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Hartkore_Diab.:

EMPFEHLUNGEN

 
05.08.01 14:59
8. EMPFEHLUNGEN INLAND
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Deutsche Bank: Outperformer (Merck Finck & Co)

Die Analysten von Merck Finck & Co bezeichnen die Aktie der Deutschen
Bank als Outperformer.

Das Unternehmen konzentriere sich verstärkt auf die Möglichkeit zur
Kostenreduzierung. Der Abbau von Arbeitsstellen sei nicht angesprochen
aber auch nicht dementiert worden, so die Analysten. Ganz klar wolle
man aber erreichen, die Kosten des zweiten Halbjahres noch unter das
Niveau des ersten Halbjahres zu reduzieren. Zudem habe der CEO Breuer
bekräftigt, dass man die Hypothekensparte so schnell wie möglich
abstoßen wolle, da dieses Geschäftsfeld keine Profitabilität einfahren
könne. Ein anderes strategisches Ziel sehe man in der Aufstockung der
Kundenzahlen von derzeit 12 Mio. auf 20 Mio., was unter anderem durch
zusätzliche Akquisitionen gelingen solle, so Breuer.

Die Analysten reduzieren ihre Prognosen für das laufende Geschäftsjahr
aufgrund des niedriger als erwartet ausgefallenen Gewinns der Sparte
Privatkunden und Asset Management. Sie erwarten einen Gewinn je Aktie
für 2001 in Höhe von 4,0 Euro anstatt 4,5 Euro und für 2002 von 4,55
Euro anstatt 5,09 Euro. Derzeit sei die Aktie der Deutschen Bank nach
Meinung der Analysten von Merck Finck & Co unterbewertet, weshalb sie
das Rating Outperformer vergeben.

Deutsche Bank (WKN 514000)

Quelle: Aktienresearch

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SAP: Marketperformer (WGZ-Bank)

Die Analysten der WGZ Bank stufen die Aktie von SAP von ehemals

Outperformer auf Marketperformer herunter.

SAP zeige seit der Höherstufung zu Jahresbeginn eine mit 37,2 %
gestiegene sehr gute Performance. Die Analysten hatten ihr
Anlageurteil zuletzt nochmals im Vorfeld der Zahlen für das
zweite Quartal mit einem Kursziel von 180 Euro bestätigt.
Mit der Annäherung an ihr Kursziel stufen die Analysten den
Titel auf Marketperformer zurück. Eine weitere Outperformance
im Rahmen ihres Gesamtmarktszenarios mit Kursen von dann 210 Euro
lasse sich insbesondere im internationalen Bewertungsvergleich
- aber auch gegenüber dem Gesamtmarkt nicht aufrechthalten.

Ungeachtet der Fortsetzung der SAP-Erfolgsstory werde sich die
Gewinndynamik insbesondere im vierten Quartal alleine basisbedingt
deutlich abschwächen: Ein starkes viertes Quartal des Jahres 2000,
moderate Abschwächung in Europa sowie ein langsamer Turnaround in
den USA veranlassen die Analysten der WGZ Bank zu dem Urteil
Marketperformer für SAP.

SAP (WKN 716460)

Quelle: Aktienresearch

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Henkel: Halten (Bankgesellschaft Berlin)

Die Analysten von der Bankgesellschaft Berlin stufen die Aktie von
Henkel mit Halten ein.

Das zweite Quartal von Henkel werde nach Meinung der Analysten
bei Klebstoffen (industrielle Klebstoffe und speziell technische
Klebstoffe) sowie Oberflächentechnik/Hygiene schwierig verlaufen
sein. Gerüchte, wonach operative Verschlechterungen bei Cognis für
Verzögerungen beim Verkauf dieser Tochtergesellschaft verantwortlich
seien, würden auch für diesen Bereich zu Vorsicht warnen.

Die Analysten gehen davon aus, dass Henkel bei Waschmitteln und
Kosmetik gute Ergebnisse erzielt habe, so dass der Konzern insgesamt
ein relatives stabiles Ergebnis ausweisen könne. Bisher sei Henkel
davon ausgegangen, für das Gesamtjahr eine Steigerung des EBIT im
hohen einstelligen Bereich erzielen zu können. Dieser Prognose sei
die Erwartung einer Erholung in H2 zugrunde gelegen. Die Analysten
glauben nicht, dass Henkel dieses Ergebnis erreichen könne.

Allerdings gehen sie davon aus, dass auch der Markt seine Erwartungen
bereits zurückgeschraubt habe eine offizielleRevision des Ziels
für 2001 wäre für die Aktie also wahrscheinlich keine Katastrophe.
Eine Bekräftigung des bisherigen Ziels wäre als ausgesprochen
positiv einzuschätzen. Nach ihren Berechnungen liege der angemessene
Wert der Henkel-Aktien zwischen 70 und 80 EUR. Der Verkauf von Cognis
werde nicht zu einer Neubewertung der Aktie führen - die einzelnen
Bereiche seien längst gemäß ihrer jeweiligen Aussichten im Aktienkurs
reflektiert. Allerdings sehen die Analysten vor dem Hintergrund
relativ hoher Bewertungen von Markenartikel-Unternehmen die
Möglichkeit, dass die Aktie innerhalb der nächsten Monate
am oberen Rand ihrer Bewertungsspanne notieren könne.

Henkel (WKN 604840)

Quelle: Aktienresearch

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Lion Bioscience: Kaufen (Consors Capital)

Die Analysten von Consors Capital stufen Lion Bioscience mit Kaufen ein.

Das Unternehmen werde am 8. August die Zahlen für das erste
Quartal des Geschäftsjahres 2001/2002 veröffentlichen. Aufgrund der
Neueinführung von Produkten sowie der von den Analysten erwarteten
Ausdehnung des bestehenden Geschäftes rechne man mit einer
Verdoppelung des Umsatzes im Vergleich zum Vorjahresquartal.
Die Analysten bestätigen ihre Kaufempfehlung mit einem Kursziel
von 34,00 Euro.

Lion Bioscience (WKN 504350)

Quelle: Aktienresearch

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Qiagen: Akkumulieren (HSBC Trinkaus & Burkhardt)

Die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt halten weiterhin an ihrem
Akkumulieren-Rating für Qiagen fest. Zwar sei das zweite Quartal
traditionell schwächer, was am Auftragsrhythmus der Kunden liege,
dennoch sollten die Bruttomargen im Rahmen des üblichen Bereiches
um 70 % liegen.

Gespannt sei man auf die ersten Ergebnisse des PreAnalytix Joint
Ventures, welches ab dem dritten Quartal zu den Ergebnissen beitragen
dürfte. Vorsicht sei jedoch im Automation-Geschäft geboten. Sollte die
Pharma-Industrie in diesem Bereich Investitionen zurückstellen, so
würde sich dies unmittelbar bemerkbar machen. Allerdings sei das
Kerngeschäft Consumables eher resistent gegen Konjunkturbedingte
Effekte.

Negativ habe sich vor allem der Währungseffekt ausgewirkt. Deshalb
senkten die Analysten ihre Prognosen für das zweite Quartal um 4 %.
Dennoch seien die Aussichten im Kerngeschäft und beim neuen JV so
vielversprechend, dass das Akkumulieren-Rating auch weiterhin bestehen
bleibe.

Qiagen (WKN 901626)

Quelle: Aktienresearch

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Krones: Buy (HSBC Trinkaus & Burkhardt)

Die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt stufen die Aktie von
Krones mit Buy ein.

Die Ergebniszahlen für das 1. Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres
von Krones seien sehr gut gewesen. Im Vergleich zum Halbjahr des
vergangenen Jahres könne man in allen Bereichen eine Steigerung
erkennen. Der Umsatz sei sogar um 3 % höher als die von den Experten
prognostizierten 560 Mio. Euro ausgefallen.

Aufgrund der guten Aussichten für die Zukunft, besonderst in Bezug auf
die bevorstehende Drinktec interbrau in München, sehen die Analysten
keinen Grund für die momentan schwache Bewertung des Unternehmens an
der Börse. Auch die letzte Kursentwicklung sei für sie ein eindeutiges
Kaufsignal.

Krones: (WKN 633503)

Quelle: Aktienresearch


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9. EMPFEHLUNGEN AUSLAND
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Royal Sun Alliance: Outperformer (Goldman Sachs)

Die Analysten von Goldman Sachs stufen die Royal&Sun Alliance mit
Outperformer ein.

Nach den Ergebnissen für das erste Halbjahr halten die Analysten an
ihrem Outperformer-Rating fest, ändern jedoch ihre Prognosen, um
Markttrends gerecht zu werden. Die Erwartungen für den operativen
Gewinn pro Aktie in 2001 habe man um 6,6 % auf 34,1 Pence verringert,
für 2002 und 2003 habe man nur geringe Anpassungen vorgenommen. Die
Geschäftstrends, die man im ersten Halbjahr beobachtet habe, würden
bestätigen, dass das Unternehmen seine angestrebten 103 % Combined
Ratio im fortlaufenden Geschäft für das Gesamtjahr einhalten können
würde.

Bei dem gegenwärtigen Kurs der Aktie glauben die Analysten, dass die
Bewertung ein leichtes Aufwärtspotenzial beinhalte.

Royal Sun Alliance (WKN 920494)

Quelle: Aktienresearch

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Rio Tinto Plc: Langfristig Akkumulieren (Merrill Lynch)

Die Analysten von Merrill Lynch haben ihr Langfristiges
Akkumulieren-Rating für Rio Tinto bestätigt. Das Unternehmen
habe im ersten Halbjahr einen Gewinn von 841 Mio. US-Dollar
ausgewiesen und sei damit den Prognosen der Analysten gerecht
geworden. Die Dividende sei um einen Cent auf 0,20 USD pro Aktie
gestiegen.

Damit habe Rio Tinto an seiner Strategie festgehalten, die Dividende
progressiv anzuheben. Insgesamt habe man sich zwar in einigen
Bereichen verschätzt, in der Summe habe das Unternehmen jedoch seine
Planvorgaben erfüllen können. Insgesamt habe man die Schätzungen
für das Gesamtjahr auf Grund dieser geringfügigen Korrekturen
leicht verbessert.

Dennoch belaste die unsichere Konjunkturlage die Ausblicke weiterhin,
die Preise für Metalle seien nur schwer einzuschätzen. Daher sei
kurzfristig kein Anlass zu übermäßigem Optimismus gegeben. Auf lange
Sicht sei Rio Tinto jedoch ein solides Basisinvestment und mit einem
fairen Wert von 1241p leicht unterbewertet.

Rio Tinto Plc (WKN 855018)

Quelle: Aktienresearch

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Reuters: Outperformer (Morgan Stanley Dean Witter)

Die Analysten von Morgan Stanley Dean Witter stufen die Aktien von
Reuters in einer Analyse vom 25. Juli von Neutral auf Outperformer
hoch.

Die Zahlen am 24.Juli hätten etwas für jeden präsentiert. Für
diejenigen, die noch einen Beweis für die Schwäche des Umfeldes
gebraucht hätten, habe Reuters pünktlich eine Warnung herausgebracht.
Das Gewinnwachstum werde in der zweiten Jahreshälfte auf 3 %
zurückgehen. Für andere seien die vom CEO versprochenen zusätzlichen
Kosteneinsparungen in Höhe von 85 Mio. Pfund interessant. Für die
Analysten von Morgan Stanley Dean Witter sei der aktuelle Kurs der
Aktien in der Nähe des 18-Monats-Tiefs ungerechtfertigt.

In dem Kurs seien die Potenziale aus der Restrukturierung noch nicht
völlig enthalten. Demzufolge stufe man die Aktie auf Outperformer
hoch.

Reuters (WKN 911958)

Quelle: Aktienresearch

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Global Crossing: Hold (Credit Suisse First Boston)

Die Analysten der Credit Suisse First Boston stufen die Aktie von
Global Crossing mit "Hold" ein.

Man sehe einige Faktoren, die sich negativ auf das Unternehmen
auswirken. Die Industrienachfrage bleibe weiterhin schwach, die
Preisentwicklung sei nicht vorhersehbar und die wiederkehrenden
Umsätze enttäuschten. Global Crossing habe am Mittwoch seine Zahlen
für das zweite Quartal 2001 vorgelegt. Demnach weite man den Verlust
aus, daraufhin habe man seine Umsatzprognosen für das Gesamtjahr
reduziert und bekannt gegeben, dass man 2000 Arbeitskräfte entlassen
werde.

Aufgrund der negativen Faktoren und der ungewissen Aussichten glaube
man, dass das zukünftige Umsatzwachstum des Unternehmens unter Druck
geraten könnte. Die Analysten der Credit Suisse First Boston stufen
daher die Aktie von Global Crossing von Buy auf Hold herab.

Global Crossing (WKN 915821)

Quelle: Aktienresearch

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Symyx Technologies: Buy (UBS Warburg)

Die Analysten von UBS Warburg bezeichnen die Aktie des amerikanischen
Chemieunternehmens Symyx Technologies als klare Buy-Position.

Symyx Technologies mit Sitz in Santa Clara, Kalifornien, entwickle
unterstützende Instrumente sowie Software für die pharmazeutische und
die chemische Industrie. Am 26. Juli habe das Unternehmen, welches im
NASDAQ gelistet werde, seine Ergebnisse für das zweite Quartal des
laufenden Geschäftsjahres veröffentlicht.

Die Analysten von UBS Warburg seien sehr begeistert über die
Performance der Aktie und bekräftigen ihre Buy-Empfehlung für
Symyx Technologies. Zudem sei das Unternehmen in einem überaus
vielversprechenden und zukunftsträchtigen Markt tätig, so dass
man mit dem Kauf von Symyx- Aktien kein Risiko eingehen würde.

Symyx Technologies (WKN 929256)

Quelle: Aktienresearch

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Celaneses: Weiterhin Kaufen (Credit Suisse First Boston)

Die Analysten von Credit Suisse First Boston halten trotz der
eingetrübten Ausblicke an ihrer Kaufempfehlung für Celanese fest.
Zwar habe das Unternehmen im zweiten Quartal die Erwartungen der
Analysten mit einem EBITDA von 132 Mio. Euro deutlich übertreffen
können, für das Gesamtjahr werde jedoch nur ein Gewinnwachstum
von einem Drittel unter Vorjahresniveau sowie ein EBITDA leicht
unter dem Ergebnis von 2000 gerechnet.

Ursache für die gesenkte Prognose seien die Probleme bei Sparte
Ticona. Dort seien die Volumen im zweiten Quartal um 20 % gefallen
und die Marge von 15,8 % auf 3,9 % zurückgegangen. Dies spiegele die
nachlassende Nachfrage in den USA und Japan wieder. Besonders stark
betroffen seien der Automobil- und der Telekommunikationsmarkt. Zwar
stelle keiner dieser Faktoren eine Überraschung dar, dennoch sei die
Geschwindigkeit des Rückgangs unerwartet gewesen.

Die Analysten senkten dementsprechend ihre EBITDA-Prognose um 16,5 %
und 9,4 % für 2001 und 2002. Dabei werde im laufenden Jahr nur noch
mit einem Gewinn pro Aktie von 0,87 Euro gerechnet, statt wie zuvor
von 2,06 Euro. Dennoch bleibe Celanese ein attraktives Investment mit
erheblichem Erholungspotenzial im Falle eines Konjunkturumschwungs.
Mit einem Kursziel von 27 Euro behalten die Analysten ihre
Kaufempfehlung bei.

Celaneses (WKN 575300)

Quelle: Aktienresearch
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