinander gesetzt hat. Nach kurzfristigen Erfolgserlebnissen kommen sehr schnell die Enttäuschungen. Diese Phase muss man - und kann man - überwinden, wenn man hartnäckig dabei bleibt.

Es ist keineswegs so, dass man als geübter "Elliotter" nur noch perfekte Prognosen abgibt. Man erreicht aber ein erstaunlich gutes Chance/Risiko-Verhältnis, vorausgesetzt, man ist absolut konsequent und setzt nie "alles auf eine Karte".

Viel entscheidender ist aber, dass man ein völlig neuartiges, umfassendes, globales und gelasseneres Weltbild bekommt, indem man große Bewegungen (und zB auch soziale Trends) erfassen und einschätzen kann. Man kann sich auf kommende Ereignisse vorbereiten, auch wenn man oft nicht weiß, wann sie eintreten.

Hamilton Bolton, A.J. Frost und Charles J. Collins waren ernsthafte Anhänger. Und Robert R. Prechter ist heute wohl der bekannteste und erfolgreichste. Vorreiter für Elliott waren Arthur Pigou, Charles H. Dow und Bernard Baruch. Letzterer, ein Multimillionär durch Spekulation, traf den Nagel mit folgenden Worten auf den Kopf:

„But what actually registers in the stock market’s fluctuations are not the events themselves, but the human reactions to these events. In short, how millions of individual men and women feel these happenings may affect their future.“

Ich möchte die Elliott-Wellen populärer machen, möchte, dass mehr Menschen eigene Analysen anstellen, anstatt sich auf die Flut an Nachrichten und Kommentaren von sog. Profis zu konzentrieren. Niemand weiß immer, wohin eine Aktie oder eine Währung geht, auch kein "Elliotter". Aber ein "Elliotter" hat eine eigene Meinung zu einem Markt, den er analysiert hat. Er weiß, wann das Chance/Risiko-Verhältnis erfolgversprechend ist und er hat ganz konkrete Punkte, an denen er weiß, wann er aussteigen muss, (wenn nämlich Muster oder Proportionen verletzt werden), während der "normale", fundamental orientierte Analyst sich auf andere verlässt und immer von der Hoffnung lebt.

Meine Prognosen sind daher nicht einfach "Behauptungen", sondern immer nachvollziehbar auf Basis der Regeln und Leitlinien der Elliott-Wellen-Theorie.

Quelle: elliott-waves.com

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Der Einsame Samariter

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Katjuscha:

War ja auch n Scherz, aber ich hätte das gerne

 
22.05.05 22:00
mal am Beispiel des Charts in #1 erklärt gehabt.

Denn ich sehe ja durchaus eine abgeschlossene Formation nach unten. Wieso soll das Tief von Ende April nicht der Anfang der Wave 1 innerhalb einer Aufwärtsformation sein?
Gerade bei dem Bruch des Abwärtstrends kann es doch sein, das es lediglich eine kleine Korrektur (Wave 2) gibt, und dann die Wave 3 startet.

Ich sehe da jedenfalls keinen Grund für Kurse von 1300 Punkten. Allerdings will ich mich mit der Frage hier im Board absichern, denn ich hab ja überhaupt keine Ahnung von dieser EW-Theorie. Allerdings bin ich ohnehin der Meinung, das keine Theorie für sich alleine steht. Bei klaren Trendbrüchen sowieso.
Antworten
Katjuscha:

Erstmal vielen Dank EinsamerS.!

 
22.05.05 22:01
Ich weiß solche Hilfe immer zu schätzen!


Grüße
Antworten
EinsamerSam.:

Ist doch Ehrensache...

 
22.05.05 22:08
*ggg* Aber das wird demnächst hier im Board breitgetreten [Outing!!!]

Umsonst hab ich nicht mein Bier für Googlen stehengelassen :-((( *ggg*

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Der Einsame Samariter

Erklärt mir jemand kurz Elliot Waves !? 1949200
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_mo_:

@Katjuscha

 
24.05.06 17:59
Hier mal der Text vom Einsamen S. mit Bild   BeschreibungDie Theorie der Elliott-Wellen wurde in den 30er und 40er Jahren von dem Amerikaner Ralph Nelson Elliott entwickelt. Elliott war mehrere Jahre lang durch eine schwere Krankheit ans Bett gefesselt und beschäftigte sich in dieser Zeit mit dem Studium und der minutiösen Beobachtung des Aktienmarktes. Er fand bald heraus, dass Kursbewegungen nach immer wiederkehrenden Mustern verlaufen. Das Erkennen dieser Muster erfordert jedoch viel Übung, denn das Schwierige an diesen Wellenmustern ist, dass sie auf mehreren Ebenen ineinander verschachtelt sind, d. h. in Form von Fraktalen aufgebaut sind.Hier dieses typische Muster: Die fünf Wellen (mit 1, 2, 3, 4, 5 bezeichnet) bilden den sog. "Impuls" der ersten Wellenebene. Das Ende der Welle 5 ist gleichzeitig das Ende der Welle (1) auf der nächsthöheren Ebene. Von der (1) geht es zur (2), genauso wie es auf der kleineren Ebene von der 1 zur 2 ging. Die Abwärtsbewegungen 2 und 4 sind, im Gegensatz zum Impuls, "Korrekturen". (Das Ganze kann natürlich auch umgekehrt sein, nämlich fünf Wellen abwärts und drei aufwärts.) Und nun kommt der nutzbringende Teil: Was kommt nach der (2)? Nun, das Gleiche, was nach der 2 kam, nämlich die 3. Nur sind wir mit der (2) eine Wellenebene höher, deshalb kommt nun die (3). Das nächte Bild zeigt das Ganze mit noch zwei weiteren Wellenebenen.  Erste Ebene: die fünf Wellen bis zur 1 (nicht bezeichnet) Zweite Ebene: 1 - 2 - 3 - 4 - 5 Dritte Ebene:(1) - (2) - (3) - (4) - (5) Vierte Ebene:[1] - [2] - [3] - [4] - [5] (gezeigt sind hier nur [1] und [2]) So einfach ist das - im Prinzip. In der Praxis leider nur dann, wenn man weiß, auf welcher Wellenebene und in welchem Zyklus ein Markt sich befindet. Und genau das erfordert eine so aufwendige Beschäftigung mit einem Markt. Warum ist es so, dass diese Muster immer wieder in diesen Verschachtelungen auftreten? Dieser fraktale Aufbau ist keineswegs ungewöhnlich, sondern Fraktale sind die üblichen Bausteine der Natur. Nur ein paar Beispiele: Das Stichwort "Apfelmännchen" haben Sie vielleicht schon mal gehört, hier sehen Sie eines. Eine mit Hilfe eines Computers gezeichnete Struktur, die aus immer wiederkehrenden selbstähnlichen Formen entsteht.  Zu abstrakt? Wie wär's hiermit?  Ein Teilstück vom Blatt eines Farns sieht in der Vergrößerung exakt so aus wie das ganze Blatt. Und selbst das Teilstück von diesem Teilstück sieht wieder genauso aus, nur kleiner. Praktisch die ganze Natur ist fraktal aufgebaut, und es gäbe dazu zu viel zu sagen, als dass ich es hier tun könnte. Letztes extremes Beispiel: Ein Atom ist prinzipiell genauso aufgebaut wie das Sonnensystem und ganze Galaxien. "Wie im Kleinen, so im Großen." Diesen fraktalen, bausteinartigen Aufbau finden wir eben auch in der Bewegung der Finanzmärkte wieder, und es ist kein Zufall, sondern ein Naturgesetz. Das typische fünfteilige Impulsmuster mit anschließender dreiteiliger Korrektur entsteht, weil es sich nach massenpsychologischen Gesetzmäßigkeiten richtet. Es basiert auf den allzu menschlichen Gefühlen, die zwischen den Extremen Panik und Euphorie pendeln. Dazwischen gibt es alle Nuancen und Ausprägungen wie Hoffnung, Gewöhnung ("Konsolidierungsphasen"), Freude, Bestätigung, Erfolg, Gier, Angst, Verzweiflung usw.. Verhaltensforscher haben längst diese typischen Stimmungsphasen in vielen Bereichen bestätigt. Und wo könnten sich solche massenpsychologischen Entwicklungen besser "austoben" als auf den Aktienmärkten und anderen Finanzmärkten, wo es um reine "Spekulation" geht? R. N. Elliotts Theorie ist also eine detaillierte Beschreibung über das Verhalten von Finanzmärkten. Sie beruht darauf, dass das zyklische Schwanken der Massenpsychologie der Marktteilnehmer zwischen Optimismus und Pessimismus nach natürlichen Gesetzmäßigkeiten und in bestimmten Mustern erfolgt. Jedes Muster lässt Aussagen über die vergangene, derzeitige und zukünftige Position eines Marktes in einem Zyklus zu. Wer sich eine Weile mit dieser Prognosemethode auseinandersetzt und nach langer Übungszeit einigermaßen beherrscht, der merkt, wie ihn die früher als so wichtig erachteten Nachrichten und Gerüchte völlig kalt lassen. Diese sog. "Fundamentals“ sind letztlich auch wiederum nur eine Folge der massenpsychologischen Gesamtstimmung. Denken Sie an die vordergründigen, unlogischen, ständig wechselnden, „fundamentalen“ Erklärungen! Mal waren es die Zinsen, mal der Arbeitsmarkt, mal die steigende Inflation, mal die fallende Inflation, mal das Bruttosozialprodukt, mal das Handelsbilanzdefizit, mal dies und mal das, was die Aktien, die Anleihen, die Rohstoffpreise oder die Währungen bewegt haben soll. Das große Manko bei dieser Methode: Leider bekommt man erst nach einer Kursbewegung gesagt, was diesmal der Auslöser war. Und als potentielle Gründe stehen Tausende zur Auswahl.All’ diese „Fundamentals“, diese "externen Marktfaktoren", sind nicht die Auslöser von Verhaltensänderungen bei den Marktteilnehmern, sondern sie sind die Folge eines bereits veränderten Verhaltens. Die Inflationsrate, als Beispiel, wird letztlich durch das Massenverhalten bestimmt, konkret in Form des Konsumverhaltens und der Neuverschuldungsbereitschaft der Wirtschaftsteilnehmer.  Die Psychologie, und nichts anderes, bestimmt jeden Markt zu jeder Zeit! Und die Marktpsychologie der Marktteilnehmer richtet sich, wie alle vom Menschen geprägten Entwicklungen, nach unumstößlichen Naturgesetzen. Und diese Naturgesetze bestimmen den Verlauf, die Muster, die Proportionen und die zeitlichen Komponenten der Marktbewegungen. Ralph Nelson Elliott hatte (und hat bis heute) nur wenige ernsthafte Anhänger, die seine Theorie bis heute weitergetragen haben. Viele sagen zwar: "Elliott-Wellen - kenn' ich, hab' ich auch mal ausprobiert, funktioniert aber nicht." Ein solches Urteil kann man sich bei dieser komplexen Methode erst erlauben, wenn man sich viele Jahre, und zwar intensiv, damit auseinander gesetzt hat. Nach kurzfristigen Erfolgserlebnissen kommen sehr schnell die Enttäuschungen. Diese Phase muss man - und kann man - überwinden, wenn man hartnäckig dabei bleibt. Es ist keineswegs so, dass man als geübter "Elliotter" nur noch perfekte Prognosen abgibt. Man erreicht aber ein erstaunlich gutes Chance/Risiko-Verhältnis, vorausgesetzt, man ist absolut konsequent und setzt nie "alles auf eine Karte". Viel entscheidender ist aber, dass man ein völlig neuartiges, umfassendes, globales und gelasseneres Weltbild bekommt, indem man große Bewegungen (und zB auch soziale Trends) erfassen und einschätzen kann. Man kann sich auf kommende Ereignisse vorbereiten, auch wenn man oft nicht weiß, wann sie eintreten. Hamilton Bolton, A.J. Frost und Charles J. Collins waren ernsthafte Anhänger. Und Robert R. Prechter ist heute wohl der bekannteste und erfolgreichste. Vorreiter für Elliott waren Arthur Pigou, Charles H. Dow und Bernard Baruch. Letzterer, ein Multimillionär durch Spekulation, traf den Nagel mit folgenden Worten auf den Kopf: „But what actually registers in the stock market’s fluctuations are not the events themselves, but the human reactions to these events. In short, how millions of individual men and women feel these happenings may affect their future.“ Ich möchte die Elliott-Wellen populärer machen, möchte, dass mehr Menschen eigene Analysen anstellen, anstatt sich auf die Flut an Nachrichten und Kommentaren von sog. Profis zu konzentrieren. Niemand weiß immer, wohin eine Aktie oder eine Währung geht, auch kein "Elliotter". Aber ein "Elliotter" hat eine eigene Meinung zu einem Markt, den er analysiert hat. Er weiß, wann das Chance/Risiko-Verhältnis erfolgversprechend ist und er hat ganz konkrete Punkte, an denen er weiß, wann er aussteigen muss, (wenn nämlich Muster oder Proportionen verletzt werden), während der "normale", fundamental orientierte Analyst sich auf andere verlässt und immer von der Hoffnung lebt. Meine Prognosen sind daher nicht einfach "Behauptungen", sondern immer nachvollziehbar auf Basis der Regeln und Leitlinien der Elliott-Wellen-Theorie. Und dann hier noch mehr bei Google :www.google.com/...%3A2006-07%2CSUNA%3Ade&q=elliott+waves&lr=In den nächsten 3 Postings kommt kurz wie ich das praktiziere .  
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_mo_:

OK hat nicht geklappt *fg*

 
24.05.06 18:02

Dann halt der Link :            bei Elliott Wellen    ---->   Beschreibung        nachschauen

http://www.elliott-waves.com/

Antworten
_mo_:

Punkt 1 Monatschart mit MACD o. T.

 
24.05.06 18:04
Es geht jetzt um die Welle 31

Wo auch leicht im MACD zu erkennen ist .
(Verkleinert auf 62%) vergrößern
Erklärt mir jemand kurz Elliot Waves !? 41682
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_mo_:

Punkt 2 Wochenchart mit MACD

 
24.05.06 18:10
Im Wochenchart kanns du nun schon die Impulswellen und die Korrekturwellen erkennen .

(Verkleinert auf 62%) vergrößern
Erklärt mir jemand kurz Elliot Waves !? 41687
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_mo_:

Punkt 3 Tageschart mit MACD o. T.

 
24.05.06 18:19
Welle 311 ist wie es sein soll die 3 auf dem hoch vom MACD --> Divergenze ist dann die 5

Welle 313 ist die 1 in Extansion darum klappt es hier nicht daß die 3 auf das hoch vom MACD kommt . Ausnahmen bestätigen die Regel .

Welle 315 = 31 im Grad drüber . Bei dieser ist die 1 im Standart MACD nicht zu sehen . Normalerweise benutzt mann einen langen mittleren ( 12,26,9 ) und einen kurzen MACD um ganz genau zu sein . Im kurzen MACD sieht man dann daß die 1 der Welle 315 ( 31 ) sich dort befindet wo ich sie im Chart eingetragen habe .


Bei weitern Fragen melden .
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Erklärt mir jemand kurz Elliot Waves !? 41688
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_mo_:

Dax aktuelle

 
24.05.06 18:30
Welle 334 läuft

Welle 333 ist abgeschlossen da MACD + sein Signal durch die 0 sind .

Und wir haben eine Extansion in der Extansion .
(Verkleinert auf 62%) vergrößern
Erklärt mir jemand kurz Elliot Waves !? 41690
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_mo_:

Extansion in einer Extansion

 
24.05.06 18:40
sieht dann so aus wenn sie fertig ist . ( Habe hier auch die Nummerierung benutzt wie in dem Chart in Posting # 16 )

1,2,3,4,5 grün sind ein Grad dabei ist die 5 grün = 333 blau .

3335 blau ist die dritte Impulswelle der 33 schwarz .

35 ist die letzte Impulsionswelle der 3 . Wenn diese gemacht ist kommt die Talfahrt auf einer Vier .

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