Es darf gewettet werden: Regionalligist Kickers Offenbach gibt einen Anteilsschein auf den sportlichen Erfolg heraus. Anleger können so von den TV-Erlösen des OFC profitieren - ein in der deutschen Fußballfinanzierung bislang einzigartiges Modell. An die Anleger ausgeschüttet werden zehn Prozent der TV-Erlöse, die von den Kickers in der Regionalliga oder, nach einem möglichen Aufstieg, in der 2. Bundesliga generiert werden. „Insgesamt werden 10 000 dieser ‚Optionen‘ potenziellen Investoren angeboten“, erläutert Kickers-Schatzmeister Thomas Delhougne. Der Finanzchef, seit letztem Jahr im Amt und hauptberuflich Geschäftsführer der Frankfurter GFD-Finanzkommunikation, will mit seinem „TV-Modell“ die Schuldenlast seines Clubs – der Verlustvortrag des Vereins beläuft sich derzeit auf rund 1,3 Millionen Euro – auf „Null“ reduzieren. Das gelingt, wenn alle 10 000 angebotenen Anteilsscheine verkauft werden. Die kleinste Stückelung beträgt 135 Euro. Bislang gibt es, so Delhougne, 850 „Optionen“, die Kickers-Investoren gezeichnet haben. Natürlich sei der Vorstand mit gutem Beispiel vorangegangen und habe bereits Anteile geordert, betont der Schatzmeister.
Das Rendite-Modell
Das Kapitalrückfluss-Modell verspricht den Investoren folgende Renditen: Spielen die Kickers in der Regionalliga, gibt es einen bescheidenen Rückfluss zwischen 3,22 und 3,50 Prozent auf das eingesetzte Kapital geben. Sollte die Offenbacher einmal in der oft diskutierten und geplanten „3. Bundesliga“ antreten, kalkulieren die Verantwortlichen mit einem Kapitalrückfluss von 7,57 Prozent für die Anleger.
Stolze Renditen von 23,67 beziehungsweise 60,61 fallen an, wenn die Kickers in der 2. Bundesliga erfolgreich spielen. (TV-Gelder fließen hier abhängig vom Tabellenplatz). Der Super-GAU für die Investoren tritt zu dem Zeitpunkt ein, wenn die Offenbacher Kickers in die Oberliga absteigen sollten. Dann fließt kein Geld mehr an die Anleger.
Die Option des Clubs
Eine Option halten sich die Fußballer aber noch offen: Nach zehn Jahren hat der Verein die Möglichkeit, die Anteilscheine einseitig zurückzukaufen. Ein „kleines“ Trostpflaster für die Anleger bleibt aber: Den Anteilsschein kauft der Club zu 150 Prozent des Eingangspreises zurück.
Das TV-Erlösbeteiligungsmodell der Kickers ist zu Beginn des Monats offiziell gestartet. Die erste Ausschüttung steht erst im Sommer 2003 an – also nach dem Ende der Saison 2002/2003. Der Anleger profitiert entsprechend des Anteils an allen TV-Einnahmen der Kickers, auch an den außerordentlichen wie Live-Übertragungen oder dem DFB-Pokal.
Das Rendite-Modell
Das Kapitalrückfluss-Modell verspricht den Investoren folgende Renditen: Spielen die Kickers in der Regionalliga, gibt es einen bescheidenen Rückfluss zwischen 3,22 und 3,50 Prozent auf das eingesetzte Kapital geben. Sollte die Offenbacher einmal in der oft diskutierten und geplanten „3. Bundesliga“ antreten, kalkulieren die Verantwortlichen mit einem Kapitalrückfluss von 7,57 Prozent für die Anleger.
Stolze Renditen von 23,67 beziehungsweise 60,61 fallen an, wenn die Kickers in der 2. Bundesliga erfolgreich spielen. (TV-Gelder fließen hier abhängig vom Tabellenplatz). Der Super-GAU für die Investoren tritt zu dem Zeitpunkt ein, wenn die Offenbacher Kickers in die Oberliga absteigen sollten. Dann fließt kein Geld mehr an die Anleger.
Die Option des Clubs
Eine Option halten sich die Fußballer aber noch offen: Nach zehn Jahren hat der Verein die Möglichkeit, die Anteilscheine einseitig zurückzukaufen. Ein „kleines“ Trostpflaster für die Anleger bleibt aber: Den Anteilsschein kauft der Club zu 150 Prozent des Eingangspreises zurück.
Das TV-Erlösbeteiligungsmodell der Kickers ist zu Beginn des Monats offiziell gestartet. Die erste Ausschüttung steht erst im Sommer 2003 an – also nach dem Ende der Saison 2002/2003. Der Anleger profitiert entsprechend des Anteils an allen TV-Einnahmen der Kickers, auch an den außerordentlichen wie Live-Übertragungen oder dem DFB-Pokal.
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