Enron Totalverlust?


Thema
abonnieren
Beiträge: 9
Zugriffe: 574 / Heute: 1
Bunny:

Enron Totalverlust?

 
13.01.02 19:25
Ist damt zu rechnen, dass nach der Aufnahme des Handels die Aktie massiv fallen wird?
Da ich in diese Aktie fast mein gesamtes Kapital investiert habe und Freitag nicht mitbekommen habe, dass sie ausgesetzt wurde, bin ich ziemlich irritiert. Womit muss man im  schlimmsten Fall rechnen??
Bunny
Antworten
Tyler Durdan:

Du hast Dein gesamtes Kapital in Enron investiert?

 
13.01.02 19:27
Hallo,

der schlimmste Fall, mit dem Du rechnen kannst, ist damit bereits eingetreten.
Mit welchem Argument hast Du denn diese, sagen wir mal risikobewusste, Anlageentscheidung getroffen ?

Grüsse,
Tyler Durdan
Antworten
Bunny:

bin von einer Übernahme

 
13.01.02 19:31
ausgegangen und wollte damit meine bisherigen Verluste ausgleichen, da ich mir nicht vorstellen kann, dass sich diese Firma wirklich in Nichts auslösen könnte. Ich weis noch nicht mal warum sie ausgesetzt worden ist.
Bunny
Antworten
KingKeule:

wer so etwas macht

 
13.01.02 19:31
hat an der börse nix verloren!selten ne prallere aktion gesehn!
Antworten
Bunny:

finde ich wirklich nicht okay

 
13.01.02 19:33
mir sowas zu schreiben. Habe eine Frage gestellt und gehofft eine Auskunft zu bekommen. Wenn Du mir keine geben kannst, hast Du in diesem Therad nichts verloren.
Bunny
Antworten
josua1123:

Stark bunny

 
13.01.02 19:36
Hier eine Nerventablette
Enron hat zu einem nicht unerheblichen Teil
Bush's Wahlkampf finanziert
Der lässt sie nicht abkacken,
glaub ich jedenfalls

jo.
Antworten
Schnorrer:

Die Rente ist weg. Ein Hoch auf den Sozialstaat.

 
13.01.02 19:36
Da haben sie schon den Präsidenten der USA in der Tasche und gehen trotzdem Pleite, möglicherweise. Die Rede ist von Enron, dem größten Energiekonzern der USA. Die nur 15jährige Geschichte des Unternehmens liest sich, bis zum Herbst 2001 jedenfalls, wie ein kapitalistisches Märchen. 1986 entstand Enron aus einer Verschmelzung von Houston Natural Gas, einem Erdgasproduzenten, und Internorth Inc., ebenfalls im Energiegeschäft tätig. Der Firmensitz liegt in Houston, Texas. Seit seiner Gründung wird der Konzern von dem in Missouri geborenen Kenneth Lay geleitet, einem Freund der Familie des US-Präsidenten George W. Bush.

Lay konnte mit seiner damals innovativen Investmentstrategie und aggressivem Marketing das eher gemütliche Erdgasunternehmen zum größten Energielieferanten der USA machen. Die Geschäftsbereiche von Enron umfassen heute den Betrieb von Pipelines, die Erzeugung von Elektrizität und deren Verkauf hauptsächlich im Nordwesten der USA, Finanzdienstleistungen, die Entwicklung und den Bau von Kraftwerken und Pipelines in aller Welt. Die Erdgasförderung, das ursprüngliche Kerngeschäft, wird mittlerweile von Tochterunternehmen und kleineren Drittparteien geleistet.

Enron ist der Energiekonzern, der im vergangenen Jahr am meisten in die Kampagnen der Republikanischen Partei investiert hat. Allein in den Präsidentschaftswahlkampf flossen etwa 50 Millionen Dollar. Im August 2000 erreichte die Aktie Enron ihren Höchststand von fast 85 Dollar. Allein an der Energiekrise in Kalifornien hat Enron Milliarden verdient. Trotzdem liegt der Börsenwert des Unternehmens jetzt bei etwa einem Zwanzigstel des Höchstwertes des vergangenen Jahres. Der Konzern steckt in erheblichen Schwierigkeiten, und diese haben mit dem 11. September nichts zu tun.

Nicht nur das Unternehmen, auch seine Mitarbeiter haben Trouble. Ihnen hatte die Unternehmensleitung angeboten, die Betriebsrente teils in Geld, teils in Aktien auszuzahlen. Der so genannte 401(k)-Plan galt angesichts der enormen Preissteigerung der Enron-Aktie in den vergangenen Jahren als Erfolgsmodell. Er wirkte so erfolgreich, dass viele Arbeiter und Angestellte des Unternehmens weit mehr Geld in Enron-Aktien anlegten, als es die in Arbeitsverträgen festgeschriebenen Pflichtanteile erforderten.

Bei Portland General Electric, einem vor vier Jahren gekauften Tochterunternehmen, traf es die Angestellten besonders hart. In Einzelfällen haben sich bis zu 900 000 Dollar in Luft aufgelöst, einige Familien stehen kurz vor der Rente plötzlich mit leeren Händen da.

Selbst schuld, möchte man meinen, das Risiko von Aktiengeschäften ist ja hinreichend bekannt. Ein Beispiel für die Risiken von aktienbasierten Betriebsrenten hatte im vergangenen Jahr der High-Tech-Riese Lucent Technologies geliefert. Bei Enron kommen allerdings noch einige Unregelmäßigkeiten hinzu, auf die die Mitarbeiter keinen Einfluss hatten. Die Nachrichten, die den Konzern in die Schlagzeilen brachten, waren nicht mehr Preisverleihungen an die Unternehmensleitung von irgendwelchen Managerzeitungen. Vielmehr kam heraus, dass ein umstrittenes Staudammprojekt in Indien, von Enron geplant, nicht nur ökologisch, sondern auch finanziell höchst bedenklich ist. Die Environmental Protection Agency, die Umweltschutzbehörde der US-Regierung, ermittelt zurzeit gegen die Enron-Tochter EOTT wegen von undichten Erdgaspipelines verursachter Umweltverschmutzung.

Enron hätte sich eigentlich bis zum 7. November zu den Vorwürfen äußern müssen, erhielt aber noch einen Aufschub bis zum 31. Januar. Außerdem ermittelt die Securities and Exchange Commission, eine Finanzaufsichtsbehörde, gegen Enron - wegen fauler Kredite. Der Geschäftsführer für Finanzen, Andrew Fastow, musste am 24. Oktober das Unternehmen verlassen.

Am 17. Oktober fror die Konzernleitung die Aktienbestände des 401(k)-Plans ein, die Angestellten konnten ihre Aktien nicht mehr abstoßen. Dann wurden die Nachrichten noch schlechter. Am 8. November machte die Meldung die Runde, dass der kleinere Konkurrent Dynegy, ebenfalls in Houston ansässig, plane, Enron aufzukaufen und die 12,8 Milliarden Dollar Schulden übernehmen wolle. Das Image von Enron litt weiter.

Als in der vergangenen Woche auch noch herauskam, dass die Buchhaltung des Unternehmens, schon immer bestenfalls undurchsichtig, auch noch schlicht betrügerisch ist, war das Ende der Fahnenstange erreicht. Nun droht der Bankrott, Dynegy will die Übernahme noch einmal überdenken. Enron veröffentlichte Daten, aus denen hervorgeht, dass die Schulden des Unternehmens um 690 Millionen Dollar höher sind als bisher bekannt, die Gewinnerwartungen hingegen um 600 Millionen Dollar niedriger. Enron plant nun eine Umstrukturierung seiner Minderheitsbeteiligungen an einigen Pipelines, um an neue Kredite zu kommen. Die Investoren, allen voran das Bankenkonsortium Citigroup, müssen abwägen, ob sie mit Krediten einen Totalverlust vermeiden können oder lieber kein Geld mehr in den maroden Riesen stecken wollen.

Für die Angestellten und ihre Betriebsrente kommt aber jede Hilfe zu spät. Auch wenn Enron jetzt von Dynegy übernommen wird, werden die Aktienkurse so bald nicht wieder steigen. Doch wegen des Einfrierens der Aktienbestände im 401 (k)-Plan haben sie jetzt Klage gegen die Unternehmensleitung eingereicht. Die Begründung: Eine Aktiengesellschaft ist stets verpflichtet, im besten Interesse ihrer Aktionäre zu handeln. Das Einfrieren des 401(k)-Plans stellt nach Auffassung der Kläger eine Missachtung dieser Verpflichtung dar.

Vertreten wird die Klage von Steve W. Berman. Der Anwalt hat bereits mehrere Staaten der USA erfolgreich bei Klagen gegen Tabakkonzerne vertreten. Kenneth Lay meinte zwar in der vergangenen Woche gegenüber der New York Times, das Einfrieren von 401(k) am 17. Oktober sei lediglich ein Fall von »sehr ungünstigem Timing«. Angesichts der Aktienverkäufe von Lay und anderen Managern im vergangenen und zu Beginn dieses Jahres erscheint seine Version jedoch zumindest fragwürdig.

Am Wochenende stellte sich dann heraus, dass der Skandal um Enron noch weitere Kreise ziehen könnte. Die Wirtschaftsprüfungsfirma Arthur Andersen, die bis vor etwa einem Jahr als »Gewissen der Industrie« bekannt war, hatte die falschen Bilanzen abgesegnet. Ob die Firma Andersen nun ihrerseits vom Enron-Management getäuscht wurde, muss noch untersucht werden. Gegen Andersen wird bereits wegen Bilanzfälschung ermittelt, allerdings in einem anderen Fall, dem der Recyclingfirma Sunbeam.

Auch die Regierung der USA scheint stärker in den Fall Enron involviert zu sein, als es auf den ersten Blick aussieht. Der Kolumnist Frank Rich von der New York Times schreibt, die »Arbeitsgruppe Energie« des Vizepräsidenten Richard Cheney sei vor einigen Monaten vom General Accounting Office (entspricht in etwa dem Bundesrechnungshof) verklagt worden, den Inhalt der Absprachen mit den Finanziers des Bush-Cheney-Wahlkampfes offen zu legen.

Die Wirtschaftsmeldungen aus den USA sind in letzter Zeit recht widersprüchlich, insbesondere seit dem 11. September. Einige Experten sprechen von einer bevorstehenden oder bereits eingetretenen Rezession, andere von einer baldigen Erholung von den Folgen der Terroranschläge. Der Fall Enron zeigt, dass auch ohne Terroranschläge der Akkumulationsprozess nicht mehr so reibungslos funktioniert, wie es noch vor zwei oder drei Jahren den Anschein hatte.

Angestellte, die aus ihrer Rentenkasse 900 000 Dollar verlieren können, gehören sicherlich nicht zu den Ärmsten der Armen in den USA, auch nicht nach ihrem Verlust. Der Fall Enron aber macht deutlich, dass die Krise auch nicht vor den Gewinnern des Booms Halt macht. Auch einige Pensionäre von Enron, Lucent Technologies oder anderen gestürzten Riesen könnten in den kommenden Jahren von der staatlichen Rentenkasse Social Security abhängig werden. Viel wichtiger sind die sozialen Sicherungssysteme für die mittlerweile offiziell 5,9 Prozent Arbeitslosen in den USA. Für sie dürfte sich in den kommenden Jahren die systematische Demontage dieser sozialen Sicherungssysteme unter Reagan, Bush senior und Clinton bitter rächen.



Antworten
Bunny:

@josua11123 Danke schön

 
13.01.02 19:41
vielleicht gibt es ja doch noch Hoffnung und vor allem
nette Boardteilnehmer
Bunny
Antworten
Schnorrer:

Auszug aus einem Gemeinderatsprotokoll:

 
13.01.02 19:47

www.stadt-zuerich.ch/kap01/...rat_stzh/protokolle/prot_164.htm

Von Niklaus Scherr (AL) ist am 21.11.2001 folgende Interpellation eingereicht worden:

Mitte Oktober teilte der US-Energie-Multi Enron mit, die für die letzten vier Jahre ausgewiesenen Gewinne müssten um 591 Mio. $ nach unten revidiert werden. Offenbar hatten gewisse, mittlerweile fristlos gefeuerte Enron-Spitzenleute bei Enron-Transaktionen über eigene Firmen in die eigene Tasche gewirtschaftet. Vor kurzem hat die Börsenaufsichtsbehörde SEC eine formelle Untersuchung gegen Enron eingeleitet. Gegen die Enron-Revisionsgesellschaft Arthur Andersen laufen Aktionärsklagen und bereits ist im Kongress der Ruf nach einer Untersuchungskommission laut geworden. Der Enron-Börsenkurs ist um über 90% eingebrochen, die Rating-Agenturen haben die Firma massiv zurückgestuft. Bei Schulden von 9,15 Milliarden $, die bis Ende 2002 fällig werden, verfügt Enron lediglich über 1,75 Mia. $ an flüssigen Mitteln und Kreditlinien. Auch die anfangs November angekündigte Fusion mit dem Konkurrenten Dynegy scheint auf der Kippe. Ein Konkurs ist nicht mehr auszuschliessen.

Schon früher sorgte Enron für negative Schlagzeilen. Enron gehört erwiesenermassen zu den grössten Sponsoren der Bush-Wahlkampagne und Enron-Vertrauensleute in der neuen US-Regierung treiben die ökologisch äusserst umstrittene Erschliessung von weiteren Ölfeldern in Alaska voran. Anfangs Jahr reichte die Stadtverwaltung von San Francisco gegen Enron Strafklage ein wegen des Verdachts auf betrügerische Preismanipulationen anlässlich der kalifornischen Stromkrise. In Indien kam es zu einem Skandal, nachdem Enron dem regionalen Versorger MSEB einen 40-jährigen Liefervertrag für 30 Rp. pro KWh (!) aufgezwungen hatte und sich gleichzeitig weigerte, den für den Kraftwerkbau enteigneten Bauern die geschuldeten Entschädigungen zu bezahlen.

Das ewz arbeitet seit über zwei Jahren mit Enron zusammen. Ende September gab der Stadtrat die Bildung einer gemeinsamen Handels-GmbH Enron-ewz bekannt, an der sich die Stadt Zürich – um den Gemeinderat zu umgehen – mit exakt 1 Mio. Franken beteiligt. Verantwortliche des Handelsmultis nehmen kein Blatt vor den Mund, wie sie den Nutzen der Zusammenarbeit mit lokalen Stromversorgern einschätzen. Im Vorwort zum Jahresbericht 2000 schreibt Chairman Lay zum Verkauf des Versorgers PGE: „At the time we acquired PGE, Enron needed additional insight into developing electricity markets, and we also required credibility to participate in the markets. We have gained the insight and credibility we sought, an we believe the sale of PGE represents the best value to Enron shareholders."


In diesem Zusammenhang bitte ich den Stadtrat um Beantwortung folgender Fragen:

Seit wann arbeitet das ewz mit der Firma Enron zusammen? Was für Beschlüsse des Stadtrates existieren hierzu?
Hat der Stadtrat vor Eingehen der Zusammenarbeit mit Enron, speziell vor der Bildung der gemeinsamen GmbH, Erkundigungen über die Partnerfirma Enron, über ihren Ruf und ihre Bonität eingezogen? Seit wann hatte er Kenntnis von den Strafverfahren in den USA wegen angeblicher Preismanipulationen in Kalifornien? Waren ihm die Auseinandersetzungen Enrons mit der indischen Regierung bekannt?
Wann erhielt der Stadtrat resp. die Leitung des ewz Kenntnis von den finanziellen Problemen bei Enron, namentlich der Gewinnrevision, der Untersuchung der SEC und der Entlassung einiger Spitzenmanager?
Stimmt es, dass eine Delegation des ewz Mitte Oktober nach London flog, um das joint venture mit Enron zu unterzeichnen? Wann fand diese Reise statt, wie lange dauerte der Aufenthalt und wer nahm an der Reise teil? Wie viel kostete dieser Ausflug den Zürcher Steuerzahler? Stimmt es, dass zu diesem Zeitpunkt die finanziellen Probleme bei Enron bereits bekannt waren?
Wie heisst die gemeinsame GmbH zwischen ewz und Enron und wo hat sie ihren Sitz? Warum wurde die Form der GmbH gewählt und nicht eine AG gegründet? Wer vertritt die Stadt Zürich in den Organen der Firma? Ist die Firma bereits im Handelsregister eingetragen? Mit was für einen Umsatz rechnet der Businessplan für das erste Jahr?
Wie ist der aktuelle Stand bezüglich Zusammenarbeit mit Enron? Ist die neue GmbH operativ tätig oder ist die Gründung der GmbH sistiert? Wie sieht der Stadtrat eine allfällige künftige Zusammenarbeit?
Die neue GmbH verfügt über ein haftendes Kapital von bloss 2 Mio. Franken. Bei den heutigen Handelsumsätzen von ewz allein in Höhe von rund 1800 GWh werden Umsätze in Höhe von über 50 Mio. Fr. pro Jahr getätigt. Erachtet der Stadtrat die Eigenkapitaldecke von 2 Mio. Franken für die Abdeckung der Handelsrisiken als ausreichend oder wurde die niedrige Kapitalisierung bloss aus politischen Gründen gewählt, um die Mitsprache von Parlament und Volk auszuschalten?
Ist der Stadtrat im Zusammenhang mit der ewz-enron-GmbH irgendwelche Eventual- oder Zusatzverpflichtungen eingegangen (Nachschusspflicht, Verpflichtung für nachrangige Partnerdarlehen, anteilige Kostenübernahme etc.)?
Sollen Mitarbeiter des ewz von der neuen Gesellschaft übernommen resp. von ihr beschäftigt werden? Wenn ja: wie viele? Wer zahlt ihre Entschädigung: ewz oder die GmbH? Um was für eine Summe geht es dabei? Wenn nein: Wie sieht die Zusammenarbeit der GmbH mit den für den Stromhandel zuständigen Bereichen und Personen des ewz aus? Wer vom ewz wirkt in der Geschäftsleitung der GmbH mit? Was für andere personelle und Sachmittel stellt ewz der GmbH zur Verfügung?
Ist der Stadtrat nicht auch der Meinung, durch die Zurverfügungstellung von Sach- und personellen Mitteln sowie evtl. das Eingehen von zusätzlichen Eventualverpflichtungen sei die Kompetenzgrenze des Stadtrates überschritten? Wurde diese Frage dem Rechtskonsulenten des Stadtrates zur Prüfung vorgelegt? Wenn nein: warum nicht?
Sieht die joint-venture-Vereinbarung vor, den gesamten Bezugsüberschuss des ewz über die neue Gesellschaft abzuwickeln, resp. ist ewz eine solche Verpflichtung eingegangen? Erachtet der Stadtrat eine solche Regelung als vorteilhaft für die Stadt Zürich resp. das ewz? Müssen dabei nicht mögliche Gewinne aus dem Handelsgeschäft hälftig mit Enron geteilt werden?
Wie ist eine Auslagerung des ewz-Handelsgeschäfts in eine GmbH mit 50% Fremdbeteiligung mit dem Nein des Volkes zur ganzen oder teilweisen Ausgliederung des ewz vereinbar?
Hat der Stadtrat nicht auch den Eindruck, dass es Enron bei der Zusammenarbeit mit ewz vor allem um Gewinnung von Insiderwissen über den schweizerischen und europäischen Strommarkt geht und dass ewz dabei die Rolle des Türöffners und nützlichen Idioten spielt (vgl. Zitat Lay)?
Würde der Stadtrat aus heutiger Sicht erneut eine Partnerschaft mit Enron eingehen?

Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.


Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
--button_text--