Eine gemeinsame Währugn ist die größte Katastrophe


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Lelonard:

Eine gemeinsame Währugn ist die größte Katastrophe

3
16.02.09 15:12
Eine gemeinsame Währung ist die größte katastrophe der Welt. Sehen wir uns das mal genau an. Nehmen wir den Euro als Beispiel. Länder wie Rumänien haben nun sogar den Euro eingeführt. Es kann jedoch nicht sein, dass Länder mit riesigen Ungleichgewichten wie Deutschland und Rumänien den Euro haben. Das Problem ist, dass schwache Länder regelrecht ausbluten. Hier der Grund: Eigentlich müsste Rumänien eine schwächere Währung haben, da sich das Land schwächer entwickelt als Deutschland. Wenn nun der Kurs der rumänischen Währung sinkt, ist dies gut für den Export. Dadruch wird die Wirtschaft wieder angeheitzt. Man muss sich das wie ein thermostat vorstellen. Fällt die Temperatur herunter, geht die Heizung an. Wird es zu warm, geht die Klimaanlage an. So bleibt die Temperatur immer in etwa gleich.
Fällt nun das Themostat aus und es wird immer gleich viel geheizt ist die Temperatur im Sommer zu warm und im Winter zu kalt.
Was meint ihr dazu?
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Gummikuh:

Keine Ahnung

4
16.02.09 15:15
bin kein Heizungsmonteur!
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schlauerfuchs:

Die Antwort vom SWR Kindernetz:

6
16.02.09 15:18
Rumäninen ist nicht in der Euro-Zone, Rumäninen hat noch nicht mal einen festen Wechselkurs zum Euro. Für Dich zum Nachlesen aus dem SWR Kindernetz, leicht und verständlich: www.kindernetz.de/infonetz/thema/geld/...46/13it1fj/index.html
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Bienenvater:

Ich denke....

 
16.02.09 15:21
ohne den Euro als gemeinsame Währung würde in dieser Zeit der Krise der Protektionismus
schlimme Blüten treiben.
Es gäbe sicher Verwerfungen ohne Ende. Währungsverwerfungen.
Allerdings könnte unsere alte DM da noch ganz gut abschneiden....
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permanent:

Einige kleinere EU Länder wären ohne den Euro

5
16.02.09 15:27

längst vom Staatbankrott bedroht. Der zuletzt so häufig gebrauchte Scherz ist hier angebracht: Was ist der Unterschied zwischen Island und Irland? Der Euro. Kleinere schwächere Euro Ländern müssen -je nach Zustand der Finanzen- bis zu einigen hundert Basispunkten über Bundesschuldverschreibung für ihre Kreditaufnahme bezahlen.

Eine Abwertungsfalle der Verschuldung droht jedoch nicht. Somit bleibt die Verschuldung planbar. Nehmen wir die Argentinenkrise als Beispiel. Argentien musste den Staatsbankrott erklären weil die Verschuldung in ausländischer Währung nicht mehr bedient werden konnte. Hier liegt der Vorteil von großen Währungsblöcken, diese bieten den Mitgliedsländern erheblich mehr stabilität und zusätzlichen Schutz vor dem Angriff von Spekulanten. Gemeinsme Währungen bieten den im Wirtschaftsraum aktiven Unternehmen einen größeren Heimatmarkt. Währungsdumping wird  -zum Vorteil der Wirtschaftsakteure- unmöglich.

Beispiel USA: Wie oft wird vom drohenden Bankrott der USA gesprochen. Dieser Spekulation fehlt die Grundlage. Die USA sind in Dollar verschuldt. Die USA könne aber theoretisch so viele Dollar auf den Markt bringen wie sie wollen. Damit ist eine Zahlungsunfähigkeit gegenüber dem Ausland ausgeschlossen. Man muss sicher vorsichtig sein. Das Vertrauen darf nicht zerstört werden. Vertrauen ist in diesem Zusammenhang immer relativ. Man muss nur relativ mehr Vertrauen erzeugen als andere Nationen.

Die Aussage bzw. der Versuch der Begründung der Aussage sind somit .........

 

Gruß

Permanent

 

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Lelonard:

Zum Dollar

 
16.02.09 15:49
Natürlich sind die meisten Schulden Amerikas in Dollar. Nun lautet die Frage: Wer ist der Gläubiger? Die Antwort lautet China. Nun will China aber immer weiter raus aus dem Dollar. Warum ist der Dollar gegenüber fast allen Währungen so stark gefallen. Nun, um raus aus dem Dollar zu gehen kauft China in anderen Ländern Immobilien. Zuerst muss der Dollar jedoch in die andere Währung umgetauscht werden. Das belastet den Dollar.
All das macht China, weil diese wissen, dass die USA eine hohe Inflation will.
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schlauerfuchs:

# Lelonard

2
16.02.09 15:53
Wo ziehst Du Deine "Erkenntnisse" her?

"Warum ist der Dollar gegenüber fast allen Währungen so stark gefallen" > der Dollar ist im letzten halben Jahr (zur Überraschung so mancher, auch meiner) kräftig gestiegen

"kauft China in anderen Ländern Immobilien" > in welchen Ländern? Offensichtlich nicht in den USA, Großbritannien, Spanien oder Dubai, da fallen die Preise derzeit massiv wegen fehlender Nachfrage
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permanent:

@Lelonard

4
16.02.09 15:53
Wie viele Silvester VWL Studium liegen denn hinter dir um zu solch tiefgreifenden Ergebnissen zu kommen.

Siehe in diesm Zusammenhang auch Posting Nr. 5

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Lelonard:

Nur mal so zur Info

 
16.02.09 17:32
Es herrschen derartige Ungleichgewichte in der EU, dass as System zum Scheitern verurteilt ist.
Beispiel:
Einige Länder in der EU haben zweistellige Handelsbilanzdefizite.
Die neuen Beitrittsländer haben zusammen gerade mal das Bruttosozialprodukt von Spanien.
Diese Ungleichgewichte werden früher oder später den Euro in eine große Krise bringen.
Auch ist das Vertaruen in den Euro nicht stark. Mehr als die hälfte der Menschen rechnet noch in D-Mark. Das zeigt, dass der Euro noch nicht akzeptiert wurde.
Italien meinte 2005, dass wenn eine wirtschaftliche Schwierigkeiten aufkommen würden, dass Italien aus dem Euroverband ausscheiden würde.
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Heimatloser:

lol

2
16.02.09 17:49
"Italien meinte 2005, dass wenn eine wirtschaftliche Schwierigkeiten aufkommen würden, dass Italien aus dem Euroverband ausscheiden würde. "
Was die meinen und was die tun sind zweierlei paar Schuhe.
Die wären bei einem Ausstieg völlig am Ende. Auch Italien hat ein Handelsbilanzdefizit. Das wäre nicht lustig bei einer abwertenden Währung.
... das Leben is´n Scheiß-Spiel. Aber die Grafik ist geil!
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ahri.de:

nuja

2
16.02.09 17:51
es herrschen auch ungleichgewichte zwischen hier in München und hinterdupfingen in MekPom.
Ist die DM daran je zerbrochen? Auch nationale Währungen umfassen selten einen homogenen Wirtschaftsraum.
Auch Italiens Lira ist nie am Nord-Süd Gefälle zerbrochen, obgleich da manchmal der Faktor 1:3 in der Kaufkraft herrscht.


lg
Herr/Frau  __ hat in der BRD was ganz böses gesagt. Hiermit wird der Rücktritt von Herrn/Frau __ gefordert! Es ist unverständlich und beschämend wie ___ , ihr ZdJD
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ecki:

Ob von Alaska bis New Hamshire, LA

 
16.02.09 18:00
mittlerer Westen und Miami überall die gleiche wirtschaftliche Entwicklung vorherrscht?
Abgesehen davon, dass der Dollar in x anderen vor allem 3. Welt-Ländern dauerndes 2. Zahlungsmittel ist?
Und das alles ohne wirtschaftlichen Gleichlauf?

Das kann also keine Grundvoraussetzung für gleiche Währung sein.

Abgesehen davon: Deutschland leidet jetz unter dem Einbruch der Exporte, wahrscheinlich viel stärker als Rumänien, dass im Export lang nicht so viel verlieren kann wie D.

Also Schmeisst Rumänien wegen den Deutschen Exportproblemen D aus dem Euro raus? Das ist doch VWL-Holzhammerlogik. ;-)
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Lelonard:

@ecki

 
16.02.09 19:08
Schau mal die Unterschiede der Lohnstückkosten in der EU an.
Dann sieht du was für Unterschiede das sind, im Gegensatz zu L.A. und  Alaska.
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