Dem spekulativ ausgerichteten Anleger empfehlen derzeit die Analysten von "BetaFaktor.info" ein Engagement in die Aktien von Electronics Line (ISIN
IL0003570129/ WKN
936734).
Der Spezialist für Sicherheitssoftware in drahtlosen Heimnetzwerken habe im Juni sein operatives Geschäft (welches im Jahr 2002 in eine eigene AG ausgegliedert worden sei) als Sachdividende an seine Aktionäre ausgeschüttet (Electronics Line 3000). Lediglich 16 Prozent seien bei der Muttergesellschaft verblieben, als Sicherheit für etwaige entstehende Steuerschulden im Zusammenhang mit der Ausschüttung.
Der Clou an dem Deal: In EL3000 seien neben den betriebsnotwendigen Aktiva (Betriebsausstattung etc.) auch die Verbindlichkeiten gebündelt. Nach den Berechnungen von "BetaFaktor.info" sei in der ehemaligen Mutter noch ein Eigenkapital von etwa 30 Millionen Euro vorhanden, das auf der Aktivseite überwiegend in Cash bzw. Forderungen repräsentiert sei.
Der Börsenwert dagegen liege bei schlappen 17,5 Millionen Euro. Die verbliebenen Kosten in der AG dürften durch Zinserträge locker gedeckt sein. Was das Management weiter vorhabe, bleibe abzuwarten. Neben dem Aufbau neuer Geschäftsfelder liege natürlich auch die Möglichkeit in der Luft, die Kasse früher oder später an die Aktionäre auszuschütten, sofern das israelische Aktienrecht dies ermögliche.
Vor diesem Hintergrund können Spekulanten nach Ansicht der Analysten von "BetaFaktor.info" auf aktuellem Niveau eine erste Position bei Electronics Line abgreifen.