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Papa:

Enron

 
15.01.02 19:25
15.01.2002 18:53 (DPA-AFX)
New Yorker Börse nimmt Enron dauerhaft vom Kurszettel
So ein Mist!!!!
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Papa:

ich bin pleite

 
15.01.02 19:32
15.01.2002 18:53
 

NEW YORK (dpa-AFX) - Nach drei Tagen Handelsunterbrechung hat die New Yorker Börse NYSE die Aktien des insolventen Energiehändlers Enron Corp. dauerhaft vom Kurszettel gestrichen. Die Aktien würden seit mehr als einem Montag weniger als einen US-Dollar kosten, begründete die NYSE ihren Schritt am Dienstag in New York. Zuletzt waren die Anteilsscheine am Donnerstag für 0,67 Dollar gehandelt worden./FX/so/hi/

Quelle: DPA-AFX

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1Mio.€:

Die entscheidung kam aber schnell!

 
15.01.02 19:35
@papa
Hoffe da steckt nicht zu viel geld von Dir drin!

Gruss Mio.
Enron 540718
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Papa:

15000 St.

 
15.01.02 19:49
zu 0,42
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andyy:

ruhig bleiben, handel wird weiter gehen

 
15.01.02 20:28
sehe sogar positiv
eine ubs möchte sicher nicht an unternehmen beteiligt sein, zumindest off.
was an otc etc. gehandelt wird
steht kurs entsprechende zeit über 1 dollar oder gar 5 dollar
ist aufnahme an nyse erneut sicher
schauen wir mal
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Schnorrer:

Rettungsplan steht. Wie realistisch der ist? Wer

 
15.01.02 20:36
weiß. Aber es kann weitergehen. Bald.


Houston (vwd) - Enron Corp, Houston, hat am Dienstag Einzelheiten ihres Abkommens mit UBS Warburg, der Investmentsparte der UBS AG, Zürich, bestätigt. Demzufolge schlagen beide Unternehmen einen Vertrag mit einer Laufzeit von zehn Jahren vor. UBS ist es nach zwei Jahren erlaubt, die Tantiemen von Enron aufzukaufen. Dabei bestehen unterschiedliche Optionen für die Umsetzung. UBS kann ihren Anspruch in drei Schritten geltend machen. Nachdem das schweizerische Finanzinstitut den ersten Call ausgeübt hat, wird die Zahlung der Lizenzgebühren auf 22 Prozent von zuvor 33 Prozent des Umsatzes der North American Gas und des Elektrizitätshandels herabgesetzt.


Nach Ausübung des zweiten Call fällt die Rate dann auf elf Prozent von 22 Prozent und nach Ausübung des dritten Call enden die Zahlungen an Enron. Enron bezeichnete das Abkommen mit UBS als einen ersten Schritt zur grundlegenden Reorganisation.


vwd/DJ/15.1.2002/ip

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Schnorrer:

und dazu: Rettungsplan Anderson:

 
15.01.02 20:38
Chicago (vwd) - Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Arthur Andersen, Chicago, wird vier Partner entlassen, die für die Bilanzierung der in Konkurs befindlichen Enron Corp, Houston, verantwortlich waren. An den vergangenen Tagen war bekannt geworden, dass eine dieser Personen nach dem Zusammenbruch des Energiehändlers im Andersen-Büro in Houston Dokumente hatte vernichten lassen. Zuvor hatte die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft einräumen müssen, dass ein großer Teil der Enron-Prüfungsunterlagen verschwunden war.




Andersen kündigte an, sie werde jeden Angestellten entlassen, dem nachgewiesen werden könne, dass er E-Mails, Arbeitspapiere oder sonstige Dokumente vernichtet hat, nachdem die Securities and Exchange Commission am 8. November deren Beschlagnahmung erklärt hatte.


vwd/DJ/15.1.2002/ip

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Kicky:

Arthur Andersen hat Partner David Duncan entlassen

 
15.01.02 21:53
NEW YORKER BÖRSE SETZT ENRON DAUERHAFT VOM HANDEL AUS
Die New Yorker Börse NYSE, die am Dienstag nach drei Tagen Handelsunterbrechung, den Titel gänzlich vom Kurszettel genommen hatte, begründetete den Schritt mit dem dauerhaft niedrigen Wert der Aktie. Die Aktien würden seit mehr als einem Monat weniger als einen US-Dollar kosten, begründete die NYSE ihren Schritt am Dienstag in New York. Zuletzt waren die Anteilsscheine am vergangenen Donnerstag für 0,67 Dollar gehandelt worden.
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Arthur Andersen hat unterdessen ihren Partner David Duncun sowie drei weitere Wirtschaftsprüfer entlassen, die bei Enron federführend die Wirtschaftsbücher geprüft hatten. Auf Duncans Anordnung hin waren tausende E-Mails und Dokumente aus der Prüfung vernichtet worden, die die US-Sicherheitskommission vorher eingefordert hatte.
ARTHUR-ANDERSEN-WIRTSCHAFTSPRÜFER IM VISIER DER BEHÖRDEN
Arthur Andersen befand sich bereits im Visier mehrerer Kongressausschüsse und desJustizministeriums, das eine Strafuntersuchung eingeleitet hatte. Dabei geht es darum, ob Investoren und Aktionären wichtige Informationen über die Finanzlage des Unternehmens vorenthalten wurden.
Enron hatte im November überraschend zugegeben, seit 1997 rund 586 Millionen Dollar Gewinn zu viel ausgewiesen zu haben. Im Dezember meldete das Unternehmen mit mindestens 31 Milliarden Dollar Schulden Konkurs an. Kurz bevor der Kurs an der Wall-Street abstürzte sollen 29 Enron-Manager nach Presseberichten mit dem Verkauf ihrer Aktien rund 1,1 Milliarden Dollar erzielt haben
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omar:

papa

 
15.01.02 21:56
Pleite!!!!!!!
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Totalverlust:

ENRON

 
15.01.02 23:49
5:33pm 01/15/02   [ENE] ENRON TO TRADE OVER THE COUNTER AS 'ENRNQ'  
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Schnorrer:

Enron. Das ist sicher das Ende von Andersen.

 
16.01.02 23:10
Aber sicher auch das Ende an den Glauben an die Beherrschbarkeit von DV-gestützten Informationssystemen. Das war sicher auch nur der erste Dominostein.


Alles über Enron.

www.usatoday.com/money/energy/2002-01-14-arthur-andersen.htm


Practices at Andersen's Houston office are especially emblematic of the often cozy relationship between accounting firms and companies they're supposed to be watching, experts say.

To be sure, the investigation of Enron and Andersen is still in its early stages. It's unclear how responsible the auditor was in hiding secretive partnerships named Chewco to mask debt. But regulators are expected to zero in on several aspects of Andersen and the accounting industry:

Andersen's Houston office. "The Houston office is reckless and willing to do things other offices are not willing to do," says Bill Lerach, partner with Milberg Weiss Bershad Hynes & Lerach, one of the law firms preparing a securities class-action lawsuit against Enron.

The office, headed by Steve Goddard, has led the firm's aggressive charge to win energy clients. In addition to Enron, Andersen audits the books of Dynegy, Apache and Mirant.

Enron's business was critical to the Houston office. Last year, Enron paid Andersen $25 million to audit its books and an additional $27 million for consulting services — making it one of the firm's biggest customers and enough to employ about 200 of the office's 1,700 accountants, people close to the situation say. Andersen, which posted $9.3 billion in revenue last year, declined to comment on Enron's importance.

And at least two Andersen employees, Richard Causey and Jeffrey McMahon, were recruited by Enron to be its chief accounting officer and chief financial officer, respectively.

Such relationships between companies and accountants, while common, create a conflict of interest, says Sean Egan, managing director of Egan-Jones, a debt-rating firm that was one of the first to cut Enron's debt to junk levels.

Lack of punishment of accountants signing off on faulty books. Andersen partner Phil Harlow, sued by the Securities and Exchange Commission for signing off on Sunbeam's fraudulent books, is still employed at Andersen's Fort Lauderdale office.

Another Andersen accountant, Jay Ozer, was not only the lead auditor of the Baptist Foundation of Arizona, alleged to be a Ponzi scheme, but was also part of the team that signed off on the books of Charles Keating's failed Lincoln Savings & Loan. Ozer has retired.

Document-retention procedures. A memo telling Andersen to destroy documents may have violated accounting rules. Accounting firms are required to keep records regarding current clients, says Galina Datskovsky, CEO of MDY Advanced Technologies, which handles corporate records. If Andersen accountants destroyed documents, the firm could face criminal indictment, Sen. Joseph Lieberman, D-Conn., said Sunday.

Arthur Andersen declined to discuss its records-retention policy.

Treatment of partnerships that keep debts off companies' books. Firms ranging from Edison International, another Andersen client, to Ford Motor, Target and Xerox all use so-called special purpose entities.

"This is the start of a long and torturous time for the accounting profession," says Arthur Bowman of Bowman's Accounting Report.
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Schnorrer:

Das muß man sich mal reinziehen: Betrug im

 
19.07.02 21:44
großen Stil, alle machen mit. Feine Sitten.

Übrigens, nur nebenbei bemerkt: die europäischen Banken tendieren dazu, auf US-GAAP-Bilanzen kein Geld mehr zu geben. Echt heiß.

www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,205781,00.html

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