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EOP Biodiesel auf Wachstumskurs

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Strategie Hebel
Steigender DAX-Kurs 5,00 9,99 15,00
Fallender DAX-Kurs 5,01 10,00 15,01
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VK0MZ88 , DE000VH08LN9 , DE000VH93T78 , DE000VH33V28 , DE000VK4NC07 , DE000VJ24UG7 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Beiträge: 68
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EOP Biodiesel kein aktueller Kurs verfügbar
 
charly2:

EOP Biodiesel auf Wachstumskurs

7
14.09.06 08:00
EBIT erhöht sich um 193 Prozent auf 2,51 Mio. Euro - EBIT-Marge bei 7 Prozent - Deutlicher Anstieg bei Umsatz und Ergebnis erwartet

Pritzwalk, 14. September 2006 - Die EOP Biodiesel AG, Pritzwalk, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2005/2006 (30.6.) mit einem Jahresüberschuss von 1,22 Mio. Euro (Vorjahr: 0,03 Mio. Euro) ihre Prognose um rund 20 Prozent übertroffen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) des Biodiesel-Herstellers verbesserte sich im Berichtszeitraum um 193 Prozent auf 2,51 Mio. Euro (Vj: 0,85 Mio. Euro), während der Umsatz um 10,8 Prozent auf 33,7 Mio. (Vj: 30,66) zulegte. Die EBIT-Marge erhöhte sich von 2,70 auf 6,96 Prozent. Das Ergebnis je Aktie betrug 0,27 Euro. Ohne die Kosten für zwei Kapitalerhöhungen und der Rückzahlung des Mezzanine-Kapitals hätte der Jahresüberschuss 2,73 Mio. Euro bzw. das Ergebnis je Aktie 0,61 Euro betragen.

"Die EOP Biodiesel AG verfügt über eine exzellente wirtschaftliche Basis und ist mit dem Erlös aus zwei Kapitalerhöhungen gut gerüstet für den geplanten Wachstumskurs", so CFO Prof. Dr. Karl-Wilhelm Giersberg. Zum Stichtag 30. Juni 2006 verbesserte sich die Eigenkapitalquote des Biodiesel-Herstellers trotz des Anstiegs der Bilanzsumme auf 51,53 Mio. Euro von 4 auf 62 Prozent. Die liquiden Mittel betrugen 16,06 Mio. Euro (Vj: 6,87 Mio. Euro). Das Anlagevermögen war zu 162 Prozent durch Eigenmittel gedeckt.

Sven Schön, CEO der EOP Biodiesel AG: "Wir haben in den vergangenen zwölf Monaten entscheidende Schritte unternommen, die der EOP Biodiesel AG eine nachhaltige Zukunftsperspektive sichern." Dazu zählt neben den Kapitalerhöhungen und der Notierungsaufnahme im Entry Standard der deutliche Ausbau der Produktionskapazitäten für Biodiesel. Mit der Erweiterung des bestehenden Werks im brandenburgischen Pritzwalk vervierfacht sich die Kapazität auf 132.500 Tonnen jährlich. Die neue Anlage wird Anfang 2007 in Betrieb gehen.

Im Jahr 2007 ist neben dem Bau eines eigenen Bahngleisanschlusses der weitere Ausbau von Produktionskapazitäten vorgesehen. Um die Ausbeute der Ölmühle zu erhöhen, plant EOP Biodiesel AG die Installation einer Extraktionsanlage. Dadurch erhöht sich der Eigenversorgungsgrad mit Pflanzenöl auf über 41 Prozent. Um von zukünftigen Energiepreissteigerungen unbeeinflusst zu sein, wird die EOP Biodiesel AG im kommenden Jahr die energetische Nutzung der bei der Biodieselherstellung anfallenden Nebenprodukte vorantreiben.

Außerdem weitete das Unternehmen seine internationalen Aktivitäten aus und beteiligte sich an einer Ölmühle in Lettland. Bereits im neuen Geschäftsjahr kam eine Mehrheitsbeteiligung an der ABID Biotreibstoffe AG hinzu, die in Österreich ein Biodieselwerk mit einer Jahreskapazität von 100.000 Tonnen errichtet. "Mit dem Ausbau des internationalen Geschäfts verringern wir die Abhängigkeit vom deutschen Markt. Zugleich entwickeln wir uns zu einem bedeutenden europäischen Hersteller und etablieren uns in Deutschland unter den Top 10", so Schön weiter.

Trotz der seit Anfang August geltenden Teilbesteuerung erwartet das Unternehmen, dass Biodiesel auch weiterhin nachgefragt werden wird. Der Preisvorteil dürfte bestehen bleiben. Die EOP Biodiesel AG wird die steuerbedingte Kostensteigerung durch verbesserte Abläufe, günstigere Einkaufskonditionen beim Rohstoffbezug und Skaleneffekte dank der neuen Produktionsanlage zumindest teilweise kompensieren können. Außerdem wird der Markt für beigemischten Biodiesel (B5-Markt) durch die vom Bundeskabinett beschlossene Beimischungspflicht kräftig wachsen. Dieses Segment wurde von der EOP Biodiesel AG bislang kaum beliefert. Zudem ist die Landwirtschaft - ein wichtiger Absatzmarkt des brandenburgischen Unternehmens - unverändert von der Steuer befreit. Mittelfristig will die EOP Biodiesel AG 50 Prozent des Produktionsvolumens an die Mineralölindustrie zur Beimischung (B5-Markt) und 30 Prozent als reinen Biodiesel (B100-Markt) an Großabnehmer wie etwa Speditionen und die Landwirtschaft liefern. 20 Prozent sollen exportiert werden.

Die EOP Biodiesel AG erwartet, dass sich im laufenden Geschäftsjahr 2006/2007 der Umsatz im Vergleich zum Berichtszeitraum mit mehr als 60. Mio. Euro nahezu verdoppeln wird. Der Jahresüberschuss soll mit dieser Entwicklung Schritt halten und auf mehr als drei Mio. Euro steigen. Der profitable Wachstumskurs beruht vor allem auf dem laufenden Kapazitätsausbau.

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charly2:

Solide Zahlen - positiver Ausblick

2
14.09.06 08:14
Klein aber fein. EOP hält - was versprochen wird.
Das KGV 2006/07 liegt akuell bei 14, was bei dem erwarteten
Wachstum (Umsatzverdoppelung und Verdreifachung des
Jahresüberschußes) meines Erachtens viel zu wenig ist.
Meine persönliche Einschätzung: Outperformer
Antworten
bullybaer:

EOP ist sicher

 
14.09.06 08:46
auch für die Zukunft auf diesem Niveau ein absolut interessanter Wert.
Aber im Moment, da der Ölpreise fällt ist der Hype aus den Biodiesel- und den
Solarwerten meiner Einschätzung nach erst mal raus. Das Risiko weiterer
Kursverluste wird bei diesem Kurs sicherlich begrenzt sein und wäre auch für
mich eine Kaufbasis aber vermutlich sind andere Branchen z.Z. einfach aussichtsreicher.

Eine zweite Solarworld wirds sehr wahrscheinlich nicht werden aber der Wert wird
sicherlich irgendwann mal wieder anlaufen. Geduld ist hier gefragt.

mfg
bb
Antworten
charly2:

Der Markt ist zufrieden

 
14.09.06 10:28
Wir liegen bereits 6 bis 7% im Plus. Ich glaube, da wird in
den nächsten Wochen noch einiges dazu kommen.
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charly2:

Markt für beigemischte Biotreibstoffe im Visier

 
15.09.06 20:46
Internationales Wachstum und Exportquote von 20 Prozent angestrebt


Pritzwalk (pte/14.09.2006/10:52) - Der deutsche Biodiesel-Hersteller EOP Biodiesel www.eopbiodieselag.de strebt eine Neuaufteilung seiner Absatzmärkte an. Statt wie bisher den Großteil des Produktionsvolumens an den B100-Markt für Großabnehmer wie Speditionen und die Landwirtschaft zu liefern, sollen mittelfristig 50 Prozent des produzierten Treibstoffes als beigemischter Biodiesel in der Mineralölindustrie abgesetzt werden (B5-Markt). "Derzeit liegt dieser Marktanteil bei rund zehn Prozent. Bisher waren wir mit der Produktionskapazität von 32.500 Tonnen pro Jahr auf dem B100-Markt ausgelastet. Durch den Ausbau der Produktionskapazität auf 132.500 Tonnen können wir auch die Nachfrage auf anderen Märkte besser bedienen", erläutert EOP Biodiesel-Sprecher Volker Siegert gegenüber pressetext. Ein weiterer wichtiger Faktor, der die Nachfrage nach Biodiesel deutlich steigern soll, ist die von der deutschen Regierung beschlossene Beimischungspflicht von Biotreibstoffen.

Die Exportquote von Biodiesel will das Unternehmen mittelfristig auf 20 Prozent erhöhen. "Der Fokus beim internationalen Geschäft liegt auf den EU-Staaten, vor allem am süd- und südosteuropäischen Markt, da diese selbst nicht genug Produktionskapazitäten haben", so Siegert. Der im vergangenen Juli erfolgte Markteinstieg in Österreich (pressetext berichtete: www.pressetext.at/pte.mc?pte=060718016 ) sei für diese Region ein idealer Ausgangspunkt. Eine weitere Expansion des internationalen Geschäfts werde auf jeden Fall erfolgen, Details seien noch nicht festgelegt. Trotzdem bleibe das Kerngeschäft am deutschen Markt. "Deutschland bleibt immer noch der größte Absatzmarkt in Europa, die Nachfrage ist weiterhin größer als das Angebot", erklärt Siegert. So könne man am heimischen Markt weiterhin gute Umsätze erzielen, die starke Nachfrage würde das Geschäft auch in Zukunft beleben.

Welche Auswirkungen die Anfang August von der deutschen Regierung beschlossene Teilbesteuerung von Biotreibstoffen auf den Markt haben werde, sei noch nicht vorhersehbar. "Bisher landete der Preisdruck aus der Besteuerung nicht bei den Herstellern, sondern am Markt. Man muss erst abwarten, wie sich die Situation in Zukunft entwickeln wird", meint Siegert im Gespräch mit pressetext. EOP Biodiesel will die damit einhergehende Kostensteigerung zumindest teilweise durch verbesserte Abläufe und günstigere Einkaufskonditionen von Rohstoffen kompensieren.

Nachdem das vergangene Geschäftsjahr 2005/06 über den Erwartungen des Unternehmens abgeschlossen werden konnte, rechnet man auch für das laufende Jahr mit einer Verdoppelung des Umsatzes auf mehr als 60 Mio. Euro, der Jahresüberschuss soll mehr als drei Mio. Euro betragen. Vor allem durch den Erlös von zwei Kapitalerhöhungen innerhalb des vergangenen Geschäftsjahres sieht sich das Unternehmen für den weiteren Wachstumskurs gut aufgestellt. Insgesamt konnte 2005/06 ein Jahresüberschuss von 1,22 Mio. Euro ausgewiesen werden, der Umsatz steigerte sich um 10,8 Prozent auf 33,7 Mio. Euro. Einen kräftigen Zuwachs verzeichnete EOP Biodiesel beim EBIT, dieses kletterte um 193 Prozent auf 2,51 Mio. Euro, die EBIT-Marge erhöhte sich von 2,7 auf 6,96 Prozent. (Ende)
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charly2:

Empfehlung Euro am Sonntag

 
17.09.06 18:20
(aus Forum)

EOP Biodiesel
Noch relativ günstig,
zumindest für die Branche.
Jahresprognose deutlich übertroffen,
hier ist noch was drin.
Antworten
charly2:

Kaufempfehlung EOP

 
26.09.06 22:53
EOP Biodiesel bis 14 Euro kaufen

26.09.2006
Öko Invest

Wien (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Öko Invest" raten zum Kauf der EOP Biodiesel-Aktie (ISIN DE000A0DP374 / WKN A0DP37) bis zu Kursen um 14 Euro.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2005/06 (30.06.) habe die Gesellschaft das EBIT um 193% auf 2,51 Mio. Euro verbessern können. Die EBIT-Marge sei mehr als 4 Prozentpunkte auf 7% geklettert. Mit einem Reingewinn von 1,2 Mio. Euro habe EOP Biodiesel 20% mehr verdient als erwartet. "Ohne die Kosten für zwei Kapitalerhöhungen und eine Zwischenfinanzierung hätte der Jahresüberschuss 2,73 Mio. Euro bzw. das Ergebnis je Aktie 0,61 Euro betragen", so die Pressemitteilung von Mitte September. Bei einem Kurs von rund 10 Euro lasse sich daraus ein KGV von 16 bis 17 ableiten, was im Hinblick auf die zu erwartenden hohen Wachstumsraten in den nächsten Jahren günstig erscheine.



Für die Branche sei zwar die seit August geltende Teilbesteuerung auf Biodiesel ein Rückschlag, doch nach Ansicht der Experten habe EOP Biodiesel gute Chancen, die höheren Kosten durch günstigere Einkaufskonditionen bzw. Skaleneffekte bei der Produktion teilweise zu kompensieren.

Für das aktuelle Fiskaljahr stelle das Management von EOP Biodiesel einen Umsatz von über 60 Mio. Euro und einen Jahresüberschuss von mehr als 3 Mio. Euro in Aussicht.

Die Experten vom "Öko Invest" empfehlen die EOP Biodiesel-Aktie bis zu Kursen um 14 Euro zum Kauf.  
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charly2:

Ölpreis-Stabiliserung durch OPEC

 
05.10.06 10:17
OPEC soll vor Förderdrosselung stehen
Donnerstag, 05. Oktober 2006
 

Laut der „Financial Times“ will die OPEC ihre Öl-Förderquoten um mindestens 4 Prozent nach unten fahren. Damit reagiere das Ölkartell auf die jüngsten Ölpreis-Einbrüche. Um den Preisverfall entgegenzuwirken trete die Mehrheit der OPEC-Mitglieder für eine in den kommenden Wochen geplante Drosselung ein. Im Rahmen der nächsten OPEC-Konferenz im Dezember sei mit einem entsprechenden formellen Beschluss zu rechnen. Die OPEC-Mitglieder Kuwait, Iran, Venezuela, Nigeria und Libyen hätten bereits einen inoffiziellen Beschluss über eine Förderdrosselung gefasst, heißt es weiter von der Zeitung.  

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Specnaz.:

sagt mal hat da jeder von euch seinen eigenen

 
05.10.06 10:21

Thread ? kann ich da überall schreiben wie es mir passt.....na klasse blöd wirr !

 

EOP Biodiesel auf Wachstumskurs 2828701 EOP Biodiesel auf Wachstum.charl.10:17
7EOP Biodiesel auf Wachstumskurs 2828701 159 EOP Biodiesel zeichnenmoya17.09.06
EOP Biodiesel auf Wachstumskurs 2828701 Steuer auf Biokraftstoffe wir.minh.30.05.06
EOP Biodiesel auf Wachstumskurs 2828701 10 EOP Biodiesel: Rebound-Kandi.anal.20.03.06
3EOP Biodiesel auf Wachstumskurs 2828701 256 EOP Biodiesel AG O.N. Neue.Le s.15.03.06
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charly2:

Erdöl wird langfristig teuer bleiben!

 
05.10.06 19:16
"Bärenmarkt" im Anmarsch?
18:56 05.10.06

In den vergangenen Wochen gab es für die „Rohstoff-Bullen“ nicht wirklich viel zu lachen: Von einigen Tagen abgesehen waren die Vorzeichen bei den meisten „Naturschätzen“ kontinuierlich dunkelrot. Und wie fast immer in solchen Phasen wachsen die Ängste der Anleger, die eine ewig fortwährende Hausse erwarten. Zuletzt wurde ich mit E-Mail-Anfragen förmlich überschüttet. Fast immer fragten besorgte  Leser, ob die „fetten Jahre“ nun endgültig vorbei seien und man sich auf einen längeren „Bärenmarkt“ einzustellen habe.        



Rohstoffe keine „Selbstläufer“



Definitiv beantworten lässt sich diese Frage zum jetzigen Zeitpunkt leider nicht. Fest steht nur eins: Rohstoffe werden in Zukunft mit Sicherheit keine „Selbstläufer“ sein. Genau genommen waren sie das auch in den zurückliegenden Jahren nicht. Denn eigentlich erstreckte sich der Boom nur auf einige ausgewählte Rohwaren. Massive Kurszuwächse verzeichneten in erster Linie Öl, Metalle und einzelnen Soft Commodities wie beispielsweise Orangensaft, Kaffee oder Zucker, wobei die beiden letztgenannten  bereits einen Großteil ihrer Gewinne trotz generell steigender Nachfrage  wieder abgegeben haben. Verantwortlich hierfür waren unerwartet hohe Ernteerträge. Daran erkennt man, dass gerade bei den Agrar-Produkten das Angebot der Preis dominierende Faktor ist, weil dieses sich durch eine Ausweitung der Anbauflächen nahezu beliebig steigern lässt und dann nur noch durch ungünstige Witterungsbedingungen schrumpfen kann. Letztlich liegt es in der Natur des Kapitalismus, bei lukrativen Weltmarktpreisen soviel Waren wie irgend möglich herzustellen.



Über kurz oder lang dürfte dieses Phänomen auch bei den Industriemetallen Einzug halten. Ab dem kommenden Jahr rechnen Experten mit einer deutlichen Zunahme des globalen Outputs an Kupfer & Co, der einen signifikanten Preisverfall zur Folge haben könnte. Bei den Edelmetallen ist diese Gefahr derzeit noch nicht so akut, weil die Kurse zwar gestiegen aber noch nicht jenseits von „Gut und Böse“ notieren. Erdöl hingegen wird langfristig teuer bleiben. Obwohl  noch immer gelegentlich neue große Felder aufgespürt werden, ist hier das Produktionshoch (Peak Oil) nicht mehr weit, vielleicht sogar schon überschritten.



Gewinne sind immer möglich!



Aus psychologischen Gründen sind den meisten Investoren steigende Kurse irgendwie sympathischer. Aber letztlich ist es völlig egal, ob die Rohstoff-Notierungen zulegen oder „abschmieren“. Mit den richtigen Short-Scheinen kann man nämlich auch in Schwächephasen einen richtig „fetten Reibach“ machen. Entscheidend ist nur, dass die Marktmeinung richtig ist.  Hierfür sind aktuelle und fundierte Informationen vor allem über Angebot und Nachfrage, wie wir sie Woche für Woche liefern, unerlässlich.





Erfolgreiche Rohstoff-Trades wünscht  



Ihr

Marc Nitzsche
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charly2:

Gefährlicher Boom

 
08.10.06 11:03
www.wiwo.de/pswiwo/fn/ww2/sfn/buildww/id/...depot/0/index.html
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charly2:

Goldman Sachs: Ölpreis im 4. Quartal bei 75 Dollar

 
17.10.06 08:18
www.ftd.de/boersen_maerkte/geldanlage/121372.html
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charly2:

Solides erstes Quartal - hervorragender Ausblick

 
24.10.06 08:01
DGAP-News: EOP Biodiesel AG deutsch  

07:46 24.10.06  

EOP Biodiesel AG mit erstem Quartal zufrieden

Corporate News übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
--------------------------------------------------

EOP Biodiesel AG mit erstem Quartal zufrieden

Prognose für das Gesamtjahr 2006/2007: Umsatz steigt auf mehr als 60 Mio.
Euro, Jahresüberschuss von über 3 Mio. Euro geplant

Pritzwalk, 24. Oktober 2006 – Die EOP Biodiesel AG, Pritzwalk, hat im
ersten Quartal (30. September 2006) des Geschäftsjahres 2006/2007 eine
Gesamtleistung von 11,6 Mio. Euro erreicht (Vorjahr: 9,1 Mio. Euro). Das
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug rund 0,452 Mio. Euro, der
Periodenüberschuss rund 0,113 Mio. Euro (Vorjahr: Fehlbetrag von -1,279
Mio. Euro).

'Mit der Umsatz- und Ergebnisentwicklung im ersten Quartal sind wir vollauf
zufrieden“, sagt CEO Sven Schön. 'Mit Inbetriebnahme der neuen
Produktionsanlage werden zudem erhebliche Skalenerträge realisiert und das
Ergebnis deutlich verbessert.“ Die Bauarbeiten für die neue Anlage in
Pritzwalk liegen im Plan, so dass EOP Biodiesel ab Jahresanfang 2007 über
eine Produktionskapazität von 132.500 Tonnen jährlich verfügt. Um die
Ausbeute der Ölmühle zu erhöhen, plant EOP die Installation einer
Extraktionsanlage. Dadurch erhöht sich der Eigenversorgungsgrad mit
Pflanzenöl auf über 41 Prozent. Um von zukünftigen Energiepreissteigerungen
unbeeinflusst zu sein, wird das Unternehmen im kommenden Jahr die
energetische Nutzung der bei der Biodieselherstellung anfallenden
Nebenprodukte vorantreiben.

CFO Prof. Dr. Karl-Wilhelm Giersberg stellte für das laufende Geschäftsjahr
2006/2007 einen Umsatz von mehr als 60 Mio. Euro in Aussicht. Die
EBIT-Marge solle gegenüber dem Vorjahr nochmals zulegen, trotz der
Anlaufkosten für die neue Produktionsanlage. Der geplante Jahresüberschuss
liege bei über 3 Mio. Euro.

Anlässlich der Hauptversammlung des Unternehmens am heutigen Tage wird die
EOP Biodiesel AG außerdem bekannt geben, dass sie ihre Beteiligung an der
Baltic Holding Company (BHC) in Lettland von 25,1 auf 75,1 Prozent
aufstocken wird. Das Ziel des Engagements erläutert CFO Giersberg,
Aufsichtsratsvorsitzender der BHC: 'Wir planen, die Kapazität der Ölmühle
zu vervierfachen, um unsere Rohstoffversorgung angemessen zu
diversifizieren. Lettland ist für uns gleich in mehrfacher Hinsicht von
strategischer Bedeutung: Neben der eigenen Ölmühle, die unser Werk in
Pritzwalk mit Rohstoffen versorgt, ist der Standort als Umschlagplatz von
hoher Bedeutung. Von dort aus werden wir auch den Absatz von Biodiesel in
den baltischen Staaten vorantreiben.“

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charly2:

Biosprit-Beimischung soll erhöht werden

 
24.10.06 14:08
23/10/2006 (18:41)

Koalition strebt laut SPD höhere Biosprit-Beimischung an

Berlin, 23. Okt (Reuters) - Die große Koalition will nach Angaben aus der SPD die Mineralölkonzerne dazu verpflichten, ab nächstem Jahr mehr Biosprit Benzin und Diesel beizumischen.

Der Anteil solle ab 2007 jährlich steigen, sagte der zuständige Berichterstatter der Arbeitsgruppe Umwelt in der SPD-Fraktion, Marko Mühlstein, der "Financial Times Deutschland" laut Vorabbericht vom Montag. "Wir werden ab 2014 einen Biokraftstoff-Anteil von zehn Prozent festschreiben, gemessen am Volumen. Darauf hat sich die Koalition geeinigt." Am Donnerstag solle das entsprechende Gesetz im Bundestag beschlossen werden.
Er sei sehr zuversichtlich, dass die Vereinbarung die notwendige Mehrheit erhalte.

Der Mineralölwirtschaftsverband kritisierte die Entscheidung. "Die Gesamtquote liegt über dem Beimischungsziel der Europäischen Union", zitierte das Blatt eine Sprecherin. Das belaste Verbraucher unnötig und zusätzlich. Die neuen Ziele seien positiv für die Branche, heiße es dagegen beim Verband der Biokraftstoffindustrie. Mehrere Biosprit-Anbieter wie Verbio, Biopetrol und EOP Biodiesel sind an der Frankfurter Börse notiert.
FM1 nicht vergessen!

tso/bek
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charly2:

Beimischung wird Pflicht

 
27.10.06 21:09
HANDELSBLATT, Donnerstag, 26. Oktober 2006, 19:28 Uhr
Vom Bundestag beschlossen

Höhere Biosprit-Beimischung wird Pflicht
Die Mineralölunternehmen müssen ihren Kraftstoffen ab kommendem Jahr einen Mindestanteil an Biosprit beimischen. Auf Autofahrer kommen damit wahrscheinlich höhere Benzinpreise zu.

HB BERLIN. Der Bundestag beschloss am Donnerstag in Berlin mit den Stimmen von SPD, CDU und CSU das Biokraftstoffquotengesetz, mit dem die Mineralölunternehmen zu einer über die Jahre ansteigenden Beimischung von Biosprit zu herkömmlichen Kraftstoffen verpflichtet werden. Bis 2015 sollen - bezogen auf den Energiegehalt der Kraftstoffe - acht Prozent des gesamten Kraftstoffbedarfs in Deutschland durch Biosprit abgedeckt werden. In die jeweilige Quote fallende Biokraftstoffe werden nicht mehr steuerlich begünstigt, was den Sprit insgesamt teurer machen könnte. Die Branche reagierte mit Kritik.

Während das Finanzministerium nur von geringen Preissteigerungen an den Zapfsäulen ausgeht, rechnet die Mineralölbranche damit, dass der Liter Diesel oder Benzin durch die Regelung rund drei Cent teurer wird. Zusammen mit der 2007 gleichzeitig in Kraft tretenden Erhöhung der Mehrwertsteuer um drei Punkte spricht die Branche von einem Preisschock an der Zapfsäule, der um die sechs Cent pro Liter ausmachen könne. Die Konzerne sähen sich wegen des Preisdrucks im Markt gezwungen, die Steuern voll an den Verbraucher weiterzugeben.

Finanzminister Peer Steinbrück kann durch die Biosprit-Regelung im kommenden Jahr mit zusätzlichen Einnahmen von 1,1 Mrd. Euro rechnen. 2008 sollen 926 Mill. Euro in die Bundeskasse fließen, im Jahr darauf 1,35 Mrd. Euro, 2010 rund 1,1 Milliarden. Weil die Einnahmen nur die Finanzen des Bundes berühren, besteht keine Zustimmungspflicht des Bundesrates.

Laut Gesetz liegt die Beimischungsquote für Benzin im Jahr 2007 bei 1,2 Prozent, in 2008 steigt sie auf zwei Prozent, in 2009 soll sie 2,8 Prozent betragen. Im Jahr 2010 soll die Quote für Benzin auf 3,6 Prozent angehoben werden. Außerdem wird eine Gesamtquote festgelegt, die 2009 mindestens 5,7 Prozent und ab 2010 mindestens sechs Prozent beträgt.

Finanzstaatssekretärin Barbara Hendricks erklärte, mit dem neuen Gesetz werde Herstellern von Biokraftstoff Planungssicherheit gegeben. Die SPD-Politikern räumte ein, dass es im nächsten Jahr zu Preiserhöhungen kommen könnte. „Ich bitte aber, das gelassen abzuwarten.“ Der FDP-Finanzexperte Hermann Otto Solms warf der Bundesregierung vor, mit dem neuen Gesetz lediglich die Steuereinnahmen erhöhen zu wollen. Für die CDU/CSU-Fraktion erklärte der Abgeordnete Norbert Schindler, das Gesetz sei fortschrittlich und umweltpolitisch richtig. Der SPD-Abgeordnete Reinhard Schultz kündigte einen jährlichen Biokraftstoffbericht durch die Bundesregierung an, der erstmals ab Herbst 2007 Auskunft über die gehandelten Mengen, die Kostenentwicklung und andere Faktoren geben soll.

Die deutsche Mineralölindustrie erneuerte ihre Kritik an der höheren Beimischung. Durch den steigenden Bio-Anteil würden die Kraftstoff-Preise an Tankstellen unnötig erhöht, argumentierte Verbandsgeschäftsführer Klaus Picard im Vorfeld der Abstimmung. Die Zeche zahle der Verbraucher, da sich Diesel zusammen mit der höheren Mehrwertsteuer Anfang 2007 auf Basis aktueller Preise rechnerisch um fast sechs Cent pro Liter verteuern werde. In der Biokraftstoffbranche war das Gesetz bereits auf ein positives Echo gestoßen. Mehrere Biosprit-Anbieter wie Verbio, Biopetrol und EOP Biodiesel sind an der Frankfurter Börse notiert.

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charly2:

ANALYSE: Ölpreis bald wieder über 70 Dollar

 
02.11.06 17:45
ANALYSE: Ölpreis bereits zu Jahresanfang 2007 über 70 Dollar - DekaBank
Donnerstag, 02. November 2006
 
Die DekaBank sieht der US-Ölpreis bereits zu Jahresanfang wieder bei über 70 Dollar. Zwar sei der aktuelle Ölpreis von etwa 60 Dollar "fundamental weitgehend gerechtfertigt", heißt es in einer Studie der Bank vom Donnerstag. Gleichwohl werde sich ab Jahresende die Nachfragedynamik aufgrund der sich erneut beschleunigenden Konjunktur in den USA und China erhöhen. Dann werde sich die Drosselung der OPEC-Fördermengen preistreibend auswirken. In den kommenden Wochen werde sich der Ölpreis voraussichtlich seitwärts bewegen.

Bei dem aktuellen Preisniveau sieht die DekaBank den enthaltenen Risikoaufschlag als sehr gering an. Hierbei spiele auch eine Rolle, dass sich die hochaktive Phase der Hurrikansaison im Golf von Mexiko dem Ende zuneige. Zudem seien die Spekulanten dazu übergegangen, auf fallende Ölnotierungen zu wetten, wenngleich mit einer geringen Mehrheit. Dass die von der OPEC beschlossene Förderkürzung um täglich 1,2 Millionen Barrel die Märkte kaum bewegt habe, liege unter anderem an dem fehlenden Überraschungseffekt des Beschlusses. Eine Drosselung der Fördermengen war vor dem Beschluss längere Zeit in der Diskussion.

Mittelfristig jedoch dürfte die Einschränkung des OPEC-Angebots zu Ölpreissteigerungen führen, schreibt die DekaBank. Denn trotz spürbar gesunkener Preise gebe es keine Anhaltspunkte für eine Veränderung des fundamentalen Bildes: Die Angebotsseite agiere weiterhin nahe an der Kapazitätsgrenze, ohne dass kurzfristig Spielraum für eine Ausweitung bestehe. Auch die Nachfrage steige weiter, insbesondere aus China und Indien. Daher bleibe der Ölmarkt fundamental gesehen eng./bf/zb  

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charly2:

Ölpreis steigt wieder

 
15.12.06 14:15
US-Ölpreis nach OPEC-Förderkürzung weiter gestiegen
Freitag, 15. Dezember 2006
 



Der US-Ölpreis ist am Freitag weiter gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Januar kostete am Mittag 62,75 US-Dollar. Das waren 24 Cent mehr als am Vortag. Zwischenzeitlich kletterte der Ölpreis leicht über 63 Dollar. Ein Barrel der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 1,04 Dollar auf 63,16 Dollar.

Händler führten die Preissteigerungen weiterhin auf die erneute Förderkürzung der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) zurück. Die OPEC hatte am Donnerstag in Abuja (Nigeria) beschlossen, ihre tägliche Produktion ab Februar kommenden Jahres um 500.000 Barrel zu reduzieren. Der Beschluss verdeutliche, dass das Ölkartell mit den Preisreaktionen auf seine Förderkürzung von Oktober nicht zufrieden gewesen sei, sagten Analysten.

Obwohl die OPEC ihre Produktion im Oktober um 1,2 Millionen Barrel pro Tag verringert hatte, war der Ölpreis nicht nachhaltig gestiegen. Experten führten dies auch darauf zurück, dass sich ein Teil der Kartellmitgleider nicht an den Kürzungsbeschluss gehalten habe.

Unterdessen ist auch der Preis für OPEC-Rohöl wieder gestiegen. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel (159 Liter) aus den Fördergebieten des Kartells am Donnerstag 57,43 Dollar. Das waren 43 Cent mehr als am Vortag. Die OPEC berechnet den Korbpreis aus elf wichtigen Sorten./FX/bf/js/mf/
AXC0133    2006-12-15/14:06



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charly2:

Ölmühle in Lettland geht in Betrieb

 
18.12.06 09:14
EOP Biodiesel AG / Kooperation/Kapitalerhöhung

18.12.2006

Corporate News übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. -------------------------------------------------- -------

EOP Biodiesel AG: Ölmühle in Lettland geht in Betrieb

Kapitalerhöhung bei österreichischer Tochter ABID Biotreibstoffe AG Aufsichtsrat bestellt Vorstände Schön und Prof. Giersberg bis 2011

Pritzwalk, 18. Dezember 2006 - Die EOP Biodiesel AG, Pritzwalk, hat einen weiteren Schritt in ihrer internationalen Wachstumsstrategie erfolgreich abgeschlossen. Die Baltic Holding Company in Liepaja (Lettland), an der EOP mit 75,1 Prozent beteiligt ist, hat ihre Ölmühle in Betrieb genommen. Sie wird zukünftig Rapsöl für die Biodiesel-Herstellung nach Pritzwalk liefern. 'Damit haben wir nicht nur unsere eigene Rohstoffbasis erweitert. Wir werden zukünftig auch Biodiesel in das Baltikum liefern und so unseren Export stärken', sagte CEO Sven Schön.

Die österreichische Tochter ABID AG in Wien, eine 50,1%-Beteiligung der EOP Biodiesel, erhöht ihr Kapital von derzeit 225.000 Aktien um 56.250 Aktien auf 281.250 Aktien. Alle neuen Anteile werden zunächst von EOP zu einem Preis von 14 Euro übernommen. Das entspricht einem Investitionsvolumen von 787.500 Euro. Die Mittel werden zum Aufbau der Biodiesel-Produktion in Österreich verwendet. Im Juni 2007 soll eine Produktionsanlage mit einer jährlichen Kapazität von zunächst 50.000 Tonnen in Betrieb gehen. Durch die Kapitalerhöhung steigt der Anteil von EOP an der ABID vorübergehend auf 60%. Die übrigen Aktionäre können jedoch im Verhältnis zu ihrer bisherigen Beteiligungsquote Aktien von EOP zu 14 Euro erwerben, um sich vor einer Verwässerung zu schützen. Das Angebot gilt bis zum 31. Januar 2007.

Der Aufsichtsrat der EOP Biodiesel AG hat in seiner Sitzung am 15. Dezember 2006 Sven Schön (CEO) und Prof. Dr. Karl-Wilhelm Giersberg (CFO) bis zum 14. Dezember 2011 zu Vorstandsmitgliedern der Gesellschaft bestellt und damit das weitere Wachstum der EOP auch personell abgesichert.  
Antworten
duffyduck:

Interesse an eop nimmt ab

 
19.12.06 09:25
kaum mehr jemand der da reinschaut. umsatz immer weniger. aber einstweilen recht stabiler kurs. hoffe da kommt bald was neues, sodass wir wieder auf die 20 losgehen
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NRWTRADER:

Halbes Hähnchen im Tank

 
20.12.06 01:32
Biokraftstoffe

Halbes Hähnchen im Tank

Von Henning Peitsmeier

Grillhähnchen - war mal billig, muß es nicht bleiben
18. Dezember 2006
Eigentlich ist Volker Harenberg ja Landwirt. Der Achtunddreißigjährige führt einen 160 Hektar großen Ackerbaubetrieb im südniedersächsischen Rhüden, einer 3000-Seelen-Gemeinde am Fuße des Harzes. Harenberg baut Weizen, Gerste, Raps und Zuckerrüben an, und der Hof muß ihn und seine vierköpfige Familie ernähren.

Das funktioniert seit einiger Zeit besser als gedacht, denn Harenberg ist über Nacht zum Energiewirt geworden. „Die steigende Energienachfrage beschert mir ein Zusatzeinkommen“, sagt Harenberg. Vergessen sind die Klagen über Milchquoten, Zuckermarktreform oder Flächenstillegungen. Von Harenbergs Acker stammt der Sprit für die Bio-Autos. Seitdem zunehmend Kraftstoffe auf Pflanzenbasis getankt werden, Autos mit Biodiesel und Ethanolbenzin fahren, ist der Ackerbau erste Alternative zu den fossilen Brennstoffen. Heute kommen in Deutschland schon fünf Prozent des Dieselverbrauchs aus dem Energiepflanzenanbau. Und es werden immer mehr.

„Energie frißt Lebensmittel“

Kükenzucht wird jetzt kostspieliger
Der Sprit aus Getreide ist Segen und Fluch zugleich. Während sich Landwirt Harenberg über die neue Einkommensquelle freut, treiben die sinkenden Getreidevorräte dem Lebensmittelunternehmer Paul-Heinz Wesjohann Sorgenfalten auf die Stirn. Wesjohann ist Europas größter Hähnchenproduzent. 700 selbständige Landwirte arbeiten für seinen PHW-Konzern, züchten jedes Jahr mehr als 230 Millionen Küken, die dann als „Wiesenhof“-Hähnchen in den Kühlregalen der Supermärkte landen. Zwischen 3,50 Euro und 4,50 Euro kostet so ein Hähnchen.

Doch PHW-Chef Wesjohann versucht in diesen Tagen im Lebensmittelhandel Preiserhöhungen von 10 Prozent durchzusetzen. Der Grund: Weizen, Gerste und Raps haben sich dramatisch verteuert. „Ich muß meinen Landwirten schon Futtermittelzuschüsse zahlen, 7,5 Cent je Kilo Hähnchen“, sagt Wesjohann. Futtermittel sind mit 60 Prozent der größte Kostenblock in der Hähnchenproduktion. Wesjohann ist mit diesem Problem nicht allein: Die Verteuerung landwirtschaftlicher Vorprodukte trifft die gesamte Lebensmittelindustrie, von den Molkereien über die Metzger bis zum Bäcker, nur Obst und Gemüse sind nicht betroffen. Wesjohann bringt die Knappheit auf den kurzen Nenner „Energie frißt Lebensmittel“.

Anbauflächen für Raps werden knapp

Wegen der weltweit gestiegenen Nachfrage hat sich zum Beispiel Weizen in Deutschland innerhalb von nur drei Monaten um 50 Prozent verteuert. Während der Erntezeit kostete der Doppelzentner 10,50 Euro, jetzt sind es mehr als 15 Euro. Und für Raps, Basis für Biodiesel-Treibstoff, werden sogar die Anbauflächen in Deutschland knapp.

Dabei ist selbst Umweltschützern und grünen Politikern klar, daß der Raps allein die mobilisierte Welt nicht vom Erdöltropf befreien kann. Um etwa das von der Europäischen Union vorgegebene Ziel einer Pflanzen-Beimischung von 5,75 Prozent beim Biodiesel zu erreichen, müßte für die Ölfrucht die Anbaufläche deutlich größer sein, als sie heute schon für Nahrungs- und Treibstoffzwecke beansprucht.

„Das Fell wird nun mehrfach verteilt“

Der Gedanke, vom Erdöl unabhängig zu werden, ist nicht neu. Aufgeschreckt von den steigenden Energiekosten und Verschärfungen bei den Emissionsrechten, hat die Autoindustrie zuletzt immer größere Anstrengungen unternommen, Alternativen zum Verbrennungsmotor zu entwickeln. Auf dem Weg zur Bio-Mobilität ist eine geringfügige Beimischung von aus Zuckerrüben gewonnenem Ethanol zum Benzin oder Dieselkraftstoff auf Rapsbasis ein bequemer Anfang, weil die Motoren nicht groß verändert werden müssen. Außerdem käme die Autoindustrie ihrem Ziel näher, den hohen Stickoxydausstoß zu mindern, ohne in neue, teurere Harnstoffkatalysatoren investieren zu müssen.

Für die Mineralölindustrie wiederum lohnt sich die geringfügige Beimischung von Rapsdiesel zum herkömmlichen Diesel und Bioethanol zum Benzin wegen der Steuerbefreiung. Die Wechselwirkung auf die Nahrungskette erkennen die Mineralölkonzerne sehr wohl. „Das Fell wird nun mehrfach verteilt“, sagt ein Sprecher von BP. Er erwartet ebenfalls schon bald eine Verteuerung von Lebensmitteln. Getrieben wird der Preisanstieg auf dem Weltmarkt von den Vereinigten Staaten, die vor allem im Bioethanol den Schlüsselkraftstoff erkannt haben, um wie etwa Brasilien unabhängiger vom Erdöl zu werden. Viel Applaus erhielt der amerikanische Präsident George W. Bush neulich für seine Aussage, die Leute sollten mit dem Treibstoff fahren, „der in Amerika wächst“. Dafür klettern jetzt die Getreidepreise.

Hoffen auf die „zweite Generation“

Einen Ausweg könnten neue Biokraftstoffe liefern. Beim Kraftstoff der derzeitigen ersten Generation werden lediglich die Knollen oder Samen der Gewächse genutzt. „Die Biokraftstoffe der zweiten Generation greifen nicht in die Nahrungskette ein, weil die Frucht der Nahrungskette zugeführt wird – und nur der komplette Pflanzenrest dient der Gewinnung von Biokraftstoff“, sagt Bernd Gottschalk, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA). „Damit gibt es keinen Gegensatz zwischen Energiegewinnung und Nahrungskette.“

Deshalb schlägt der VDA-Präsident ruhigen Gewissens eine Beimischung von sogar 10 Prozent vom Jahr 2010 an vor, während die EU nur 5,75 Prozent verbindlich festschreibt. Die Mineralölindustrie ist skeptisch. „Biokraftstoffe der zweiten Generation wird es 2010 in großer Menge nicht geben“, heißt es bei BP. Bis dahin könnten aber die Lebensmittelpreise in Deutschland schon um 50 Prozent gestiegen sein, vermuten Branchenfachleute.

Freude bei den Landwirten

Ackerbauern wie Volker Harenberg sind die einzigen Profiteure dieser Entwicklung. Sie können nicht nur ihre Erzeugnisse teurer verkaufen, auch ihre Böden werden mehr wert. Und obendrein kassieren Bauern, die nachwachsende Rohstoffe nicht mehr für Nahrungszwecke anbauen, eine Stillegungsprämie von mehreren hundert Euro je Hektar.

In der Gemeinde Rhüden, die heute noch 15 Vollzeit-Landwirte zählt, könnte die Stimmung jedenfalls nicht besser sein. „Mir und meinen Kollegen macht es wieder richtig Spaß zu wirtschaften“, sagt Harenberg. Wer hätte das von einem Landwirt noch vor Monaten gehört?

Text: F.A.Z.


© F.A.Z. Electronic Media GmbH 2001 - 2006
Dies ist ein Ausdruck aus www.faz.net


jeder macht was er will - keiner macht was er soll - aber alle machen mit;-)
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charly2:

Öko Invest - EOP Biodiesel bis 14 Euro kaufen

 
28.12.06 12:02
Nur zur Erinnerung nochmals die ÖKO-Invest-Empfehlung! Jetzt ist
noch viel Platz bis 14 EURO. Man weiß ja aus Erfahrung wie schnell sich das im
Jänner ändern kann!



Wien (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Öko Invest" raten zum Kauf der EOP Biodiesel-Aktie (ISIN DE000A0DP374/ WKN A0DP37) bis zu Kursen um 14 Euro.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2005/06 (30.06.) habe die Gesellschaft das EBIT um 193% auf 2,51 Mio. Euro verbessern können. Die EBIT-Marge sei mehr als 4 Prozentpunkte auf 7% geklettert. Mit einem Reingewinn von 1,2 Mio. Euro habe EOP Biodiesel 20% mehr verdient als erwartet. "Ohne die Kosten für zwei Kapitalerhöhungen und eine Zwischenfinanzierung hätte der Jahresüberschuss 2,73 Mio. Euro bzw. das Ergebnis je Aktie 0,61 Euro betragen", so die Pressemitteilung von Mitte September. Bei einem Kurs von rund 10 Euro lasse sich daraus ein KGV von 16 bis 17 ableiten, was im Hinblick auf die zu erwartenden hohen Wachstumsraten in den nächsten Jahren günstig erscheine.

Für die Branche sei zwar die seit August geltende Teilbesteuerung auf Biodiesel ein Rückschlag, doch nach Ansicht der Experten habe EOP Biodiesel gute Chancen, die höheren Kosten durch günstigere Einkaufskonditionen bzw. Skaleneffekte bei der Produktion teilweise zu kompensieren.

Für das aktuelle Fiskaljahr stelle das Management von EOP Biodiesel einen Umsatz von über 60 Mio. Euro und einen Jahresüberschuss von mehr als 3 Mio. Euro in Aussicht.

Die Experten vom "Öko Invest" empfehlen die EOP Biodiesel-Aktie bis zu Kursen um 14 Euro zum Kauf. (26.09.2006/ac/a/nw)  
Antworten
Jorgos:

Ich habe schon

 
28.12.06 12:06
für 10€ zugeschlagen. Zu den momentanen Kursen kann man langfristig nichts falsch machen !
Der Windanlagen Hype hat auch etwas länger auf sich warten lassen. Die Biodiesel-Zeit kommt bestimmt !
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charly2:

10 EURO sind ein super Einstiegskurs

 
28.12.06 12:24
Ich glaube das wird sich für dich in kürzester Zeit rechnen.
Und wenn es dann mal endlich richtig kalt wird....!
 
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charly2:

EOP hält sich heute sehr gut

 
10.01.07 13:48
Steigt sogar leicht gegen den Marktrend und das bei dem derzeitigen
Ölpreis. Bei 10 EURO scheint die Aktie nach unten gut abgesichert!
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Jorgos:

Das sieht momentan gar

 
16.01.07 14:52
nicht gut aus !
Kommen schlechte News ?
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